Das Phänomen Rollenspiel

Viel Spaß beim Diskutieren unserer Kolumnen und Kommentare!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Armin
Beiträge: 2667
Registriert: 30.01.2003 13:05
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Armin »

machmalpause hat geschrieben: 1. ich spiel doch keine 50h an nem Game... :lol:
2. "sammel" ich lieber dinge im realen leben, als pixelkrimskram :lol:
3. ..is das was für überzeugte Dauerzocker...,entweder Fettleibige oder Dürr & Alkoholiker :lol:

4. und 5. wäre zuviel des guten für die Gamer 8)

Da muss man ja einfach eine Liste gegenstellen! :D

1. Dann hast noch kein gutes Spiel gehabt.
2. Man kann doch beides sammeln! Im realen Leben zum Beispiel Computerspiele und deren Verpackungen!
3. Du sagst das ja so negativ, als waeren das schlechte Dinge. Mein Rat: Weniger Bibel, mehr Alkohol und Arcanum.
johndoe1173938
Beiträge: 436
Registriert: 08.04.2011 22:42
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe1173938 »

Armin hat geschrieben:
machmalpause hat geschrieben: 1. ich spiel doch keine 50h an nem Game... :lol:
2. "sammel" ich lieber dinge im realen leben, als pixelkrimskram :lol:
3. ..is das was für überzeugte Dauerzocker...,entweder Fettleibige oder Dürr & Alkoholiker :lol:

4. und 5. wäre zuviel des guten für die Gamer 8)

Da muss man ja einfach eine Liste gegenstellen! :D

1. Dann hast noch kein gutes Spiel gehabt.
2. Man kann doch beides sammeln! Im realen Leben zum Beispiel Computerspiele und deren Verpackungen!
3. Du sagst das ja so negativ, als waeren das schlechte Dinge. Mein Rat: Weniger Bibel, mehr Alkohol und Arcanum.

..nun man sollte alles nich immer sooo.. ernst nehmen :lol:
meine punkte 1&2 sind meine meinung...aber insgesamt sollte es grotesk rüberkommen :wink:
jeder soll zocke was er mag..
Benutzeravatar
Rabaz
Beiträge: 17
Registriert: 11.03.2011 00:13
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Rabaz »

machmalpause hat geschrieben:Rollenspiele - ausser im Bett, nur langweiliger Datenmüll

1. ich spiel doch keine 50h an nem Game... :lol:
2. "sammel" ich lieber dinge im realen leben, als pixelkrimskram :lol:
3. ..is das was für überzeugte Dauerzocker...,entweder Fettleibige oder Dürr & Alkoholiker :lol:

4. und 5. wäre zuviel des guten für die Gamer 8)

Fazit: Rollenspiele sind reine Zeitverschwendung, und eher was für Menschen die mit realen sozialen Kontakten nix anfangen können & Bewegungsmuffel :lol:

PS:ich bin kein Gamer, nur gelegentlich mal am Zocken..

eeexakt, alle rollenspieler sind dicke behaarte menschen ohne sozialen umgang und haben das ein oder andere suchtproblem im schlepptau. ein "get a life" hätte den post perfekt gemacht.
geez...mach mal pause...
Subtra
Beiträge: 495
Registriert: 22.09.2005 12:11
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Subtra »

Jörg, ich bin Österreicher, wir Österreicher haben auch Humor, wie könnten die Voradlberger ein paar Stimmen geben, die sprechen so komisch die verstehste ohne Sub sowieso nicht. Aber letztendlich haben wir von allem was nur nichts perfekt. Vll die korrupte Politik mit entwickeln lassen damit wir im Spiel ein paar gute Verschwörungen haben ^^.
Benutzeravatar
JunkieXXL
Beiträge: 3352
Registriert: 23.05.2009 23:25
Persönliche Nachricht:

Beitrag von JunkieXXL »

machmalpause hat geschrieben:Rollenspiele - ausser im Bett, nur langweiliger Datenmüll

1. ich spiel doch keine 50h an nem Game... :lol:
2. "sammel" ich lieber dinge im realen leben, als pixelkrimskram :lol:
3. ..is das was für überzeugte Dauerzocker...,entweder Fettleibige oder Dürr & Alkoholiker :lol:

4. und 5. wäre zuviel des guten für die Gamer 8)

Fazit: Rollenspiele sind reine Zeitverschwendung, und eher was für Menschen die mit realen sozialen Kontakten nix anfangen können & Bewegungsmuffel :lol:

