Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

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Kajetan
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben:Allerdings ist Princetons Voraussage ziemlich.. na ja, dikusionswürdig wie es aussieht: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/prin ... 45351.html
Natürlich haben die Jungs hier keine Kristallkugel gehabt, mit der sie zu 100% korrekt die Zukunft von Facebook voraussagen können. Aaaaaaber ... in den letzten 15 Jahren sind gerade solche Community-Angebote wie Facebook schnell groß und populär geworden und wenige Jahre später in der Bedeutungslosigkeit verschwunden oder gar ganz eingestellt worden. Facebook ist ohne seine User NICHTS und wenn diese in ausreichender Zahl ausbleiben, dann ist da auch nichts mehr, mit dem man Geld verdienen könnte. Gerade Myspace ist ein Paradebeispiel für die hohe User-Fluktuation in diesem Bereich. Oder erinnert sich noch jemand an StudiVZ. Oder an die Hysterie um Second Life? Oder davor an Cycosmos, DER Highflyer der New Economy?

Facebook hat wie alle diese Portale in dem Bereich das Problem, dass man kein Produkt oder keine konkrete Dienstleistung mit einem kokreten Mehrwert anbietet, sondern dass der Dienst nur ein Abbild des momentanen User-Verhaltens ist, welches sich so schnell verändert, wie sich die Gesellschaft verändert. Heute top, morgen flop!
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Mr. Gameexperte
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Mr. Gameexperte »

Das Traurige ist, dass der Herr selbst nicht merkt, dass sein Spiel womöglich erfolgreicher sein würde, wenn man es uneingeschränkt für einen 3-5€ In-App-Kauf, statt eines 90€ Betrags, genießen könnte.

Traurig, was mit EA geschieht, die brauchen echt mal ein hohes Tier, welches nicht nur an Profit durch rationale Berechnung denkt, sondern den Ruf steigern und das Image aufbessern möchte.
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SethSteiner
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von SethSteiner »

@Kajetan
Ja ich weiß was du meinst aber ich finde dennoch dass Facebook anders ist als Second Life und Co.. Frühere Angebote wie MySpace haben teile von Facebook begrenzt angeboten aber Facebook hat es geschafft alles wirklich großflächlig zu vernetzen. Facebook hat in den letzten Jahren noch mal hunderte Millionen mehr User generiert, was sind da die paar die gehen? Zu Mal die auch wieder kommen können, sowas passiert ja auch. Wenn es kein Facebook geben würde, wäre das für mich okay aber sie macht sich gut als zentrale socialmedia Anlaufstelle. Ich finde die Alternativen die man im Fernsehen zu dem Thema hört eher ulkig. Wenn wirklich ein paar Leute Angst vor ihren Eltern haben, sehe ich sie in ein paar Jahren eher zurückkommen, weil sie älter und reifer geworden sind und auf die Weise wieder den Grad der Möglichkeiten und Vernetzung erreichen, für den sie sonst mehr Seiten oder Programme brauchen.
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Sharkie
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Sharkie »

Kajetan hat geschrieben: Natürlich haben die Jungs hier keine Kristallkugel gehabt, mit der sie zu 100% korrekt die Zukunft von Facebook voraussagen können. Aaaaaaber ... in den letzten 15 Jahren sind gerade solche Community-Angebote wie Facebook schnell groß und populär geworden und wenige Jahre später in der Bedeutungslosigkeit verschwunden oder gar ganz eingestellt worden. Facebook ist ohne seine User NICHTS und wenn diese in ausreichender Zahl ausbleiben, dann ist da auch nichts mehr, mit dem man Geld verdienen könnte. Gerade Myspace ist ein Paradebeispiel für die hohe User-Fluktuation in diesem Bereich. Oder erinnert sich noch jemand an StudiVZ. Oder an die Hysterie um Second Life? Oder davor an Cycosmos, DER Highflyer der New Economy?
Ich sehe das ähnlich wie SethSteiner, man muss Facebook schon eine gewisse Sonderstellung innerhalb des ganzen Social-Media-Eintagsfliegenschwarms zugestehen. Es wäre beispielsweise 2008, also zu Hochzeiten von MySpace, in kaum einer Branche zu erwarten gewesen, dass sich irgendwelche Arbeitgeber, wenn Sie gerade Leute einstellen, standardmäßig die MySpace-Profile der Bewerber ansehen und daraus ihre Schlüsse ziehen. Bei Facebook dagegen sollte man besser stets mit sowas rechnen. Dass dies bei MySpace & co anders war ist kein Wunder, war doch dort kaum jemand mit Klarnamen unterwegs, zudem war MySpace (ebenso wie StudiVZ kurz darauf, auch wenn letzteres bereits eine gewisse Tendenz in Richtung Facebook hatte) ja eher eine Ich-lad-mal-ein-paar-Partyfotos-hoch-und-poste-MP3s-von-meiner-Kellerband-Plattform.

