Valve: Newell über Spielepreise

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dextroD
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Beitrag von dextroD »

Ich weiß nicht, ob das generelle Heruntersetzen des Preises, den Spielen wirklich einen Schub geben würde, ich lass es einfach mal dahingestellt, gibt schon genug Kommentare drüber (und bevor wieder auf mich eingeredet wird: JA, ich finde Spiele in D zu teuer).
Das einzige, was ich der "News" entmehmen kann, ist das eine vorrübergehende Ermäßigung den Absatz angekurbelt hat. Was natürlich interessant wäre ist, wenn man die Absatzzahlen und den Umsatz sehen würde, wenn solche Spiele von Anfang an günstiger Angeboten werden würde (klar ist das jetzt nicht machbar, aber Interessant wäre es), weil mal ganz ehrlich: die meißten haben es sich ebstimmt nicht nur wegen dem billigeren Preis gekauft, sondern auch weil fett "-30%" (oder ähnliches) hinter dem Preis stand (und es somit nur im Vergleich billiger war)....
Hätte man es sich gekauft, wenn der Anfangspreis gleich so niedrig gewesen wäre?
Das Auge kauft mit ;-)
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

roman2 hat geschrieben:Nagut, dann geb ich auch mal meinen Hobby BWL-er Kommentar zu dem Thema (Saemtliche sozialen verhaeltnisse und sonstige anderen Einfluesse ignorierend):

Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar

Na, faellt was auf?!
Verdammt hilf mir ich komm nicht drauf, bin noch zu arm dafür :D
Aber schon deutlich andere Zahlen und wenn ich die Preise in England sehe, ich bestell absofort auch nur noch in UK, sollen Deutsche sich mal mit ihrer USk FSk abgeben, die Politiker juckt ja eh nicht mehr und in der EU kann der Staat auch nicht Einfuhr von bestimmten Produkten unterbinden, das wär dann keine freie Marktwirtschaft mehr :D

PS wie kommt es das Spiele im Schnitt das doppelte in Germany kosten müssen wir für die FSK-USK-bullshit-organization noch extra blechen? es sieht ganz dananach aus. denn meist dürfen die spielschmieden für Germany ja extra lokalisieren also müssen wir den Mist mit mehrpreis blechen lol nie wieder Games in germany das is vorbei ein für allemal.
johndoe805681
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Beitrag von johndoe805681 »

Die Preise in DE sind einfach zu hoch.
Ich für meinen Teil leihe mir die Spiele nurnoch in der Videothek aus und spiele sie durch.
Das kostet mich für 2 Tage 3,50€ und jeder weitere Tag 1.50€.

Ich nehm mal Gow1 als Beispiel, das hab ich mir ausgeliehen und an 2 Tagen ganz gemütlich mit nem Freund im Koop durchgespielt auf Normal.

Kostenpunkt: 3,50€
Importkosten aus Österreich: 70€

Das gleiche kann man jetzt bei jedem anderen Spiel auch machen.
Wenn die Spiele dann Budget Titel sind schlage ich meistens zu und kaufe sie mir. Alles andere ist aus meiner Sicht zu überteuert.
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vplus
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Beitrag von vplus »

nur in deutschland sind die spiele zu teuer.
s.o.

wenn ein spiel zwischen 30 und 45€ kosten würde und nicht zum teil 70+, dann würden sogar einige mehr spieler "zum original greifen"...

naja, es ist ja niemand dazu gezwungen seine spiele in dtl zu kaufen.
FPRobber
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Beitrag von FPRobber »

Dass, das ausgerechnet von Valve kommt... Wo seit der €-Umstellung doch (fast) alle Spiele bei denen teurer als bei Amazon sind.
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sinsur
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Beitrag von sinsur »

Als der Britische Pfund letztes Jahr so deutlich als Möglichkeit günstig Spiele in Gross Britanien zu kaufen auffiel habe ich tatsächlich einiges an Neuerscheinungen gekauft die ich zu Deutschem Vollpreis nicht gekauft hätte. Beispielsweise Mirrors Edge, Prince of Persia oder Fallout 3. Alles Spiele die mich aufgrund ihres fehlenden Multiplayers nicht so sehr interessiert haben die ich weil ich wegen des Preises auf andere Spiele nicht verzichten musste doch gekauft habe.
Als Fazit habe ich insgesammt viel mehr Geld für Spiele ausgegeben. Etwa 3 Spiele im Monat gekauft in den Monaten November Dezember Januar wo ich sonst maximal eins und wenns hoch kommt 2 kaufe.
Ich hätte wohl so weiter gemacht....Leider gab es dann keine Neun Spiele mehr die ich noch hätte kaufen können.
Armcommander
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Beitrag von Armcommander »

Im Prinzip das selbe wie mit Filmen!