PS:ich bin kein Gamer, nur gelegentlich mal am Zocken..
Stimmt schon im Kern. In Rollenspielen bekommt man viel schneller Erfolgserlebnisse und Anerkennung als im echten Leben. Wenn man das ausnutzt und sich damit ne Ersatzbefriedigung holt ist das aus psychologischer Sicht ein ungesundes entfliehen aus der Realität. Aber ich will das nicht aus dieser unterkühlten, negativen psychologischen Sicht sehen. Ich sehe es lieber aus der spassigen, positiven Spielersicht: Man bekommt für sein Geld viele Stunden gute Unterhaltung mit maximaler Immersion geboten. Das ist genau das was ich ab und zu mal will. Mich von einem Spiel fesseln lassen und in ein umfangreiches Abenteuer eintauchen. Der Alltag läuft mir ja nicht weg.

Aber es gibt wohl solche und solche Gamer. Einige sind nur an Casual-Games interessiert, andere sind nur an "Core-Games" interessiert und wieder andere interessiert beides.
Easy Lee
Beiträge: 5375
Registriert: 06.08.2008 17:03
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Easy Lee »

"Diablo ist GAR KEIN Rollenspiel, du Ketzer! Und Dragon Age 2 ist nicht nur knapp daneben, sondern VOLL VORBEI! Drakensang ist Kinderfantasy, Two Worlds ist Plastikfantasy, Arcania ist Drecksfantasy!"

Richtig :D

Ich bin trotzdem ein RPG-Zocker, dem alle Traditionen so richtig egal sind. Mich interessieren keine Regelwerke, keine Rassen, Klassen... mich interessieren nur folgende Kriterien:

- hat es eine glaubwürdige Atmosphäre?
- ist es anders, als das was ich schon kenne?
- nutzt es moderne PC-Technik kreativ (bspw. Physik)?
- ist das Setting frisch?
- machen die Kämpfe Spaß?
- habe ich das Gefühl Einfluss auf das Geschehen zu nehmen?


Nehmen wir z.B. Gothic 1 & 2. Diese Games haben seinerzeit nahezu aller diese Kriterien erfüllt.

1. Der rauhe, authentische Tonfall und die Reaktionen der Umwelt = glaubwürdige Atmosphäre

2. Es hatte sich deutlich zu anderen RPGs unterschieden, in dem der ganze Ballast an Regeln und Entwicklungsmöglichkeiten so in das Spiel eingebunden wurden, dass es niemals theoretisch rüberkam. Zudem war der Humor in dieser Weise einmalig = anders

3. Das Setting lehnte sich zwar am Fantasy an mit all den Orks, Drachen usw., aber war inhaltlich eigentlich total auf Zeitgeist getrimmt. Symbolisch dafür stand der Gastauftritt von In Extremo = frisches Setting

4. Das Kampfsystem war zwar recht simpel, aber der Sound der Klingen, der weitestgehende Verzicht auf Haribo-Farben, die Möglichkeit der Tötung des Gegners und die Schwere der Animationen waren super umgesetzt = Kampfsystem macht Spaß

5. Die Entscheidungsfreiheit war recht gross, indem man sich erst im Laufe der Zeit für eine Gruppierung entscheiden musste = Entscheidungsfreiheit


Im Grunde genommen akzeptiere ich auch Open World Games wie Red Dead Redemption als RPG. Weil RPG in meiner Definition nicht für stereotypes Charakterdesign, konservative Regeln und einen Sack voller Items steht, sondern für Erzählkunst im Videospiel, Identifizierung mit dem Charakter, spaßiges Gameplay und dem damit verbundenen abtauchen in eine andere Welt.


Negativbeispiele sind auf der anderen Seite:

- Final Fantasy 13 (Aneinanderreihung von Kämpfen und Rendersequenzen ohne Herz und Verstand)

- Drakensang (stellvertretend für alle diese biederen Ballast-Rollenspiele von immer gleicher Machart)
Armin
Beiträge: 2667
Registriert: 30.01.2003 13:05
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Armin »

David WG hat geschrieben: Weil RPG in meiner Definition nicht für stereotypes Charakterdesign, konservative Regeln und einen Sack voller Items steht, sondern für Erzählkunst im Videospiel, Identifizierung mit dem Charakter, spaßiges Gameplay und dem damit verbundenen abtauchen in eine andere Welt.
Ein RPG ohne Numbercrunching und kompliziertes Kampfsystem nennt man Adventure. Und bevor alle RPGs zu adventures wurden, nannte man Gothic auch ein Adventure, weil es eben eine sehr limitiertes Kampf und Charaktersystem hat aber super story und atmo.
Easy Lee
Beiträge: 5375
Registriert: 06.08.2008 17:03
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Easy Lee »

