Silent Hill ist eben kein Action Game. Ich hab SH 2, SH3 und The Room mehrmals durchgespielt und bei einem Versuch gerade mal eine Hand voll Gegner getötet. Die unausweichlichen und die Bosse. Es funktioniert. :wink: In The Room gibt es auch die Geister, die unbesiegbar sind. In
Shattered Memories kann man keine Gegner töten. Origins bestraft den Spieler mit einem lahmen Bad Ending, wenn man 95% (?) der Gegner tötet. Die Steuerung ist nicht für den Kampf ausgelegt. Das Kampfsystem war bis zum Spiel zum Film zum Fanservice grauenhaft. Du spielst keinen Soldaten oder ausgebildeten Kämpfen, in jedem Silent Hill bisher waren es einfache Angestellte, ein Autor, einen Trucker, ein Waschlappen und sogar ein Schulmädchen. Silent Hlil list eine absolut von der Geschichte, der Atmosphäre und den Rätseln getriebenes Serie. Du kannst aggressiv spielen, nur wird dich das Kampfsystem, außer beim Spiel zum Film für den Fanservice, glücklich machen? Der nahezu Gewaltfreie Weg halten dir alle Teile offen, außer das Spiel zum Film für den Fanservice offen.
Meine Film und Buch Beispiele habe ich nicht auf Spiele bezogen.
Das sollte aufzeigen, wie weit entwickelt das Zombigenre an sich ist.
Spiele verlangen eine Schreibe, die mit dem Gameplay vereinbar ist.
Stealth ist eine Wurzel des Genres, die viele von euch verdrängen.
Clock Tower auf dem Super Nintendo war allein auf Flucht und Verstecken getrimmt,
es hat den Grundstein für Amnesia und Forbidden Siren gelegt.
Die altehrwürdigen Alone in the Dark Teile hatten ein fürchterliches Kampfsystem
und selbst in Teil 5 ist man ohne brennbares aufgeschmissen (und Feuerpatronen sind für Weicheier)
Ich bin aber nicht gegen Action und Gewalt in Spielen.
Eternal Darkness hat ein hervorragendes Kampfsystem.
Und die Magie mit ihren komplexen Runenverbinden lässt sämtliche Rollenspiele leichenblass werden.
Kein Survival Horror Spiel kommt heute an dieses vielseitige Meisterwerk rann.
Und damit habe ich kein Problem.

Der Survival Horror selbst ist inzwischen wieder recht lebendig
und zeigt sich angenehm vielfältig.Von Resident Evil bis Amnesia werden alle Geschmäcker bedient.

Und solange diese Vielfalt besteht kann Resident Evil 6 auch Mappacks mit 4 Retro-Karten für 15 Euro anbieten. Wie RE5 werde ich mir den sechsten aus der Videothek ausleihen und mir über ein Wochenende mein eigenes Bild machen. Für Resident Evil Retirement muss ein Let's Play mangels 3DS reichen.