World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

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unknown_18
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Achja, stimmt, ich hatte diesen Raid Müll mal wieder verdrängt... was daran liegt das ich mit dem Mist in einem MMORPG gar nichts anfangen kann. Und ja, da wundert mich es dann auch nicht, wenn bei solchen Inhalten die Leute meinen MMORPGs wären Spiele, die man nur mit RL Verzicht anständig spielen könnte.

Also ja, das mit dem verskillen wäre speziell in WoW nicht ganz so toll gewesen. Ich rede in dem Bezug aber nicht von WoW sondern von MMORPGs im allgemeinen und das auch mit Blick zu solchen die vor WoW auf dem Markt waren.

WoW war von Anfang an ein ganz bestimmter Typus von MMORPG, Themen Park eben, und darauf ausgelegt eine breitere Masse anzusprechen, also von Anfang an ein weichgespültes MMORPG. Es hat durchaus vieles auch richtig gemacht, zumindest zu Release, aber auch viel falsch. Dank WoW sind Berufe nur noch Nebenbeschäftigung und nicht mehr auf einer Stufe mit Kampf Klassen.

Wer heute MMORPGs spielt, spielt primär um zu kämpfen. WoW hat aus dem RPG in MMORPG ein ARPG gemacht. Wer den Unterschied zwischen Action RPG und RPG kennt, weiß was ich damit sagen will. Und da Action sowieso Massenkompatibler ist, gehen ja heute viele RPGs oft eher den Action RPG Weg, weil bringt mehr Geld ein. Und viele die mit einem Action RPG Spaß haben, haben an einem richtigen RPG auch kaum Spaß. Da ähnelt die Kritik dann sehr der Kritik an MMORPGs, wenn dann Dinge als "Arbeit" schlecht geredet werden.

Und im übrigen, meine "einzig richtige" Herangehensweise, wie du es darstellst, ist breiter als das was wir heute als MMORPGs vorgesetzt bekommen. Hier also so zu tun ich wollte Spieler in einen engen Weg zwängen wie man ein MMORPG zu spielen hat ist grundsätzlich falsch, mein Weg ist extrem breit und mehr als genug Spieler könnten darin ihren ganz eigenen Weg und Spaß finden. Nur um diesen breiten Weg hier aufzuzeigen müsste ich so weit ausholen, dass es das Forum hier sprengen würde und den Text hier wegen seiner Länge sowieso Niemand lesen würde, also pure Zeitverschwendung.

Man könnte auch einfach sagen: ich schreibe keinen Weg vor, sondern die grundsätzliche Basis eines MMORPGs sähe bei mir anders aus und dann würden viele Wege, die z.B. in WoW funktionieren, dort schlicht wenig Sinn bzw. keinen Spaß machen.

Von daher sind meine Äußerungen auch eher aus Sicht eines MMORPG Entwicklers zu verstehen anstelle eines simplen MMORPG Spielers. Ich habe mich jedenfalls mit Anderen schon 2004 damit beschäftigt wie ein eigenes MMORPG aussehen könnte und die Meisten hier haben darüber sicherlich nicht mal nachgedacht, sind einfach nur pure Spieler mit ihrer engen Sichtweise.
Ryan2k6 hat geschrieben: 30.01.2018 09:51 Mensch, klasse Schlaubi, verrat mir doch mal, wie sich der Aktienmarkt so in den nächsten Jahren entwickelt. Dann macht deine Glaskugel mal was nützliches, nämlich mich reich. :Häschen:
Ja, für dich ist so etwas Glaskugelleserei, für mich ist das eine reine Kombination aus Spielerfahrung, Lebenserfahrung, Logik und Menschenkenntnis. Was für den einen dann absolut logisch ist, ist für den anderen eben Glaskugel lesen.

Von daher muss ich dich enttäuschen, könnte ich Glaskugel lesen wäre ich selbst längst reich und würde eigene Spiele entwickeln. ^^
Ansonsten, hast du vollkommen Recht, wo kämen wir denn hin, wenn man in MMOs Spaß hat, da hat jeder 10 Stunden am Tag reinzustzecken um gefälligst zu lernen wie sein Charakter zu spielen ist. Das alles natürlich ohne Addons, weil sonst lame. Und natürlich ohne sich irgendwas anzuschauen, einfach nachdenken und skillen, kann ja nicht so schwer sein und wenn ein Skill doch nicht so geil is, shit happens, komm damit klar, das Leb...äh Rollenspiel ist kein Ponyhof!

Am besten nimmt man in die Werbung gleich mit auf: "World of Warcraft, für Akademiker und Singles mit Niveau (und viel Zeit)"
Weißt du, solche Aussagen kommen genau von den Spielern, die nicht zur Zielgruppe dieses Genres gehören, denn wenn es dir so kein Spaß macht, dann ist es schlicht das falsche Spiel für dich, denn was Spieler wie du nicht wahr haben wollen: Andere haben exakt damit Spaß was dich anödet. Aber wie das beim MMORPG Genre so ist bzw. war... Dank WoW Hype wollte Jeder mitspielen, selbst die, die mit dem Genre gar nicht kompatibel waren.

