Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

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Scorplian190
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian190 » 12.07.2018 14:07

dOpesen hat geschrieben:
12.07.2018 13:52
Scorplian190 hat geschrieben:
12.07.2018 13:47
Ich würde es der Konsole ankreiden, wenn es nur Jump'n'Runs oder Rennspiele gäbe, das halt schon. Aktiv anprangern wohl nicht, da es mich dann nicht betrifft, bzw. eher postiv trifft, aber ich würde es wohl auch nicht verteidigen. Denn ein einseitiges Line-Up ist einfach dumm.
exklusivlineup, welches qualitativ erstklassig ist, nebenbei haste ja genug thirds in allen genres vertreten.
Da kommt aber wieder die Frage: Was hält dann noch jemand auf Playstation, wenn man mit diesen Story-Games nix anfangen kann? Das war vorher halt deutlich anders...
Thirds tragen nicht zur Entscheidung einer Konsole bei. Ich meine: Wechseln kann ich eh nicht, da ich durch Gruppenzwang (alle Freunde haben Playstation) und Hoffnung, dass sich was bessert, die PS eh nicht verlassen kann. Aber wer weiß... vielleicht hol ich mir mal ne XBox dazu... falls die mal was anderes machen sollten :lol:

Hach, es gibt einfach keine Lösung, ich kann nur über alte Konsolen-Generationen trauern =(

dOpesen hat geschrieben:
12.07.2018 13:52
und wie gesagt, solche überangebote passieren nunmal aufgrund gewisser produktioncyclen, naughty dog's steckenpferd is nunmal third person, guerilla games wollte was anderes als killzne machen, und santa monica wollte nen stilbruch, was mit bravour geklappt hat und schon haste nen überangebot an thirds, aber is doch nicht schlimm.
Ok, kein Problem bzgl. der Entwickler. Ich erwarte jetzt kein Rennspiel mehr von ND oder ein Party-Spiel von Santa Monica, aber warum kommt nicht ein anderes Spiel von einem anderen Entwickler?
Wie gesagt, alleine das Studio Liverpool und Evolution Studios geschlossen wurden, ist schon einfach eine riesige Schande >.>


Temeter hat geschrieben:
12.07.2018 13:53
Stimmt, Activision jagt praktisch nur noch den supergroßen Serien hinterher...
Activision haben aber nun mit der Wiederauferstehung von Crash und Spyro zwei große Steckenpferde, die sich drastisch von ihrem restlichen LineUp unterscheiden.

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dOpesen
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 12.07.2018 14:17

Scorplian190 hat geschrieben:
12.07.2018 14:07
Da kommt aber wieder die Frage: Was hält dann noch jemand auf Playstation, wenn man mit diesen Story-Games nix anfangen kann? Das war vorher halt deutlich anders...
wenn du halt mit den exklusivtiteln von sony nichts anfagen kannst, hält dich nichts, sofern auf anderen konsolen mehr für dich dabei ist.
Thirds tragen nicht zur Entscheidung einer Konsole bei.
korrekt, da sie ja überall vertreten sind, spielen diese keine rolle. ich wollte nur verdeutlichen, dass die exklusivtitel ja ein plus sind zu dem gesamtlineup, aber klar, wenn diese nichts für dich sind, hält dich nichts auf der konsole.
Ich meine: Wechseln kann ich eh nicht, da ich durch Gruppenzwang (alle Freunde haben Playstation) ...
:)

nur was heisst bessert? war wäre jetzt für dich der unterschied ob nun ein neues rayman oder ein neues crash bandicoot rauskommt?
Wie gesagt, alleine das Studio Liverpool und Evolution Studios geschlossen wurden, ist schon einfach eine riesige Schande >.>
absolut!!!

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Kajetan
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Kajetan » 12.07.2018 14:20

Temeter  hat geschrieben:
12.07.2018 13:53
Man, ich würde nur zu gerne wissen wie teuer diese Spiele tatsächlich sind.
Das dürfte gerade bei einem börsennotierten Publisher ein Firmengeheimnis sein. Mit entsprechender Erfahrung kann man aus so einer Zahl grob abschätzen, wie viel Geld für welchen Projektbestandteil ausgegeben wurde, wie teuer/billig man externe Kräfte einkaufen konnte usw. usf.

