Schon mal drüber nachgedacht, dass es vll einen Sinn hatte den Warenkorb nach 1980 zu ändern? Die 12% sind jedenfalls absurd, um das zu sehen, genügt der gesunde Menschenverstand.AngelJdF hat geschrieben:Immerhin haben wir nach den Messmethoden von 1980 gemessen im Euroraum jährlich 12% Inflation, da bleibt halt nicht mehr soviel übrig für Videospiele.[/b]
Du hast allerdings völlig recht damit, dass Spiele sicher zu den Dingen gehören, die als erstes nicht mehr gekauft werden, wenn es bergab geht.
Allerdings ist das ja auch gar nicht EAs Problem. Wenn die im Jahr etwa 5 Mrd. Umsatz machen, dann stehen auch nach Abzug von Steuern (rechnen wir mal ganz großzügig mit 40% - die haben die in USA aber nie und nimmer!) noch 3 Mrd an Einnahmen zur Verfügung für die Projekte. Da sollte man ne Menge Spiele mit machen können, ohne dass das Ende des Geldes erreicht ist, oder?
Richtig lustig ist die Anmerkung von Tamor, dass auch Spiele sehr viel teurer geworden seien. Gerade im Bereich der Computerspiele ist die Inflation sehr gering, ein PC Spiel ist heute nicht wirklich teurer als Anfang der 90er. Damals lagen die nämlich zwischen 80 und 100 DM, also zwischen 41 und 51EUR. Einzig die Konsolenspiele sind halt teurer, aber wenn ich mich recht entsinne war das damals auch schon so. (wobei das nicht für alle Konsolen gleich war und ich damals auch nicht auf Konsolen gespielt habe, also da nicht ganz sicher bin) Bei dieser Aussage zeigte sich ebenso die gefühlte Inflation, wie auch bei der Aussage, dass seit der Euro einführung die Inflation besonders hoch sei. Dabei war in den ersten Jahren nach der Umstellung der Wert des Euros erstaunlich stabil, die Inflation bemerkenswert gering. Der damalige Aufschrei über gestiegene Preise nach der Umstellung (Stichwort TEURO) grenzte an Lächerlichkeit. Die ausgelste Hytserie war dabei ein groer "Verdienst" der BILD (u.ä. Zeitungen). In einzelnen Bereichen (wie zum Beispiel der Gastronomie) sind zwar nachweislich die Preise gestiegen, aber wer nicht gerade 50% seines Geldes in der Kneipe "anlegt", hatte keinen größeren Preisanstieg zu bejammern. Die gemessene Inflation entsprach hingegen ziemlich genau dem, was ich damals als Student, der wirklich jeden Euro zweimal umdrehen musste, beobachten konnte. Sprich: Ich kam mit dem gleichen Geld aus wie vorher. Von den TEURO Jüngern kam hingegen nie mehr als Gezeter und der "Beweis" anhand einzelner Waren (am besten auch noch schlecht recherchiert).
Fennec
