Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und keine bloße Kopie von Dragon Age: Inquisition werden

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Vinterblot
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von Vinterblot »

Enthroned hat geschrieben: Sci-Fi ist, was es ist. Eben weil die Geschichten oftmals jegliche logische Erklärung vermissen lassen und aus der Feder eines 10-Jährigen stammen könnten. Wenn du eine logische Erklärung für alles Übernatürliche und sämtliche Sci-Fi Fantasien erwartest, dann wurdest du vermutlich schon oft in Serien, Filmen und Büchern enttäuscht. Denn ohne Fantasie gibt es keine Science-Fiction, denn das teckt ja quasi schon im Namen. Also nimmt man es entweder an oder lässt es bleiben.
Dann musst du aber noch einiges über Science-Fiction lernen. Science-Fiction ist mitnichten Hirngespinst. Wenn der Autor versteht, was Science-Fiction ist, dann spinnt er bestimmte bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen weiter. Häufig geht es um ethische, moralische und philosophische Fragen oder häufig um eine Warnung an die Gesellschaft. 1984, Fahrenheit 451, Minority Report, Die Insel, Blade Runner, A.I., Neuromancer, Matrix, Vanilla Sky, Brave New World.....

Wer Science Fiction als Hirngespinst abtut, hat entweder nie guten erlebt, oder hat nie angefangen, zwischen den Zeilen zu lesen.
maho76
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Re: Mass Effect 4 soll

Beitrag von maho76 »

Häufig geht es um ethische, moralische und philosophische Fragen oder häufig um eine Warnung an die Gesellschaft. 1984, Fahrenheit 451, Minority Report, Die Insel, Blade Runner, A.I., Neuromancer, Matrix, Vanilla Sky, Brave New World..... Science-Fiction ist mitnichten Hirngespinst.
naja, das nennt sich - nach Kategorie gelabert - alles SOCIAL SCIFI und ist häufig NEAR/Dark-Future angesiedelt (deus ex bspw.) und ist mit hard-scifi / space-opera (ME, star wars etc.) nur bedingt vergleichbar. hardscifi bzw. die opera ist nicht zwingend eine Analogie oder eine weiterentwickung unserer Gesellschaft, es kann durchaus schlicht sein (rette die Prinzessin bei star-wars1 resp. Episode IV) oder auch gnadenlos komplex (dune von frank herbert bspw.).
in allen bereichen des schreibens gibt's eben qualitative unterschiede (ich kenne leider jede menge grottenschlechte social scifi-romane, leider insbesondere aus dem deutschen Sprachraum :( ). schlicht muss nicht schlecht sein, tendiert aber eben eher dahin da die Basis nicht viel hergibt, da müssen es dann stil, setting und Charaktere rausreissen, was ME nur bedingt schafft. social scifi hats da bedeutend einfacher weil schon der Hintergrund viel hergeben kann und "näher an uns dran ist" was das stück an sich interessant macht. da stören 1000mal-gesehene Charaktere lange nicht so sehr wie in nem simplen western-scifi à la star wars das sonst nicht viel mehr bietet (ich rede hier IMMER von den alten teilen, die neuen sind für mich irgendwie nichtexistent bis auf die ein oder andere coole szene^^).
von daher ist es für mich viel schwerer interessante hardscifi/opera zu schreiben als lesenswerten cyberpunk/social-scifi, zumal es von ersterem auch viiell mehr gibt und erfahrenere Leser vollkommen übersättigt sind.
Vinterblot
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von Vinterblot »

Laut Wiki ist Hard Science-Fiction " a category of science fiction characterized by an emphasis on scientific accuracy or technical detail, or on both.". Das dürfte kaum auf Star Wars zutreffen ;)

Star Wars ist Space Opera, dass hat mit echtem Science Fiction nicht so wahnsinnig viel zu tun.

Edit: Beim nochmaligen Lesen hab ich gemerkt, wie du differenzierst. Das war beim ersten Mal nicht so eindeutig. Aber es bleibt ja Fakt: Science Fiction ist etwas, was gegenwärtige Entwicklungen nimmt, in die Zukunft projeziert und eine Prognose oder Warnung abliefert. Ob sich das nun auf die Gesellschaft bezieht oder die Technik (oder - in der Regel - beides) ist da ja unerheblich. Aber das fällt für mich nicht unter die Kategorie "Hirngespinnst", auch wenn nicht alles zwangsläufig eintreten muss. Es kommt halt darauf an, wie fundiert das ganze ist.

