Mass Effect 3: BioWare über Kämpfe & KI

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greenelve
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Beitrag von greenelve »

KOK hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben: *facepalm*
me war ein rpg, die tps elemente waren einfach teil des kampfsystem weil man genau dieses kampfsystem für dieses rpg wollte. kannst froh sein, dass ich die news grad nicht finde.
genau das wurde in me2 dann verhunzt. me2 ist ein shooter mit schwacher story um die trilogie irgendwie fortzusetzen, ein paar skills, damit es noch irgendwie nach charakterentwicklung und me aussieht und einer unmenge an rekrutierungs- und loyalitätsmissionen um noch irgendwie einen grund zu liefern warum man sich jetzt stur von a nach b durchballert.
wenn 2 von 3 Teilen einer Reihe Shooter sind und 1 von 3 Teilen RPG...tut mir leid, dann ist es eine Shooterreihe...und ich wollte damit eigentlich hervorheben, dass man ME insgesamt nicht als RPG sondern als Shooter sehen sollte...da es RPG-Fans zu sehr enttäuscht und Shooterfans von der RPG-Genre-Einteilung abgeschreckt werden...aber jedem seins, wenn Biowaremarketingabteilung sagt das ME ein Rollenspiel ist, dann glauben wir das auch.
(wobei...selbst ME1 waren die Kämpfe schon sehr Shooterlike und wenig Rollenspiel...zumindest haben bei mir Werte für z.b. Trefferchance kaum eine Rolle gespielt, höchstens die unterschiedlichen Waffen mit Schaden/Überhitzung..)

Also wenn man Charakterwerte hat, sollten diese auch in den Kämpfen Einfluss finden. Da ist z.b. ein (übertriebenes) Baldurs Gate aber sowas von Glück ob man einen Kampf unbeschadet übersteht oder direkt beim ersten Treffer ins Gras beist. (extrembeispiel...mir aber leider in der Form mehrfach passiert -.- )

@Iconoclast: ich wollte nur seinen Wiederspruch verdeutlichen :baeh:

edit: alles nochmal durchgelesen und... -.- wenn die Kämpfe bei ME von vornherein auf TPS ausgelegt waren...warum beschweren sich dann Spieler, dass dieser Weg weiter "verfeinert" wurde? Abgesehen von den Kämpfen...welche Skills gab es denn bei ME1 die es nicht in ME2 geschafft haben? Interaktion und Spielwelt waren doch in beiden Teilen gleich bzw in ME2 gar noch ne kleine Schippe besser...
Wer sagt denn, daß zwei von drei Teilen Shooter sind? Soweit ich weiß, hieß es unmittelbar nach ME2-Release, daß ME3 wieder mehr Richtung RPG gehen wird. Der Entwickler selbst behauptet also, daß ME eigentlich ein RPG ist.

Mal davon abgesehen ist jeder 08/15-Shooter ein besserer Shooter gewesen, als ME2. ME2 war in erster Linie eines - langweilig. Einfach nur langweilig. Selten so dämliches Geballer am Stück gespielt. Mal von den KI- und Kollisionsfehler abgesehen war das Herumgeballere einfach nur monoton und nicht mal actionreich.
1. Wollen die Entwickler die Kämpfe dynamischer machen, und wie bisher zu sehen weiter in der Shooterrichtung von Teil 2 bleiben. Gab gar Szenen mit Railgunabschnitten...von daher wage ich mich mal soweit aus dem Fenster zu behaupten es wird genauso Shooter wie Teil 2...
Mehr Kampfskills ändern daran auch nicht viel..vor allem da das Ballern Kernstück des Kampfsystem bleibt und es keine reine "Magier"klasse gibt (im übertragenen Sinne)

2. Qualität ist egal für Genreeinteilung, du sagst ja auch selber "dämliches Geballer am Stück" und das versteh ich als Ballerspiel.

