Kritik an gamescom-Werbung

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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

Im übrigen habe ich z.B. noch nie von einer Statistik gehört dass nach Veröffentlichung von COD und ähnlichen die Anmeldungen zum Militärdienst angestiegen wären.
Ich auch nicht, nur habe ich mich immer gefragt warum die Army zig Millionen für einfreies PC-Spiel ausgibt wenn sie sich nichts davon versprechen. Da wurde ich kurz stutzig.

Aber anscheinend haben die sich verkalkuliert laut derUni Hohenheim.
johndoe549497#2
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Beitrag von johndoe549497#2 »

Rutgar hat geschrieben:
Im übrigen habe ich z.B. noch nie von einer Statistik gehört dass nach Veröffentlichung von COD und ähnlichen die Anmeldungen zum Militärdienst angestiegen wären.
Ich auch nicht, nur habe ich mich immer gefragt warum die Army zig Millionen für einfreies PC-Spiel ausgibt wenn sie sich nichts davon versprechen. Da wurde ich kurz stutzig.

Aber anscheinend haben die sich verkalkuliert laut derUni Hohenheim.

Ah danke für die interressante Studie.

Die erhöhten Rekrutenzahlen um das Jahr 2003 herum die Wikipedia und ein Teil des Westpoint Militärs beschrieben liegt eher an der Patriotismuswelle nach den Anschlägen von 2001 und nicht an dem Game.
Aktuell sind die Rekrutierungszahlen sehr niedrig denn kein Hochglanzshooter kann die hässliche Wahrheit im Irak und Afghanistan schönzeichnen.

Speziell noch zu Americas Army : Ein Großteil der Spieler sind - angeblich - aktive Militärangehörige die bereits vor ! dem Spiel in den Streitkräften dienten. Also das gleiche Phänomen wie Busfahrer die nach Feierabend zu Hause zum entspannen den Bus Simulator spielen ^^

Es wäre nicht die erste Werbemassnahme die gefloppt ist. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Militär und Privatwirtschaft.
RGB
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Beitrag von RGB »

Die sch***ß Politiker sollen erstmal unsere Soldaten aus Afghanistan zurückholen, bevor sie ihre verlogenen Mäuler aufmachen!!!! :x
Chump
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Beitrag von Chump »

Stört es jemand wenn ich MIG 21 in 4players.de platziere?

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TP-Skeletor
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Beitrag von TP-Skeletor »

Chump hat geschrieben:Stört es jemand wenn ich MIG 21 in 4players.de platziere?
Noe, sieht gut aus! :D
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Rutgar hat geschrieben:
Im übrigen habe ich z.B. noch nie von einer Statistik gehört dass nach Veröffentlichung von COD und ähnlichen die Anmeldungen zum Militärdienst angestiegen wären.
Ich auch nicht, nur habe ich mich immer gefragt warum die Army zig Millionen für einfreies PC-Spiel ausgibt wenn sie sich nichts davon versprechen. Da wurde ich kurz stutzig.

Aber anscheinend haben die sich verkalkuliert laut derUni Hohenheim.
Die Uni Hohenheim hat das jetzt aber auf deutsche Spieler bezogen, oder?

Schon klar, dass die sich recht selten mit dem US-Militär identifizieren können. Zum Vergleich müsste man hier mal ein Spiel haben, das Bundeswehreinsätze darstellt.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Mindflare hat geschrieben:
Rutgar hat geschrieben:
Im übrigen habe ich z.B. noch nie von einer Statistik gehört dass nach Veröffentlichung von COD und ähnlichen die Anmeldungen zum Militärdienst angestiegen wären.
Ich auch nicht, nur habe ich mich immer gefragt warum die Army zig Millionen für einfreies PC-Spiel ausgibt wenn sie sich nichts davon versprechen. Da wurde ich kurz stutzig.

Aber anscheinend haben die sich verkalkuliert laut derUni Hohenheim.
Die Uni Hohenheim hat das jetzt aber auf deutsche Spieler bezogen, oder?