Und darum bin ich kein Fan von Hype, es zieht zu viele Spieler nur deswegen an und nicht weil das Spiel wie für sie gemacht wäre. Das MMORPG Genre war aber mal wie für mich gemacht, das war aber bevor die breite Masse mit ihrem "Ich will auch mitspielen, aber nicht so, so und so, ändert das!" Geweine ankam und mir und vielen Anderen das Genre für immer ruinierten. Habt eben Glück gehabt, dass Firmen Geld machen wichtiger ist und ich Pech, weil MMORPGs ein Genre sind, dessen Spiele ständig "weiter" entwickelt werden und somit auf das Geheule der Spieler reagieren können um noch mehr Spieler abzuzocken und für dumm zu verkaufen. Der Erfolg gibt ihnen aber recht, die Spieler sind oftmals schlicht einfach "dumm".
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Wigggenz
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 30.01.2018 13:26 Achja, stimmt, ich hatte diesen Raid Müll mal wieder verdrängt... was daran liegt das ich mit dem Mist in einem MMORPG gar nichts anfangen kann. Und ja, da wundert mich es dann auch nicht, wenn bei solchen Inhalten die Leute meinen MMORPGs wären Spiele, die man nur mit RL Verzicht anständig spielen könnte.

Also ja, das mit dem verskillen wäre speziell in WoW nicht ganz so toll gewesen. Ich rede in dem Bezug aber nicht von WoW sondern von MMORPGs im allgemeinen und das auch mit Blick zu solchen die vor WoW auf dem Markt waren.

WoW war von Anfang an ein ganz bestimmter Typus von MMORPG, Themen Park eben, und darauf ausgelegt eine breitere Masse anzusprechen, also von Anfang an ein weichgespültes MMORPG. Es hat durchaus vieles auch richtig gemacht, zumindest zu Release, aber auch viel falsch. Dank WoW sind Berufe nur noch Nebenbeschäftigung und nicht mehr auf einer Stufe mit Kampf Klassen.

Wer heute MMORPGs spielt, spielt primär um zu kämpfen. WoW hat aus dem RPG in MMORPG ein ARPG gemacht. Wer den Unterschied zwischen Action RPG und RPG kennt, weiß was ich damit sagen will. Und da Action sowieso Massenkompatibler ist, gehen ja heute viele RPGs oft eher den Action RPG Weg, weil bringt mehr Geld ein. Und viele die mit einem Action RPG Spaß haben, haben an einem richtigen RPG auch kaum Spaß. Da ähnelt die Kritik dann sehr der Kritik an MMORPGs, wenn dann Dinge als "Arbeit" schlecht geredet werden.
Ryan2k6 hat geschrieben: 30.01.2018 09:51 Mensch, klasse Schlaubi, verrat mir doch mal, wie sich der Aktienmarkt so in den nächsten Jahren entwickelt. Dann macht deine Glaskugel mal was nützliches, nämlich mich reich. :Häschen:
Ja, für dich ist so etwas Glaskugelleserei, für mich ist das eine reine Kombination aus Spielerfahrung, Lebenserfahrung, Logik und Menschenkenntnis. Was für den einen dann absolut logisch ist, ist für den anderen eben Glaskugel lesen.

Von daher muss ich dich enttäuschen, könnte ich Glaskugel lesen wäre ich selbst längst reich und würde eigene Spiele entwickeln. ^^
Ansonsten, hast du vollkommen Recht, wo kämen wir denn hin, wenn man in MMOs Spaß hat, da hat jeder 10 Stunden am Tag reinzustzecken um gefälligst zu lernen wie sein Charakter zu spielen ist. Das alles natürlich ohne Addons, weil sonst lame. Und natürlich ohne sich irgendwas anzuschauen, einfach nachdenken und skillen, kann ja nicht so schwer sein und wenn ein Skill doch nicht so geil is, shit happens, komm damit klar, das Leb...äh Rollenspiel ist kein Ponyhof!

Am besten nimmt man in die Werbung gleich mit auf: "World of Warcraft, für Akademiker und Singles mit Niveau (und viel Zeit)"
Weißt du, solche Aussagen kommen genau von den Spielern, die nicht zur Zielgruppe dieses Genres gehören, denn wenn es dir so kein Spaß macht, dann ist es schlicht das falsche Spiel für dich, denn was Spieler wie du nicht wahr haben wollen: Andere haben exakt damit Spaß was dich anödet. Aber wie das beim MMORPG Genre so ist bzw. war... Dank WoW Hype wollte Jeder mitspielen, selbst die, die mit dem Genre gar nicht kompatibel waren.

