Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

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johndoe1197293
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von johndoe1197293 »

@MrPink: was es hervorstechen ließ?
Dass es mir einen Wahnsinnsspaß gemacht hat!!!! :wink:

Videopiele sind weder Handwerk noch Philosophie, sondern Unterhaltung. :)


@Jarnus: Jetzt hör aber auf....ich bin schon seit Tagen heiß auf das Spiel und kann nicht mehr. :wink:


@xris: natürlich ist es nicht unsere Aufgabe die Spiele zu entwickeln. Doch ist es nicht traurig als Fan die Position des ewigen Nörglers einzunehmen?


Wie wäre es damit, eine Petition zu starten?
"Against action dominanted gameplay in Resident Evil games.-"Pro: more horror and creepy atmosphere"

Die Dinger können ja vielleicht was bringen...siehe Dark Souls (PC).


Würde sich auch gut als Shirt-Aufdruck machen:
-AADGIREG--PMHACA-

Kann man sich gut merken.

Und darunter: das Logo einer durchgestrichenen Resident Evil 5
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HerrRosa
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von HerrRosa »

CryTharsis hat geschrieben:@MrPink: was es hervorstechen ließ?
Dass es mir einen Wahnsinnsspaß gemacht hat!!!! :wink:
Gut, dem Argument geb ich mich geschlagen. :)
CryTharsis hat geschrieben: Videopiele sind weder Handwerk noch Philosophie, sondern Unterhaltung. :)
Bei mir hängt das eine nur stark vom anderen ab. Aber das ist wieder schwer subjektiv. :wink:
Zuletzt geändert von HerrRosa am 23.01.2012 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
Murphy82
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Murphy82 »

Bin ein Resifan der ersten Stunde und habe alle Teile mehrfach auf allen Schwierigkeitsgraden durch.

Was ich aber hier und auch anderswo lesen muss macht mich traurig. Traurig bin ich darüber wie sich Resident Evil entwickelt hat.

Teil 4 fand ich ja noch echt Klasse, weil es mal ein bisschen was anderes war. Aber jetzt gehen sie definitiv zu weit. Teil 5 fand ich schon richtig scheisse und habe es nach dem durchzoggen wieder verkauft.
Wenn Teil 6 ein fast schon reinrassiger Shooter wird, könnte die Serie auch für mich gestorben sein.

Aber warten wir erst mal ab.
Bl4ckD3ath
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Bl4ckD3ath »

R.I.P. Resident Evil
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an00
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von an00 »

Scheiße....das hatte ich nicht gedacht, das sowas aus dem Hause Capcom kommt............. wie so lassen die sich so von irgendwelchen Marktstrategen lenken als ob das Capcom nötig hätte auch nur irgend was von COD abzugreifen! - Muss jetzt alles COD sein nur weils am meisten Verkauft wurde?!!!!! das es nur noch im blankem Marktgetue endet is doch klar abzusehn
ich fand 4/5 geil aber COD-Resi kann ich mir nicht vorstellen

da sag ich nur noch " Schuster, bleib bei deinem Leisten"
n!cker
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von n!cker »

Resident Evil wird zu dem, was es groß gemacht hat:
Ein untotes Stück Fleisch, bei dem man sich in die Hose scheißt, weil man nicht weiß, was als nächstes passiert...

Ich wünsche mir jetzt einfach nur noch den Tod von Capcom! Jungs, ihr habts verbockt und dafür gehört ihr bestraft!
AlastorD
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von AlastorD »

crewmate hat geschrieben: Wenn es mir um ZOMBI-Survival Horror geht, dann fehlen mir die Alternativen. Left4Dead, Dead Rising, Dead Nation, Nation Red, Shellshock... alles in meinen Augen der gleiche Actionkram. Die Entwicklung des Zombi-Horrors hat bei George Romero halt gemacht.
Das ist nur normal denn das Survival Horror Action Game braucht nunmal auch eine vielzahl an Monstern durch die man sich durchkämpfen muss und selbst ein Silent Hill ist ein Action Spiel. FEAR hat versucht das einigermassen zu umgehen indem man eine übernatürliche Kreatur für den Horror und die Soldaten für die Beschäftigung hatte. Andere Szenarien wären eher etwas für ganz andere Genres wie Point & Click oder sowas wie Heavy Rain. Dieser Film Colin würde als Horror Spiel warscheinlich gar nicht funktionieren denn man müsste selbst den killer spielen, besonders gruselig wäre das wohl nicht.
crewmate hat geschrieben:Vieles davon hört sich schon 1000 mal durchgekaut an. Max Brooks begreift das aber als globale Krise, zeigt auf wie die Untertschiedlichen Nationen damit umgehen und macht glaubwürdig klingende Interviews mit Verantwortlichen.

