Kolumne: Dieses eine Spiel

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Crime Solving Cat
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Crime Solving Cat » 01.02.2021 09:34

Gibt es das eigentlich auch umgekehrt? Dann wäre es System Shock 2. Damals völlig verpasst, weil quasi nur Age of Empires flimmerte, vor ein paar Jahren nachgeholt und aus dem Staunen nicht rausgekommen. Das Game machte einfach alles "richtig" und ich war völlig verblüfft wie viel Elemente da kopiert/zitiert wurden über die Jahre, nur halt in "schlechter".

Aber auf einen starken, storylastigen FPS hoffe ich jetzt auch seit Infinite vor 8 Jahren und selbst das könnte ich nicht zu "den richtigen Spiel(en)" zählen...

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The_Spectre
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von The_Spectre » 01.02.2021 10:24

Dieses eine Spiel gab es bei mir tatsächlich öfter im Laufe der Jahrzehnte. Ich glaub das erste mal, dass ich wirklich ein Spiel haben MUSSTE, war Sam and Max Hit the Road. Klar hatte ich seit Maniac Mansion schon alle Lucasfilm Games/Lucas Arts Adventures gespielt, aber irgendwas an diesem Spiel hat mich magisch angezogen. Ich bin extra bei einem Schulausflug am Releasetag kurz abgehauen um es mir in einem Spieleladen zu kaufen. Ich wurde nicht komplett enttäuscht, aber andere Titel wie Monkey Island 2, oder Indiana Jones 4 haben mich mehr gepackt.

Dann war da Ultima IX. Ich war ein Fan der Serie seit dem Release von Ultima V und nach der Enttäuschung von VIII hatte ich für das erste echte 3D-Ultima große Hoffnungen. Ich hatte mir sogar extra eine Voodoo² gekauft, die nach damaligen Maßstäben mit 600 DM schon unverschämt teuer für eine Grafikkarte (oder in dem Fall Beschleunigerkarte) war. Ich wurde allerdings enttäuscht. Es war zwar (in meinen Augen) besser als Ultima VIII, aber es war mir auch zu "mainstreamig".

Oblivion war auch so ein Beispiel. Hier hab ich mich von Grafik-Hype anstecken lassen. Auch hier habe ich aufgrüstet, ich weiß aber nicht mehr genau was, ich meine es war eine Geforce 7600, aber damals ging das so schnell, da kam man kaum mit. Auch hier wurde ich wieder (zumindest etwas) enttäuscht. Ich fand das Level-scaling damals ziemlich immersionsschädigend und die KI war vorsichtig gesagt auch für die damalige Zeit nicht die Beste. Und Bethesda waren die ersten, die mir per DLC ein Reittier angeboten hatten und für mich diese heutige Unart überhaupt erst eingeführt hatten. Damals gab es einfach nur Erweiterungen, die man kaufen konnte und die im Endeffekt die Story fortführten, oder einen neuen Strang einführten, aber für kleine Beträge einzelne Dinge erwerben: Das war neu und finde ich damals wie heute ziemlich frech.

Seitdem hab ich mich dazu gezwungen nicht mehr "dem einen Spiel" hinterherzurennen. Es passiert mir trotzdem immer wieder mal. So geschehen erst kürzlich mit Cyberpunk 2077. Auch hier hab ich mir einen neuen Rechner zusammengestellt (allerdings war das nach 7 Jahren sowieso langsam nötig). Und wie schon vorher konnte das Spiel nicht das halten, was ich mir ausgemalt habe. Ja, gerade auf dem PC läuft es eigentlich wirklich gut, aber man merkt an allen Ecken und Enden, dass viel mehr drin gewesen wäre.