Und darum bin ich kein Fan von Hype, es zieht zu viele Spieler nur deswegen an und nicht weil das Spiel wie für sie gemacht wäre. Das MMORPG Genre war aber mal wie für mich gemacht, das war aber bevor die breite Masse mit ihrem "Ich will auch mitspielen, aber nicht so, so und so, ändert das!" Geweine ankam und mir und vielen Anderen das Genre für immer ruinierten. Habt eben Glück gehabt, dass Firmen Geld machen wichtiger ist und ich Pech, weil MMORPGs ein Genre sind, dessen Spiele ständig "weiter" entwickelt werden und somit auf das Geheule der Spieler reagieren können um noch mehr Spieler abzuzocken und für dumm zu verkaufen. Der Erfolg gibt ihnen aber recht, die Spieler sind oftmals schlicht einfach "dumm".
DU gehörst mit deinen Vorstellungen wie ein MMO zu sein hat nicht (mehr) zur Zielgruppe des Genres. Das Genre hat sich nämlich verändert. Die Publisher standen vor der Wahl die Zielgruppe zu erweitern bzw. zu ändern oder die alte Zielgruppe zu bedienen (wobei selbst unter denjenigen, die schon EQ und dergleichen gespielt haben, derart ultra-Nostalgische wie du eher selten sind... ich kenne einige MMO-"Urgesteine" die der guten alten Zeit alles Andere als hinterhertrauern sondern die Entwicklung nicht schlimm finden oder sogar gut). Und die Publisher haben sich nunmal für die Erweiterung der Zielgruppe entschieden. Damit kann man entweder wie ein Erwachsener umgehen und MMOs die einem nicht gefallen meiden und ggf. neue MMOs die aber den alten Stil verwenden wollen fördern. Oder aber man ist beleidigt und kommt nicht drüber hinweg und kotzt sich bei jeder Gelegenheit über die ach so schlimmen Casuals aus die einem angeblich die MMOs wegnehmen (als ob man jemals irgend ein Recht dran gehabt hätte).
Derart herumzuheulen weil Leute mit weniger Aufwand (als man selbst früher) in Spielen ebenfalls Erfolgserlebnisse feiern und bestimmten Content spielen können ist nichts als pure Missgunst und missgünstig zu sein ist ein erbärmliches Verhalten.

Und das sage ich als jemand der durchaus ein MMO was längere und schwerere Wege zum Ziel hat begrüßen würde, solange es dafür genug abwechslungsreichen Content im Low-Bereich zu spielen gibt. Bloß bin ich nicht so vermessen, dass als die "richtige" Ansicht anzusehen und alles andere als falsch. Mit so einer Vorstellung gehöre ich eben auch nicht mehr so wirklich zur Zielgruppe der meisten MMOs.

Und wer einen anderen Geschmack hat als du, wem heutige MMOs Spaß machen, ist "dumm"? Ich halte eher Leute für dumm, die solcherlei Vorstellungen hegen, das man aufgrund des eigenen erlesenen Geschmacks etwas Besseres sei...
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

Du meinst also zu wissen wer die Zielgruppe dieses Genres ist, dass ja gar nicht mehr deinen Vorstellungen entspricht? Mutig.

Aber aus anderen Themen hier zeichnet sich ja schon das Bild ab, dass Spiele für dich die ultimative Herausforderung sein müssen und am besten bis knapp vor unschaffbar schwer, alles andere ist langweilig und für Weicheier. Da bleibt auch mir nur zu sagen, viel Spaß damit. Aber lass den anderen auch einfach ihren. ;) Denn um dich mal zu zitieren: "Andere haben exakt damit Spaß, was dich anödet".
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Wigggenz
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Wigggenz »

Ryan2k6 hat geschrieben: 30.01.2018 14:19 Du meinst also zu wissen wer die Zielgruppe dieses Genres ist, dass ja gar nicht mehr deinen Vorstellungen entspricht? Mutig.

Aber aus anderen Themen hier zeichnet sich ja schon das Bild ab, dass Spiele für dich die ultimative Herausforderung sein müssen und am besten bis knapp vor unschaffbar schwer, alles andere ist langweilig und für Weicheier. Da bleibt auch mir nur zu sagen, viel Spaß damit. Aber lass den anderen auch einfach ihren. ;) Denn um dich mal zu zitieren: "Andere haben exakt damit Spaß, was dich anödet".
Nein, die Anderen haben FALSCH Spaß!

Diese niedere breite Masse und die ekligen Casuals, woher sollen die denn wissen wie man RICHTIG Spaß mit einem MMO hat! Die sind schlichtweg unwürdig MMOs zu zocken...
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Wigggenz hat geschrieben: 30.01.2018 14:19 DU gehörst mit deinen Vorstellungen wie ein MMO zu sein hat nicht (mehr) zur Zielgruppe des Genres.
Dem hab ich auch nirgends wiedersprochen.
Das Genre hat sich nämlich verändert. Die Publisher standen vor der Wahl die Zielgruppe zu erweitern bzw. zu ändern oder die alte Zielgruppe zu bedienen (wobei selbst unter denjenigen, die schon EQ und dergleichen gespielt haben, derart ultra-Nostalgische wie du eher selten sind... ich kenne einige MMO-"Urgesteine" die der guten alten Zeit alles Andere als hinterhertrauern sondern die Entwicklung nicht schlimm finden oder sogar gut).
Tja, und ich kenne genug Urgesteine, die sich schon vor 10 Jahren aus dem Genre zurück gezogen haben, weil ihnen die Entwicklung nicht gefiel. Und nun? Und EQ war ja eh schon mehr Richtung dem was WoW dann war und dann hieß es eh nur noch Theme Park da, Team Park dort und Sandbox hatte gar keine Chance mehr.
Und die Publisher haben sich nunmal für die Erweiterung der Zielgruppe entschieden.
Zielgruppen kann man auch anders erweitern ohne das man das Genre komplett umdreht. Und dieses Erweitern beruht ohnehin primär auf diesem drecks WoW Hype, dem alle anderen Entwickler unbedingt nach laufen mussten in der Hoffnung ähnlich erfolgreich damit sein zu können, wofür selbst Sandbox MMOs kaputt gemacht wurden.