edit: kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Mass Effect 1 und Stalker 1 erklären? Beide Spiele hat man freie Welt, NPC zum reden und handeln, Inventar, Kämpfe werden ausgeballert und Entscheidungen Einfluss. Dennoch ist eines ein Rollenspiel mit Shooterelementen und das andere ein Shooter mit Rollenspielelementen :ugly: Der Unterschied, wie ich meine, ist die Vermarktung...
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Brakiri
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Beitrag von Brakiri »

greenelve hat geschrieben: Die Story an sich empfand ich als nahezu gleich von der Qualität her. Teil 1 hatte den Vorteil das das einsammeln der Crew besser in die Geschichte eingebunden war. Kurz waren beide Spiele dennoch (nur die 5-6 Hauptquests bezogen)
Sehe ich anders, die Story war mit Mystik einer alten Rasse (Protheans), dem "unbegreiflichen" Antrieb der Reaver und der Verwicklung der Geth wesentlich interessanter. Man bekam die Rassen, die politische Struktur, den galaktischen Rat, usw. schön erklärt, durfte die Rassen auf der Citadelle kennenlernen, mit ihnen sprechen, und musste sich mit dem politischen Hickhack des Rates und der Akzeptanz der Menschen im Rat und bei den Spectres herumschlagen. Dies alles gab eine spannende Story in einem schön gestalteten Universum.
Das war bei ME2 Meiner Meinung nach nicht so. Cerberus war leidlich interessant, und das Involvement mit den Collectors war sehr schnell durchschaut und durch zuviele Ballerorgien gestreckt.

War nicht das Kampfsystem, Deckung und weniger Kampfskills, das Paradebeispiel der Rollenspielverfechter, dass sich Mass Effect mit Teil 2 in eine, aus ihrer Sicht, völlig falsche Richtung entwickelt und kein Bioware-RPG mehr darstellt :Kratz:
Ich bin nicht repräsentativ für "RPG-Verfechter", aber weder in ME1 noch in 2 waren Skills wirklich Bestandteil des Gameplays, Kampf ausgenommen. Daher ist das eher ein Argument dafür, das ME nie ein wirkliches RPG war. Es hatte Elemente davon, aber es war schon immer ein Mischmasch aus Gameplayelementen. Eine Mischung, die meiner Meinung nach in ME1 besser funktioniert hat und auch ausgewogener war.
Das mit dem Kreisdiagramm...also zurückgeschraubt wurden nur wenige Dinge, zb. das Verschieben von Infos aus Dialogen zu Textbosen und die Levelstruktur. Was die Kämpfe anbelangt...ein (westliches, klassisches) RPG macht aus, das die Fähigkeiten auch ausserhalb des Kampfes eingesetzt werden und nicht nur für das Besiegen von Gegnern. Als wenn sich eine Charakterentwicklung nur ums kämpfen dreht :roll:
Btw: bei dem Kreisdiagramm wurde auch die Spalte für Emotionen der NPC vergrößert. Wars ne Salarianerin der die Tränen kamen und man mit ihr Mitleid bekam..ich weiss die spezifische Rassenbezeichnung nicht mehr...
Meiner Ansicht nach, wurde eine Menge im Kreisdiagramm verschoben. Der Balleranteil war in ME2 wesentlich heftiger, und auch "störender" für mich als im ernsten Teil. Aufbau des Settings, und die Bemühungen eine atmende Welt zu emulieren, wurden ganz stark zurückgefahren, die Story und deren Entwicklung wurde ebenfalls stark zurückgefahren, nie gab es wirklich ein Gefühl von Dringlichkeit oder Gefahr, man konnte immer sagen: Och alles net so wild, mach ich nochmal eine Rekrutierungsmission.
Der Einsatz von Fähigkeiten im Kampf war so gut wie garnicht mehr nötig, man konnte bequem alles "aussitzen", und die Powers schienen mehr "effort" zu sein, als Nutzen zu bringen.

ME wurde dadurch für mich "gut", dass das Setting sehr dicht und interessant war, und die Story voller Geheimnisse und mystischer Hinweise war. Auch die politischen Sachen waren nicht uninteressant.
In ME2 war der Balleranteil wesentlich höher, die Story schwächer, und die Missionen wirkten zusammengestückelt.

Eine Richtung die mir nicht gefällt, und die halt für mich ME3 völlig uninteressant macht, wenn an dieser Linie der "Verbesserungen" festgehalten wird.
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superboss
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Beitrag von superboss »

dass sie das Kampfsystem verbessern , find ich gut.
War einfach zu sperrig in Teil 2. Da hat wirklich nur snipen Spaß gemacht, da weder coole Nahkämpfe noch Schleichen möglich war, und auch die Waffen recht lächerlich wirkten.

