Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

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JunkieXXL
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von JunkieXXL » 12.08.2019 20:55

SethSteiner hat geschrieben:
11.08.2019 23:01
chrische5 hat geschrieben:
11.08.2019 20:27
Hallo

Der Unterschied zwischen pseudophilosophisch philosophisch ist spannend. Wie definierst du das?

Christoph
Eine ziemlich gute Frage. Vielleicht der Aspekt der Coolness, der es wie einen Selbstzweck wirken lässt? Zumindest Fight Club hat mich nie als wirklich erwachsen angesprochen, immer eher wie ein Film für Teens mit dem heimlich in Filme geschnittenen Schwanz, all den jeweils weisen oder coolen Sprüchen und der ganzen harter Kerl und Revoluzzer Nummer. Ich schätze am Ende ist es ein schmaler Grad und eine recht subjektive Geschichte.
Hm, im Wikipedia-Artikel steht im Abschnitt "Rezensionen" u.a. Folgendes:

Von vielen Kritikern wurde der Film als satirische Auseinandersetzung mit dem in westlichen Gesellschaften vorherrschenden Konsumismus gesehen. Die New York Times beispielsweise beurteilte ihn besser als den im selben Jahr erschienenen und mit fünf Oscars ausgezeichneten Film American Beauty. Der Transformation der antimaterialistischen Fight Clubs zum „Project Chaos“ unter der Führung Tyler Durdens wurden neben faschistischen Motiven auch nihilistische, anarchistische und buddhistische Elemente unterstellt

https://de.wikipedia.org/wiki/Fight_Club_(Film)

Mit Satire, dem Konsumismus der westlichen Gesellschaften, "Antimaterialismus", Nihilismus, Anarchismus, Faschismus und Buddhismus kann man sich allerdings erst auseinandersetzen, wenn man kritische Gedanken dazu entwickelt hat, was wiederum eine gewisse Lebenserfahrung voraussetzt. Von daher würde ich sagen, dass "Fight Club" ein Film ist, der sich primär an ein erwachsenes Publikum richtet. Andererseits neigen Erwachsene dazu, philosophische und psychologische Aspekte hineinzuinterpretieren, die so vielleicht gar nicht gedacht waren vom Autor. Da spielt dann wiederum das Unbewusste eine sehr große Rolle. Der Aphorismus: "Alles was du hast, hat irgendwann dich", ein Zitat von der Figur "Tyler Durden", z.B. ist ein ganz kleiner Satz. Man könnte aber darauf spekulieren, dass damit gemeint ist, was der Psychoanalytiker Erich Fromm in seinem Buch "Haben oder Sein" herausstellte. Also bei Fight Club kommt es darauf an, was der Zuschauer mitbringt und mitbringen tun ja eigentlich nur Erwachsene etwas. Ein Kind hat da noch nicht soviel vorzuweisen an Erfahrung und Wissen, womit es das Gesehene und Gehörte abgleichen könnte.

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SethSteiner
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von SethSteiner » 12.08.2019 21:57

Und all die Erfahrung und das Wissen und Erwachsene fallen trotzdem auf den Prinz von Nigeria hinein oder dem Typen der sich als Enkel an der Haustüre ausgibt oder einer dummen Orange und wählen sie zum Präsidenten. Erfahrung ist kein guter Ratgeber und befähigt niemanden dazu kritisch zu denken, dafür ist auch nicht viel nötig, noch nicht ein mal wissen, sondern nur die richtige Einstellung und eben ein Kopf. Klar allgemein sieht man Kinder als eher einfache Seelen und Erwachsene als reif und verantwortungsvoll aber faktisch sind ziemlich viele Erwachsene unreife Idioten mit Vorurteilen und einem Hang zur Starrsinnigkeit. Allerdings geht es mir bei Fight Club weniger um Kinder als darum dass das primäre Publikum wohl eher Jugendliche waren also jene die Gruppe die mitten in der Phase der politischen Auseinandersetzung und Orientierung liegt, während Erwachsene das ja zumeist schon hinter sich gebracht haben und dann die nächsten 50 Jahre damit verbringen die immer selbe Partei zu wählen als wäre es ein Fußballverein. Gerade diese Gruppe ist mit so einem Kalenderspruch aus Fight Club ja noch eher zu begeistern als die andere Gruppe, die begeistert in der Astrologie-Kolumne liest, wie diese Woche für den Stier läuft.