CDP ist hier, wie so oft, die Ausnahme. Hier hat man, obwohl natürlich auch eine Aktiengesellschaft, ziemlich offen über den Aufwand der diversen Witcher-Spiele geredet. Nicht unbedingt, weil man ein Anhänger großer Transparenz ist, sondern weil man potentiellen Investoren auf diese Weise demonstrieren kann, dass CDP mit vergleichsweise geringem Aufwand enorme Produktionswerte erzeugen kann, CDP-Spiele also ein exzellentes Aufwand/Umsatz-Verhältnis haben.
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greenelve
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von greenelve » 12.07.2018 14:21

Scorplian190 hat geschrieben:
12.07.2018 10:54
Dazu sag ich nur: Unterschätz nicht die Azahl der Personen, die mit folgender Einstellung kaufen "es ist sehr berühmt, also muss es gut sein".
Natürlich haben bekannte Marken einen Vorteil und deren Bekanntheit wird gerne mit Qualität gleichgesetzt. Nur ist ein Spiel mehr als das Gerede. Selbst bei bekannten Marken schauen die Leute dennoch, worauf sie gerade Lust haben. Ob ein Kriegsshooter oder ein Vampir(Rollenspiel) macht einen Unterschied, egal wie bekannt eine Marke ist. Features, Setting, Szenario, Genre, Grafik, Steuerung und so weiter sind Dinge, die einen Kaufgrund bieten. Singleplayer/Multiplayer ist wichtig, ebenso PvP oder Coop als zusätzliche Unterscheidung. Hätte Fifa oder Battlefield keinen Multiplayer, sähen die Verkaufszahlen ganz anders aus. Das ist keine leere Playerbase, die da ist, weil sich die Spiele oft verkaufen. Multiplayer ist da ein bedeutener Punkt.

GTA 5 verkauft sich seit Jahren so verdammt gut, weil der Multiplayer so viele Spieler anzieht. GTA 4 war auch schon ein riesiger Name und hat nicht so viele Verkäufe erreicht. In GTA 5 ist der Multiplayer schlicht deutlich besser und umfangreicher.
Der Name GTA und uninformierte Leute, die nach Hörensagen gehen, reichen bei weitem nicht aus, um diese Verkaufszahlen zu erklären. Da müssten auch ganz andere Spiele über Jahre vergleichbare Zahlen knacken, denn diverse Reihen sind ebenfalls wahnsinnig bekannt.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
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Suppenkeks
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Suppenkeks » 12.07.2018 14:29

Peter__Piper hat geschrieben:
12.07.2018 12:19
Das Problem liegt an dir - nicht an den Spielen.
So ist das halt wenn man langjährige Erfahrung in etwas hat - man verliert irgendwann die Möglichkeit sich dafür zu faszinieren.
Im Leben nennt man das Alltag :wink:
Da musst DU gegensteuern und dich reflektieren.
Sich hinszustellen und sagen alles ist blöd, hilft einem nicht dabei sich weiterzuentwickeln :wink:
Ich hab gelernt, dass für ein Problem immer beide Seiten mitverantwortlich sind.
Deine Argumente meiner Auffassung von aktuellen Spielen gegenüber, die würde ich durchaus unterstreichen und diese hast Du für meinen Geschmack auch schön sachlich dargestellt.

Aber da ist eben auch das Problem, wenn sich immer mehr und mehr an diesen Konzepten orientiert.
Schließlich sehe ich für mich dann immer mehr Krempel, für den ich nicht einsehe, mir einen teuren PC oder eine teure Konsole zu kaufen.

Die Switch mit ihrer Architektur und ihrem Wesen, welches dem GameBoy gleicht, dass man auch mal flott was zwischendurch zocken und sich gut fühlen kann - was dabei kein Indie ist - das kommt mir doch sehr entgegen.

Ach, wo wir bei Indies sind...
Veldrin hat geschrieben:
12.07.2018 12:51
Schau mal abseits von AAA-Titeln und zack hast du eine unendliche Vielfalt, sicherlich auch bei Konsolen. Musst nur die Augen aufmachen. Es gibt nicht nur das gleiche. Du hast halt einen Nischengeschmack. Deshalb musst du auf die Nischen auch gucken. Geht mir ja nicht anders. Meine Sachen die ich mag werden niemals als AAA-Produkt hergestellt. Aber das ist mir auch nicht so wichtig. Grafik ist nicht alles.
Das ist denke ich enorm wichtig, damit einem das eigene Hobby nicht zu langweilig wird, jetzt eben hatte ich mit einem Kollegen eine Unterhaltung darüber, dass man auch im Leben und auf Arbeit immer wieder neue Impulse benötigt, um die Lust nicht vergehen zu lassen.