Facebook dagegen hat es (leider) sehr erfolgreich verstanden sich mit der Offlinewelt zu verflechten, was es zumindest zu einem gewissen Grad resistent gegen schnellebige Onlinetrends machen wird. Dies scheint mir auch der eigentliche Zweck zahlloser Facebook-typischer Fragwürdigkeiten zu sein, wie z.B. der Gesichtererkennung, der unnötig verschachtelten & intransparenten Privatsphäreeinstellungen oder insbesondere auch der arg aufdringlichen "Hinweise" darauf, doch bitte unbedingt seinen Klarnamen dort anzugeben. Das Resultat ist, dass das Facebook-Profil (im Gegensatz zur eher spaßorientierten Konkurrenz) tatsächlich mehr und mehr zur gesellschaftlich akzeptierten Repräsentation einer jeweiligen realen Person heranreift, sich quasi direkt neben Adresse, Telefonbucheintrag und Lebenslauf einreihen kann. Es soll durchaus Branchen geben, in denen man sich eher schlechte Jobchancen ausrechnen kann, wenn man kein Facebook-Profil hat. Facebook hat in der Offlinewelt Wurzeln geschlagen, die ihm einen Halt geben, den StudiVZ, MySpace usw. niemals hatten. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass Facebook alle Zeiten (oder auch nur die nächsten zehn Jahre) überdauern wird, aber es ist in jedem Fall besser vorbereitet als alle seine Vorgänger.

Edit: Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr scheint mir genau das der springende Punkt zu sein: MySpace, SecondLife (allein der Name schon) und (ich rede von der tatsächlichen Nutzung, nicht davon wie es ursprünglich einmal gedacht war) auch StudiVZ setzen den Akzent sehr stark auf die Erschaffung einer Persona, einer alternativen oder auch stilisierten Online-Repräsentation der eigenen Person. Facebook dagegen erhebt einen Authentizitätsanspruch, der seinesgleichen sucht - das Facebook-Profil von sagenwirmal Sharkie ist eben nicht "Sharkies Facebook-Avatar", sondern es ist Sharkie. Irgendwie bedenklich (ja, ich habe einen Account...).
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sphinx2k
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von sphinx2k »

Sharkie hat geschrieben: Ich sehe das ähnlich wie SethSteiner, man muss Facebook schon eine gewisse Sonderstellung innerhalb des ganzen Social-Media-Eintagsfliegenschwarms
...SNIP...
(ja, ich habe einen Account...).
Denke du hast es damit ganz gut eingeordnet. Ich für meinen Teile hab keinen Account und werde nie einen haben. Ich konnte noch nie einen mehr wert bei dieser Plattform erkennen. Im gegenzug wird man überall genervt besuchen sie und doch auf Facebook und liken sie uns. Das ist bei mir dann ehr eine Anti Werbung.
Von meinen bekannten die Facebook mal genutzt haben um Termine und der gleichen zu Planen hat sich das ganze zu WhatsApp verschoben (das nutze ich auch...wobei mir da eine alternative lieber wäre- aber man ist da wo eben die meisten sind). Ich vermute mal eins der Mankos ist das es recht Telefon gebunden ist. Auf den PC z.B. bekommt man es nur mit Andorid Emulator soweit ich weiß. Wenn es auch dort ein Webinterface geben würde könnte ich mir vorstellen das es noch mehr an Facebook knabbern würde.
foobar1234
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von foobar1234 »

Hat niemand bemerkt, dass das Teaserbild (der Mann vor der Tafel) gespiegelt ist? :D Alle Formeln verkehrtrum.

Warum ist das so?
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Kajetan
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben:@Kajetan
Ja ich weiß was du meinst aber ich finde dennoch dass Facebook anders ist als Second Life und Co.
Nö, ist es nicht. Sobald hier die kritische Menge teilnehmender, aktiver Nutzer unterschritten ist, geht das ratzfatz den Bach runter. Schneller, als man heute sich vorstellen mag. Und Moden wechseln. Facebook IST eine Mode und nichts, was man ums Verrecken benötigt, um sein Leben zu gestalten.