Wäre diese Veränderung des Genres rein natürlich verlaufen und würde nicht nur auf dem WoW Hype beruhen, würde ich hier ganz anders schreiben. Man hat das Genre systematisch in der Hoffnung den nächsten WoW Killer zu produzieren regelrecht zerstört. Und das es so ist, dazu muss man sich nur ansehen wie kaputt das Genre heute ist, denn ein gesundes Genre sieht anders aus.
Damit kann man entweder wie ein Erwachsener umgehen und MMOs die einem nicht gefallen meiden und ggf. neue MMOs die aber den alten Stil verwenden wollen fördern.
Von denen es ja ach so viele gibt. Übrigens hab ich das Jahre lang getan. Eines der letzten war ArcheAge, bevor die Entwickler am Ende der Entwicklung auf die Idee kamen das ganze MMO kaputt auf den Markt zu bringen, die Sandbox Elemente systematisch zu zerstören und mehr Richtung Themen Park zu gehen. Heute ist es eines dieser typischen P2W F2P MMOs.

Oder nimm Black Desert Online, auch das MMO ist ein schlechter Witz zu dem was ursprünglich mal angekündigt wurde. Den MMO Entwicklern geht es heute nur noch darum überhaupt noch irgendwie genug Geld mit ihrem MMO zu verdienen, weil der MMO Markt wie gesagt kaputt ist. Ein gesunder MMO Markt sähe deutlich bunter aus und mit vor allem deutlich mehr Abo MMOs, deren Qualität hoch genug für das Abo Modell ist. Und das Abo immer noch funktioniert zeigt Final Fantasy XIV wunderbar. Inzwischen ist das so ziemlich das letzte gute MMO, nicht perfekt, bei weitem nicht, aber es macht viele besser.
Oder aber man ist beleidigt und kommt nicht drüber hinweg und kotzt sich bei jeder Gelegenheit über die ach so schlimmen Casuals aus die einem angeblich die MMOs wegnehmen (als ob man jemals irgend ein Recht dran gehabt hätte).
Derart herumzuheulen weil Leute mit weniger Aufwand (als man selbst früher) in Spielen ebenfalls Erfolgserlebnisse feiern und bestimmten Content spielen können ist nichts als pure Missgunst und missgünstig zu sein ist ein erbärmliches Verhalten.
Das gebe ich gerne zurück, denn Missgunst ist einer der Gründe wieso die MMOs heute so sind wie sie sind, denn Spieler haben aus diesen Gründen schon vor WoW immer wieder rumgeheult, weil ihnen etwas an den MMOs nicht gepasst hat, weil Andere Spieler mehr Zeit hatten und daher an mehr kommen konnten. Missgunst ist eben genau DER Grund wieso WoW heute ein solcher langweiliger Einheitsbrei ist.

Und genau das ist auch der Grund wieso ich mich im Gegensatz zu früher nicht mehr zurück halte und frei raus meine Meinung dazu sage, auch über die Spieler, die mit verantwortlich für diese ganze Entwicklung sind.
Und das sage ich als jemand der durchaus ein MMO was längere und schwerere Wege zum Ziel hat begrüßen würde, solange es dafür genug abwechslungsreichen Content im Low-Bereich zu spielen gibt. Bloß bin ich nicht so vermessen, dass als die "richtige" Ansicht anzusehen und alles andere als falsch. Mit so einer Vorstellung gehöre ich eben auch nicht mehr so wirklich zur Zielgruppe der meisten MMOs.
Tja, mit deiner ach so tollen Einstellung vergisst du mal wieder etwas entscheidendes: Selbst wenn es so ein MMO gäbe, die breite Masse würde auch in diesem MMO einfallen und genau den gleiche Mist erwarten wie in jedem MMO und so lange rumheulen bis sie wieder ihren Kopf durchgesetzt bekämen. DAS ist mit ein weiterer Grund wieso ich derart angepisst bin. Es gibt da draußen mehr als genug MMOs für diese Spieler, aber nein, sie wollen natürlich mit in jedem MMO mitspielen, auch wenn es mal nicht für sie gemacht ist. Das ist das Hauptproblem an dem Ganzen.
Und wer einen anderen Geschmack hat als du, wem heutige MMOs Spaß machen, ist "dumm"? Ich halte eher Leute für dumm, die solcherlei Vorstellungen hegen, das man aufgrund des eigenen erlesenen Geschmacks etwas Besseres sei...
Nun, einen anderen Geschmack zu haben ist das eine, der Anspruch hinter diesem Geschmack aber wieder etwas anderes. Und viele sehen in MMOs teilweise nur Beschäftigungstherapie für die nächsten Wochen, vor allem weil die meisten MMOs inzwischen F2P sind, bietet sich dieses Genre wunderbar an um gezielt Wochen zu überbrücken bis zum Beispiel ein bestimmter Titel erscheint. Und damit verkommen MMOs bei nicht gerade wenigen zum reinen Mittel zum Zweck die eigene Langeweile zu bekämpfen. Da fällt es dann schon schwer überhaupt über Geschmack zu reden. Für solche Spieler ist ein MMO auch nicht mehr als für Andere simple Browser oder Smartphone Spiele, Hauptsache was zu spielen.