Game Dev Tycoon spiele ich noch heute gern, EDGE ist ein toller "Puzzler", Shantae 1/2 Genie Hero sieht genial aus und Shovel Knight is einfach top!
Ooooh und Mini Metro! Das ist schlimmer als Tetris vom Suchtfaktor!
Außerdem A Hat in Time und Rocket League.
So tolle Spiele!

Das Problem welches ich aber mit vielen Indies hab, dass mir auch da viele aufgrund der simplen 8bit Grafik zu ähnlich wirken.

Demos bräuchte man wieder vermehrt, doch gegen die wehren sich ja die meisten Entwickler, weil es nicht ins Konzept passt.

Meine Kritik von oben bleibt aber bestehen, wenn ich mich nur auf die neuen in der Szene stützen würde, ja, dann bräuchte ich mir wohl gar keine Konsole oder neue PC-Technik mehr angucken.
Und so wird ein Schuh draus, denn wohin SCE geht, spricht ja gegen meinen Geschmack, also zu Microsoft? Mhh... die sind okay, aber kein Muss.
Also bleibt mir nur Nintendo mit dem Zeug, wo meine Nostalgiebrille drüber schwebt (und auch da nicht überall) oder VR, ein Konzept, welches mir schon immer sehr zugesagt hat, aber eben auch teuer ist.
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Kivlov
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Kivlov » 12.07.2018 14:31

Es ist die Folge davon dass AAA Spiele immer größer und damit teurer werden. Kleinere Indiespiele haben mit Singleplayer kein Problem.

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Der Chris
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Der Chris » 12.07.2018 14:39

dOpesen hat geschrieben:
12.07.2018 13:46
Der Chris hat geschrieben:
12.07.2018 13:41
Am Ende läuft es halt echt meist darauf hinaus und man fragt sich warum Sony, die ja jetzt echt gut dastehen, so was nicht größer aufziehen können. Es gab mal Zeiten wo das möglich gewesen wäre...
hat sony nicht von allen dreien die wenigste kohle in der portokasse? und hat sony nicht als einziger von den dreien in dieser gen in vr investiert? was hier anscheinend mal eben so unter tisch fallen gelassen wird?

also wenn man anfängt von sony noch mehr abzuverlangen, denn erstklassige exklusivtitel haben se ja schon, würde ich gerne wissen wie hoch dann die erwartungen an nintendo und microsoft sein müssen ihr portfolio mal entsprechend aus- bzw. überhaupt mal aufzubauen.

greetingz
Ich mach mir nicht die Illusion, dass mein Geschmack da in irgendeiner Weise repräsentativ wäre. Zu VR kann ich nicht viel sagen, das ist jetzt nicht so wirklich meine Tasse Tee. Wenn sie in Zukunft damit bezahlbare VR Sets fördern kann das schon sinnvoll sein. Keine Ahnung. Aber als Gamer suche ich ehrlich gesagt weniger nach weiteren technischen Lösungen...Technik ist für mich mehr als genug da. Für mich gehts halt mal mehr um kreative neue Inhalte. Den Denkfehler hat MS für mich mit der X1X ja auch schon gemacht, dass sie da wieder Technik ins Rennen geworfen haben, anstatt sich Gedanken um Inhalte zu machen. (Wird ja jetzt ggf nachgeholt. Wirkte auf der E3 zumindest als hätten sie da was vor.)

Was Nintendo und MS angeht seh ich da Nintendo was die Erwartungshaltung angeht eher in der Nähe von Sony. Das sind halt für mich die beiden von denen wirklich was erwartet wird. Haben sie sich halt über einen langen Zeitraum erarbeitet. MS...keine Ahnung, die stützen sich im Moment halt sehr auf Thirds und haben zumindest meine Erwartungshaltung da wieder sehr runtergedampft. Da freu ich mich, wenn die was Schönes machen, aber ich erwarte es nicht unbedingt im Vorfeld. Dass die Erwartungen an Nintendo riesig sind muss man ja nicht sagen...selbst Leute die nichts mit Nintendo am Hut haben erwarten da großartige Dinge und Nintendo tanzt oft genug Limbo unter den Erwartungshaltungen. Es spricht übrigens niemand dem Sony Portfolio die Qualität ab...so gut wie alle Spiele sind in einer außergewöhnlichen Qualität produziert, die sonst eigentlich im Moment niemand anders so zustande bekommt. Ich würde mir halt nur mehr Variation wünschen, weil ich als jemand der diese ganzen Third-Person-Shooter nicht mag, schon relativ leer ausgehe.