Man schlendert durch den Media Markt oder surft durch Amazon und sieht überall nette Schnäppchen um 5 bis 10 Euro. Die gibt man in seinen Warenkorb und tschüss.

Wenn jedoch alles 15 bis 20 euro kostet, überlegt man sich sehr genau was man mitnimmt und was nicht. Im Endeffekt geht man dann mit einem Film nach Hause ;)


Valve hat immer wieder sehr geile Aktionstage und Wochenenden wo fast alle Spiele um mindestens 30% (teils bis -80%) gesenkt werden im Preis.
MasterChiefX
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Beitrag von MasterChiefX »

Viele fiden die Spiele preise einfach zu hoch, ich auch, deswegen finde ich Preissenkungen ok. Aber manchmal sind die Spiele ihr Geld nicht wert. Im Endeffekt springt für die leute, die sich die Mühe mit den Spielen geben nicht viel raus. Und wenn man bedenkt, dass die Spiele vor allem mit der Euro Umstellung teurer geworden sind, so ist das schon etwas unverschämt, aber leider ist es nunmal so. Im Spiele Sektor, als auch in anderen Bereichen.
roman2
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Beitrag von roman2 »

vplus hat geschrieben:nur in deutschland sind die spiele zu teuer.
s.o.
Hab gerade interessehalber mal bei Amazon.fr geschaut, da siehts preislich genauso aus wie in de (zumindest bei neueren Spielen wie L4D oder DOW2).
johndoe539093
Beiträge: 47
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Beitrag von johndoe539093 »

roman2 hat geschrieben:Nagut, dann geb ich auch mal meinen Hobby BWL-er Kommentar zu dem Thema (Saemtliche sozialen verhaeltnisse und sonstige anderen Einfluesse ignorierend):

Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar

Na, faellt was auf?!
Jupp. Nämlich das diese Darstellung genau null Aussagekraft hat, außer dass man das Spiel in UK momentan günstiger bekommt.

Erstens sind die reinen Preise uninteressant. Interessant wird es erst in Korrelation mit dem Durchschnittsverdienst. Wie lange muss ein Deutscher für z.B. "Left 4 Dead" arbeiten und wie lange muss ein Brite dafür arbeiten.

Zweitens ist es im Moment so, dass das Pfund Sterling extrem im Keller ist. Schau dir mal Preise von vor zwei Jahren und rechne mit den Zahlen. Hätten die deutschen Händler damals dann auch die Preise erhöhen sollen?

Natürlich ist es gerade bei Downloads seltsam, wenn das selbe Produkt je nach Land unterschiedlich teuer ist, da dort die Kosten für den Publisher, z.B. Steam nicht sonderlich schwanken. Ich fände es auch besser, wenn es einen Einheitspreis (netto) geben würde und der beim Kauf mit dem jeweiligen Umrechnungskurs + lokal abzuführenden Steuern in den entsprechen Bruttopreis gewandelt werden würde.

Aber die meisten Verbraucher wollen so etwas nicht. Die möchten auf den ersten Blick die Gesamtkosten sehen. Und sie möchten auch nicht, dass ein Spiel, welches am Montag 40€ kostet Dienstag wegen einem anderen Wechselkurs 42€ und Mittwoch wieder 40€ und am Freitag vllt. 35€ kostet.
johndoe810077
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Re: OMG

Beitrag von johndoe810077 »

Uprising hat geschrieben:So ich weiß nicht wie lang ich schon nicht mehr hier was gepostet hab, aber deine Unwissenheit treibt mich mal wieder dazu.