Mir persönlich sagt, das, dass zumindest für mich die Jagd nach dem einen Spiel oft in Enttäuschung endet. Umgekehrt hatte ich allerdings schon das eine oder andere Erfolgserlebnis.: Anfang 1999 war ich gerade in der Stadt unterwegs und hab mal in einem Spieleladen vorbeigesehen. Ich hatte vorher für ein paar Monate Pause gehabt, weil ich damals eine Freundin hatte, die sehr viel Aufmerksamkeit einforderte, entsprechend hatte ich auch für einige Zeit keine Spielemagazine mehr gelesen. Dabei bin ich über Baldur's Gate gestolpert. Die Packung sah nett aus, ich hatte sowieso gerade Gehalt bekommen und genug Geld in der Tasche, also hab ich es einfach mal mitgenommen. Also die nächsten Wochen sahen das Ende der beschriebenen Beziehung und eine neu entflammte Liebe für Rollenspiele. Ich habe daraufhin sogar meine alte Pen and Paper Truppe aus der Schule wieder zusammengetrommelt.

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VaniKa
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von VaniKa » 01.02.2021 14:27

LOL. An Elden Ring dachte ich auch am Anfang. Souls-Fans halt. ;) Aber mein eigentliches "dieses eine Spiel" ist für mich eher Phantasy Star Online 2: New Genesis. Hab das originale PSO2 2019 für mich entdeckt, als ich gezielt auf der Suche nach Spielen war, die folgende Merkmale vereinen:

- Anime-Stil
- MMO
- volle Controller-Unterstützung
- echtes Action-Kampfsystem

Da gibt es bis heute eigentlich nichts anderes als PSO2, was alle Punkte erfüllt. Ich hatte da gerade am Anime-Stil durch CODE VEIN Blut geleckt, nachdem mich eigentlich das Soulslike an dem Spiel angelockt hatte. Aber dann dachte ich mir: Irgendwie will ich mehr von dieser Anime-Optik. Zudem sollte das Spiel einen Mehrwert haben über ein reines Singleplayer-Erlebnis hinaus. Ich wollte mein Spiel in einem sozialen Kontext haben, auch wenn ich die meiste Zeit nur alleine spiele. (Stichwort Solospieler in MMOs, von denen es ja nicht wenige gibt). Da ich seit einer Weile im Wohnzimmer spiele, wollte ich auch volle Controller-Unterstützung (auch im UI), da gerade Third-Person-Action-Spiele dafür prädestiniert sind. Ich wollte am liebsten so etwas wie Devil May Cry oder Bayonetta als MMO. Und dazu gehört natürlich auch ein echtes Action-Kampfsystem und nicht diese lahme Tab-123-Steuerung eines WoW oder Final Fantasy 14. Also habe ich es dann wirklich nach akribischer Durchforstung sämtlicher Angebote mit PSO2 versucht, damals noch die japanische Version mit entsprechend komplizierter Anmeldung (japanisches Captcha, Autoübersetzung und englischsprachige Anleitung). Ich habe ein hoffnungslos veraltetes Spiel (von 2012) erwartet, war aber dann doch irgendwie angenehm überrascht von der Grafik, vor allem nach Anwendung aller möglichen Tweaks.

Ich kenne einige Spieler, die PSO2 später ausprobiert haben und es nach kurzer Zeit wieder weggelegt haben. Aber ich wusste, dass es entweder dieses Spiel oder gar keines war. Also wollte ich mich da reinfuchsen und nicht einfach aufgeben. Denn die verschiedenen Mechaniken können einen am Anfang echt erschlagen (obwohl ich finde, dass es, nachdem man reingefunden und Routine entwickelt hat, eigentlich recht simpel ist), aber ich wollte es auch gut finden. Es war ja meine letzte Chance. Und daraus ist dann eine ganz große Spieleliebe geworden. Mir gefällt das Szenario auch sehr gut und so ist PSO2 nach sehr langer Zeit wieder so etwas wie meine MMO-Heimat geworden, nach Britannia und Azeroth. Die Charaktere aus der Story sind sehr unterschiedlich und vor allem charakterlich sehr verschieden. Ich mag sie alle auf ihre Weise.