Aber das ist natürlich nur ein Teil des Spiels ...........
mal ein paar Stichworte und weitere Schwächen vom 2. Teil: ödes Scannen, Schlauchlevel (keine Freiheit, Erkunden), zu offensichtliches Gut/böse system und wenig spürbare Konseqeunzen, langweilige Story, wenig Skills und Fähigkeiten, ZU viele dumme Shooterquests.........
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

TaLLa hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben: Mehr Kampfskills ändern daran auch nicht viel..vor allem da das Ballern Kernstück des Kampfsystem bleibt und es keine reine "Magier"klasse gibt (im übertragenen Sinne)
Hä? Der reine Biotiker war vorallem in ME2 komplett ohne Waffen mächtig. Oo
War er das? Kann mich nicht erinnern einen reinen Biotiker gehabt zu haben...war jemand von der Crew reiner Biotiker? oder auch Gegnerische Biotiker, bei mir hatten alle geschossen und die Fähigkeiten nur mal so eingesetzt...bin halt von meinen eigenen Erfahrungen ausgegangen.. :oops:
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Naja, die Crew ist durch die grandiose KI, die eingeschränkten Fähigkeiten und die längeren Abklingzeiten doch sowieso schwer zu vergleichen. Aber ja, als reiner Biotiker hab ich zumindest relativ viel mit den Fähigkeiten gespielt.
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Xris
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Beitrag von Xris »

Einige Leute hier scheinen wirklich keinerlei Ahnung zu haben was ein RPG ausmacht.


Und jetzt fehlt noch ein Blick in den Spiegel.

Ich fand ja teil 1 spielerisch schon nicht gut. Die "taktischen Möglichkeiten" beschränken sich auf 4 verschiedene Befehle. Ich ertape mich dauernd bei dem Wunsch präzise Befehle geben zu dürfen. Aber Pustekuchen. Was vermutlich den Konsolen geschuldet ist, macht sich unter anderem an den konsoligen Menüs (die auf dem PC umständlich sind) bemerkbar. Dann kommt noch die schlechte Wegfindung der eigenen Party hinzu.

Da mich auch die überaus superbe Storyline nicht interessiert und die Dialoge mich für mein dafürhalten mehr einschränken als das sie mir eine Wahl liessen würden, hab ich ME2 gleich im Regal stehen lassen. Das soll ja dann nur noch Levelschlauchbumm mit Dialogoption sein.

Wenn ME3 wenigstens ein guter Shooter mit RPG Elementen werden würde, wäre ich dem grundsätzlich nicht abgeneigt. Es scheitert allerdings an Teil 2 den ich mir ganz sicher nicht geben werde.
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Arkinos
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Beitrag von Arkinos »

greenelve hat geschrieben:
TaLLa hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben: Mehr Kampfskills ändern daran auch nicht viel..vor allem da das Ballern Kernstück des Kampfsystem bleibt und es keine reine "Magier"klasse gibt (im übertragenen Sinne)
Hä? Der reine Biotiker war vorallem in ME2 komplett ohne Waffen mächtig. Oo
War er das? Kann mich nicht erinnern einen reinen Biotiker gehabt zu haben...war jemand von der Crew reiner Biotiker? oder auch Gegnerische Biotiker, bei mir hatten alle geschossen und die Fähigkeiten nur mal so eingesetzt...bin halt von meinen eigenen Erfahrungen ausgegangen.. :oops:
Ja, als reiner Biotiker brauchte man bestenfalls noch eine MP für Schilde, ansonsten konnte man auf normale Waffen weitestgehend verzichten.
Btw hab ich selbst mit meinem Infiltrator das Reaperlevel komplett ohne Waffen gemacht. Von Anfang bis Ende mit dem Plasmaskill (Name vergessen) durchgekämpft was vor allen auf den höheren Schwierigkeitsgraden nötig war da man ansonsten extreme Munitionsprobleme hat.
Ich bin auch der Meinung das ME 2 besser hätte sein können, RPG technisch hätte sich Bioware da wirklich etwas mehr an Dragon Age 2 orientieren können.