1. Wenn du spiele mit höherem Schwierigkeitsgrad willst versuch mal die Spiele auf Schwer zu stellen.

Für dich ist anscheinend der SChwierigkeitsgrad der Indikator für Qualität klar wenn mans nicht besser weis ist das auch klar.

Es hat auch einen guten Grund warum FPS nicht alle 50h lang sind, um die heutgen Standarts an Grafikpracht usw zu erfüllen wird wesentlich mehr benötigt als früher wo es gereicht hat einen Stein und einen Baum irgendwo hinzustellen aber da das ja so einfach ist: Machs besser. Und wenn ein Spiel früher max. 10Mio gekostet hat dann war das schon sehr viel heute sprechen wir aber über das 10fache und trotzdem kosten Sie im Handel das selbe.

Und ich glaube du hast garkeine ahnung wie aufwendig es ist ein Spiel von Grund auf zu erstellen, gutes Beispiel HL2: Die entwicklung hat über 5 Jahre gedauert sowie kosten in höhe von etwa 60Mio $ verschlungen. Aber leute wie du stellen Sich das ja so einfach vor.
Stimmt,bei spielen wie HL2 gebe ich dir Recht!Aber wie ein vorredner schon sagte,trifft das zb. bei den meisten EA spielen aber überhaupt nicht zu!Die haben schon screenshots für den nächsten NFS-Teil veröffentlicht!Und darüberhinaus kenne ich sehr viele leute die spiele nicht erst als budget,sondern zur veröffentlichung kaufen würden wenn sie nicht so teuer wären!(Womit so manche Firma wirklich mehr Geld machen würde)
Spiele in Deutschland sind einfach zu teuer!Und das die meisten Firmen nicht mehr an zufriedene kunden,sondern nur an Gewinnmaximierung denken finde ich eh zum kotzen!Das wird nähmlich immer schlimmer!
roman2
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Beitrag von roman2 »

Thanatos81 hat geschrieben: Zweitens ist es im Moment so, dass das Pfund Sterling extrem im Keller ist. Schau dir mal Preise von vor zwei Jahren und rechne mit den Zahlen. Hätten die deutschen Händler damals dann auch die Preise erhöhen sollen?
Gerechnet mit dem Kurs vom Januar 2007 (hoechster Kurs in den letzten 5a) bin ich immernoch bei 32 - 38 EUR fuer Spiele in UK, also im Schnitt immer noch ~20% guenstiger.
Was den Rest angeht: Ich hab ja vorher angekuendigt, dass das ne Milchmaedchenrechnung wird :)
johndoe539093
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Beitrag von johndoe539093 »

Jupp, hattest du. Wollte das nur noch mal verdeutlichen, nicht dass sich andere daran aufhängen ;-)
Meerratte
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Beitrag von Meerratte »

roman2 hat geschrieben:Nagut, dann geb ich auch mal meinen Hobby BWL-er Kommentar zu dem Thema (Saemtliche sozialen verhaeltnisse und sonstige anderen Einfluesse ignorierend):
Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar
Na, faellt was auf?!
Umsatz ~= Gewinn bitte bedenken.

Wie auch immer, Spiele sind schon deutlich zu teuer geworden im Verhältnis zur Leistung, gerade was den Gesamtinhalt der Verpackung angeht. An den Spielen selbst ist eigentlich nur eine Verbesserung in der Präsentation des eigentlichen Inhalts festzustellen. (Also Graphik etc.)
Ragism
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Beitrag von Ragism »

Es kommt aber auf den Umsatz an, nicht auf den Gewinn. Die Produktionskosten für ein Fallout 3 z.B. verändern sich ja nicht, bloß weil es in einem anderen Land verkauft wurde. Hier gibt es nur noch Lokalisierungsarbeiten, die spielen aber bei solchen Summen nur eine geringere Rolle.

Allen scheinbaren Gegenargumenten um Trotz zeigen die Zahlen doch mehr als deutlich, daß niedrigere Preise einen enorm starken Einfluss auf die Verkäufe im Spielesektor haben. Das zeigt auch, daß eine Menge mehr Menschen als hier das Gefühl haben, zu hohe Preise für Spiele zu zahlen. Eine eindeutige Botschaft an die Publisher!