Da muss ich die als alter Adventure-Zocker widersprechen. Ein Adventure ist ganz klar gekennzeichnet von dem Merkmal Rätsel zu lösen. maximal kann mal ein Quick-Time Event auftauchen, damit es noch als Adventure durchgeht. Ansonsten ist es ein Action-Adventure.
Diese jedoch sind zumeist gekennzeichnet von ziellosem herumlaufen in kackbunten Welten bei hirnloser Monsterplätterei, ständig die Frage aufwerfend "Wo muss ich denn jetzt hin?" ;)

Die Erzählkunst hingegen und die Identifizierung mit dem Charakter, so wie die Freiheit Dinge tun oder lassen zu können mit all ihren Konsequenzen zeichnet für mich ein RPG aus. Nicht die Zahlenschieberei im Hintergrund. Deswegen sagte ich auch, dass ich Open World Games in sehr starker Nähe zum RPG empfinde. Mass Effect macht es ja schon richtig, indem es beide Genres kreuzt. Es wirkt dabei nur noch etwas zu steif.
Benutzeravatar
Der_Pazifist
Beiträge: 1196
Registriert: 14.05.2011 20:38
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Der_Pazifist »

sehr schöne kolumne.

das herz eines rollenspielers ist sehr vielschichtig, genauso wie ein rpg auch sein sollte.

ich bin seid jahren nicht mehr richtig umgehauen worden als rpgfan. meist hatte ich entweder zu hohe erwartungen oder das "ach.. das habe ich alles schon zig mal erlebt.. wieder nichts neues.." -gefühl macht sich breit. seit 1-2 jahren frage ich mich schon selbst ob ich überhaupt noch ein echter rollenspieler bin :roll: ich denke meine vorstellung von rpg ist ausgestorben oder muss neu erfunden werden.

ich denke das gefühl kennen viele auch aus der filmwelt. jeder hat so seine streifen die einen unvergesslichen eindruck hinterlassen haben und seine ganz eigene referenz darstellen. ähnliche streifen werden mit ihnen gemessen um anschließend meist schon ein paar tage in der masse der schnellvergessenen filme im gedächtnis verloren zu gehen.
man wird halt nicht oft geprägt..

den ansatz von einer echten regie, perfekten szenen und der so enstehenden seele und bindung zum spiel finde ich sehr gut.
ein großes manko in der stark audiovisuellen orientierten spielewelt.
solche gefühle kann aber ein spieler wohl nicht oft erleben, da man sein herz nicht alle 2-3 monate neu verschenken kann.
für viele ist wohl aerith tod (FF VII) einer der größten emotionalen momente gewesen. verglichen mit dem vorgegaugelten emotionalen oberflächlichen mini cutscenes beim aktuellen FF XIII sieht man z.b was den unterschied ausmacht. (diese beiden vergl. sind zwar nicht jedermanns geschmack aber der masse bekannt)

für mich war es z.b nie aerith und co (auch wenn es schön mit ihnen war).
für mich war es, denke ich, Lunar: Silver Star Story.
im gameplay eigentlich ein normales bis gutes rpg im standart japanostil. aber soviel herz, humor und liebe in den szenen hatte ich noch nie erlebt. die dazu wunderschönen anime sequenzen und super soundtrack haben es wirklich zu einem kleinen meisterwerk gemacht was auf dieser ebene wohl kein anderes spiel bei mir wieder auslösen wird.

was entweder an meiner prägung bzw empfänglichkeit liegt oder wirklich einfach nur an den aktuellen titeln.
Freakstyles
Beiträge: 2638
Registriert: 13.10.2004 10:07
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freakstyles »

n4gum0 hat geschrieben: ich bin seid jahren nicht mehr richtig umgehauen worden als rpgfan. meist hatte ich entweder zu hohe erwartungen oder das "ach.. das habe ich alles schon zig mal erlebt.. wieder nichts neues.." -gefühl macht sich breit. seit 1-2 jahren frage ich mich schon selbst ob ich überhaupt noch ein echter rollenspieler bin :roll: ich denke meine vorstellung von rpg ist ausgestorben oder muss neu erfunden werden.
I feel ya dude.