Die Space Opera ist da ja was völlig anderes.
JCD
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von JCD »

Temeter  hat geschrieben:
Die Unlogik von Soft-SciFi, oder gar Realismus, war nicht das Problem.

Genaugenommen hat mein Kommentar gar nichts mit Science Fiction zu tun gehabt. Ich finde die Main Story von Mass Effect 2 dämlich und uninteressant. Sie wirkt auf mich uninspiriert und nicht würdig für ein 30+ Stunden RPG.

Insbesondere war es schade, weil ein Teil des Charachterwritings durchaus interessant ist, und der erste Teil eine faszinierende Welt aufgebaut hat. Selbst der Loyalitäts-Roadtrip aus ME2 hatte ein par ziemlich coole Orte. Da wäre so viel mehr für den Main Arc drin gewesen.
muss dir da teilweise recht geben, der plot ansich war lahm, irgendwie hat es nciht gepasst. die einzelenen locations allerdings waren grösstenteils super wenn auch teilweise winzig. vom design her hatte me2 beinahe alle richtig gemacht, in teil 3 hat man an einigen stellen das gefühl das es besser istaber immer mit dem beigeschmack, warum zum teufel, habt ihr die sachen aus me2 nciht übernommen. das hacken z.b. egal obs nach dem selben schema abläuft, man hatte aber was zu tun und es passt ja auch das man selber handanlegen muss. die musik usw usf. da gibt es einiges.

ioch weiß nicht ob sie im dritten teil enormen zeitdruck hatten aber stellenweise kommt es einem so vor.

bleibt letztlich noch zu sagen, teil 1 ,2 und 3 zusammen in einem, wäre das bessere me.

ach und eines vielleicht noch. diese galaxykarte ist solange toll, bis man das raumschiff bewegt, das ist ja wie playmobil gelösst, dann lieber klick and go oder weiß ich was aber nciht so ein uboot wie in der badewanne.


zum thema softscifi und hardscifi.

ich ahtte das auch immer so verstanden, das soft mehr raum für fantasy bzw wirklich an den haaren herbeigezogenem hat und hardcore doch dann zumindestens eine solide grundlage die einfach weitergesponnen wird hat. technologie z.b.

wie ich vorher schon erwähnt hatte, es kann so ausgedacht wie nur irgendmöglich sein, es muss aber im grundsatz immer irgendwie plausibel sein , selbst wenn es das nciht ist, es muss den anschein machen, das es passt.
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Enthroned
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität

Beitrag von Enthroned »

maho76 hat geschrieben:
Sci-Fi ist, was es ist. Eben weil die Geschichten oftmals jegliche logische Erklärung vermissen lassen und aus der Feder eines 10-Jährigen stammen könnten. Wenn du eine logische Erklärung für alles Übernatürliche und sämtliche Sci-Fi Fantasien erwartest, dann wurdest du vermutlich schon oft in Serien, Filmen und Büchern enttäuscht.
es geht doch nicht um ne (aus heutiger sicht) logische Erklärung, sondern schlicht um Qualität. und ja, wenn man genug hard-scifi gelesen/gesehen hat ist man natürlich viel früher satt. ME ist halt kein Iain M. Banks-Roman ( rip :( , schnüff ) sondern einfachstes scifi-08/15-klischee.