Dann wurde irgendwann New Genesis angekündigt, im Grunde PSO3, aber stattdessen bleibt das originale PSO2 im Spiel erhalten und profitiert von einem Engine-Upgrade. Ein simpler Ladebildschirm trennt beide Spiele voneinander, wobei man den selben Charakter behält. Was ich bisher von New Genesis gesehen habe, hat mich auch gleich wieder total angesprochen und ich habe mich gefragt, wie SEGA das so gut gelingen kann, genau das zu liefern, was mich so anspricht. Ich liebe dieses neue "Ecos"-Design à la Anno 2070 und Charakteranpassung und Kampfsystem werden auf ein neues zeitgemäßes Level gehoben. Zufallsgenerierte Missionslabyrinthe weichen offenen weitläufigen Arealen. Ich finde aber den alten Ansatz auch nicht schlecht, da die Zufallsgenerierung Abwechslung ins Spiel bringt und sich damit plausibel erklären lässt, dass man jedes Mal woanders auf einem Planeten landet. Generell gefiel mit auch diese Idee, mit allen anderen Spielern auf einem Raumschiff zu leben und mein eigenes Quartier zu haben. Dadurch fühlte es sich wirklich wie Heimat an und Teil des Ganzen zu sein.

PSO2 ist auch eines dieser Spiele, die an vielen vorbei gehen, vor allem offenbar auch an Redakteuren von deutschen Spielemagazinen, was dazu beiträgt, dass wenige Spieler etwas darüber erfahren, was ich extrem schade finde und was mich manchmal auch etwas wütend gemacht hat. Denn ich finde wirklich, dass PSO2 etwas bietet, das in dem Gesamtpaket kein anderes Spiel bietet. Ich bin gespannt, wie sich Blue Protocol macht. Das verfolge ich auch, aber ich glaube schon jetzt, dass ich mich für New Genesis entschieden habe, einfach weil ich PSO2 so lieb gewonnen habe. Es ist aber auf jeden Fall super, dass jetzt endlich mehr echte Action-MMOs kommen und dazu noch im Anime-Stil. Ein Traum, wo man so viele Jahre eigentlich gar nichts in der Richtung fand (PSO2 gab es ja nur in Japan). PSO2 ist aber in dem Sinne auch ein echter Pionier. Dass das nie so begriffen wurde von der westlichen Community, macht mich etwas sprachlos.

Ich denke, es wurde klar, warum PSO2 für mich "dieses eine Spiel" ist, und warum ich mich jetzt so auf New Genesis freue. Da komme ich nicht erst am Ende des Lebenszyklus hinzu, sondern bekomme den Anfang mit und werde noch Jahre sehr viel Spaß damit haben und das Spiel wachsen sehen. Ich hoffe, dass wenigstens dann auch mal ein paar mehr Magazine (öfter) über das Spiel berichten werden. Mir kam das bisher fast schon wie vorsätzliches Ignorieren vor, dabei hätte man die stufenweise Ausrollung der westlichen Version super in eine Serie von Artikeln verwandeln können, die diesen Prozess begleiten.
Zuletzt geändert von VaniKa am 01.02.2021 14:35, insgesamt 5-mal geändert.

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Khorneblume
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Khorneblume » 01.02.2021 15:09

Shin Megami Tensei V - Dieses eine Spiel. Und wie ich es verfluchen werde wenn es mal da ist. ;-)

Aber schön den Name PSO auch mal wieder zu lesen. Das liest man nur noch selten. :-)

bohlensky
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von bohlensky » 01.02.2021 15:12

Irgendwie stelle ich persönlich fest, daß die Luft raus ist...
Kein Videospiel kann mich mehr so richtig fesseln wie es früher mal war...

Was ist nur passiert..? :roll:

Knuti (:
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Knuti (: » 01.02.2021 18:03

Sonarplexus hat geschrieben:
30.01.2021 15:41
DSA - Sternenschweif
UFO - Enemy Unknown
System Shock
Fallout
Knights of the Old Republic
Dragon Age Origins

In den letzten Jahren hatte kaum noch was diese Wucht, diese Vorfreude. Doch dann... aus dem Nichts: The Outer Worlds! Zum ersten Mal seit Ewigkeiten ein Spiel zum Vollpreis beim Release gekauft und direkt durchgespielt. Der perfekte Genuss. Egal, wie die Wertungen ausfielen. Egal, ob ich in mehrere INI-Dateien musste, um es auf meinem Ultrawide spielen zu können.

Größte Enttäuschung mit dem einen Spiel war bisher Pillars of Eternity. Auch hier: Egal, wie gut die Wertungen ausfielen. Es wurde nicht das Spiel.
Da ich jedes Spiel in deiner Auflistung (bis auf System Shock - nie gespielt) auch noch einmal unterstreichen würde, kaufe ich doch direkt mal The Outer Worlds. Wehe wenn es nicht überzeugt (:


Ich würde nicht grundsätzlich sagen früher war alles besser. Ich denke je mehr man gesehen und ausprobiert hat, desto kritischer wird man. Die Auswahl in den frühen 90er Jahren war - korrigiert mich falls ich falsch liege - sehr überschaubar. Für mich zumindest hat wenig gereicht um mich zu faszinieren, da es nicht diese Flut an Titeln gab. Bzw. in jüngeren Jahren beschäftigte man sich länger mit dem jeweiligen Spiel, als dieser Max-Input noch nicht erreicht wurde. Denke auch die aktuellen Generationen der Heranwachsenden blicken in 20+ Jahren auf ihre Lieblingstitel mit schwärmenden Augen zurück.

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LeKwas
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von LeKwas » 01.02.2021 18:47

VaniKa hat geschrieben:
01.02.2021 14:27
Es ist aber auf jeden Fall super, dass jetzt endlich mehr echte Action-MMOs kommen und dazu noch im Anime-Stil. Ein Traum, wo man so viele Jahre eigentlich gar nichts in der Richtung fand (PSO2 gab es ja nur in Japan).
Hast du auch Tera oder Blade & Soul mal ausprobiert? Gerade an B&S haben einige koreanische Comiczeichner mitgewirkt (eine Animeadaption gab es später dazu auch), es hat allerdings eher so ein Semi-Action-KS.

Genshin Impact, Honkai Impact 3rd, SoulWorker, KurtzPel, Closers, Vindictus oder Bless Unleashed wären an der Stelle vlt. auch erwähnenswert, insofern nicht bereits angeschaut - auch wenn es bei einigen davon debattierbar sein dürfte, inwieweit diese als Anime-Action-MMORPGs zählen.
Zuletzt geändert von LeKwas am 01.02.2021 19:03, insgesamt 6-mal geändert.
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VaniKa
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von VaniKa » 01.02.2021 22:47

@LeKwas: Hab ich tatsächlich alle getestet. ;) Genshin Impact spiele ich auch, aber das ist ja auch eher Singleplayer. Blade & Soul wollte ich mir nochmal nach dem Engine-Update anschauen. Bei KurtzPel fand ich das Kampfsystem richtig super, aber leider bekämpft man da ja nur Arenabosse. Das war mir einfach zu wenig.
Zuletzt geändert von VaniKa am 01.02.2021 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von bohni » 04.02.2021 11:05

Elite / c64 war für mich so ein Spiel .. keine Ahnung wie viele Nächte mich das gekostet hatte, als es endlich auf Datasette vor mir lag.
Bei Dungeon Master auf dem Amiga war es ähnlich.
Dann Destiny auf Ps3 und zuletzt Monster Hunter World auf Ps4 ...
Ach ja .. No Man's Sky ... das war sehr sehr traurig damals ...

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Mythal
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Mythal » 04.02.2021 15:34

Früher gab es dieses eine Spiel bestimmt, aber da ich früh angefangen habe mich eingehend mit Spielen zu beschäftigen, gibt es das eigentlich schon lange nicht mehr.