Und genau das kann ih mir auch in einem episodenbasierenden Spiel vorstellen. Wir in Deutschland haben nicht überall Schusswaffen rumliegen. Und überhaubt. Der Stoff ist geeignet dafür. Wo, wenn nicht in virtuellen Welten kann man eine solche Vielfalt an Schauplätzen zeigen? Resident Evil hat doch bis auf "Outbreak" immer nur die sicht der Stars gezeigt. Einer trainierten Elitegruppe. Chris Redfields Bizeps ist größer als sein Kopf. Mir geht es nicht um die "einfachen Leute". Mir geht es um das größere Ganze, das Brooks beschreibt.
Würde das Spielerisch nen Unterschied machen?
In Half Life spiele ich nen Forscher aber spielerisch war kein Unterschied zu den trainierten Soldaten aus anderen Shootern. Und auch das mit den unterschiedlichen Regionen würde nichts grossartig verändern, man haut den Zombies in Deutschland mit der Schaufel die Rübe ab und anderenorts gehts ihnen mit der Pumpgun an den Kragen
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crewmate
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von crewmate »

Silent Hill ist eben kein Action Game. Ich hab SH 2, SH3 und The Room mehrmals durchgespielt und bei einem Versuch gerade mal eine Hand voll Gegner getötet. Die unausweichlichen und die Bosse. Es funktioniert. :wink: In The Room gibt es auch die Geister, die unbesiegbar sind. In Shattered Memories kann man keine Gegner töten. Origins bestraft den Spieler mit einem lahmen Bad Ending, wenn man 95% (?) der Gegner tötet. Die Steuerung ist nicht für den Kampf ausgelegt. Das Kampfsystem war bis zum Spiel zum Film zum Fanservice grauenhaft. Du spielst keinen Soldaten oder ausgebildeten Kämpfen, in jedem Silent Hill bisher waren es einfache Angestellte, ein Autor, einen Trucker, ein Waschlappen und sogar ein Schulmädchen. Silent Hlil list eine absolut von der Geschichte, der Atmosphäre und den Rätseln getriebenes Serie. Du kannst aggressiv spielen, nur wird dich das Kampfsystem, außer beim Spiel zum Film für den Fanservice, glücklich machen? Der nahezu Gewaltfreie Weg halten dir alle Teile offen, außer das Spiel zum Film für den Fanservice offen.


Meine Film und Buch Beispiele habe ich nicht auf Spiele bezogen.
Das sollte aufzeigen, wie weit entwickelt das Zombigenre an sich ist.
Spiele verlangen eine Schreibe, die mit dem Gameplay vereinbar ist.

Stealth ist eine Wurzel des Genres, die viele von euch verdrängen.
Clock Tower auf dem Super Nintendo war allein auf Flucht und Verstecken getrimmt,
es hat den Grundstein für Amnesia und Forbidden Siren gelegt.
Die altehrwürdigen Alone in the Dark Teile hatten ein fürchterliches Kampfsystem
und selbst in Teil 5 ist man ohne brennbares aufgeschmissen (und Feuerpatronen sind für Weicheier)

Ich bin aber nicht gegen Action und Gewalt in Spielen.
Eternal Darkness hat ein hervorragendes Kampfsystem.
Und die Magie mit ihren komplexen Runenverbinden lässt sämtliche Rollenspiele leichenblass werden.
Kein Survival Horror Spiel kommt heute an dieses vielseitige Meisterwerk rann.

Und damit habe ich kein Problem. :D Der Survival Horror selbst ist inzwischen wieder recht lebendig
und zeigt sich angenehm vielfältig.Von Resident Evil bis Amnesia werden alle Geschmäcker bedient. 8) Und solange diese Vielfalt besteht kann Resident Evil 6 auch Mappacks mit 4 Retro-Karten für 15 Euro anbieten. Wie RE5 werde ich mir den sechsten aus der Videothek ausleihen und mir über ein Wochenende mein eigenes Bild machen. Für Resident Evil Retirement muss ein Let's Play mangels 3DS reichen.
AlastorD
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von AlastorD »

crewmate hat geschrieben:Silent Hill ist eben kein Action Game. Ich hab SH 2, SH3 und The Room mehrmals durchgespielt und bei einem Versuch gerade mal eine Hand voll Gegner getötet.
Es funktioniert. :wink: In The Room gibt es auch die Geister, die unbesiegbar sind.
Selbst wenn du sie nicht töten kannst, du brauchst mehrere, während man in Filmen wie Halloween oder The Terminator mit nur einem einzigen schier übermächtigen Gegner auskommt. Aber das geht in einem Actionspiel nicht, du kannst nicht nur einen Gegner hinter dir herlaufen lassen sondern brauchst die Masse durch die du dich durchkämpfen musst und mit durchkämpfen meine ich nicht nur mit der Waffe.
crewmate hat geschrieben:Die Steuerung ist nicht für den Kampf ausgelegt. Das Kampfsystem war bis zum Spiel zum Film zum Fanservice grauenhaft. Du spielst keinen Soldaten oder ausgebildeten Kämpfen, in jedem Silent Hill bisher waren es einfache Angestellte, ein Autor, einen Trucker, ein Waschlappen und sogar ein Schulmädchen. Silent Hlil list eine absolut von der Geschichte, der Atmosphäre und den Rätseln getriebenes Serie. Du kannst aggressiv spielen, nur wird dich das Kampfsystem, außer beim Spiel zum Film für den Fanservice, glücklich machen? Der nahezu Gewaltfreie Weg halten dir alle Teile offen, außer das Spiel zum Film für den Fanservice offen.
Auch das mag sein aber wenn du kämpfst, bist du dann so viel ineffektiver als die trainierten STARS in Resident Evil?
Ich habe z.b. Dino Crisis gespielt und da fand ich die Steuerung auch ziemlich schlecht, das hat nix damit zu tun ob der Charakter jetzt ein jedermann oder ein Elitekämpfer ist. Die Kampfsteuerung absichtlich schlecht zu machen wäre ein zweischneidiges Schwert, denn ich persönlich will ein Spiel in dem alle funktionen die mir offen stehen auch sauber funktionieren.
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crewmate
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von crewmate »