Davon ab hab ich "dumm" nicht ohne Grund in Anführungszeichen gesetzt, weil als wirklich dumm kann man das nicht bezeichnen, sind halt nur andere Prioritäten, aber eben auf einem so bedeutungslosen Niveau, das es gut zeigt wie tief das MMO Genre inzwischen gesunken ist. Gäbe es kein Free to Play wäre das Genre vermutlich nahezu ausgestorben, was sicherlich für das Gerne deutlich besser gewesen wäre, dann hätte es wenigstens eine Chance gehabt mit einem guten MMORPG neu aufzuerstehen, so dümpelt es halt weiter vor sich hin bis es irgendwann endgültig tot ist.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Ryan2k6 hat geschrieben: 30.01.2018 14:19Du meinst also zu wissen wer die Zielgruppe dieses Genres ist, dass ja gar nicht mehr deinen Vorstellungen entspricht? Mutig.
Welche Zielgruppe? Die damalige oder die heutige, also welche Art von Spielern heute angesprochen werden sollen? Letzteres ist einfach: einfach alle die irgendwie Interesse an einem MMO finden. Egal ob sie nur an der puren Story interessiert sind und daher MMOs komplett Solo durchspielen, egal ob sie MMOs nur als pure Zeitüberbrückung sehen bis das nächste heiß begehrte Spiel endlich raus kommt... es existiert einfach keine klare Definition der Zielgruppe von MMOs mehr. Darum heißt die heutige MMO Zielgruppe schlicht die große breite Masse. Egal wer, Hauptsache er lässt möglichst Geld da, Free to Play eben.

MMOs wie WoW sind da nur noch eine Ausnahme und schon lange nicht mehr die Regel. Im F2P Gefilde sieht es noch viel düsterer aus.
Aber aus anderen Themen hier zeichnet sich ja schon das Bild ab, dass Spiele für dich die ultimative Herausforderung sein müssen und am besten bis knapp vor unschaffbar schwer, alles andere ist langweilig und für Weicheier. Da bleibt auch mir nur zu sagen, viel Spaß damit. Aber lass den anderen auch einfach ihren. ;) Denn um dich mal zu zitieren: "Andere haben exakt damit Spaß, was dich anödet".
Ach Gottchen, wie ich über so eine Aussage mich halb tot lachen könnte, denn ich war nie ein Hardcore Spieler und nein, ich bin auch nicht zu einem mutiert. Ich mochte zu schwerer Spiele noch nie (ich kann deswegen mit so Spiele wie Dark Souls nichts anfangen), aber ich mochte immer eine gewisse Grundherausforderung in Spielen, die ich einfach brauche damit ich Spaß habe. Warum also stehe ich heute nun für viele als Hardcore Spieler da, der unschafbar schwere Spiele liebt und am liebsten alle Spiele so hätte?

Einfach erklärt: weil alle Spiele über die letzten Jahre hinweg immer einfacher und einfacher wurden, damit eine noch breitere Masse sie mit noch weniger Skill schaffen können und sich so sie die Grenzen zwischen leicht und schwer immer mehr verschoben haben, wodurch ich nun plötzlich nicht mehr irgendwo in der Mitte stehe, sondern an der Grenze zu Hardcore, obwohl sich bei mir selbst nie etwas verändert hat. Zumal ich inzwischen in einem Alter bin, bei dem meine eigenen Reflexe derart nachgelassen haben, dass ich schon lange nicht mehr so gut bin wie ich vor 10-20 Jahren noch war.

Mir da an den Kopf zu werfen ich würde nur ultimative Herausforderungen mögen und wenn es unschafbar schwer ist, ist an Komik für mich echt kaum noch zu überbieten.

Der einzige Grund wieso ich mehr Herausforderung brauche als der typische Durchschnittsspieler liegt darin begründet, dass ich einfach Jahrzehnte an Spielerfahrung habe, die andere Spieler so nicht haben und daher einfach grundsätzlich schlechter sind. Das macht mich aber nicht zum Hardcore Spieler, nur zu einem Spieler mit sehr viel Spielerfahrung.

Eine Bestätigung für das Ganze sind die Schwierigkeitsgrade in Spielen. Früher war "normal" für mich immer gerade ausreichend schwer. Über die letzte Jahre wanderte das dann immer mehr eine Stufe höher und heute reicht bei manchen Spielen oft nicht mal mehr "schwer" und ich würde mir direkt "ultra schwer" wünschen, was dann meinem "normal" von früher entspräche. Nur um das mal an einem Beispiel fest zu machen.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

So, wie du hier ablederst, wüsste ich echt nicht welches Genre du eigentlich meinst, welches MMO war denn noch so wie du es hier verlangst? DAoC? FF11? Ragnarok Online?