Man kann natürlich sagen, dass das ein Pseudo-Problem ist, weil trotzdem noch viel zu viel Zeug da draußen ist als, dass ich es jemals spielen könnte. Aber nichtsdestoweniger würd ich gerne mal sehen, dass Sony diesen Aufwand mal für etwas Unkonventionelleres betreibt, eben weil da ja eine Menge Qualität vorhanden ist.
"Naughty Dog ruined gaming."
- Rich Evans, Previously Recorded/Red Letter Media

Im Moment...
PS4: NieR: Automata, Odin Sphere, Dark Souls 3
Switch: Doom, Bayonetta 1 & 2

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Scorplian190
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian190 » 12.07.2018 14:43

dOpesen hat geschrieben:
12.07.2018 14:17
Ich meine: Wechseln kann ich eh nicht, da ich durch Gruppenzwang (alle Freunde haben Playstation) ...
:)

nur was heisst bessert? war wäre jetzt für dich der unterschied ob nun ein neues rayman oder ein neues crash bandicoot rauskommt?
Crash und Rayman sind ja Multiplat. Daher ist das weniger relevant. Außer das nächste Crash ist wieder zeitexklusiv.

Es würde sich bessern wenn mehr davon rauskommt:
- Motorstorm
- Little Big Planet
- Medievil (kommt ja, aber warum war da nix auf der E3??? O.o)
- WipEout
- Buzz
- Playstation All-Stars
- War of the Monsters
- Ape Escape
- Sly
- Ratchet & Clank
- Jak & Daxter
- ...
und natürlich einfach neue Spiele. Hauptsache die Genre Vielfalt der Last Gen wird wieder erreicht.


greenelve hat geschrieben:
12.07.2018 14:21
Scorplian190 hat geschrieben:
12.07.2018 10:54
Dazu sag ich nur: Unterschätz nicht die Azahl der Personen, die mit folgender Einstellung kaufen "es ist sehr berühmt, also muss es gut sein".
Natürlich haben bekannte Marken einen Vorteil und deren Bekanntheit wird gerne mit Qualität gleichgesetzt. Nur ist ein Spiel mehr als das Gerede. Selbst bei bekannten Marken schauen die Leute dennoch, worauf sie gerade Lust haben. Ob ein Kriegsshooter oder ein Vampir(Rollenspiel) macht einen Unterschied, egal wie bekannt eine Marke ist. Features, Setting, Szenario, Genre, Grafik, Steuerung und so weiter sind Dinge, die einen Kaufgrund bieten. Singleplayer/Multiplayer ist wichtig, ebenso PvP oder Coop als zusätzliche Unterscheidung. Hätte Fifa oder Battlefield keinen Multiplayer, sähen die Verkaufszahlen ganz anders aus. Das ist keine leere Playerbase, die da ist, weil sich die Spiele oft verkaufen. Multiplayer ist da ein bedeutener Punkt.

GTA 5 verkauft sich seit Jahren so verdammt gut, weil der Multiplayer so viele Spieler anzieht. GTA 4 war auch schon ein riesiger Name und hat nicht so viele Verkäufe erreicht. In GTA 5 ist der Multiplayer schlicht deutlich besser und umfangreicher.
Der Name GTA und uninformierte Leute, die nach Hörensagen gehen, reichen bei weitem nicht aus, um diese Verkaufszahlen zu erklären. Da müssten auch ganz andere Spiele über Jahre vergleichbare Zahlen knacken, denn diverse Reihen sind ebenfalls wahnsinnig bekannt.
Öhm, GTA4 hatte auch schon über 20 Mio Verkäufe O.o (auf PS3+360).
Klar, GTA5 ist da weit höher, aber meines Wissens wurde GTA5 schon in den ersten Wochen vor Release des Online-Modes extrem oft verkauft. Da ist halt schon direkt eine riesige Basis da. Die Qualität des Spiels und des Multiplayers haben das natürlich deutlich gesteigert, aber wäre die Basis nur 1 Mio gewesen, dann wäre es bestimmt auch nicht so ausgeartet. Aber da kann man nur Vermutungen anstellen o.o

Und btw, GTA5 hat einen immensen Boost durch Youtuber bekommen. Immerhin ist einer der berühmtesten "LetsPlayer" der Welt mit dem Spiel durchgestartet und damit wurden beide ziemlich gut hochgeboostet (VanossGaming, falls ihr mal nachschauen wollt ^^').