Geht mir ähnlich zur Zeit. Ich spiele zwar aktuell noch 2 RPGs, aber wenn die Story in dem RPG mal kurz nicht begeistert landet das Spiel auch ma schnell auf dem Wartestapel. Denn von der Spielmechanik her überzeugt mich da seit Jahren schon nichts mehr. Wie Du schon sagtest, man hat einfach das Gefühl schon alles gesehn zu haben. Dazu kommt das täglich grüßende Murmeltier Tank, Dmg Dealer, Supporter, Heiler, ein paar Skills und Zaubersprüche (natürlich die 4 Elemente Eis, Feuer usw, sowie Nekromantie, Beschwörung, Dunkelmagie und Lichtmagie). Es ist im Prinzip immer das gleiche, die sehn vielleicht minimal anders aus beim wirken, aber bewirken tun sie doch oft das gleiche. Ich werd dieses Jahr nochma Guild Wars 2 ausprobieren, aber wenn mich das von der Spielmechanik auch schnell langweilt, dann kann ich mich wohl auch nicht mehr als Rpg Spieler bezeichnen.

Ein gutes PVP oder gutes RVR mit Story würde mich nochmal reizen, aber gerade in diesem Gebiet ist die Story ja fast ausgegrenzt und es geht nur um das reine Gekloppe.

Ein aktives Kampfsytsem würde dem Genre auf jedenfall gut tun. Und dann einfach Technik- und Waffenspezifisch die Bewegungen im Kampf ausführen, so dass man wirklich mal wieder was erlernen muss und nicht nur wissen muss was sich auf den Tasten 1-10 befindet. Jede Waffe muss anders geführt werden usw. Age of Conan ist da schon mal in die richtige Richtung gegangen, auch wenn das ganze immernoch zu Skill und Equip abhängig ist.

Ein großes Maß an Erforschungstrieb gehört für mich auch in jedes mittelalter und Magie RPG. Die wollen uns da magische Welten verkaufen in der jederzeit ein Held eine urtümliche Waffe finden kann, aber tut man das wirklich? Letztendlich lese ich doch: Die gibt mir +2 auf das, die gibt mir +5 auf das, welche nehme ich nun davon um das bestmöglich Equip zu haben. Da würde ich mir eher ein Spiel ohne jegliche Infos wünschen , wo man wirklich forschen und entdecken kann. Wo ich nur anhand des Erscheinungsbildes der Waffe ausmachen kann ob die vielleicht was taugt oder mal gar einem großen Helden gehört hat. Die Spiele müssten viel undurchsichtiger sein um für lange Zeit zu begeistern. Wenn ich bereits alles über das Spiel im Vorfeld im Netz auf Fanseiten usw lesen kann, dann gibts für mich letzendlich doch kaum noch was zu entdecken, was ist diese evtl wunderschön konzipierte Fantasywelt dann wert wenn ihr bereits 98% der Geheimnisse entrissen wurden? Für mich nicht mehr viel.

Rollenspiel in Gruppen im alten Sinne ist doch fast ausgestorben. Im Spiel selbst braucht man über nichts in der Spielwelt zu reden, ist ja alles schon bekannt. Dementsprechend ist da das einzige "Rollenspiel": Ich tanke, du heilst den und um die Beute wird anschließend vernünftig gewürfelt.
Rollenspielgespräche finden in der heutigen Zeit garnicht mehr statt, da gehts nur um das rein technische, wie kommen wir ans Ziel um die Technik zu überwinden. Die Welt in der man sich da bewegt wird irgendwann zur Nebensache, es geht nur noch um die Mechaniken in der Welt und wie man diese aushebelt.
Gleichzeitig machts mir aber auch keinen Spaß in so einer Welt ein Rollenspiel aufzuziehen (RP Server), denn letztlich ist es dann nur Geplapper, denn eigentlich ist uns ja bereits alles über die Welt bekannt und man quatscht teils nur Rollenspezifischen Nonsens.