btw. kann man durchaus erklären warum der Enterprise-Antrieb keine langzeitschäden verursacht, gibt genug wissenschaftliche Studien zu warp-blasen und raum-zeit-Krümmung und wie man das hinbekommen könnte. Steven hawkings kleine geschichte der zeit hilft da gerne auf die sprünge. ;)
btw.2: das äussere maul des Alien ist eigentlich zum fixieren der beute da (wird beim verschleppen ins nest genutzt) während das innere (die Zunge bzw. der rachen) zum fressen da ist. der schwanz ist halt ein schwanz um das Gleichgewicht zu halten, auf allen vieren dann als skorpionstachel zum finishen zu gebrauchen. in alien2 kaum genutzt da es hier vor allem darum ging die opfer LEBEND ins nest zu bekommen. ist schon ein geiles ding mit durchaus eigener Logik was sich der hansrüdi da ausgedacht hat, wa? ;)
Genau was ich sagte: Eigener Logik. Nicht logisch. (Ich glaube) Kein Tier der Erde benötigt 2 Mäuler (ineinander) um Beute zu fixieren. Dafür könnte es auch seinen Schwanz nutzen. Die meisten Arten benutzen dafür außen angebrachte Gliedmaßen oder Scheren in Doppelfunktion. Also ist es eine eigene Gedankenkreation, wofür man das doppelte Maul gebrauchen könnte. Denn im endeffekt tut es erstmal nur eines: Anders und cool aussehen. Wenn uns unsere Natur eines gelernt hat (Darwin), dann das sich Jäger wie Beute aneinander anpassen. Wenn dem Alien also ein doppeltes Maul wächst, muss der Grund eigentlich bei seiner ursprünglich bevorzugten Beute liegen.

Die Enterprise kann keine Warp-Blase erzeugen, weil Ihre ergonomische Form dies nicht zulässt. Beim Eintritt in Warp-Geschwindigkeit, würden Sie unheimlichen G-Kräften ausgesetzt sein, da Sie keine Umbauten um das Schiff haben, welche künstliche Schwerkraft erzeugen. Desweiteren werkelt man zwar an der Idee und Umsetzung der Warp-Blase, doch gibt es genug Gegenargumente, warum die Blase Theoretisch möglich, für organische Materie und früher oder später für sämtliche Materie das Ende ist.
Das will ich den Erfindernen von Star Strek auch garnicht vorhalten. Im Gegenteil: Es ist super das sich Leute soetwas ausdenken, es beflügelt ganze Generationen. Science-Fiction macht einfach Spaß. Doch die Enterprise basierte eben noch auf der Theorie Albert Einsteins, welche zwar zutreffend, aber eben nur bedingt umsetzbar ist. Das zeigen heutige Theorien.

Mass Effect basiert halt auf einer eigenen Logik, wonach Reaper sich nach der von Ihnen gefarmten Spezies bilden. Der Reaper hinter dem Omega-Portal ist nicht zwingend ein Mensch. Wir wir wissen das bis auf die Hanar, sämtliche anderen Spezies symetrische Formen aufweisen und überwiegend Menschlich wirken. Alle nicht menschenähnliche Spezies wie Kroganer, Elcor, Rachni oder Volus sind, wie uns ME1 erklärt, stark in der Minderheit - Entweder durch Ausrottung oder aufgrund Ihrer Natur.
Die Raumschiff-Reaper, stellen meiner Meinung lediglich eine Art Angriffsflotte dar, die jedoch unterschiedliche Charakteristika aufweisen. In Mass Effect 3 sieht man ebenfalls die verschiedenen Formen der Reaper-Angriffsflotte.

Genau wie ein Präsident oder General die Schlacht aus größerer Distanz aus betrachtet, kann man davon ausgehen, dass auch die "eigentlichen" Reaper immernoch hinter dem Nebel verweilen. Sie koordinieren die Arbeiter bzw. Soldaten. Das was wir also in ME2 sehen, ist somit wahrscheinlich der einzige echte Reaper den wir in der Trilogie zu Gesicht bekommen. Irgendwo wird es demzufolge ein Konstrukt geben, welches vielleicht eher einem Protheaner ähnelt.
Vinterblot hat geschrieben:
Dann musst du aber noch einiges über Science-Fiction lernen. Science-Fiction ist mitnichten Hirngespinst. Wenn der Autor versteht, was Science-Fiction ist, dann spinnt er bestimmte bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen weiter. Häufig geht es um ethische, moralische und philosophische Fragen oder häufig um eine Warnung an die Gesellschaft. 1984, Fahrenheit 451, Minority Report, Die Insel, Blade Runner, A.I., Neuromancer, Matrix, Vanilla Sky, Brave New World.....