Finde es schon heftig, dass du meinst das Genre wurde geändert. Erst durch WoW wurden MMOs überhaupt zu nem Genre, vorher gabs ein paar nischige Ableger, die aber kein Genre definierten, schon weil sie so sehr verschieden waren. Und dann zu sagen die heutigen MMOs wären nicht die gleiche Zielgruppe...wer bestimmt das? Du? Sind Spieler von Mario die Zielgruppe von Cuphead? Oder Spieler von F-Zero die von Need for Speed?

Und dafür, dass du ja nur ein ganz normaler Spieler bist, liest man sehr häufig, wie viel zu einfach ein Spiel doch ist. Aber klar, alles Spielerfahrung.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Ich verlange nicht mal etwas, ich würde es mir nur wünschen und das dann wirklich nur die Spieler dort aufschlagen, für dieses MMO auch gemacht ist und nicht halt wieder "alle MMO Spieler", also die ganze Heuschreckenplage, für die gibt es inzwischen mehr als genug andere MMOs zu spielen. Und ich denke dabei eher in Richtung Ultima Online, vom spielerischen her, also Sandbox, nicht Themen Park und zwar richtiges Sandbox, kein ArcheAge oder Black Desert möchte gern 08/15 Sandbox.

Sorry, aber vielleicht solltest du dich erst mal mit der Geschichte von MMORPGs auseinander setzen anstatt so einen Blödsinn von dir zu geben. Den Begriff gab es schon lange bevor WoW kam. WoW wurde damals von den MMORPG Fans nicht ohne Grund als MMORPG 1.5 betitelt, weil es lediglich "das Beste" aus anderen MMORPGs kopierte. Wer behauptet WoW hätte das Genre überhaupt erst definiert kam klar erst mit WoW dazu und weiß nicht was er da von sich gibt.

Und die MMORPGs vor WoW waren verschieden, ja. So verschieden wie RPGs nun mal sein können und trotzdem sind es RPGs. Ein Rennspiel kann auch sehr unterschiedlich aussehen und trotzdem ist es ein Rennspiel. Ein Micro Maschines oder Trackmania ist genauso ein Rennspiel wie ein GT. Und genauso können RPGs sehr unterschiedlich aussehen, da braucht es kein 10+ Millionen Spieler Erfolg um ein Genre überhaupt erst zu definieren.

Was also WoW tatsächlich gemacht hat ist die Bundheit der MMORPGs mit seinem Erfolg zu zerstören und Spielern wie dir den Glauben zu vermitteln ein MMORPG müsste exakt so aussehen und könnte anders gar nicht funktionieren, bzw. gar nicht anders gespielt werden. Und für die damalige Größe des Videospiel Marktes, immerhin kam die ersten MMORPGs noch raus als Videospiele noch deutlich nerdiger waren und noch nicht wirklich von der breiten Masse akzeptiert, waren dessen Spielerzahlen mehr als ausreichend, sonst hätte deren Abo Modelle überhaupt nicht funktioniert.

WoW kam auch gerade zu der Zeit, als Videospiele immer mehr von der breiten Masse akzeptiert wurden und WoW selbst dürfte auch sicherlich seinen Teil dazu beigetragen haben. Aber deswegen zu behaupte WoW hätte das Genre überhaupt erst definiert ist einfach absolut falsch. Schon vor WoW gab es Begriffe wie Themen Park und Sandbox und entsprechende MMOs zu beidem. WoW wurde halt ein Themen Park MMORPG, völlig ok, das aber wegen dessen Erfolg Sandbox MMORPGs darunter leiden mussten und sich nicht weiterentwickeln konnten, dafür konnte diese Kategorie von MMORPGs nichts, das war allein WoWs Schuld. Der Großteil der Wow Einsteiger wusste nicht mal, dass es da noch andere Formen von MMORPGs existieren. Und gibt ja genug, die ernsthaft, zumindest am Anfang, dachten WoW wäre das erste MMORPG überhaupt.

Und ja, nicht wenige Spiele, vor allem AAA Titel, sind viel zu einfach, weil nicht wenige in der breiten Masse nur pure Unterhaltung suchen und da passt das lernen eines Kampfsystems und nutzen von Spieler Skill nicht mit rein. Nichtskönner wollen heute erfolgreich ein Spiel durchspielen können. Und wollen an ihrem "nichts können" auch nichts ändern, in dem sie z.B. mal damit Anfingen ihren Kopf zu benutzen... nein, nicht um damit auf den Tisch zu hauen... :P
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

Aha, du willst also ein Online Rollenspiel mit ein paar Tausend Leuten als Massivley Multiplayer Online Role Play Game bezeichnen, alles klar.

Es gab sicherlich Rollenspiele mit Online Part, aber das war wie gesagt ziemlich nischig. Und erst mit Everquest und Co. und später WoW wurde es das MMO Genre, was es heute ist. Also laber mich nicht voll von wegen ich wäre von WoW geprägt, ich habe die Vorstufen genauso miterlebt. Das war aber etwas das mit dem Genre MMO nur entfernt etwas zu tun hat.