Schon klar, dass die sich recht selten mit dem US-Militär identifizieren können. Zum Vergleich müsste man hier mal ein Spiel haben, das Bundeswehreinsätze darstellt.
Militarismus ist Militarismus.

Du kannst ruhig davon ausgehen, dass mit einem Spiel, welches die BW in den Vordergrund stellt, auch kein anderes Ergebnis herauskommen würde.
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

Chump hat geschrieben:Stört es jemand wenn ich MIG 21 in 4players.de platziere?

Bild
:lach:
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Wigggenz hat geschrieben:
Mindflare hat geschrieben: Die Uni Hohenheim hat das jetzt aber auf deutsche Spieler bezogen, oder?

Schon klar, dass die sich recht selten mit dem US-Militär identifizieren können. Zum Vergleich müsste man hier mal ein Spiel haben, das Bundeswehreinsätze darstellt.
Militarismus ist Militarismus.

Du kannst ruhig davon ausgehen, dass mit einem Spiel, welches die BW in den Vordergrund stellt, auch kein anderes Ergebnis herauskommen würde.
Meinst du echt, Americas Army 3 wäre rausgekommen, wenn sich AA2 nicht irgendwie gelohnt hätte?

Im Übrigen sind Wissenschaften keine Glaubensgemeinschaft. Die Pressemitteilung nennt leider überhaupt keine Daten der Studie. So lange kann man da nur entnehmen, dass deutsche Spieler relativ unbeeinflusst von Spielen sind, die das US-Militär darstellen.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Dass soviele drüben in den Staaten zum Militär gehen (ok vielleicht nicht so viele aber im Vergleich zu uns sicherlich) liegt wohl eher an der seltsamen Mentalität... NRA, Second Amendment und so weiter. Militarismus gehört für sie aus irgend einem Grund zu ihrer festen Definition von Freiheit, die immer und überall auf der ganzen Welt verteidigt werden muss.

Bei den Ausgaben für die Verteidigung wäre ich mir gar nicht mal so sicher, ob da ein Spiel überhaupt ins Gewicht fällt.

Ich bin der Ansicht, die europäische Mentalität ist da sicherlich etwas reifer und hierzulande würde auch kein größerer Militarismus bei Jugendlichen entstehen, wenn Spiele mit BW im Mittelpunkt rauskommen sollten.
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Kann gut sein.

Beim Militarismus an sich bin ich sowieso deiner Meinung, da würde sich nicht viel ändern. Beispielsweise ist der Aufgabenfokus der Bundeswehr ist einfach zu verschieden von der Army. Der BW-Alltag ist dort ja nicht so "spannend" wie beim amerikanischen Gegenstück. Damit meine ich jetzt natürlich hauptsächlich die Möglichkeit zur spielerischen Umsetzung.

Auf der anderen Seite hätte man aber einen guten Werbeeffekt, wenn die Spieler nebenher kennenlernen, was für Zukunftsperspektiven die Bundeswehr etwa bietet. Hier kann man sicher Interesse generieren, oder zumindest Akzeptanz für die täglichen Aufgaben schaffen.
Claymorsch
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Beitrag von Claymorsch »

leute jetz macht doch mal halblang mein gott.
ihr regt euch sowieso nur im stillen kämmerchen dadrüber auf..
im endeffekt wird eh keiner was machen, so wie's in deutschland üblich ist.

ich gehöre warscheinlich zu der offensichtlichen minderheit, die sich einfach nur auf das spiel freuen ohne jede einzelne nachricht bis auf die grundfeste auseinander zu nehmen.
johndoe549497#2
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Beitrag von johndoe549497#2 »

Wigggenz hat geschrieben:Dass soviele drüben in den Staaten zum Militär gehen (ok vielleicht nicht so viele aber im Vergleich zu uns sicherlich) liegt wohl eher an der seltsamen Mentalität... NRA, Second Amendment und so weiter. Militarismus gehört für sie aus irgend einem Grund zu ihrer festen Definition von Freiheit, die immer und überall auf der ganzen Welt verteidigt werden muss.

