Da muss man sich nichts ausmalen, Streaming und Spiele gibt es bereits. Nichts mit Theorie, das ist bereits Praxis. Du redest davon, als wäre es ein Gedankenspiel, aber das ist es nicht mehr.SethSteiner hat geschrieben: ↑08.06.2018 12:06 Natürlich sind sie stichhaltig. Wie sollten sie es auch nicht sein? Ist es etwa nicht stichhaltig, dass es zig Faktoren gibt, die bestimmen wie am Ende ein Video am anderen Ende ankommt? Selbstverständlich ist das stichhaltig und selbstverständlich ist es auch stichhaltig, dass bei Sky und Co. nicht immer Full HD übermittelt wird (das ist übrigens auch auf der Seite selbst einsehbar). Ich habe nicht geschrieben "Sowas gibt und funktioniert nicht", sondern dass es eben nicht immer, überall und bei jedem am Ende ein lupenreines HD Bild ankommt. Weder beim Streaming, noch beim Fernsehen oder von mir aus auch Youtube. Wenn also selbst beim Film, wo man eben nichts weiter tun muss als einfach nur Bild und Ton zu übermitteln das nicht garantiert einwandfrei funktioniert (was nicht heißt, dass es eben nicht doch vorkommt), dann kann man sich ausmalen wie das bei Videospielen aussieht und daran erklärt sich auch, dass diese Firmen auf dem Markt ziemlich irrelevant sind und sich dieses Streamingprinzip bei Videospielen einfach nicht durchsetzen will. Da kommen dann noch mehr Faktoren ins Spiel, die man wohl kaum einfach negieren kann.
Und wie gesagt, TV ist da was ganz anderes. Dort senden vornehmlich die Sender in Full HD, die es sich extra bezahlen lassen. Das es auf deren Seiten als schwankend angegeben wird, hat wohl auch rechtliche Gründe, um sich direkt abzusichern.
Für das reine Streaming ist es egal, ob Film oder Spiel -> Es werden in beiden Fällen Daten übermittelt. Davon muss ein prozentualer Teil beim Kunden ankommen, damit das Bild sauber aussieht. Die Berechnung bei Spielen findet findet statt, ob bei dir zuhause oder weiter weg, ist für die reine Berechnung egal. Entscheidend ist sauberes Ausgangsmaterial und möglichst fehlerfreie Übertragung.
Spielestreaming hat keine große Verbreitung - und ich persönlich will das auch nicht - relevant ist das Thema für Firmen dennoch. Sony hat da über die Jahre einiges investiert und ist mit PS Now dabei.
Auch Filmstream funktioniert deutlich besser, als der Umstand, wie du es darstellen willst. Auch bei youtube; wenn da ein Video in 1080p reingestellt wurde, schau ich das in 1080p (von Einzelfällen abgesehen, die gibts selbstverständlich immer, nur kann man daraus nichts allgemeines für eine ganze Industrie ableiten).
Nochmal: Spielestreaming ist bereits real. Da braucht man sich nichts ausmalen oder völlig fremde TV Sender einbeziehen, die mit Streaming per se nichts am Hut haben. Hier wäre ein Erfahrungsbericht einer realen Person zum Spielestreaming: viewtopic.php?p=5135322#p5135322
Und da hört es auf mit "kann man nicht negieren".
Lag ist so ne Sache, die Verzögerung bei der Eingabe, aber das ist nicht das, worauf du dich mit deinen "stichhaltigen" Punkten versteifst. Das ist auch mehr eine Sache von Netzcode, siehe normale Multiplayerspiele, die mit unterschiedlichem Lag kämpfen. Manche Spiele laufen im Internet mit einem LAN-Ping.
Ich bleibe bei meiner Einschätzung, deine Punkte sind nicht stichhaltig, sie sind nur Ausdruck deiner Ablehnung des Ganzen. Es wirkt auch immer so, als hättest du dich mit dem Thema oberflächlich beschäftigst und haust jetzt irgendwas raus, was du kennst - Film und Fernsehen als Hauptargumente.