Facebook ist als Social Media-Dienst massiv den Schwankungen der Launen und den Moden der Gesellschaft unterworfen. Noch massiver als ein Spielepublisher, der ständig mit dem wechselnden Geschmack des Massenmarktes zu kämpfen hat. Und ich habe immer noch das dumme Gefasel meines Chefs (Mitte 50) in den Ohren, der vor zwei Jahren, frisch von einer Tschakka-Facebook-Schulung eines Facebook-Partners (!) kommend euphorisch meinte, dass Facebook die Zukunft ist und Facebook "das Internet ersetzt" (*heul, warum sind die alle so doof*). Es wurde dann viel Geld und Aufwand in Facebook-Seiten und Facebook-Pipapo gesteckt und seit damals wurden damit exakt Null Komma Null Cent Umsatz erzeugt. Wie von mir und anderen exakt genauso vorhergesagt.
Er selber hat inzwischen die "Lust" daran verloren und fängt allmählich wieder an reelle, analoge Geschäftsmodelle zu verfolgen, anstatt den ganzen Tag vor Facebook zu sitzen und zu "netzwerken".

Und genau das passiert dann auch, wenn die aktuelle Eintrittswelle der Senioren die Lust an Facebook verliert. Dann sind plötzlich nicht mehr genug Leute da und Facebook wird wie Myspace und Co. nur noch irgendwo am Rande des Geschehens herumdümpeln, weit weg von den surrealen Umsatzphantasien entfernt, die skrupellose Anlagebetrüger arglosen Leuten mit mehr Geld als Verstand versprochen haben. Denn nichts anderes ist Facebook im kommerziellen Sinne. Es ist Verarsche, Hype und Abzocke. Ein Pyramidenspiel, bei dem die Spitze schon ausgesorgt hat, während es an der Basis bereits zu bröckeln beginnt.

Es ist irgendwie ein wenig traurig zu sehen, wie wenig vor allem Firmen aus den vielen Katastrophen und wenigen Erfolgen der New Economy gelernt haben.
smurfing
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von smurfing »

seid doch mal bitte ehrlich und sagt uns was ihr an der überschrift verdient habt :D
Solidus Snake
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Solidus Snake »

Ich frage mich nur. EA macht doch schon extrem lange Verlust. Nach der Logik müssen sie doch langsam sowieso schon Pleite sein. Sind sie aber nicht. Aber an was liegt das.
Für mich ist es sowieso sehr eigenartig. Konami mach einen kleinen Gewinn, aber da kommen für mich kaum Spiele raus über das Jahr.
EA dagegen hat IPs wie Fifa, Battlefield, NFS, also richtige Gelddruckmaschinen, aber dennoch reicht es nicht aus, dass sie Gewinn machen. Ist EA etwa zu "fett" geworden in der Verwaltung oder wo fließt das ganze Geld hin?
Oder ist die Fifa Lizenz so teuer, das die eigentlich garnichts abwirft?
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greenelve
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von greenelve »

EA hat viel mehr Spiele. Und dazu zählen auch finanzielle Flops wie Dead Space 3.

Laut dieser Liste hat EA 2013 über 20 Spiele veröffentlicht. http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_El ... Arts_games

An Ausgaben kommt noch dazu was sich in Arbeit befindet. Sprich für 2011 kannst du die Spiele aus dem Jahr und die Hälfte der Spiele aus 2012 und 2013 ins Budget mit aufnehmen.

Grober Milchmädchenrechnung nach.
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casanoffi
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von casanoffi »

Da keiner von uns zu den Aktionären von EA gehört oder im Finanz-Vorstand sitzt, ist das alles reine Spekulation.