Was du willst, ist ein Nischen RPG für ein paar tausend Leute die ihren steinigen Weg wollen, auf dem man nicht umdrehen kann und mit dem Leben muss was man am Ende hat und damit aber alles immer noch irgendwie machen können.

Der einzige Blödsinn hier ist einem Spiel die Schuld daran zu geben, wenn einem ein Genre nicht passt. Und auch noch zu sagen, die Spieler wären Schuld wie es sich entwickelt hat, nicht etwas die firma dahinter die es auf breite Masse ausgelegt hat. Als ob ein paar Schreihälse im forum sowas auslösen könnten.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Ryan2k6 hat geschrieben: 30.01.2018 16:50 Aha, du willst also ein Online Rollenspiel mit ein paar Tausend Leuten als Massivley Multiplayer Online Role Play Game bezeichnen, alles klar.
Als was sonst? Es zählt dafür nur eine Server Welt und mehr als einige Tausend Spieler hat auch WoW pro Server Welt auch nicht zu bieten. Ob da nun 1 oder 100 Server Welten sind ist für das Spiel selbst aber so etwas von scheiß egal. Das Konzept des Spiels geht auch nur auf einem Server auf, dazu braucht man nicht Dutzende von Server, die nur eines beweisen: dass das Konzept eines MMORPGs so wie es seit Jahren ist gar nicht für Millionen von Spieler ausgelegt ist, denn jede zusätzliche Server Welt spaltet die Community und schade damit eher dem Spiel selbst. "Hey, ich Spiele auch WoW, auf Welt X", "Ich auf Welt B"... Gespräch Ende. ;)

Nach deiner Definition ist also auch Everquest kein richtiges MMORPG, dann ist wohl Final Fantasy XIV genauso kein MMORPG, denn sowohl Everquest hatte zu seiner besten Zeit 2004 500.000 aktive Spieler, also auch FF XIV aktuell.
Es gab sicherlich Rollenspiele mit Online Part, aber das war wie gesagt ziemlich nischig. Und erst mit Everquest und Co. und später WoW wurde es das MMO Genre, was es heute ist. Also laber mich nicht voll von wegen ich wäre von WoW geprägt, ich habe die Vorstufen genauso miterlebt. Das war aber etwas das mit dem Genre MMO nur entfernt etwas zu tun hat.
Jetzt wird es echt langsam lächerlich. Jetzt muss man sich schon mit Spieler rum schlagen die sich die Geschichte der MMORPGs so zurecht biegen wie es ihnen gerade in den Kram passt. So ein Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Beschäftige dich erst mal richtig mit der Geschichte der MMORPGs. Oder gib gleich zu, dass du ein WoW Fanboy bist, der nur nach Verkaufszahlen geht.
Was du willst, ist ein Nischen RPG für ein paar tausend Leute die ihren steinigen Weg wollen, auf dem man nicht umdrehen kann und mit dem Leben muss was man am Ende hat und damit aber alles immer noch irgendwie machen können.
Danke, ich weiß selbst am Besten was ich will und das ist es nicht. ;). Und wieder beweist du, dass du keine Ahnung hast was ein MMORPG überhaupt ist.
Der einzige Blödsinn hier ist einem Spiel die Schuld daran zu geben, wenn einem ein Genre nicht passt. Und auch noch zu sagen, die Spieler wären Schuld wie es sich entwickelt hat, nicht etwas die firma dahinter die es auf breite Masse ausgelegt hat. Als ob ein paar Schreihälse im forum sowas auslösen könnten.
Ich hab schon genug MMORPGs zu Release gespielt und eindeutig gesehen wie Entwickler nach einem Monat auf die Schreihälse reagiert haben um diese halten zu können. Ergebnis war oft genug das diese Schreihälse trotzdem weg waren und noch mehr neue, weil ihnen nach den Änderungen das MMO auch nicht mehr gefiel. Ganz besonders oft bei Abo MMOs nach Release passiert. Also ja, laut zu jammern hilft sehr wohl, aber natürlich nicht immer und auch nicht immer ist es so leicht nachzuvollziehen wie kurz nach Release. Ungehört bleiben diese Spieler aber nicht, denn wenn man diese zufrieden stellen kann, kann man die Zielgruppe vergrößern, so zumindest denken Entwickler oft genug und haben oft ignoriert das Änderungen auch schnell mal genauso viele Spieler kosten kann.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

Balmung hat geschrieben: 30.01.2018 19:40 ...
Mit dir zu reden ist einfach sinnlos, kommt eh nur "Ich hab Recht, weil du keine Ahnung hast", diese Arroganz ist unerträglich und damit ist das jetzt für mich beendet. Viel Vergnügen.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Wigggenz »

Wie tief muss man eigentlich in seiner Verbitterung sinken, um Spieler mit anderem Geschmack als "Heuschreckenplage" zu beleidigen, auf eine Stufe mit Schädlingen stellen?