Wer Science Fiction als Hirngespinst abtut, hat entweder nie guten erlebt, oder hat nie angefangen, zwischen den Zeilen zu lesen.
Was du bezeichnest ist eigentlich ein Sub-Genre. Genauso wie wir Spiele grundsätzlich in Simulation einteilen und dann in Space, Fantasy, Dark-Fantasy, Medievil u.v.m. unterteilen. Getreu dem Spruch: Jeder Daumen ist ein Finger, aber nicht jeder Finger ist ein Daumen.

Ich persönlich kenne keine Space Opera oder Zukunftsorientierte Geschichte die nicht grundlegend als Science-Fiction beschrieben ist. Darin sind dann weitere Sub-Genre wie Action oder Drama(Opera) enthalten.
Die Nostromo, das Shuttle oder die Kryokammern stellen die Science-Fiction dar, während das Alien selbst nur auf Fiktion basiert, außer du magst mir noch weiß machen, dass wir bereits an einem forschen.

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Ich jedenfalls empfinde die Geschichte und Abfolge der Ereignisse, leider auch durch inbegriffene DLCs, durchaus als gute Science-Fiction. Die vielen Quellen wie z.B. Wissenseinträge in jedem Teil der Reihe oder Zusammenfassungen der Wiki-Einträge ergeben letztendlich ein gutes Bild. Gerade Dark Souls Spieler dürften mit der Art der Lore/Geschichts-Vermittlung durchaus vertraut sein.
Wer die Teile einfach so durchspielt, der bekommt feine Unterhaltung und eine meiner Meinung gute Geschichte vermittelt. Wer jedoch auch die Hintergründe erfahren möchte, muss nunmal tiefer graben. Man erfährt wie die Antriebe, Schiffe, Waffen, Fahrzeuge funktionieren. Warum der Mako ist wie er ist und was sein eigentlicher Zweck ist/war. Warum man in Teil 2 mit Projektilen schießt. Warum, warum, warum.

Bioware hat sich eben schon sehr viel Mühe gegeben, aber allein weil EA als Puplisher fungiert, meinen einige nunmal, dass es sich nur um weichespülte Action mit wenig Inhalt handelt. Auch einer der Gründe warum ich z.B. immer mit dem Ende der Trilogie zufrieden war. Für mich war der Weg das Ziel und ich hab nicht mehr als 120 Stunden Spielzeit auf die letzten 4 Minuten des 3. Teils reduziert.
Zuletzt geändert von Enthroned am 03.02.2015 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
Vinterblot
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von Vinterblot »

Ich nahm ja bezug darauf, dass du u.a. sagtest
Sci-Fi ist, was es ist. Eben weil die Geschichten oftmals jegliche logische Erklärung vermissen lassen und aus der Feder eines 10-Jährigen stammen könnten.
Und das sehe ich gerade nicht so. Ja natürlich: Es gibt billigen Fließband-"Science-Fiction", die außer damit, dass sie in Zukunft und/oder Weltraum spielen nicht viel mit Sci-Fi zu tun haben. Aber Dinge sinnvoll weiterzuspinnen zeichnet ja gerade Sci-Fi aus. Mit "oftmals jegliche logische Erklärung vermissen lassen" wirst du diesem ernsthaften Genre nicht gerecht.

Das heißt nicht, dass das Space Operas keinen Spaß machen können oder generell schlecht wären. Star Wars ist super, Warhammer 40k ist eines meiner liebsten Universen, Alien ebenso oder auch Event Horizon. Aber es stehen hier halt völlig andere Dinge im Fokus.
Solidus Snake
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von Solidus Snake »

breakibuu hat geschrieben:
JCD hat geschrieben: hast immer auf rambo gemacht? :D
Also eigentlich nich... Gefecht fängt an *bam*, 2 Schüsse abbekommen - ganzer Bildschirm rot

Ich weiß auch nich so recht wo der ganze Hate für Dead Space 3 herkommt. Klar ists kein Horror mehr und die ganzen Rescourcen DLCs waren echt fragwürdig, aber letztendlich kam man auch locker ohne die gekauften extra Rescourcen durchs Spiel. Am Ende war Dead Space 3 -im Gegensatz zu Resi 6- einfach nen sehr gutes Actionspiel.
Also ich kann mich erinnern, dass ich mal vor einem Gelände stand und dort das Deckungssystem partu nicht das machen wollte, wie ich das Gerne gehabt hätte. Ich habe es schon "mal" genutzt, aber bei manchen Situationen hat es aus gereicht schnell in Deckung zu gehen, indem man einfach hinter eine Säule stand. Man muss auch dazu sagen ich habe versucht immer die Teammitglieder die Sache machen zu lassen, ich glaube das war auch wegen Trophäen relativ relevant.

