Dragon Age 2 - Demo veröffentlicht

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Raksoris
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Beitrag von Raksoris »

Aeneas hat geschrieben:tja, wenn man sich die wertungen in diversen print magazinen vor augen führt (ua 88% :o ) scheint die meinung des großteils hier nicht mit der der tester übereinzustimmen. entweder täuschen wir uns alle, oder aber es wird nicht mehr objektiv und kritisch getestet!

Das GTA 4 Syndrom?
regurge
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Beitrag von regurge »

wann kommt der 4players Test?
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DextersKomplize
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Beitrag von DextersKomplize »

- Gleiches Kampfsystem, nur 200% schneller.
- Ein Kampf beinhaltet immer ca. 50x A Knopf drücken.(Final Fantasy lässt grüssen).
- Kein Witz mehr in den Dialogen, oder sehr wenig, da alles synchronisiert(Griffons? No more ;( )
- Dialogoptionen die wieder nur erahnen lassen was der Charakter nun wirklich sagt.
- Man kann auf Befehl seine Gruppenmitglieder für sich reden lassen, allerdings nur wenn dir das Spiel die Möglichkeit gerade auch anbietet xD
- Man hangelt sich von einer Cutscene zur Nächsten, unterbrochen durch von A nach B"-Gelaufe.
- Idiotensicheres Questsystem, wo alles auf der Map eingezeichnet ist(die automatisch dauereingeblendet ist).

- Inkonsequenzen bei dem Verhalten der Leute. Bsp:
Man erpresst jmd(!!!) und er ist (logischerweise) sauer auf euf. Ein paar Ecken später spricht euch der gleiche NPC höchst freundlich an da er ja nochmal eure Hilfe braucht. Selbst wenn man ihn auf die Erpressung anspricht bleibt er freundlich.

- Man kann bisher nicht versagen in Dialogen. Selbst wenn man zu manchen Leuten sagt, "Nein, ich helfe dir nicht/besuche dich nicht", bekommt man dennoch das Quest was einem dann sagt, man solle der und der Person helfen/sie besuchen.

- Story spielt zum Zeitpunkt von DA:O, dem Ende allerdings. "Der Held von Ferelden" hat gerade das Böse besiegt.

- Spielstände lassen sich importieren bzw. die Entscheidungen übernehmen.

- Begleiter sind durch die Bank alle strunzlangweilig, aber das ist sicher Geschmackssache(wenngleich ich wette das ich das nicht als Einziger so sehe ...)

- Skillsystem ist okay, allerdings muss man sicher keine Talentbäume mehr verdienen oder freischalten. Ist direkt alles da. Und nach ~ 2 sTd Spielzeit hatte ich auch schon "Freunde", so das ich direkt besondere Fähigkeiten skillen konnte. Hab eigentlich gar nix besonderes gemacht ...

- Grafik ist etwas besser, vor allem die Waffen sehen hübsch aus. Und so groß ... :)


Getestet habe ich die englische Version mit deutschen Untertiteln.



PS: Die dicken Möpse sind gar nicht so schlimm ... viel schlimmer find ich das zersplattern der Gegner. Generell das viel zu schnelle Kampfsystem.
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DocManga
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Beitrag von DocManga »

DextersKomplize hat geschrieben: - Spielstände lassen sich importieren bzw. die Entscheidungen übernehmen.
wie läuft das genau ab? kann man nur den spielstand vom origins übernehmen oder auch von dlc's und dem addon? Aber beim addon gibts auch keinen "epilog"-spielstand soweit ich weiß...
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DextersKomplize
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Beitrag von DextersKomplize »

DocManga hat geschrieben:
DextersKomplize hat geschrieben: - Spielstände lassen sich importieren bzw. die Entscheidungen übernehmen.
wie läuft das genau ab? kann man nur den spielstand vom origins übernehmen oder auch von dlc's und dem addon? Aber beim addon gibts auch keinen "epilog"-spielstand soweit ich weiß...
Also ich hatte 2 Spielstände, einer war kurz vorm Ende von DA:O und der andere war mitten im Addon.
Geht also Beides.
Wenngleich ich persönlich schon überhaupt kA mehr habe was man im Addon denn so wichtiges entschieden hat ... aber es geht auf jeden Fall ^^
mkess
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Re: RIP Dragon Age

Beitrag von mkess »

Ich kann noch hinzufügen, das das, was an Dialogen gezeigt wurde manchmal überhaupt nicht zu dem passte, was da vorher grade diskutiert wurde.