Selbst von EA veröffentlichte Zahlen müssen noch lange nicht stimmen...
Solidus Snake
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Solidus Snake »

Ja gut, aber ich kann mir nicht allzu sehr vorstellen, dass das Flops sind. Sagen wir mal Dead Space 3 war nicht gut, genauso wie Crysis 3. Aber Simcity hat sich selbst für die recht vernichtende Kritik außerordentlich gut für ein reines PC Spiel verkauft über eine Millionen mal. Dead Space kommt lauft VG CHartz auch auf 1,66 Millionen.
Eventuell sorgt ja das Star Wars Online Game für die schlechten zahlen. Gut wir sehen einfach nicht die Kosten, aber bei der Länge an Verlusten müsste dabei ja mal was rumkommen irgendwann.
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sphinx2k
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von sphinx2k »

Solidus Snake hat geschrieben:Ich frage mich nur. EA macht doch schon extrem lange Verlust. Nach der Logik müssen sie doch langsam sowieso schon Pleite sein. Sind sie aber nicht. Aber an was liegt das.
Für mich ist es sowieso sehr eigenartig. Konami mach einen kleinen Gewinn, aber da kommen für mich kaum Spiele raus über das Jahr.
EA dagegen hat IPs wie Fifa, Battlefield, NFS, also richtige Gelddruckmaschinen, aber dennoch reicht es nicht aus, dass sie Gewinn machen. Ist EA etwa zu "fett" geworden in der Verwaltung oder wo fließt das ganze Geld hin?
Oder ist die Fifa Lizenz so teuer, das die eigentlich garnichts abwirft?
Mit zu Fett geworden bist du IMO nahe dran. Noch dazu braucht ein Spiel mit BF Grafik (Sound und alles andere auch) einen gigantischen Aufriss an Personal. Der aufwand steigt exponentiell ran je mehr details man ins Spiel bringen muss. Und wird auf der anderen Seite kaum durch bessere Produktions methoden nicht so viel rein geholt werden um das aufzuwiegen.
Dazu das ganze Arbeitsgerät wie PCs, Lizenzen für Fremdsoftware und Patente, Räumlichkeiten,....
Darauf kommt dann noch ein gigantisches Marketing Budget. Konnte nur BF3 als Beispiel finden damals waren es 50 Millionen Dollar (heute ist es mit Sicherheit mehr). Dazu noch den ganzen Kopf von Verwaltung über Vertrieb,...

EA macht eben nen großen Umsatz aber eben keinen Gewinn. Solange die rücklagen bzw. Kredite das auffangen können geht es eben weiter. Aber es kann auch so ein großer Laden ganz schnell kippen, wenn die Aktionäre angst bekommen wegen irgendwas und ihre Aktien abstoßen gibt es ne Lawine.
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Kajetan
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Kajetan »

Solidus Snake hat geschrieben:Ja gut, aber ich kann mir nicht allzu sehr vorstellen, dass das Flops sind. Sagen wir mal Dead Space 3 war nicht gut, genauso wie Crysis 3. Aber Simcity hat sich selbst für die recht vernichtende Kritik außerordentlich gut für ein reines PC Spiel verkauft über eine Millionen mal. Dead Space kommt lauft VG CHartz auch auf 1,66 Millionen.
Herzlich Willkommen im Jahre 2014, wo die Spieleproduktion und vor allem das Marketing von AAA-Titeln mittlerweile so derart schweineteuer ist, dass ein Spiel mit Produktionskosten von 70 - 100 Mio. Dollar und "nur" ca. 3 Mio. verkauften Einheiten als kommerzieller Flop gilt. Siehe Max Payne 3, siehe Tomb Raider-Reboot. Bzw. aus dem EA-Programm: siehe Dead Space, siehe Medal of Honor, siehe Need for Speed, siehe C&C. Und dann noch TOR mit geschätzten 150 - 250 Mio. Dollar Produktionskosten + laufenden Kosten für den Serverbetrieb & Produktpflege. Damit TOR kommerziell erfolgreich sein kann, muss dieses Spiel deutlichst mehr Mitspieler haben, als es das jetzt hat. Der einzige Grund, warum man TOR nicht sofort abgeschaltet hat, liegt traurigerweise in den Unsummen, die man dort bislang versenkt hat. TOR wird weiterbetrieben, weil die sonst abzuschreibenden Kosten EA so gehörig die Bilanz verhageln würden, dass die Aktie nur noch ein winziger Pennystock werden würde.

Es hat schon seinen Grund, warum die beiden Bioware-Gründer einige Monate nach dem Release von TOR sich "ganz überraschend" verabschiedet wurden.
WulleBulle
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von WulleBulle »

breakibuu hat geschrieben:"Die Kunden müssen das Gefühl haben uns zu bestehlen" :roll:
DAS! :Hüpf: und dann 8O und dann :lol: