roman2 hat geschrieben:Nagut, dann geb ich auch mal meinen Hobby BWL-er Kommentar zu dem Thema (Saemtliche sozialen verhaeltnisse und sonstige anderen Einfluesse ignorierend):
Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar
Na, faellt was auf?!
Jupp. Nämlich das diese Darstellung genau null Aussagekraft hat, außer dass man das Spiel in UK
momentan günstiger bekommt.
Erstens sind die reinen Preise uninteressant. Interessant wird es erst in Korrelation mit dem Durchschnittsverdienst. Wie lange muss ein Deutscher für z.B. "Left 4 Dead" arbeiten und wie lange muss ein Brite dafür arbeiten.
Zweitens ist es im Moment so, dass das Pfund Sterling extrem im Keller ist. Schau dir mal Preise von vor zwei Jahren und rechne mit den Zahlen. Hätten die deutschen Händler damals dann auch die Preise erhöhen sollen?
Natürlich ist es gerade bei Downloads seltsam, wenn das selbe Produkt je nach Land unterschiedlich teuer ist, da dort die Kosten für den Publisher, z.B. Steam nicht sonderlich schwanken. Ich fände es auch besser, wenn es einen Einheitspreis (netto) geben würde und der beim Kauf mit dem jeweiligen Umrechnungskurs + lokal abzuführenden Steuern in den entsprechen Bruttopreis gewandelt werden würde.
Aber die meisten Verbraucher wollen so etwas nicht. Die möchten auf den ersten Blick die Gesamtkosten sehen. Und sie möchten auch nicht, dass ein Spiel, welches am Montag 40€ kostet Dienstag wegen einem anderen Wechselkurs 42€ und Mittwoch wieder 40€ und am Freitag vllt. 35€ kostet.