Ausserdem scheint mir die Darstellung DES Helden, auf den man sich ja wegen der Geschichte reduziert hat weit unter Teppichniveau zu liegen, was seine Art und Weise angeht. Kein Vergleich mit den SECHS Origingeschichten.

Die Story ist jetzt schon so durchsichtig wie Glas. :D

Und ich bekomme Krämpfe in den Fingern, wenn ich dauernd für jeden Schlag Knöpfe drücken soll.

Die gezeigten NPC sind eindimensional. z.B. die Mutter heisst Mutter. Hat bestimmt bald einen schlimmen Unfall. :D

Das Kampfsystem hat die gleiche Qualität wie das von Final Fantasy 13, da muß man auch völlig unnötig immer wieder einen Angriff bestätigen. Kommt schon, was soll das denn? Das ist schon seit allen Spielen ab Diablo 2 aus der Mode gekommen. ;) Ausserdem konnte ich ganz alleine mit Stufe 2 einen Oger plätten. Geht's noch?

Die Dialoge wirken "gestelzt" und aufgesetzt. Die gezeigten Emotionen haben mich zum unfreiwilligen Lachen gebracht. Ganz im Gegensatz zu dem Emotionen aus Dragon Age Origins ...

Der Darkspawn sieht auch nicht mehr wie Darkspawn aus, und ich befürchte eine Schlauchlevelinvasion, nach dem Spielen der Demo.

Es ist die gleiche Entwicklung wie in Mass Effect. Den zweiten Teil kann man anscheinend hier auch knicken. Gestreamlined, RPG Anteile entfernt, und unbrauchbar gemacht für Taktiker.

Brauchbar für actionlastige Konsolenspieler, um sich die Wartezeit auf Diablo 3 zu vertreiben.

Ich warte somit nur noch auf Rage und Diablo 3, da ich in diesem Fall weiß, worauf ich warte: Auf Spieleentwickler die ihr Genre verstehen, für das sie programmieren, und nicht mittendrin zu einer anderen Kundschaft umschwenken.
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breakibuu
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Re: RIP Dragon Age

Beitrag von breakibuu »

mkess hat geschrieben: Es ist die gleiche Entwicklung wie in Mass Effect. Den zweiten Teil kann man anscheinend hier auch knicken. Gestreamlined, RPG Anteile entfernt, und unbrauchbar gemacht für Taktiker.
Mit dem Unterschied, dass selbst Mass Effect 1 mehr Shooter als RPG war.
Mass Effect 2 hat richtigerweise die ohnehin augesetzten RPG Elemente über Bord geschmissen.
KOK
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Re: RIP Dragon Age

Beitrag von KOK »

breakibuu hat geschrieben:
mkess hat geschrieben: Es ist die gleiche Entwicklung wie in Mass Effect. Den zweiten Teil kann man anscheinend hier auch knicken. Gestreamlined, RPG Anteile entfernt, und unbrauchbar gemacht für Taktiker.
Mit dem Unterschied, dass selbst Mass Effect 1 mehr Shooter als RPG war.
Mass Effect 2 hat richtigerweise die ohnehin augesetzten RPG Elemente über Bord geschmissen.
Wodurch Mass Effect 2 zu einem der schlechtesten Shooter der letzten Jahre wurde...
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Skaith
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Beitrag von Skaith »

Hab's nun auch gespielt und kann den Vorredner mich teilweise anschließen. ABER: Ich finde, der Style von BG2 wurde hier umso deutlicher erreicht. Ich fühle mich in der Stadt schon, wie in BG2. Das Kampfsystem gefällt mir besser, als in DA: O. Das Dynamische gefällt mir sehr gut. Man kann aber auch pausieren und Befehle geben. Was gefällt einem "Rollenspieler" daran denn nicht? Muss alles langsam sein, als RPler? Ich denke nicht!