Man könnte echt mittlerweile eine ordentliche Liste von Beleidigungen aufstellen, mit denen Balmung schon seine verhassten Casuals bedacht hat, die die Unverfrorenheit besitzen gerne ein MMO zu spielen und es dann auch noch wagen, sich geradezu erdreisten auch noch Wünsche zu äußern wie Spiele ihrer Meinung nach verbessert werden könnten. Ohne zum erlauchten Kreis mit dem RICHTIGEN Geschmack zu gehören!
Aber andere sind verzogen, ist klar :lol:
Selbst "steht man ja nur dazu", ein Held der sich traut kein Blatt vor den Mund zu nehmen :roll:

Casuals haben die gleichen Rechte mit ihren Wünschen die Gestaltung von Spielen zu versuchen zu beeinflussen wie alle Anderen auch. Vollkommen logisch, warum auch nicht?
unknown_18
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Die Heuschreckenplage die durch den Releasezeitraum von neuen gehypten MMORPGs ziehen haben wenig mit Casual zu tun. Diese Art von Spieler, die wie ein Heuschreckenschwarm von MMO zu MMO ziehen, gibt es schon lange. Und der Begriff ist noch nicht mal meine Erfindung, den hab ich selbst von Anderen übernommen, weil er einfach treffend ist. Wenn sie nicht so genannt werden wollen, sollen sie sich eben nicht wie Heuschrecken verhalten.

Viele von diesen verhalten sich eben immer nach dem gleichen Muster: lassen sich hypen wie sonst was, dann kommt der Release und es wird losgehastet, weil viele von ihnen es primär auf den Endcontent abgesehen haben. Dann merken sich nach einigen Tagen/Wochen, dass ihnen das Spiel doch nicht so gefällt und ihnen wird langweilig. Also suchen sie sich ihren Spaß damit andere Spieler zu nerven, ganken Spieler, beleidigen im Chat rum, jammern im Forum rum etc., weil sie nicht einfach verschwinden können sondern erst möglichst vielen den Spaß verderben müssen.

Warum wohl hört man oft nach nur wenigen Wochen in neuen MMORPGs, dass die Community ja so schlecht wäre, weil so viele Deppen darin für schlechte Luft sorgen? Eben genau wegen diesen Spielern. Irgendwann sind diese aber weg, bis dahin hat das MMORPG aber oft schon einen schlechten Ruf weg. Und genau deswegen ist es eine Heuschreckenplage, denn die hinterlässt auch nur verbrannte Erde.

Und entsprechend hat es auch nichts mit Casuals und Wünschen zu tun, denn primär besteht die Gruppe von Spielern nicht aus Casuals. Und ich kenne genug Casuals die haben ein deutlich gesünderes Bild über ein MMORPG als die Hardcore Spieler. Meine Freie Gesellschaft (Gilde) in Final Fantasy XIV besteht auch mehr aus Casuals als aus richtigen Hardcore Zockern und die zocken einfach nach dem Motto der Weg ist das Ziel. Zwar locker, aber mit Anspruch etwas erreichen zu wollen und nicht alles geschenkt haben zu wollen.

"Casual" ist keine Konstante sondern eine Variable, heißt der Übergang von normalen Zockern zu Casuals ist fließend und das Hauptproblem bei jetzt speziell Casual sind für mich nur die Leute, die es mit dem Casual sein übertreiben, exakt genauso wie die Hardcore Spieler, die es ebenfalls übertreiben. Also nur die Extremen auf beiden Seiten stören mich. Und gerade diese Spieler äußern oft besonders egoistische Wünsche.
Ryan2k6 hat geschrieben: 30.01.2018 21:50
Balmung hat geschrieben: 30.01.2018 19:40 ...
Mit dir zu reden ist einfach sinnlos, kommt eh nur "Ich hab Recht, weil du keine Ahnung hast", diese Arroganz ist unerträglich und damit ist das jetzt für mich beendet. Viel Vergnügen.
Ja, so kann man auch dem offensichtlichen ausweichen, wenn einem die Argumente ausgehen und man nicht eingestehen will, das man Blödsinn daher gelabert hat. Und alle MMORPG vor WoW als nicht richtige MMORPGs hin zu stellen ist Bullshit hoch 10, erst recht das auch noch als Fakt verkaufen zu wollen.

Und ich brauche mir nicht einzubilden das ich Recht habe, eine Wikipedia Suche reicht und siehe da, alles vor WoW sind auch schon immer MMORPGs gewesen.
Falagar
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Falagar »

Ich hab vor WoW kein anderes MMORPG gespielt und nach WoW, welches ich vor gut 6 Jahren das letzte mal überhaupt gespielt hatte, werde ich auch kein anderes Spiel mehr aus dem Genre anfassen.
WoW war die ersten Jahre auch alles andere als Casual - als Casual bist du in grünem Equip irgendwo in den Städten rumgestanden und hast nicht gewusst was du tun solltest.....das war definitiv aufgrund auch des mangelnden Contents für diese Leute gar nicht ausgelegt gewesen.
was hinterher draus geworden ist, ist wieder ein anderes Thema
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Kajetan
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Kajetan »

Wigggenz hat geschrieben: 30.01.2018 23:43 Wie tief muss man eigentlich in seiner Verbitterung sinken, um Spieler mit anderem Geschmack als "Heuschreckenplage" zu beleidigen, auf eine Stufe mit Schädlingen stellen?
Hab Nachsicht mit ihm. Er weiß es einfach nicht besser ...