Dennoch wird ein ME niemals ein baldurs Gate sein. Mal abgesehen davon dass gerade alte SPiele wie Baldurs Gate, KotoR und co auch sehr stark idealisiert werden. Spielt mal ME 2 und danach eine Runde Baldurs Gate, ihr werdet einschlafen vor Langerweile.
ME ist eben eher Transformers als Schindlers Liste, sollte man schon im Kopf behalten wenn man es spielt.
reeBdooG
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Beitrag von reeBdooG »

greenelve hat geschrieben: Die Story an sich empfand ich als nahezu gleich von der Qualität her. Teil 1 hatte den Vorteil das das einsammeln der Crew besser in die Geschichte eingebunden war. Kurz waren beide Spiele dennoch (nur die 5-6 Hauptquests bezogen)
Jetzt musst du uns aber auch noch sagen was du als Qualität bei der Story ansiehst.
ME2 bringt es fertig 80% der Geschichte in der ersten Mission nach dem Tutorial zu erzählen (und 10% im Tutorial). Danach ballert man sich halsstar durch allemöglichen Azubis der eigentlichen Feinde und wird teilweise mit Pathos zugeschissen.
Die Gefährtenmissionen sind nett, aber leider auch völlig vernachlässigbar. Sie haben das gleiche Problem wie fast immer in Biowarespielen. Die einzelnen Areale und Handlungsstränge sind in sich geschlossen, fast nichts davon trägt zum Ganzen bei.

Solang sie es im dritten Teil hinbekommen wenigstens eines der Spielelemente zufriedenstellend hinzubekommen wäre es schonmal ein großer Schritt gegenüber Teil 2.
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

reeBdooG hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben: Die Story an sich empfand ich als nahezu gleich von der Qualität her. Teil 1 hatte den Vorteil das das einsammeln der Crew besser in die Geschichte eingebunden war. Kurz waren beide Spiele dennoch (nur die 5-6 Hauptquests bezogen)
Jetzt musst du uns aber auch noch sagen was du als Qualität bei der Story ansiehst.
ME2 bringt es fertig 80% der Geschichte in der ersten Mission nach dem Tutorial zu erzählen (und 10% im Tutorial). Danach ballert man sich halsstar durch allemöglichen Azubis der eigentlichen Feinde und wird teilweise mit Pathos zugeschissen.
Die Gefährtenmissionen sind nett, aber leider auch völlig vernachlässigbar. Sie haben das gleiche Problem wie fast immer in Biowarespielen. Die einzelnen Areale und Handlungsstränge sind in sich geschlossen, fast nichts davon trägt zum Ganzen bei.

Solang sie es im dritten Teil hinbekommen wenigstens eines der Spielelemente zufriedenstellend hinzubekommen wäre es schonmal ein großer Schritt gegenüber Teil 2.
Es sind die eher kleinen Geschichten die Qualität ausstrahlen. Die Welt ist sehr gut ausgearbeitet und durch die animierten Gesichter, welche viel Emotionen rüberbringen, entsteht auch eine Bindung zu den NPC. Gerade Teil 2 ist ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten und das rettet dann das ein oder andere Stückchen nochmal. Zudem sind die einzelnen Missionen nicht so schlecht, allein die Bindung zu etwas ganzem fehlt. (Bsp: Teil 1 die Cerberus Sache lief wunderbar nebenbei und doch war sie Teil der Welt und damit auch der Haupterzählung)

Ich habe mich bei Teil 1 beschwert das es so wenig Hauptstrang war, bei Teil 2 genauso und hoffe das dies bei Teil 3 nicht auch so wird.

Insgesamt ist die Geschichte von Teil 2 ok...es gibt besseres und schlechteres. Großer Minuspunkt ist nunmal das vieles zu schnell veraten wird bzw. das es sich zu sehr Teil 1 ähnelt. Vor allem gerettet wird es in meinen Augen durch die emotionalen Gesichtsanimationen und entsprechenden Geschichten (Dialoge) der NPC, welche ihr Leben im Mass Effect Universum glaubhaft machen.

Ach ist schon ne Weile her das ich beides gespielt hab..mir fällt Hauptsächlich verschenktes Potential ein (je mehr ich mich damit wieder beschäftigen würde, desto mehr verschenktes), was Schade ist bei dem an sich gut ausgearbeitetem Universum.

PS: hoffe das passt dir so als Antwort ^^x
Shqiptar90
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Beitrag von Shqiptar90 »

kurz und knapp ich freu mich drauf auch wenn es wieder "nur shooter" ein werden sollte ist mir dies herzlich egal ich hab mit teil 2 genau das bekommen was ich wollte ein guten shooter mit guter story, guter grafik und einer sehr langen spielzeit :D
reeBdooG
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Beitrag von reeBdooG »