Negativ fällt mir die Grafik auf, die ich unter aller Sau finde. Selbst Guild Wars 1 hat bessere Grafik. Ich bin jetzt kein Grafikfetischist, aber ich finde das bei diesem Game schon auffällig scheisse. Tut mir leid. Die Xbox (auf der ich das spiele) kann weitaus mehr. Da hätte man nicht so kleine, hässliche, beschränkte Levelschläuchte wählen sollen. Bioware hätte den Gewinn aus seinen Spielen ruhig mal in eine vernünftige Engine (selbst die UT-Engine kann VIEL mehr) stecken sollen. Gerade bei einem atmosphärischen Rollenspiel sollte die Grafik schon etwas stimmiger sein, als in einem MMORPG aus dem Jahre 2006.. Das stört mich jetzt schon sehr.

Die Quests sind bisher auch nicht sehr tief (spiele seit ca. 6 Stunden). Aber teilweise schon durchdacht.
Die Charaktere sind wirklich nicht sehr tiefgehend.

Genrell finde ich, dass Bioware das Spiel einfach mal "nebenbei" entwickelt hat und die ihren Fokus auf andere Spiele, wie z.B. KOTORO legen. Denn das Kampfsystem erinnert streckenweise schon arg ein ein MMORPG.

Naja, es macht schon Spaß. Aber das Wahre ist es nicht.

Ich werde noch mehr schreiben, wenn der Test raus ist.

MfG
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DocManga
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Beitrag von DocManga »

wieso habt ihr das denn alle schon?! :cry:
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DextersKomplize
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Beitrag von DextersKomplize »

DocManga hat geschrieben:wieso habt ihr das denn alle schon?! :cry:
Internet oder die englische Version, die schon erhältlich ist.
Oder die PS3 Fassung(legal oder illegal).

Such dir was aus :P
swordfish!
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Beitrag von swordfish! »

Akurai hat geschrieben: Keinem Spiel is es egal was du tust. Sonst wäre es kein Spiel.
Unterschiedliche Spiele zeigen dies nur auf unterschiedliche Arten.

Und Bioware ist definitiv Roleplay. Vor allem im Sinne von klassichem P&P (welches die CRPGS und deren Entwicklung nunmal stark geprägt hat).
Deine Sicht auf die "Definiton" ist nach wie vor vollkommen subjektiv.

Gerade auch TES ist für viele RPGler absolutes Roleplay (sogar im noch reineren Sinne).
Vielleicht verstehst du es besser wenn ich es so erkläre:
Stell dir einfach mal vor die Welt von Morrowind wäre ein einziges großes Quest: Man wird in die Welt geworfen... und soll seine "eigene Geschichte schreiben". Schreibe ich nun weniger meine eigene Gesichte indem ich absolut frei entscheiden kann was ich in dieser Welt mache, welche Quests ich überhaupt mache, mit wem ich überhaupt rede, was ich sonst noch so alles nebenher mache und ob ich das hauptquest vielleicht sogar einfach sein lasse, als wenn ich eine Hauptstory habe und dann aber eher innerhalb dieser Hauptstory Entscheidungsmöglichkeiten habe?
Was ist an der Art innerhalb eines "Hauptquests" entscheiden zu können mehr Roleplay, als in einer kompletten Welt mit all ihren Feinheiten und Mechanismen die fundamentaler angesetzte Entscheidungsgewalt zu haben? Daran ist im ursprünglichsten Sinne nichts weniger "Ausleben einer Rolle" (auf diese Bedeutung/Umschreibung von Roleplay hatten wir uns bereits geeinigt), als deine bevozugte Variante.
Lass uns also diese Diskussion doch nun endlich zum Ende führen und geb wenigstens so weit nach, wie ich es getan habe (indem ich deine Ansicht toleriert habe, ohne sie mit meiner vereinbaren zu müssen), so das wir unsere beiden unterschiedlichen Ansichten über die genaue Bedeutung von Rollenspiel friedlich hinnehmen können.
Wie oft denn noch? Morrowind und Oblivion sind SANDBOX-Spiele und keine Rollenspiele. Das die Industrie nach wie vor nicht zwischen diesen Begriffen unterscheidet und die Spieler daher glauben, sie würden ein Rollenspiel spielen ändert nichts daran. Elder Scrolls ist quasi digitales LARPing, wo man sich vorstellt etwas zu sein oder zu tun, ohne das es vom Spiel angeboten wird. Es ist ein Unterschied, ob ich mir vorstelle ein edler Ritter zu sein oder ob es mir das Spiel im Roleplay-Sinne tatsächlcih erlaubt, so zu spielen wie ein Ritter und mir passende Lösungsmöglichkeiten anbietet die über das "Nehme ich jetzt nen Feuerball oder doch lieber ein Schwert?" hinausgehen. Verstehst du das nicht?