Für mich sind es eher die unerwarteten Spiele, die mich beeindrucken und das Hobby lebendig halten. Spiele von denen ich dachte, dass sie mir sowieso nicht gefallen, oder die sich als wesentlich besser rausgestellt haben als gedacht.
In den letzten Jahren waren das zum Beispiel Hollow Knight, The Witness und Alien Isolation.
Entsprechend sehne ich mich nach Silksong, aber gleichzeitig kann ich auch eine gewisse Skepsis nicht abschütteln. Kann Team Cherry nochmal so ein Wahnsinnsspiel entwickeln? Kann es überhaupt das Podest erklimmen auf dem HK steht, egal wie gut es wird?

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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Sonarplexus » 08.02.2021 02:46

Knuti (: hat geschrieben:
01.02.2021 18:03
Sonarplexus hat geschrieben:
30.01.2021 15:41
DSA - Sternenschweif
UFO - Enemy Unknown
System Shock
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In den letzten Jahren hatte kaum noch was diese Wucht, diese Vorfreude. Doch dann... aus dem Nichts: The Outer Worlds! Zum ersten Mal seit Ewigkeiten ein Spiel zum Vollpreis beim Release gekauft und direkt durchgespielt. Der perfekte Genuss. Egal, wie die Wertungen ausfielen. Egal, ob ich in mehrere INI-Dateien musste, um es auf meinem Ultrawide spielen zu können.

Größte Enttäuschung mit dem einen Spiel war bisher Pillars of Eternity. Auch hier: Egal, wie gut die Wertungen ausfielen. Es wurde nicht das Spiel.
Da ich jedes Spiel in deiner Auflistung (bis auf System Shock - nie gespielt) auch noch einmal unterstreichen würde, kaufe ich doch direkt mal The Outer Worlds. Wehe wenn es nicht überzeugt (:


Ich würde nicht grundsätzlich sagen früher war alles besser. Ich denke je mehr man gesehen und ausprobiert hat, desto kritischer wird man. Die Auswahl in den frühen 90er Jahren war - korrigiert mich falls ich falsch liege - sehr überschaubar. Für mich zumindest hat wenig gereicht um mich zu faszinieren, da es nicht diese Flut an Titeln gab. Bzw. in jüngeren Jahren beschäftigte man sich länger mit dem jeweiligen Spiel, als dieser Max-Input noch nicht erreicht wurde. Denke auch die aktuellen Generationen der Heranwachsenden blicken in 20+ Jahren auf ihre Lieblingstitel mit schwärmenden Augen zurück.
Na dann hoffe ich mal, dass es Dir auch so viel Freude macht! Allerdings ist es nicht rundenbasiert... Was Du vielleicht schon bemerkt hast. Aber dieses ganze Flair, der Humor... wie Indiana Jones im Weltraum.

Dragondeal
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Dragondeal » 10.02.2021 21:27

Lang lang ist's her, dass es diese Spiele gab. Baldurs Gate 2 war so eines, Wing Commander 5 ein anderes. Gestorben ist das ganze, als Ubisoft mMn die Silent Hunter Serie gegen die Wand gefahren hat. Baldurs Gate 3 ließ nochmal so ein bisschen das längst verschütt gegangene Gefühl aufkommen, bis klar war, das es zu sehr DOS wird und auch noch mit einem Spy-Launcher daherkommt.

Alandarkworld
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von Alandarkworld » 11.02.2021 12:38

Dazu nur zwei Wörter: Elden Ring :D

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BMTH93
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Re: Kolumne: Dieses eine Spiel

Beitrag von BMTH93 » 11.02.2021 17:48

"Irgendwann ist dieses Geflacker auf dem Schirm nur Kinderkram."

Vielleicht ist es tatsächlich nur "Kinderkram". Aber selbst wenn dem so sein sollte hat dieser sogenannte "Kinderkram" auch viel gutes bewirkt.
Zuletzt geändert von BMTH93 am 11.02.2021 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
"Savior, conqueror, hero, villain. You are all things, Eren.. and yet you are nothing. In the end, you belong to neither the light nor the darkness. You will forever stand alone."

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