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Peter__Piper
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Peter__Piper » 12.07.2018 14:56

Suppenkeks hat geschrieben:
12.07.2018 14:29
Peter__Piper hat geschrieben:
12.07.2018 12:19
Das Problem liegt an dir - nicht an den Spielen.
So ist das halt wenn man langjährige Erfahrung in etwas hat - man verliert irgendwann die Möglichkeit sich dafür zu faszinieren.
Im Leben nennt man das Alltag :wink:
Da musst DU gegensteuern und dich reflektieren.
Sich hinszustellen und sagen alles ist blöd, hilft einem nicht dabei sich weiterzuentwickeln :wink:
Ich hab gelernt, dass für ein Problem immer beide Seiten mitverantwortlich sind.
Deine Argumente meiner Auffassung von aktuellen Spielen gegenüber, die würde ich durchaus unterstreichen und diese hast Du für meinen Geschmack auch schön sachlich dargestellt.

Aber da ist eben auch das Problem, wenn sich immer mehr und mehr an diesen Konzepten orientiert.
Schließlich sehe ich für mich dann immer mehr Krempel, für den ich nicht einsehe, mir einen teuren PC oder eine teure Konsole zu kaufen.
Sorry, falls du dir von mir ein wenig auf den Schlips getreten fühlst.
War sicher nicht meine Absicht, ist halt meine Art mich in Wort und Schrift auszudrücken.
Nichts für ungut :bussi:

Klar hast du recht das oft beide Seiten mitverantwortlich sind.
Aber nur du kannst etwas an dir ändern, dich reflektieren und Dinge selbst neu für dich bewerten.
Dies kannst du nicht für andere tun.

Und die Spiele die du ansprichst sind ja nicht schlecht.
Zahlreiche Journalisten,Kritiker etc. haben diese Spiele ja nicht umsonst in den Himmel gelobt.
Das sind, handwerklich, gut gemachte Spiele.

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Temeter 
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Temeter  » 12.07.2018 15:01

Kajetan hat geschrieben:
12.07.2018 14:20
Temeter  hat geschrieben:
12.07.2018 13:53
Man, ich würde nur zu gerne wissen wie teuer diese Spiele tatsächlich sind.
Das dürfte gerade bei einem börsennotierten Publisher ein Firmengeheimnis sein. Mit entsprechender Erfahrung kann man aus so einer Zahl grob abschätzen, wie viel Geld für welchen Projektbestandteil ausgegeben wurde, wie teuer/billig man externe Kräfte einkaufen konnte usw. usf.

CDP ist hier, wie so oft, die Ausnahme. Hier hat man, obwohl natürlich auch eine Aktiengesellschaft, ziemlich offen über den Aufwand der diversen Witcher-Spiele geredet. Nicht unbedingt, weil man ein Anhänger großer Transparenz ist, sondern weil man potentiellen Investoren auf diese Weise demonstrieren kann, dass CDP mit vergleichsweise geringem Aufwand enorme Produktionswerte erzeugen kann, CDP-Spiele also ein exzellentes Aufwand/Umsatz-Verhältnis haben.
Jup. Zwischendurch hat man auch mal Zahlen gehört, weil der Publisher damit werben wollte (oder es bereits eine Weile zurücklag), zB bei MW2 oder Uncharted, aber meistens bleibts leider Firmengeheimnis.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 12.07.2018 15:12

Der Chris hat geschrieben:
12.07.2018 14:39
Aber nichtsdestoweniger würd ich gerne mal sehen, dass Sony diesen Aufwand mal für etwas Unkonventionelleres betreibt, eben weil da ja eine Menge Qualität vorhanden ist.
wir neigen uns ja so langsam dem ende der gen zu, ich denke wenn sony neue impulse setzen wollen würde, dann zur nächsten gen.

sie rattern jetzt the last of us 2 runter und das wars dann.

aber wie gesagt, warum auf einmal soviele thirds im exklusivline up sind, hat ja die beschriebenen gründe. vielleicht wäre es cool gewesen wenn sich guerilla games einem jump n' run oder racing game gewidmet hätten, nur dann hätten wir kein horizon und das war ja doch recht belieb.

letztendlich kann man natürlich sagen, sony bräuchte noch mehr first party studios oder aber man muss einfach abwarten in welche richtung die vorhandenen nun zukünftig entwickeln.