Bei den Ausgaben für die Verteidigung wäre ich mir gar nicht mal so sicher, ob da ein Spiel überhaupt ins Gewicht fällt.

Ich bin der Ansicht, die europäische Mentalität ist da sicherlich etwas reifer und hierzulande würde auch kein größerer Militarismus bei Jugendlichen entstehen, wenn Spiele mit BW im Mittelpunkt rauskommen sollten.

Es ist eine andere Mentalität entstanden durch eine andere Geschichte, der Begriff " seltsam " ist hier definitiv unangebracht.
Mein Vater war Amerikaner, ich habe nicht wenige Verwandte dort und fahre jedes Jahr zum Urlaub in die Staaten und nicht nur in die klassischen Urlaubsgebiete also New York, L.A und Florida. Ich masse mir also an zu sagen ich kenne die dortige Gesellschaft ein wenig besser als der typische Spiegel Online Journalist für denn alles, was nicht Ost oder Westküste ist, so oder so eine Bande Waffenschwingender, religiös fanatischer Cowboys darstellt, die nicht wissen was hinter der Landesgrenze liegt.

Dies ist definitiv falsch.

Das Second Amendment wiederrum ist fester Bestandteil des Amerikanischen Gründungsmythos und dahinter stehehdnen kulturellen und politischen Systems und nur weil wir deutschen gerne in eine selbstzerfleischende Mea Culpa Haltung fallen wenn es um Nationalstolz und unsere eigene Geschichte geht die von vilen bewußt und gerne nur auf jene 12 Grauenvolle Jahre reduziert wird, müssen dass nicht alle anderen.

Ich könnte provokativ fragen warum darf ich als gesetzestreuer Bürger keine Waffen tragen wenn kriminelle in diesem Sinne quasi einen Wettbewerbsvorteil haben ?

Wären die Plünderungen in London mit 5 Todesopern und hunderten zerstörten Häusern so extrem gewesen wenn die Ladenbesitzer und gesetzestreuen Bürger das Recht zur Selbstverteidigung mittels Schusswaffen hätten ?
Die meisten Opfer in den USA gibt es durch illegale Waffen von denen es in Deutschland geschätzt bis zu 20 Millionen gibt.
Die NRA Mitglieder fallen in dieser Statistik kaum auf, die lernen einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen.

Und unsere heutigen Waffengesetze stammen noch zum größten Teil aus der Nazi zeit denn Hitler wollte keine bewaffntete Bevölkerung wie z.B in der Schweiz denn unbewaffnete lassen sich bei einem Aufstand besser überwältigen.

Das andere extrem - die Europäische Seite - der Militarismus Debatte sind die Appeasementschwätzer die es nicht einmal fertiggebracht haben in Europa Massenmorde ( Yugoslawien ) zu verhindern. Wer durfte da wieder antanzen ? Die USA.

Ja die Aussenpolitik der USA ist machmal zum verzweifeln aber ist unsere so viel besser ?
Und wer in den USA beliebte Politiker sehen will von denen wir hier nie etwas hören werden der sehe sich auf Youtube einmal Videos von Ron Paul an.
Leider , leider hat der Mann bei den nächsten Präsidentschaftswahlen vermutlich keine Chance.
Abgesehen davon ist es einfach und billig hehre Ansprüche zu formulieren wenn man nicht in der Verantwortung steht.
Egal was die USA anstellen sie werden kritisiert, bei den Europäern schwingt da auch sehr viel Kultursnobismus mit.