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greenelve
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von greenelve » 12.08.2019 22:03

SethSteiner hat geschrieben:
12.08.2019 21:57
Und all die Erfahrung und das Wissen und Erwachsene fallen trotzdem auf den Prinz von Nigeria hinein oder dem Typen der sich als Enkel an der Haustüre ausgibt oder einer dummen Orange und wählen sie zum Präsidenten. Erfahrung ist kein guter Ratgeber und befähigt niemanden dazu kritisch zu denken, dafür ist auch nicht viel nötig, noch nicht ein mal wissen, sondern nur die richtige Einstellung und eben ein Kopf.
Ist es nicht die Naivität auf nigerianische Prinzen hereinzufallen und das Fehlen von kritisch zu Denken, als ein "Erfahrung bringt nichts"? Ist Wissen / Erfahrung nicht sogar notwendig für kritisch zu Denken, da bei einer kritischen Auseinandersetzung mit Themen Vergleiche und Hintergründe einbezogen werden, die ohne Wissen / Erfahrung gar nicht vorhanden sind?

Richtige Einstellung ist gut gesagt. Die Wähler Trumps gehen von sich aus, die richtige Einstellung zu haben.
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Doc Angelo » 12.08.2019 23:39

Fight Club gehts ähnlich wie Starship Troopers.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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sabienchen
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von sabienchen » 13.08.2019 00:13

Fight Club als auch StarShip Troopers gehören definitiv zu meinen Lieblingsfilmen. ..^.^''

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Kajetan
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Kajetan » 13.08.2019 08:39

SethSteiner hat geschrieben:
12.08.2019 21:57
Und all die Erfahrung und das Wissen und Erwachsene fallen trotzdem auf den Prinz von Nigeria hinein oder dem Typen der sich als Enkel an der Haustüre ausgibt oder einer dummen Orange und wählen sie zum Präsidenten. Erfahrung ist kein guter Ratgeber und befähigt niemanden dazu kritisch zu denken, dafür ist auch nicht viel nötig, noch nicht ein mal wissen, sondern nur die richtige Einstellung und eben ein Kopf.
Und hier beschreibst Du schön, dass man nicht automatisch erwachsen ist, wenn man nur ein bestimmtes Alter erreicht hat. Es gibt genug Erwachsene, die nie auf Grund von entsprechenden Erfahrungen "wachsen" mussten. Es gibt genug Erwachsene, welche die Chance aus einer Erfahrung zu lernen nie oder viel zu wenig genutzt haben. Das sind dann die, deren Naivität, Ignoranz und Ahnungslosigkeit gerne von Trickbetrügern kommerzieller oder politischer Natur ausgenutzt werden.

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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Tyrantino » 13.08.2019 08:49

Kajetan hat geschrieben:
12.08.2019 19:28
P-Ape hat geschrieben:
12.08.2019 18:43
Das Erzähl Ni­veau von Gone Home ist vergleichbar mit den Teenie Dramen aus RTL. Vielleicht solltest du deine Errinerung wieder auffrischen mit alten Adventure Spielen wo konsequenzen bedeuten wie "I Have No Mouth, and I Must Scream".
Ich kenne Gone Home nicht persönlich, kenne aber die Story und die dort behandelten Themen. DIE machen das zu einem Spiel für Erwachsene. Alles andere ist nur Umsetzung, die gut oder schlecht gelungen sein kann, was aber nichts daran ändert, dass dies ein Spiel für Erwachsene ist.
Wenn du von den behandelnden Theman ausgehst, machen das Gone Home zu einem Spiel für Teenager. Denn genau deren Sorgen, Ängste und Gefühle werden dort behandelt.