Das Bioware eben keine Rollenspiele macht, habe ich doch bereits erläutert. Und Bioware ist auch nicht der Erfinder von D & D, sie hatten nur eine Lizenz dafür. Wie sie das dann umsetzen ist ihre Sache. Also können sie es auch ohne oder mit kaum Roleplay umsetzen und ein Action-Adventure mit Stats draus machen. Finde dich damit ab. Es gibt schließelich auch D & D-CRPGs, die Roleplay enthalten wie z. B. ToEE, dass von Troika ist.
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

swordfish! hat geschrieben:
Akurai hat geschrieben: Keinem Spiel is es egal was du tust. Sonst wäre es kein Spiel.
Unterschiedliche Spiele zeigen dies nur auf unterschiedliche Arten.

Und Bioware ist definitiv Roleplay. Vor allem im Sinne von klassichem P&P (welches die CRPGS und deren Entwicklung nunmal stark geprägt hat).
Deine Sicht auf die "Definiton" ist nach wie vor vollkommen subjektiv.

Gerade auch TES ist für viele RPGler absolutes Roleplay (sogar im noch reineren Sinne).
Vielleicht verstehst du es besser wenn ich es so erkläre:
Stell dir einfach mal vor die Welt von Morrowind wäre ein einziges großes Quest: Man wird in die Welt geworfen... und soll seine "eigene Geschichte schreiben". Schreibe ich nun weniger meine eigene Gesichte indem ich absolut frei entscheiden kann was ich in dieser Welt mache, welche Quests ich überhaupt mache, mit wem ich überhaupt rede, was ich sonst noch so alles nebenher mache und ob ich das hauptquest vielleicht sogar einfach sein lasse, als wenn ich eine Hauptstory habe und dann aber eher innerhalb dieser Hauptstory Entscheidungsmöglichkeiten habe?
Was ist an der Art innerhalb eines "Hauptquests" entscheiden zu können mehr Roleplay, als in einer kompletten Welt mit all ihren Feinheiten und Mechanismen die fundamentaler angesetzte Entscheidungsgewalt zu haben? Daran ist im ursprünglichsten Sinne nichts weniger "Ausleben einer Rolle" (auf diese Bedeutung/Umschreibung von Roleplay hatten wir uns bereits geeinigt), als deine bevozugte Variante.
Lass uns also diese Diskussion doch nun endlich zum Ende führen und geb wenigstens so weit nach, wie ich es getan habe (indem ich deine Ansicht toleriert habe, ohne sie mit meiner vereinbaren zu müssen), so das wir unsere beiden unterschiedlichen Ansichten über die genaue Bedeutung von Rollenspiel friedlich hinnehmen können.
Wie oft denn noch? Morrowind und Oblivion sind SANDBOX-Spiele und keine Rollenspiele. Das die Industrie nach wie vor nicht zwischen diesen Begriffen unterscheidet und die Spieler daher glauben, sie würden ein Rollenspiel spielen ändert nichts daran. Elder Scrolls ist quasi digitales LARPing, wo man sich vorstellt etwas zu sein oder zu tun, ohne das es vom Spiel angeboten wird. Es ist ein Unterschied, ob ich mir vorstelle ein edler Ritter zu sein oder ob es mir das Spiel im Roleplay-Sinne tatsächlcih erlaubt, so zu spielen wie ein Ritter und mir passende Lösungsmöglichkeiten anbietet die über das "Nehme ich jetzt nen Feuerball oder doch lieber ein Schwert?" hinausgehen. Verstehst du das nicht?

