Xris hat geschrieben:Eh, ich lass das androgyne Ding mal außer Acht. Aber ist deine kritik hierbei, dass du keine emotionale Story willst? Kitschig ist ansichtsache, ich finde z.B. ff13 nicht mal annähernd kitschig sondern richtig gut, aber bei einem Tales of Xillia wurde mir fast schlecht. Emotional ist ziemlich gut, solange man hoffentlich den FF13 Fehler, sprich den komplette Mythologie, Entstehung der Welt usw. aufs Datenlog beschränkt, ohne das jemanden zu erklären.
Nö gegen Tales of hab ich nichts. Weist du was der kleine aber feine Unterschied ist? Tales of nimmt sich idR selbst nicht ernst. Es nimmt sich und die ähem "Helden" oft genug auf die Schippe, FF13 hingegen möchte iwie das ich Anteil habe an den Schicksalen der gnadenlos überzeichneten und abgepausten Charakterr habe. Beinahe jeder Charakter ist in jeder erdenklichen Hinsicht pures Klischee und aus anderen Spielen oder FF Vorgängern rauskopiert (bspw. Lightning die weibliche Version von Squall? Ich konnte schon das Original nicht leiden). Wäre nicht schlimm wenn nicht ständig auf die Ernsthaftigkeit der Beziehungen und Vergangenheit der Charatere hingewiesen würde. Das sind alles extrem nervige Charaktere. Wo normalerweise nur ein oder maximal zwei pubertäre Heulsusen vorkommen hat mann hier gleich ne ganze Party davon.
Also ich versteh meistens die Aussage "nimmt sich selbst nicht ernst" nicht. Ich kann hier nur von Xillia berichten, da ich bis jetzt nur das gespielt habe und es mich sogar ehrlich gesagt sehr abgeschreckt hat nochmal ein tales of zu spielen, Graces of F hab ich ja noch hier. In Xillia habe ich kein einziges Mal mitbekommen, wo die Charaktere die Story nicht ernst genommen haben, sich über die Story lustig gemacht haben oder sonstiges, jediglich hin und wieder witzelein bei Party gesprächen.Story spoiler
Nach dem "tod" von Mila, wollte man auch bisschen mehr emotionen übermitteln aber naja. Oder den inneren Konflikt von Alvis (glaube ich hieß der) war auch naja.
Wohingegen ich die Charaktere in FF13 bis heute sehr gelungen finde, zwei drei leichte Klischees wurden erfüllt, aber das passt. Die Story war konfus, aber ich glaube auch nur das Ende eher ein bisschen. Ich müsste es wieder spielen um es dir sagen zu können.
Wie hingegen die FF charaktere anderen geähnelt haben kann ich dir nicht sagen, da ich bis jetzt auch nur 13 gespielt habe. 7 Hole ich mit dem Remake nach, 10 PC und bei 6 warte ich immer noch bis das Remake kommt.
So und jetzt zu den anderen Punkten, ab "FF13 hingege [...]" und zwar kann ich dir hier KOMPLETT zustimmen, wenn du über tales of (xillia) reden würdest. Jeder Charakter war ein Klischee an sich, den man in jedem 0815 Manga/Anime gesehen hat. Sogar die Animationen, wow musste ich mich manchmal da aufregen, wohingegen ich FF13 sehr gelungen fand in der Charakter entwicklung. Vorallem Hope, wo jeder ihn bemängelt dass er eine Heulsuse ist, war super. Ein 14 jähriger, der von seiner Mutter abhängig war und dann seine Mutter verloren hat und mit dem Mörder konfrontiert war, bzw. dachte er das. Aber wie gesagt, die Story an sich war hin und wieder bisschen blöd, aber auch nur gegen Ende. Das Spiel hat sich viel zu sehr mit der Charakter entwicklung beschäftigt. Nebenstorys für die Story wären hilfreich gewesen, bzw. wenn sie nicht im Datenlog versteckt wären.
ps: Lightning ist die weibliche Version von Cloud
EDIT: ich will hier keinen Flamewar anzetteln, wenn du nicht 13 magst ist alles ok.