Dead Space 3 ist auch insgesamt kein Schlechtes Spiel, ABER ähnlich wie in der Mass Effect Serie lief es so ab: Der erste Titel war eher ein reinrassiger Titel hier RPG (ME) und Horrorspiel (DS1). Teil 2 war bei jedem ein Kompromiss aus dem Ursprungsgenre und mehr Action. Bei beiden 3. Teilen war der Actionanteil aber deutlich gewachsen. Ich weiß noch in ME2 waren dei Kämpfe eine Abwechslungs zu dem was man sonst gemacht hat: Labern. In ME3 dagegen fand ich sie einfach nur nervig. Besonders die Husks waren zu Stupide. Außerdem finde ich bei beiden Titel die Steuerung zu träge für einen reinen Actiontitel. Uncharted zeigt ja wie schnell und gut eine Action Adventure Steuerung sein kann, die auch mit dem Gamplay und Spielfluss mitkommt. Bei ME3 und DS3 war die Steuerung in hecktischen Szenen für mich ein Krampf. Das hat den Spielfluss enorm gestört. Wenn ein Spiel "Schneller" wird in seinem Gameplay, dann muss auch die Steuerung schneller werden. Die wurde zwar auch schneller, aber eben nicht schnell Genug.

Das Problem bei DS3 ist aber auch die Tatsache, dass man sich dem Koop-Mainstream angepasst hat. Koop Und Horror das passt fast nie zusammen. Es ist zwar gut das man die Kampagne mit einem Kooppartner bestreiten kann, allerdings muss man dann auf Horror verzichten. Das einzige Mal, wo es gut Gelöst ist, ist in Resident Evil Revelations. Das hat damit zu tun, dass man eben nicht die Story zusammenspielen kann (ist nur im Raid Mod möglich) und so man auch Situationen hat, wo man alleine klar kommen muss. Klar ist das RE Revelations aber kein besonders gruseliges Horrorerlebnis ist. Es ist eben nur etwas besser gelöst.
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von JCD »

Solidus Snake hat geschrieben: Das Problem bei DS3 ist aber auch die Tatsache, dass man sich dem Koop-Mainstream angepasst hat. Koop Und Horror das passt fast nie zusammen. Es ist zwar gut das man die Kampagne mit einem Kooppartner bestreiten kann, allerdings muss man dann auf Horror verzichten. Das einzige Mal, wo es gut Gelöst ist, ist in Resident Evil Revelations. Das hat damit zu tun, dass man eben nicht die Story zusammenspielen kann (ist nur im Raid Mod möglich) und so man auch Situationen hat, wo man alleine klar kommen muss. Klar ist das RE Revelations aber kein besonders gruseliges Horrorerlebnis ist. Es ist eben nur etwas besser gelöst.
ja und nein.
du hast recht, der grusel verfliegt im coop ziemlich, vielleicht nicht beim erstenmal, da tuts bekanntlich noch weh aber spätestens beim zweiten mal. mahct zwar noch laune aber gruselt nciht mehr.

der coop competition mp bei me3 allerdings hatte mcih wirklich überrascht. mir egal wie er angenommen wurde. er wird bis heute gespielt und mahct immer noch laune, der sammelwahn und das besser sein als andere steht im vordergrund oder einfach ein rundes team haben. ich hoffe es kommt mit teil 4 auch wieder so ein coop. mp pvp muss garnicht sein, das balancing würde wohl nie hinhauen :D
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Beitrag von superboss »

ach ich hab grad so Bock auf Mass effect..so nen super atmosphärisches Raumschiff, wo man den Blick in die Weiten des Weltraums gleiten lassen kann (schwelg), tolle Musik, nen ganzes Sternensystem.....