Das Bioware eben keine Rollenspiele macht, habe ich doch bereits erläutert. Und Bioware ist auch nicht der Erfinder von D & D, sie hatten nur eine Lizenz dafür. Wie sie das dann umsetzen ist ihre Sache. Also können sie es auch ohne oder mit kaum Roleplay umsetzen und ein Action-Adventure mit Stats draus machen. Finde dich damit ab. Es gibt schließelich auch D & D-CRPGs, die Roleplay enthalten wie z. B. ToEE, dass von Troika ist.
ähm morrowind ist ein rpg, hat sich halt in eine andere richtung entwickelt als baldurs gate. die aktuelle kolumne von jörg dreht sich auch um die frage "ab wann ist ein rpg ein rpg und was macht ein rpg aus". gerade auch wo du larping ansprichst...das ist doch ROLLENSPIEL par excellence.

und zu deiner aussage die industrie kann zwischen sandbox und rpg nicht unterscheiden...gta wurde nie als rpg bezeichnet, sondern nur als sandbox bzw ist es ein actionspiel in erster linie.

aber letztlich können wir hier ewig diskutieren was nun ein rollenspiel ist, da einfach jeder etwas anderes darunter versteht..scheinbar. und dann kommt auch noch der persönliche geschmack dazu, stichwort japano- und westliches rpg..
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Ilumi
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Beitrag von Ilumi »

swordfish! hat geschrieben:Wie oft denn noch? Morrowind und Oblivion sind SANDBOX-Spiele und keine Rollenspiele. Das die Industrie nach wie vor nicht zwischen diesen Begriffen unterscheidet und die Spieler daher glauben, sie würden ein Rollenspiel spielen ändert nichts daran. Elder Scrolls ist quasi digitales LARPing, wo man sich vorstellt etwas zu sein oder zu tun, ohne das es vom Spiel angeboten wird.
Sandbox und Rollenspiel schließt sich doch nicht gegenseitig aus. Und rate mal, wofür in "LARP" das "RP" steht...
swordfish!
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Beitrag von swordfish! »

Oh man, LARPing ist in einem CRPG natürlich gar nicht möglich (Herr schick ihnen ein Zeichen). Deshalb schrieb ich auch "quasi digitales". Per Definition kann es LARPing gar nicht in einem Videospiel geben.

Mit LARPing in Bezug auf Elder Scrolls meinte ich, dass die meisten Spieler sich einfach etwas zu ihrer Spielfigur hinzudenken, es aber dem Spiel sch*** egal ist, da du keine Möglichkeit hast eine Rolle zu spielen. Das habe ich eigentlich auch erklärt. Morrowind und auch Oblivion sind keine Rollenspiele, da Charakterbuilds für das lösen von Quests keine Rolle spielen und ich mit meiner Spielfigur in der Mainquestline keine Rolle spiele. Das sollte ich aber durch Entscheidungen mit Konsequenzen tuen können, was dann Rollenspiel wäre, da es den Platz meines Charakters in der Spielwelt definiert. Morrowind und Oblivion sind Sandbox-Spiele (ich wiederhole mich), da ich die Hauptstory völlig liegen lassen kann und mich 100 Stunden damit beschäftigen kann Gildenanführer zu werden, Banditen zu verkloppen und Nebenquests zu machen. Du kannst einfach jede Menge nebenbei machen. Und du setzt dir deine eigenen Spielziele und Regeln, die mitunter ganz andere sein können, als das eigentliche Spielziel. Du erfindest also praktisch etwas für das Spiel, was es aber so gar nicht beinhaltet. Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass mir das Spiel tatsächlich anbietet eine Rolle zu spielen, eben durch verschiedene Lösungswege, die zu meiner Rolle passen.