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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Tyrantino » 13.08.2019 08:53

Doc Angelo hat geschrieben:
12.08.2019 23:39
Fight Club gehts ähnlich wie Starship Troopers.
Hey ein guter Vergleich. Denn auch ST hab ich das erste mal gesehen, als ich noch sehr jung war (da war er in der Videotheke noch ungeschnitten zu bekommen) und fand ihn damals einfach einen sau coolen superbrutalen SciFikracher. Erst später, als ich mehr Reife und Erfahrung hatte merkte ich, wie viel Satire in dem Film steckt. Das ist sowieso eine der schönen Dinge am älter werden. Selbst die Simpsons, mit denen ich aufgewachsen bin haben Jahre später eine komplett andere Erfahrung geboten (ist ja auch klar, wer kennt sich als 8 jähriger schon z.B. mit der amerikanischen Nachkriegsgeschichte aus?) und ich konnte in Folgen, die ich bereits 10 mal gesehen habe, wieder neue Highlights entdecken.

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JunkieXXL
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von JunkieXXL » 13.08.2019 09:36

Ist ein interessantes aber auch schwieriges Thema. Ich hab auch schon 15-Jährige erlebt, die von ihren philosophischen und psychologischen Einsichten her viel weiter waren als viele vermeintlich reife Erwachsene. Und man sagt ja auch, jemand hätte eine alte Seele. Andererseits gibt es die, ich glaub, anthroposophische (?) Theorie, dass der Mensch alle 7 Jahre seine Ansichten ändert. So könnte der kluge 15-Jährige sich noch zum Idioten entwickeln, wobei man dazu aber erstmal klären müsste, welche Meinungen überhaupt vorurteilsbehaftet und starrsinnig sind. Oft sind ja Leute, die anderen Leuten das vorwerfen, selber im höchsten Maße davon betroffen. Blöd sind ja bekanntlich immer die anderen.
Aber wenn die Theorie mit diesen 7 Jahren stimmt, dann würde das erklären, weshalb man manchmal Filme erst versteht, wenn man älter geworden ist. Oder dass man immer etwas Neues in einem bestimmten Buch entdeckt, je älter man wird.

Naja, ich geh jetzt mal Spongebob gucken. xD

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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von tomtom73 » 13.08.2019 10:08

James Dean hat geschrieben:
12.08.2019 12:09
tomtom73 hat geschrieben:
12.08.2019 12:01
Und dazu noch kontroverse Themen, die durch Beleuchtung aus verschiedenen Blickwinkeln zum Nachdenken anregen, statt von oben herab aufzuzeigen, was "einzig richtig" ist? Am Ende sogar noch mit eingebauter Katharsis?
Solange am Ende herauskommt, dass Trump = böse ist (und wenn es nur durch Analogien geschieht), können die jeden Blickwinkel einbauen, der ihnen beliebt und dazu jedes noch so kontroverse Thema verwursten.
Ich glaube nicht, dass er sich selbst als "böse" sieht, ganz im Gegenteil. Und genau das ist der Punkt. Jedenfalls einer von vielen...

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Kajetan
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Kajetan » 13.08.2019 11:32

Tyrantino hat geschrieben:
13.08.2019 08:49
Wenn du von den behandelnden Theman ausgehst, machen das Gone Home zu einem Spiel für Teenager. Denn genau deren Sorgen, Ängste und Gefühle werden dort behandelt.
Und weil Teenager ja total auf solche Spiele stehen, werden solche Themen auch seit Jahrzehnten in Videospielen für Teenager verarbeitet ... oh, wait!

Nur, weil es in Spielen wie Gris oder Senua's Sacrifice zentral um psychologische Probleme geht, heisst das ja nicht, dass sich diese Spiele nur an Menschen mit psychologischen Problemen wenden. Alleine der Umstand, dass sie sich solchen Themen zuwenden, macht sie zu Spielen für Erwachsene. Weil es erwachsene Themen sind, die weit, WEIT über das in Videospielen übliche Niveau von "Du bist der Held und rettest die Welt" hinausgehen. Von wem diese Spiele dann gezockt werden, ist nebensächlich.