was wir ja nicht wollen ist, dass sich sony irgendwelche titel exklusiv einkauft, diese zeit sollte vorbei sein.
Scorplian190 hat geschrieben:
12.07.2018 14:43
Es würde sich bessern wenn mehr davon rauskommt:
- Motorstorm -> kein evolution studios mehr... :(
- Little Big Planet -> kommt ja in halbform mit dreams
- Medievil (kommt ja, aber warum war da nix auf der E3??? O.o) -> third person ;)
- WipEout -> gabs doch, omega collection
- Buzz -> jo, oder nen who knows jack wäre mal cool
- Playstation All-Stars -> gut, jo
- War of the Monsters -> nie von gehört
- Ape Escape -> jo, wäre auch cool
- Sly -> auch hier ein jo
- Ratchet & Clank -> gab doch ein remaster
- Jak & Daxter -> wenn das auch noch dazu kommt haste doch wieder zuviele third person arcade games ;)
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian190 » 12.07.2018 15:32

Ich schrieb ja, wenn davon mehr kommen würde ^^'
dOpesen hat geschrieben:
12.07.2018 15:12
Scorplian190 hat geschrieben:
12.07.2018 14:43
Es würde sich bessern wenn mehr davon rauskommt:
- Motorstorm -> kein evolution studios mehr... :( -> Könnte aber trotzdem als Remaster kommen
- Little Big Planet -> kommt ja in halbform mit dreams -> joa, LBP wäre aber trotzdem nice
- Medievil (kommt ja, aber warum war da nix auf der E3??? O.o) -> third person ;) -> aber ein cartoon-platforming-adventure-irgendwas
- WipEout -> gabs doch, omega collection -> mehr!
- Buzz -> jo, oder nen who knows jack wäre mal cool -> ist das von Sony? o.o
- Playstation All-Stars -> gut, jo
- War of the Monsters -> nie von gehört -> Ist ein PS2-Spiel welches man im PS4-Store auch kaufen kann. Unbedingt mal anschauen, das Spiel war verdammt gut ^^
- Ape Escape -> jo, wäre auch cool
- Sly -> auch hier ein jo
- Ratchet & Clank -> gab doch ein remaster -> joa, aber auf PS3 gab es 5 Ratchet-Spiele. Ein weiteres wäre doch nice gewesen. Aber Insomniac sitzen ja momentan an Spider-Man... vielleicht dann danach ^^'
- Jak & Daxter -> wenn das auch noch dazu kommt haste doch wieder zuviele third person arcade games ;) -> joa stimmt schon. Jak wäre mir zwar lieber als der aktuelle stand, aber ist von den aufgezählten Spielen hier das, wie ich finde, irrelevanteste.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 12.07.2018 15:33

:)

gut ausgetauscht, schätze wir sind hier durch, wa?

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Rabidgames » 12.07.2018 15:51

Das Problem sind nicht die Entwickler oder die Publisher, sondern typische kapitalistische Shareholder-Gier. Da muss es immer mehr, mehr, mehr sein, und zwar jedes Halbjahr mehr.

Klar, GTA Online ist da perfekt, solche Schnösel zu begeistern - kostet nicht viel, Kleinigkeiten zu entwickeln, man ändert ja die Karte oder die Physik nicht, man braucht auch keine Story oder teure Sprecher, und viel Werbung braucht es auch nicht.

Wer aber Singleplayer mag, schaut bei Rockstar in die Röhre und muss sich an RDR2 klammern, in der Hoffnung, dass es Rockstars letztes großes Singleplayer-Erlebnis wird. Denn GTA 6 wird wohl eher auf den Online-Rotz setzen ...

Aber ich schweife ab - aus Firmensicht sind Singleplayer-Titel riskant, sehe ich ein. Nur - wer sich Mühe gibt, wird oft belohnt. AC Origins, Horizon Zero Dawn, God of War - Volltreffer. Leider gibt es auch Spiele wie Wolfenstein, Prey oder Dishonored, die sich schlechter verkaufen. Sind sie nicht massentauglich genug? Ich weiß es nicht.

Momentan hat MS einfach große Scheiße gebaut, weil sie überhaupt nicht auf story-basierte Einzelspielersachen setzen. Denn Sea of Thieves ist kein System Seller, God of War schon. Das Gleiche gilt für Zelda. Das sind Spiele, mit denen man auch Konsolen verkauft. Das ist halt der Unterschied.

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