So gesehen ist die Seele des Rollenspiels am sterben ;)
Benutzeravatar
Pakolias
Beiträge: 33
Registriert: 28.10.2009 15:06
Persönliche Nachricht:

Kolumne

Beitrag von Pakolias »

Endlich mal wieder ne kolumne die auch Spass macht sie zu Lesen ;D
Benutzeravatar
mosh_
Beiträge: 35281
Registriert: 09.04.2006 20:51
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne

Beitrag von mosh_ »

Pakolias hat geschrieben:Endlich mal wieder ne kolumne die auch Spass macht sie zu Lesen ;D
Also in der Hinsicht kann man Jörg nichts vorwerfen. Spaß machen, ungelogen, all seine Kolumnen.
Benutzeravatar
LILShady
Beiträge: 3324
Registriert: 28.11.2007 17:41
Persönliche Nachricht:

Beitrag von LILShady »

@freakstyles
komplett ohne waffenbeschreibung fänd ich ach doof man brauch als mensch einfach zahlen um die relative stärke zu beschreiben. Ich find aber man könnte die legendäre Waffe mehr in die Spielwelt einbinden bspw. dass in bestimmtenBüchern darüber gesprochen wird oder so etwas so dass man wirklich das gefühl hat hier iene legendäre Waffe zu halten und nicht i.ein random Schwert. TES geht da mit den Büchern schonma in die richtige Richtung und macht die SPielwelt glaubwürdiger. perfekt wäre es wenn man sich ein Buch durchliest und dabei auf i-was besonderes stösst das ganze mal "abcheckt" und dadurch zufällig auf einen neuen Ort oder eine neue Mission stösst.

Ich find sowieso, dass sich Missionen viel mehr aus der Spielwelt heraus natürlich ergeben sollten und nicht dass man einfach zu einem typen geht und er sagt dir was du zu tun hast und gut ist.
Freakstyles
Beiträge: 2638
Registriert: 13.10.2004 10:07
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freakstyles »

LILShady hat geschrieben: Ich find sowieso, dass sich Missionen viel mehr aus der Spielwelt heraus natürlich ergeben sollten und nicht dass man einfach zu einem typen geht und er sagt dir was du zu tun hast und gut ist.
Bzz das mir die Leute nicht schon alle blinkend auf einer Minimap angezeigt werden ^^ !! Wo issen da der Reiz wenn man nur die Wegpunkte auf der Minimap abklappert. Naja, is halt alles viel zu sehr vereinfacht worden damit man blos ohne Reibung bis zum Spielende kommt und das Spiel einem niemals Kopfzerbrechen bereitet.
unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Beitrag von unknown_18 »

Im Grunde ist es einfach zu erklären wo das Problem heutiger RPGs ist: dank Entwicklungskosten muss das Spiel möglichst viele Spieler ansprechen können, also darf es schon mal nicht zu schwer sein, auch der Einstieg muss möglichst einfach gestaltet sein und ganz wichtig: die Masse an Spielern interessiert das Kampfsystem mehr als die Story, Details in der Landschaft oder wirklich lebendig wirkende Welten...

Wo man RPG auf keinen Fall suchen sollte ist im MMORPG Genre, gerade dort vermisst man RPG am Meisten und für die meisten Spieler dort bedeutet RPG lediglich leveln, skillen, ausrüsten.

Wer auf die Idee kommt, dass ein MMORPG ja super geeignet ist um mit anderen zusammen in der Gruppe eigene Abenteuer zu erleben, der stellt schnell fest, das Abenteuer bedeutet seine Rolle in der Gruppe ja ordentlich auszuführen, mit durch Dungeons (Inis) zu hechten, ja die Monster an der Seite in Ruhe lässt, um möglichst schnell zum 100sten mal da durch zu rennen, in der Hoffnung dieses mal dropt ein bestimmtes Item.

Der Untergang der RPGs fing eigentlich mit Diablo an, das im Grunde das Genre der Hack&Slay Rollenspiele oder auch Action Rollenspiele erfunden hat. Und genau dieses ARPG Genre definitiert sich durch leveln, skillen und ausrüsten als primäre Elemente, welche alles andere zur Nebensächlichkeit verkommen ließ. Und genau das findet man so in MMORPGs wieder. Weswegen ich auch gerne sage, dass das Genre falsch benannt wurde, denn eigentlich müsste es MMOARPGs heißen, MMORPGs, die wirklich den Schwerpunkt auf Rollenspiel und nicht auf Aktion haben, gibt es nur wenige. Da diese zwei Genres aber nicht strickt getrennt werden, sucht man richtige MMORPGs fast schon vergebens, hier und da erscheinen mal welche, sind dann aber meist keine Titel, die mit viel Aufwand entwickelt wurden, also kein AAA MMOs und haben entsprechend zu viele Macken um dauerhaft Spaß zu bringen und damit auch genug Spieler.

Leider wurden die MMORPG Spieler inzwischen zu sehr in Richtung ARPG erzogen und sind gar nicht fähig ein richtiges MMORPG zu spielen. Von daher kann man als Rollenspieler das Genre schon fast komplett abschreiben.