Die STARS sind mit Schusswaffen ausgerüstet mit denen sie professionell ausgebildet wurden, in Silent Hill bist du die meiste Zeit mit Schlagwaffen unterwegs. Auf dem höheren Schwierigkeitsgraden findest du dazu wenig Munition. James und Heather haben sichtlich mit dem Rückstoß der Waffen zu kämpfen. Selbst im Spiel zum Film als Fanservice ist die stärkste Waffe ein Zeremoniendolch. Lon und Chris können zwar die T Virus infizierten in Grund und Boden treten. Aber du verlässt dich in RE auf deine Schusswaffen. Und selbst das Zertreten und die Leons Suplexangriffe bewerte ich als Martial Arts einer professionellen Killermaschine.

Und ein Horrorspiel funktioniert auch mit ein paar Gegnern. Clock Tower: First Fear hat genau 4 Gegner. Saug dir die rom und spiel es nach. Amnesia hat auch nur ein paar Gegnertypen und du wirst im Haubtspiel und bei Justine nie mehr als von einem gejagt. Liegt eben daran, das es kein actionbasierendes Gameplay ist. Es ist Stealth
johndoe1197293
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von johndoe1197293 »

Wir können also insgesamt schließen, dass für einen Großteil der Horroratmosphäre, die scheinbare Überlegenheit des Gegners eine wichtige Rolle spielt bzw. die eingeschränkte Fähigkeit diese(n) zu bekämpfen (z.B. Munitionsknappheit).
Ich bin der Meinung, dass wenn man den Waffenoverkill+Koop Modus rausnehmen würde, dann könnte RE wieder zunehmend "horrorartiger" werden. Leider sind das u.a. die Punkte, die den Mainstream-Action Bereich ausmachen.

Ich hoffe wirklich inständig, dass man im sechsten Teil den Story Modus auch allein spielen kann bzw. dass nur ein Teil Koop spielbar ist (z.B.Chris`Part).
Crow1981
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Beitrag von Crow1981 »

Hmmm, ja die beiden Spieleserien passen ja auch so gut zusammen... :(
leon_eats_snake
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von leon_eats_snake »

oh mann ...

wenn's so weiter geht, sind wird bald selbst die hirnlosen zombies, die nur noch diesen einheitsbreischeiß zocken "dürfen"!

ich hab wirklich nichts gegen gut gemachte action à la call of duty, aber muss wirklich jeder entwickler/publisher auf diesen zug aufspringen. ja klar, das bringt massig kohle. aber unser einst geliebtes hobby bringt es nicht weiter, eher ins grab. :?

schuster, bleib bei deinen leisten. das biohazard-franchise bietet abseits des "action-mainstreams" genug potential für ein faszinierendes horrorerlebnis. bin auf's endprodukt gespannt, we'll see ...
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Onkel_Boo
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Onkel_Boo »

Hallo miteinander!

ich weiß gar nicht warum erst jetzt alle darüber meckern, das Resi seine seele verliert.
Mich regt das eigentlich schon seid dem 4. (ja so hochgelobten Teil) auf. Seid Teil 4 wurde Resi zum Shooter. Ich habe zwar teil 4 und 5 noch gespielt, aber Resi war es halt nicht mehr.
Für mich ist Resi bedrückend, feste Kamerapositionen mit der Spannung was hinter der nächste Ecke wartet und vor allem coole Horrorstory und das hatte man im 4. Teil schon nicht mehr. Man hat damals schon gesehen wohin die Reise mit Capcom geht. Also mich wundert es eigentlich nicht mehr.
Hört einfach auch den Schrott zu kaufen... 8)
johndoe1197293
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von johndoe1197293 »

Falls es euch beruhigen (bzw. erst recht entzürnen) sollte:

Masachika Kawata, Produzent von Revelations würde den neuen 3DS-Titel am liebsten in der offiziellen Hauptreihe der Serie sehen: "Vielleicht sollte ich das nicht sagen, aber wenn ich das fertige Spiel betrachte, frage ich mich warum wir nicht eine Nummer dahinter setzen. Es ist von Kopf bis Fuß ein "wahres" Resident Evil-Spiel. Also viel Spaß beim Spielen."

Ich freue mich vor kurzem einen 3DS gekauft zu haben... :lol: