Meinungen sind nicht gleich Fakten, auch deine nichtSethSteiner hat geschrieben: ↑27.08.2019 17:41 Für jemanden der sich Wortgewandt nennt, scheinst du (aber nicht nur du) den Sportbegriff nicht so wirklich zu kennen und zu verstehen. Woher wohl kommt die Wendung "einen Sport aus etwas machen"? Daher dass Sport sich dadurch auszeichnet, dass man Kraft aufwendet? Nee, aus dem Wettkampf und den damit verbundenen Regeln. Das ist für Sport eben relevant. Ich finde es auch ulkig, bei Schach ein Auge zuzudrücken, weil es "genial" ist.
Es ist halt so, dass eSport sehr wohl Sport ist aber man sich den Begriff uminterpretiert um.. keine Ahnung, so ganz klar ist mir die Motivation nicht. Vielleicht ein Verlustgefühl? So ein Männlichkeitsding, dass man sich da bedroht sieht, wenn man angeblich unsportlichen Menschen zubilligt dass sie eine sportliche Tätigkeit ausüben?
Ich sehs nämlich anders, heißt aber nicht dass ich recht habe. Wettkampf ist für mich nicht gleich Sport, wobei es bestimmt leute gibt die es so interpretieren und verstehen. Weshalb sich aber esport für mich schon disqualifiziert als Sport, weil es die Professionalität als Voraussetzung hat. Wo ist der unterschied ob jemand zum Spaß cs spielt oder professionell? Das eine soll sport sein, das andere nicht? Diese Unterteilung gibts doch bei keiner sportart. Entweder ist gaming sport oder nicht. Aber ganz sicher nicht e gaming oder e sport einzig und allein. Wenn man Sport mit Wettkampf gleichsetzt, dann ist es natürlich anders, da der Begriff aber seit langer Zeit diese Definition verloren hat, bzw diese Beschränkung auf Wettkampf, habe ich auch keinen Grund, warum leute die zum Spaß Bälle kicken und rumlaufen, diese nicht auch als Sporttreibende zu sehen.
Aber im Endeffekt ist es nur ein Wort. Ändert nichts daran was es ist und was es nicht ist.
