Auch da wäre er nicht der Erste, der so etwas verspricht.Kajetan hat geschrieben:Könnte, hätte, wenn ... auf der Gamescom hat er bereits gesagt, wie er Fan-Feedback filtert und nicht den Fehler begeht auf die jeweils lautstärksten, aktivsten Fans zu hören.Balmung hat geschrieben: Klar kann er das, nur spätestens in der Beta wird der Druck der Spieler so groß, da wäre er absolut nicht der Erste der dann einknickt, zu oft in Betas erlebt... und das ist meine berechtigte Sorge, dass er spätesten dann nicht mehr dagegen Stand halten kann und quasi Zugunsten der Spieler seinen eigenen Traum verrät.
Man muss sich doch nur die Gruppen gegenüber stehend vorstellen... auf der einen Seite der Entwickler mit ein paar Leuten, auf der anderen Seite die Spieler mit 200.000+ Leuten, selbst wenn nur 1% davon, also 2.000 Leute, ordentlich Druck ausüben würden, wäre das ein immenser Druck gegen ein paar Entwickler Leute oder eben gar nur gegen einen Einzigen: Chris Roberts.
Dagegen Stand zu halten ist vorher leicht gesagt, die Praxis mit der Beta könnte schnell anders aussehen. Man sollte das Ganze wirklich nicht unterschätzen.
Also speziell gegen so etwas hab ich nichts, bin selbst irgendwo auch ein Explorer, von daher kommt mir das sogar noch entgegen, aber das ist etwas, was ja nicht gleich das komplette Spiel verweichlicht. Etwas völlig anderes sind da Themen wie Spielertod, Schiffsverlust, allgemeiner Schwierigkeitsgrad usw. Die Dinge machen mir da mehr Sorgen wie zusätzliche Spielinhalte, die ursprünglich so nicht eingeplant waren, sorgt doch für mehr Vielfalt, ist doch super so.Abgesehen davon, Chris Roberts ist ein US-Entwickler, der im Gegensatz zu vielen deutschen Entwicklern kein Problem damit hat User-Wünsche einzubauen, die so halbwegs in das Spiel passen könnten, wenn sich genug Spieler dafür melden. So gibt es eine ursprünglich nicht vorgesehene Spieler-Klasse "Entdecker" für Leute, die nicht groß handeln, nicht groß kämpfen, sondern einfach mit ihrem Schiff das unendliche All bereisen wollen. Nenne es eine Weichspül-Klasse, weil man hier nicht DIE Herausforderungen haben wird, die vielleicht andere Klassen bieten können, erforderlich machen. Anstatt aber die Nase zu rümpfen, findet er den Vorschlag gut und sieht zu, dass auch solche Spieler genug erspielens- und entdeckenswerte Inhalte bekommen.
Explorern könnte man ja zum Beispiel auch das finden von Erzvorkommen überlassen, gäbe da sicher Möglichkeiten wie andere Klassen von ihnen profitieren können und wenn Andere profitieren können, gibt es Andere die es deswegen auch auf Explorer abgesehen haben und die somit eben doch nicht so ein leichtes Leben haben müssen.
Genau genommen hat man die Investoren durch Spieler eingetauscht... also eigentlich die Pest durch die Cholera.Von daher ... Star Citizen ist nach meinem Eindruck kein Spiel, wo ein Investor nur darauf aus ist in kurzer Zeit möglichst viel Umsatz & Gewinn zu erzeugen, sondern wo ein engagierter Entwickler unter Mithilfe engagierter Fans ein Spiel entwickelt, welches natürlich kommerziell erfolgreich genug sein soll, damit es weiter ausgebaut wird, das aber nicht auf dem Altar der Umsatzmaximierung geopfert wird. Denn das ist ja der Grund für die von Dir immer wieder angesprochene Beliebigkeit. Es sollen in kurzer Zeit möglichst viele Leute angesprochen werden, damit man möglichst schnell möglichst viel Umsatz erzeugen kann.