aber bitte mehr Abwechslung und spektakulere Schauplätze als Teil 3
und weniger Schleim und Superheld Atmo sondern nen Widersacher , nen Skeptisches Raumkommando usw, wo das Gefühl entsteht, dass sich nicht alles nur um einen dreht und man nicht machen kann, was man will sondern auch Rede und antwort stehen muss oder so......und die Konsequenzen nicht abschätzen kann.............

so und jetzt will ich spielen.............
JCD
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Re:

Beitrag von JCD »

superboss hat geschrieben:ach ich hab grad so Bock auf Mass effect..so nen super atmosphärisches Raumschiff, wo man den Blick in die Weiten des Weltraums gleiten lassen kann (schwelg), tolle Musik, nen ganzes Sternensystem.....

aber bitte mehr Abwechslung und spektakulere Schauplätze als Teil 3
und weniger Schleim und Superheld Atmo sondern nen Widersacher , nen Skeptisches Raumkommando usw, wo das Gefühl entsteht, dass sich nicht alles nur um einen dreht und man nicht machen kann, was man will sondern auch Rede und antwort stehen muss oder so......und die Konsequenzen nicht abschätzen kann.............

so und jetzt will ich spielen.............
jo so ungefähr :) aber den blick in endlose weiten gleiten lassen bei me? wüsste nciht wo es sein denn einer der zahlreichen guten hintergründe auf den planeten.

ich bin jetzt wieder bei me3 angekommen und freue michs schon riesig auf einige schauplätze, allerdings, jetzt anchdem ich direkt alle nacheinander spiele, ist´s stellenweise fade besonders im dritten teil. als wen man ideen hatte sie aber nciht umgesetzt oder nur angerissen hat.

aber wer weiß. me 5000 irgendwann is perfekt :D

so und nun auf, ein paar reaper bashen ;)
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superboss
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Beitrag von superboss »

ja Teil 3 wirkte eher wie nen Addon oder halt nur das aufgeblähte Ende....
und die Hintergründe auf einigen Planeten waren wunderschön, aber was ich meinte war das Schauen aus dem Raumschiff in den Weltraum in einem der Teile,,,,,recht simpel.....aber das hat damals bei mir Gänsehaut verursacht.
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Re: Mass Effect 4 soll seine eigene Identität bewahren und k

Beitrag von Knarfe1000 »

JCD hat geschrieben:
@knarfe1000
Die ersten Stunden waren ganz nett, der Rest war Schrott. Selten war ich glücklicher, dass ein Spiel vorbei ist.

also wie gesagt, cih fand mcih bis zuletzt ganz gut unterhalten, sicher gabs höhen und tiefen und das ende hat mir den grusel irgendwie genommen aber ich bereu den kauf nciht. ist auf jedenfall ein spiel was wieder aus der versenkung genommen wird nach einiger zeit.
Ist dir auch unbenommen. Hätte man das Konzept der ersten Spielstunden beibehalten, hätte ich das Spiel sicherlich in guter Erinnerung - auch wenn Teil 1 unerreicht bleibt.
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Enthroned
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Re:

Beitrag von Enthroned »

superboss hat geschrieben:ja Teil 3 wirkte eher wie nen Addon oder halt nur das aufgeblähte Ende....
und die Hintergründe auf einigen Planeten waren wunderschön, aber was ich meinte war das Schauen aus dem Raumschiff in den Weltraum in einem der Teile,,,,,recht simpel.....aber das hat damals bei mir Gänsehaut verursacht.
Und genau deswegen hat es das beim 2. und 3. Teil nicht mehr gemacht. Man erlebt solche Momente nunmal nur beim ersten Mal, danach erinnert man sich nur zurück.
ME3 ist der meiner Meinung das was ME1 hätte sein wollen, aber nicht hinbekommen hat.
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Sindri
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Re: Re:

Beitrag von Sindri »

Enthroned hat geschrieben:ME3 ist der meiner Meinung das was ME1 hätte sein wollen, aber nicht hinbekommen hat.
Immerhin hat der 1.Teil ein gut geschriebenes Ende und allgemein ist der Handlungsbogen besser und logischer. Allein die Sovereign und Saren, waren als Gegenspieler viel interessanter. Hallo Illusive Man(viel besser im 2.Teil) & Harbinger(gähn). Ne warte da war doch noch der komische Samurai(?)-Ninja(?)-Otto...