Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

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the curie-ous
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von the curie-ous »

NerevarINE2 hat geschrieben:Wer zur Hölle ist Bill?

http://thelastofus.wikia.com/wiki/Bill
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

sourcOr hat geschrieben:Zumal die ganze Beziehungskiste auch eh Fanservice ist; jeder soll kriegen, was er möchte.
Das bringt es ganz gut auf den Punkt: Wirkt hier ein bischen, als ob sich Leute konstant daran stören, dass es nicht ihre Art von Fanservice ist. Wirkt schon etwas intolerant.

Genaugenommen sind diese Romanzen in den meisten Rollenspielen sowieso schlecht umgesetzt und arg aufgesetzt. Aber dafür kann man sie ja auch ignorieren, wenn sie einen stören.
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Sir Richfield
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Sir Richfield »

Meiner Treu, da bin ich doch echt froh, dass ich meine Femsheps immer als maximal *phobes Arschloch gespielt habe, die quasi mit permanent erigierten Mittelfingern durch's Universum gemordet hat.

Da muss ich mir dann keine so tiefschürfenden Gedanken machen.

Ansonsten halte ich es mit einem Post vom Anfang:
Uns wird "Du kannst deinen Charakter selbst bestimmen", etwas, was man von Bioware RPG inzwischen erwartet, als Feature verkauft. Weil es ja so viel Gesellschaftlichen Druck gäbe.
Schaut man sich die "Diskussion" hier an, dann muss man ihnen leider recht geben.

Was mich nervt: Vor lauter Diskussion über einen Teilaspekt des Spiels (mit welchen NPC kann man die maximal schauderhaften* "Romantikszenen" freischalten?) verliert man den Rest des Spiels aus den Augen.

*Denn sind wir mal ehrlich: So hölzern und unnatürlich war nicht mal Arnold in seiner Rolle als Hercules in New York.
Lil Ill
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Lil Ill »

Ich fände es besser, wenn es nur einen vordefinierten, spielbaren Haupt-Charakter geben würde, egal ob nun männlich oder weiblich. Die Story könnte damit viel enger um diesen einen Charakter gewoben werden, als wenn der Charakter quasi austauschbar ist und die Story so verallgemeinert gehalten werden muss, damit sie zu jedem Charakter passt.
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Eisenherz
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Eisenherz »

Prinzipiell hab ich nichts gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen in Spielen, aber gerade ME zeigt ja, wie man es eben NICHT machen sollte. Kann mich noch erinnern, wie angestrengt ich als männlicher Sheppard in ME 3 die Dialogoptionen bei dem Schwarzen (Name ist mir grad entfallen) umschiffen musste, die mich in die homosexuelle Ecke drängen wollten. Das war extrem plump gelöst, da es einem regelrecht ins Gesicht geprügelt wurde. Das empfinde ich dann schon wieder als aufdringlich und nervtötend.
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Kajetan
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Kajetan »

Eisenherz hat geschrieben:Prinzipiell hab ich nichts gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen in Spielen, aber gerade ME zeigt ja, wie man es eben NICHT machen sollte. Kann mich noch erinnern, wie angestrengt ich als männlicher Sheppard in ME 3 die Dialogoptionen bei dem Schwarzen (Name ist mir grad entfallen) umschiffen musste, die mich in die homosexuelle Ecke drängen wollten. Das war extrem plump gelöst, da es einem regelrecht ins Gesicht geprügelt wurde. Das empfinde ich dann schon wieder als aufdringlich und nervtötend.
Siehste mal wie es ist, wenn man sexuell belästigt wird :)
eigentlichegal
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von eigentlichegal »

Lil Ill hat geschrieben:Ich fände es besser, wenn es nur einen vordefinierten, spielbaren Haupt-Charakter geben würde, egal ob nun männlich oder weiblich. Die Story könnte damit viel enger um diesen einen Charakter gewoben werden, als wenn der Charakter quasi austauschbar ist und die Story so verallgemeinert gehalten werden muss, damit sie zu jedem Charakter passt.
Mass Effect macht doch aber genau das. Im Prinzip ist die Wahl deines Charakters vollkommen zu vernachlässigen, weil es die Geschichte in keinster Weise beeinflusst. Ebenso die Romanzen sind doch auch nur ein nettes Gimmick, was aber keine wirkliche Relevanz für die Geschichte als solche hat. Das liegt aber glaube ich weniger daran, dass man sich einen eigenen Charakter erstellen kann, sondern vielmehr daran, dass man sich aussuchen kann, welchen Partner man gerne hätte und es dadurch zu viele mögliche Handlungsstränge zu beachten gäbe als dass es sich lohnen würde alle auszuarbeiten.

Man hat sich ja nichtmal die beiden grundverschiedenen Enden von ME2 zu Herzen genommen und wirklich verschiedene Szenarien für ME3 entwickelt. Ich behaupte, ME3 wäre ein besseres Spiel gewesen, wenn es halb so lang gewesen wäre, dafür aber wirklich die verschiedenen Ausgangssituationen aus ME2 wirklich berücksichtigt hätte. Da man aber sogar auf eine Aufteilung der Gesamtgeschichte verzichtet kann man das wohl von den Romanzen erst recht nicht erwarten.
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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Eisenherz hat geschrieben:Prinzipiell hab ich nichts gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen in Spielen, aber gerade ME zeigt ja, wie man es eben NICHT machen sollte. Kann mich noch erinnern, wie angestrengt ich als männlicher Sheppard in ME 3 die Dialogoptionen bei dem Schwarzen (Name ist mir grad entfallen) umschiffen musste, die mich in die homosexuelle Ecke drängen wollten. Das war extrem plump gelöst, da es einem regelrecht ins Gesicht geprügelt wurde. Das empfinde ich dann schon wieder als aufdringlich und nervtötend.
Naja, wie sollen sie es denn sonst lösen? Du interagierst in diesen Spielen durch Dialogoptionen, auch wenn du eine heterosexuelle Beziehung eingehen willst tust du das, weil du dich ja auch da entscheiden musst ob und wenn ja mit wem, da es ja bei Mass Effect monogam bleibt. Oder ist das umschiffen bei den Hetero-Sachen dann plötzlich nicht mehr plump, weil dir egal? :wink:
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Eisenherz
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Eisenherz »