greenelve hat geschrieben: Es sind die eher kleinen Geschichten die Qualität ausstrahlen. Die Welt ist sehr gut ausgearbeitet und durch die animierten Gesichter, welche viel Emotionen rüberbringen, entsteht auch eine Bindung zu den NPC. Gerade Teil 2 ist ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten und das rettet dann das ein oder andere Stückchen nochmal. Zudem sind die einzelnen Missionen nicht so schlecht, allein die Bindung zu etwas ganzem fehlt. (Bsp: Teil 1 die Cerberus Sache lief wunderbar nebenbei und doch war sie Teil der Welt und damit auch der Haupterzählung)
Ok, Gesichtsanimationen sind für mich ein Gimmick. Ein guter Sprecher reicht mir schon, ist aber Ansichtssache.
Abgesehen davon sind die Gefährten größtenteils wandelnde Klischees was sie für mich eher wenig glaubwürdig gemacht hat. Das in Verbindung mit inflationärer Emotionalität erinnerte mich dann eher an Seifenopern als an gute und gut erzählte Geschichten.
(Ausgenommen die Ärztin (das Gespräch während man sich besäuft) und der tanzende und singende Salarianer, die waren klasse)
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

reeBdooG hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben: Es sind die eher kleinen Geschichten die Qualität ausstrahlen. Die Welt ist sehr gut ausgearbeitet und durch die animierten Gesichter, welche viel Emotionen rüberbringen, entsteht auch eine Bindung zu den NPC. Gerade Teil 2 ist ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten und das rettet dann das ein oder andere Stückchen nochmal. Zudem sind die einzelnen Missionen nicht so schlecht, allein die Bindung zu etwas ganzem fehlt. (Bsp: Teil 1 die Cerberus Sache lief wunderbar nebenbei und doch war sie Teil der Welt und damit auch der Haupterzählung)
Ok, Gesichtsanimationen sind für mich ein Gimmick. Ein guter Sprecher reicht mir schon, ist aber Ansichtssache.
Abgesehen davon sind die Gefährten größtenteils wandelnde Klischees was sie für mich eher wenig glaubwürdig gemacht hat. Das in Verbindung mit inflationärer Emotionalität erinnerte mich dann eher an Seifenopern als an gute und gut erzählte Geschichten.
(Ausgenommen die Ärztin (das Gespräch während man sich besäuft) und der tanzende und singende Salarianer, die waren klasse)
Die Gesichtanimationen sollen ja Emotionen wecken. Es ist weniger Gimmick als Teil des Gespräches. Und Seifenoper soll es eigentlich auch sein. Siehe Wing Commander, Dragon Age oder Baldurs Gate. Auch bei den Spielen wird auf die Bezeichnung zurückgegriffen. Ob es sich hierbei um Schmierentheater oder große Bühne handelt, hängt unter anderem von den Darstellern und Dialogen ab.

Das du die meisten Crewmitglieder klischeebehaftet empfindest und nur einiges wirklich gut, liegt wohl an deinem persönlichem Geschmack :wink:
Jack und Miranda empfand ich eher als lästig und fast schon Gesprächsoptionen durchklicken. Aber zumindest soweit hatte mich das Spiel fasziniert, als das ich mir auch diese unnötigen Dialoge antue. Hingegen waren für mich, vor allem Mordin und der Attentäter mit am Interessantesten. Natürlich Tali nicht zu vergessen ^^x
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Beitrag von reeBdooG »

greenelve hat geschrieben:
Die Gesichtanimationen sollen ja Emotionen wecken. Es ist weniger Gimmick als Teil des Gespräches. Und Seifenoper soll es eigentlich auch sein. Siehe Wing Commander, Dragon Age oder Baldurs Gate. Auch bei den Spielen wird auf die Bezeichnung zurückgegriffen. Ob es sich hierbei um Schmierentheater oder große Bühne handelt, hängt unter anderem von den Darstellern und Dialogen ab.

Das du die meisten Crewmitglieder klischeebehaftet empfindest und nur einiges wirklich gut, liegt wohl an deinem persönlichem Geschmack :wink:
Jack und Miranda empfand ich eher als lästig und fast schon Gesprächsoptionen durchklicken. Aber zumindest soweit hatte mich das Spiel fasziniert, als das ich mir auch diese unnötigen Dialoge antue. Hingegen waren für mich, vor allem Mordin und der Attentäter mit am Interessantesten. Natürlich Tali nicht zu vergessen ^^x
Ok, da hab ich wohl was Mißverstanden. Ich dachte immer das WAS gesagt wird Emotionen wecken soll, nicht das WIE. Als Shandra in NWN2 abgenippelt ist hab ich den Abschnitt neugeladen und geschaut ob ich es iwie verhindern kann. Als in ME2 zum Schluss Crewmitglieder gestorben sind dacht ich mir nur: "Mist, achievement verkackt"
Mein Fehler, bin wohl doch schon zu alt für heutige Spiele :lol:

Ein uninteressanter, weil nach 3 Sätzen durchschaubarer Charakter weckt bei mir keine Emotionen, egal wie gut seine Mimik animiert ist. Genauso lassen dicke Explosionen in 20 minütigen Cutscenes inklusive Bullettime und Pathos bei mir nicht automatisch Spannung entstehen. Erst recht nicht wenn die komplette Geschichte nur aus Explosionen und Pathos besteht...
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

reeBdooG hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
Die Gesichtanimationen sollen ja Emotionen wecken. Es ist weniger Gimmick als Teil des Gespräches. Und Seifenoper soll es eigentlich auch sein. Siehe Wing Commander, Dragon Age oder Baldurs Gate. Auch bei den Spielen wird auf die Bezeichnung zurückgegriffen. Ob es sich hierbei um Schmierentheater oder große Bühne handelt, hängt unter anderem von den Darstellern und Dialogen ab.

Das du die meisten Crewmitglieder klischeebehaftet empfindest und nur einiges wirklich gut, liegt wohl an deinem persönlichem Geschmack :wink:
Jack und Miranda empfand ich eher als lästig und fast schon Gesprächsoptionen durchklicken. Aber zumindest soweit hatte mich das Spiel fasziniert, als das ich mir auch diese unnötigen Dialoge antue. Hingegen waren für mich, vor allem Mordin und der Attentäter mit am Interessantesten. Natürlich Tali nicht zu vergessen ^^x
Ok, da hab ich wohl was Mißverstanden. Ich dachte immer das WAS gesagt wird Emotionen wecken soll, nicht das WIE. Als Shandra in NWN2 abgenippelt ist hab ich den Abschnitt neugeladen und geschaut ob ich es iwie verhindern kann. Als in ME2 zum Schluss Crewmitglieder gestorben sind dacht ich mir nur: "Mist, achievement verkackt"
Mein Fehler, bin wohl doch schon zu alt für heutige Spiele :lol:

Ein uninteressanter, weil nach 3 Sätzen durchschaubarer Charakter weckt bei mir keine Emotionen, egal wie gut seine Mimik animiert ist. Genauso lassen dicke Explosionen in 20 minütigen Cutscenes inklusive Bullettime und Pathos bei mir nicht automatisch Spannung entstehen. Erst recht nicht wenn die komplette Geschichte nur aus Explosionen und Pathos besteht...
Nicht nur das WAS ist wichtig, auch das WIE. Wenn die Stimme gelangweilt klingt, dabei nur an die Decke gestarrt wird, aber der Monolog spannend klingt, reicht dir das aus? Dann darf ich dir mal vorwerfen, dass du blind bist :baeh: Da die Stimmen ja soweit hinauen, hab ich sie nicht weiter erwähnt und bin nur auf das eingegangen, was du gefragt hast..tut mir leid das ich idiot nicht alles erzähle und mich auf die, in dem Moment, wichtigen Dinge beschränke :oops: Kann es aber für dich auch wie im Kindergarten machen und ständig jedes Zipfelchen erklären und davon ausgehen das du keine Ahnung von hast :wink: Muss aber nicht sein, da ja auch Leute mit Kenntniss unterwegs sind oder :wink:

Das ein für dich uninteressanter, vorhersehbarer Charakter uninteressant ist..ja und? Geschmacksache, hast du doch selber gesagt -.- (und nicht jeder hat deinen Wissenstand/Antizipation was als nächstes passiert)

Und bitte quote die Stellen, wo ich von CoD-Ähnlichen Verhältnissen sprach? Soweit ich das blicke, ging es mir NUR um die Dialoge, Mimik und die Geschichten, welche in den Gesprächen erzählt werden. Danke

edit: Wäre die Mimik nicht von Bedeutung, so wie du meinst, hätten wir nach wie vor Poträteinblendungen ^^x
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Axozombie
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Beitrag von Axozombie »

Ormarr hat geschrieben: Mal sehen wie Dragon Age III verwurstet wird.
noch mehr verwursten als teil 2 schon ist? das geht?

am besten simplen hack'n'slay ala god of war draus machen. schön ohne grp oder sonst was.