Vielleicht wäre es besser, wenn man sich von diesem leicht mißverständlichen "Spiele für Erwachsene" lösen würde und einfach "erwachsene Spiele" daraus macht. Und in 10-15 Jahren muss man diese dämliche Sonderbezeichnung auch nicht mehr verwenden, denn Filme von z.B. Wes Anderson nennt man ja auch nicht "Filme für Erwachsene" oder "erwachsene Filme". Es wird Zeit, dass Videospiele "erwachsen" werden :)
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Tyrantino » 13.08.2019 11:59

Kajetan hat geschrieben:
13.08.2019 11:32
Tyrantino hat geschrieben:
13.08.2019 08:49
Wenn du von den behandelnden Theman ausgehst, machen das Gone Home zu einem Spiel für Teenager. Denn genau deren Sorgen, Ängste und Gefühle werden dort behandelt.
Und weil Teenager ja total auf solche Spiele stehen, werden solche Themen auch seit Jahrzehnten in Videospielen für Teenager verarbeitet ... oh, wait!

Nur, weil es in Spielen wie Gris oder Senua's Sacrifice zentral um psychologische Probleme geht, heisst das ja nicht, dass sich diese Spiele nur an Menschen mit psychologischen Problemen wenden. Alleine der Umstand, dass sie sich solchen Themen zuwenden, macht sie zu Spielen für Erwachsene. Weil es erwachsene Themen sind, die weit, WEIT über das in Videospielen übliche Niveau von "Du bist der Held und rettest die Welt" hinausgehen. Von wem diese Spiele dann gezockt werden, ist nebensächlich.

Vielleicht wäre es besser, wenn man sich von diesem leicht mißverständlichen "Spiele für Erwachsene" lösen würde und einfach "erwachsene Spiele" daraus macht. Und in 10-15 Jahren muss man diese dämliche Sonderbezeichnung auch nicht mehr verwenden, denn Filme von z.B. Wes Anderson nennt man ja auch nicht "Filme für Erwachsene" oder "erwachsene Filme". Es wird Zeit, dass Videospiele "erwachsen" werden :)
Woah mal ganz ruhig Brauner ;) : Du bist nur von der Thematik ausgegangen, weil du das Spiel selbst nicht kennst (was ja an sich schon ein wenig anmaßend wirkt, wenn du dich jetzt so in die Diskussion versteifen willst) und nur aus dieser Sicht habe ich dir geantwortet. Denn man kann nicht allein vom Thema ausgehen, sondern muss auch sehen, wie es präsentiert wird. Was ich in meinem Post über Fight Club auch schon schrieb.

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Kajetan
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Kajetan » 13.08.2019 12:23

Tyrantino hat geschrieben:
13.08.2019 11:59
Woah mal ganz ruhig Brauner ;)
Hey, "Tiefenentspannung" ist mein dritter Vorname :)
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Raskir
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Re: Cyberpunk 2077: Die Geschichte richtet sich an ein erwachsenes Publikum; Entropismus und Neokitsch

Beitrag von Raskir » 13.08.2019 12:30

Wes Anderson filme sind Filme für Erwachsene? Ich mag ja seine Filme und seinen Stil, aber die 4 die ich von ihm kenne, davon finde ich 3 sehr familientauglich. Natürlich weiß man die Filme als Erwachsener deutlich mehr zu würdigen, aber vor allem mr fox und moonrise kingdom funktioniert doch wunderbar auch als Kinderfilm :)

Ansonsten stimme ich dir aber natürlich zu. Ein Spiel über eine Gruppe ist nicht gleich ein Spiel für eine gruppe. So wage ich mal die kühne Vermutung, dass so ein grabbelspiel mit Mädchen nicht gerade diese Zielgruppe hat :D
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