Wulgaru hat geschrieben: Wie soll man es denn stattdessen lösen bzw. ist dir auch das zu plump oder ist es da dann plötzlich egal? :wink:
Nö, es hätte ja (jetzt mal generell für alle Love-Optionen gesprochen) über sanfte Seitenhiebe und andauernde Frotzeleien langfristig aufgebaut werden können. Aber dort war es ja quasi immer nur so, dass man zwei Möglichkeiten hatte.

1. Sofort ran an den Mann
2. Sofort ran an die Frau

Ich hätte es mir lieber so gewünscht, dass Love-Optionen nur mit Mitgliedern möglich sind, die man immer als Begleiter dabei hatte, denn nur durch Nähe entwickeln sich Gefühle. Dass hat schon Baldurs Gate II besser gelöst. Grad die extrem komplexe Charakterbeziehung zur Drow Viconia ist bis heute eigentlich mein Favorit dahingehend. Alles sehr behutsam und langfristig angelegt. Heute ist es aber ja eher die Herausforderung, dass man nicht beiläufig und aus Versehen mit einem Kerl oder einer Frau in der Kiste landet. Sowas empfinde ich wirklich (wie Kajetan sagte) fast schon als belästigend.
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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Ich finde es zwar auch nicht allzu originell wie Bioware das macht, vor allem weil ich außerdem finde das bei sowas auch nachdem man ne Beziehung hat nochmal was kommen sollte und da kommt eben nicht viel (generelles Problem haben die Harvest-Moon-Types ala Stardew Valley ja auch).

Allerdings sehe ich jetzt nicht wie man da in ME "reinstolpern" kann. Es wird einem wirklich sehr klar signalisiert wann der nächste Schritt kommt und die vorher deute ich das dann jeweils schon als Vertiefung der Freundschaft. Denn wenn du eben mit den Figuren die Beziehung vertiefst, wo du keine sexuelle Option hast, dann verläuft das ja mehr oder weniger identisch, nur das die letzten Dialogoptionen die dann die Beziehung "einloggen" nicht mehr kommen.

Das was du ansprichst ist für mich reine Kritik an der Beziehungsmechanik und hat wenig damit zu tun welche sexuellen Präferenzen man da als Optionen hat.
Wuschel666
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wuschel666 »

Ich will das nicht. Mag es gar nicht wenn man sich selbst nen Charakter erstellen muss.
Marobod
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Marobod »

Ich dachte ryder heißt jetzt Twix?
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Sir Richfield
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Sir Richfield »

Wulgaru hat geschrieben:Allerdings sehe ich jetzt nicht wie man da in ME "reinstolpern" kann.
Du musst zu den NPC nur das sein, was den meisten Menschen als "nett" vorkommen sollte, dann fühlen die sich wie der Salarianer auf dem Junggesellenabschied.

Was irgendwie auch nicht hilft ist, dass du als Shepard mehr oder weniger die freie Wahl hast.
So richtig musst du selber nichts tun, um dir die Zuneigung der NPC zu verdienen.
Du kannst das Spiel mit dem Gedanken "Wen fick ich denn dieses Mal?" beginnen.
Denn, sind wir ehrlich, um mehr geht es dabei auch nicht, oder? Ausser einer Videosequenz hat das doch Null Auswirkungen.

Und das finde ich halt... sehr schwach bis ein wenig bedenklich.
Und schade, da alles andere deutlich weniger konsturiert wirkt. (Bis auf das Ende...)
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Sir Richfield
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Sir Richfield »

Marobod hat geschrieben:Ich dachte ryder heißt jetzt Twix?
Raider hieß das, oder habe ich einen Witz nicht kapiert?
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Kajetan
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben: Du kannst das Spiel mit dem Gedanken "Wen fick ich denn dieses Mal?" beginnen.
Denn, sind wir ehrlich, um mehr geht es dabei auch nicht, oder? Ausser einer Videosequenz hat das doch Null Auswirkungen.
Dabei könnte man das doch sooo einfach in das Gameplay einbinden.

Ist man mit einem Mitglied der Party eine Beziehung eingegangen, sinken die Werte während eines Kampfes bei BEIDEN Charakteren, sobald dieser Charakter in der Party ist, die auf einen Kampf stößt. Weil man sich zu sehr Sorgen macht, dass dem anderen etwas passieren könnte. Lässt man den Beziehungspartner aber immer schön sicher zu Hause, werden alle anderen Party-Mitglieder stinkig, weil man ja Vetternwirtschaft betreibt und die anderen bluten lässt. Trainiert man "Emotionale Distanz", um die eigene Kampfkraft wieder zu steigern, wird der Beziehungspartner pissed, weil man zu distanziert wirkt. Und das tolle ist dann ... geht man mit NIEMANDEM eine Beziehung ein, werden alle potentiellen Beziehungspartner vor den Kopf gestoßen und die Moral der Truppe sinkt.

So kann man eindrucksvoll demonstrieren, was romantische Beziehungen letztendlich ausmacht: Egal, was man tut, irgendjemand wird immer sauer sein! :)