Und was Games betrifft. Ein Arma 2 mit BW Mods wird auch hier meistens von Ex oder aktiven Soldaten gespielt, der " Neukunden Effekt " ist auch hier nicht gegeben.
Zuletzt geändert von johndoe549497#2 am 13.08.2011 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Brakiri hat geschrieben: Wenn du genauer gelesen hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass es viel weniger um den Jet, als mehr um die Reaktion der Politikerin und anderer geht.
Kriegseinsätze genehmigen, und den Krieg am Hindukusch mit verteidigen(und damit WIRKLICH bewusst Leute in den Tod schickt), wärend man sich auf einer Spielemesse hinstellt, und eine alte Mig als "unpassend" hinstellt. Soviel Doppelmoral kann bei halbwegs vernünftigen Leuten nur zu kopfschütteln führen.
Das einzige was mich zum Kopfschütteln bringt ist dein Beitrag, tut mir leid.
Die Grünen-Politikerin Kirsten Jahn hat kein Bundestagsmandat, ergo hat sie auch im Deutschen Bundestag nicht für einen einzigen Auslandseinsatz der Bundeswehr abgestimmt.
Gewöhnt euch doch einfach mal ab grundsätzlich eindimensionale Äußerungen über Politiker zu machen. Die Meinung einzelner Mandatsträger mit der ihrer Partei gleichzusetzen ist einer dieser berühmtem Fehler.
Hier geht es um die Meinung einer einzelnen Person, die Mitglied der Ratsfraktion der Kölner Grünen ist. Sie gibt damit weder die Meinung der Kölner Grünen noch die der Grünen in NRW noch die der Bundespartei wieder. Und schon gar nicht spricht sie für die gesamte Gruppe aller deutschen Berufspolitiker.
Sie spricht einzig und allein für sich selbst. Und das ist ihr gutes Recht. Genauso ist es euer gutes Recht, euch hier im Forum oder sonstwo anderweitig dazu zu äußern.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Ich denke seltsam ist als Begriff sehr wohl angebracht. Genau so wie ich Teile der asiatischen Kultur oder der afrikanischen Kultur seltsam finde.

Es liegt ganz und gar am Einzelnen, etwas seltsam zu finden oder nicht. Du, Sheppard, bist mit der amerikanischen Mentalität vertraut und dir erscheint sie deshalb nicht seltsam.

Ich kann es mir zumindest nicht erklären, wie der bewaffnete Kampf trotzdem noch so verankert ist in den amerikanischen Köpfen, trotz der vielen Verluste, die sie erleiden mussten, sei es in Europa, im nahen & mittleren Osten oder in Korea oder Vietnam.

Die "Verankerung" mache ich daran fest, wie Obama mit Blicken fast getötet wurde, als er in seiner Rede zur Lage der Nation (auch wenn das jetzt schon länger her ist) gefordert hat, die Ausgaben für die Verteidigung zu senken... in einer Situation, in der Amerika jede Ersparnis hätte gebrauchen können, sieht man, wie es heute um sie steht.

Auch andere Nationalkulturen haben eine von Gewalt geprägte Geschichte, trotzdem wird keine Armee so glorifiziert wie die Amerikanische... von Amerikanern.

Und ich glaube nicht, dass es in England besser verlaufen wäre, hätte dort nur jeder "gesetzestreue Bürger" eine Waffe gehabt (was meines Erachtens gar nicht möglich ist, denn auch "nicht gesetzestreue Bürger" gelangen so zu Waffen). Das hätte nur mit mehr Toten geendet.

Durch eine schon offiziell liberalere Haltung zu Waffen und deren Gebrauch, fallen meiner Ansicht nach die Hemmungen bei deren inoffiziellen Gebrauch in einem Land noch weiter.

Ist zwar nur Spekulation, aber ich vermute, ein deutscher Krimineller hätte immer noch mehr Hemmungen, jemanden mit seiner gestohlenen Waffe zu erschießen, als ein amerikanischer Krimineller.

Was ich aufgezählt habe, sind nur die Aspekte der amerikanischen Kultur, die mir völlig fremd sind und negativ aufstoßen und die ich deshalb völlig zurecht auch seltsam finden darf.