Neue Studie über Gewaltwirkung

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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Komisch das ihr euch auf alle auf diese Studie stürzt. Es doch auch nichts anderes als sonst, nur das wir das Ergebnis besser finden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie eher zutrifft.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

BOAH! is ja geil, da kommen die jetzt drauf?
das hätt ich ihnen schon vor jahren erzählen können...

naja, wenigstens gibts wissenschafter, die sich ernsthaft und objektiv mit dem thema auseinandersetzen.
johndoe971537
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Beitrag von johndoe971537 »

Wulgaru hat geschrieben:Komisch das ihr euch auf alle auf diese Studie stürzt. Es doch auch nichts anderes als sonst, nur das wir das Ergebnis besser finden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie eher zutrifft.
Es wird kommentiert - auch nicht anders als bei den sonstigen News. Das Ergebnis ist präzisiert und unabhängiger aufgrund eines Quer- respektive Durchschnitts.
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the curie-ous
Beiträge: 1811
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Beitrag von the curie-ous »

Es duftet nach Sommerloch in Deutschlands Medien, obwohl es eine amerikanische Studie ist, so what?

Ich könnte im ganzen Internet suchen und würde mindestens eine Person in jedem Forum finden die diese Erdnussbuttertheorie - in etwas abgewandelter Form - schon einmal gebracht hätte. Also nichts neues. Es wurde wieder einmal das bestätigt was hunderte andere auch schon wussten. Der Urlaub der Eierköppe darf jetzt ordentlich genossen werden.

Sei es drum.

Merkt euch die Links und Ergebnisse, die Namen der Wissenschaftler, alles was eine fundierte Meinung bezüglich der Videospiele enthält! Ich weiss ganz genau das es bald wieder zu einer Killerspieldiskussion kommen wird, wo wir solche Ergebnisse vorweisen müssen um eine empirische Gegendarstellung zu haben, damit wir jeden bezahlten Schlaumeier zum schweigen bringen können.
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EHLE.
Beiträge: 540
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Beitrag von EHLE. »

Wulgaru hat geschrieben:Komisch das ihr euch auf alle auf diese Studie stürzt. Es doch auch nichts anderes als sonst, nur das wir das Ergebnis besser finden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie eher zutrifft.
Hmmmm die meisten hier "stürzen" sich nicht auf diese Studie, sondern schreiben lediglich, dass das Ergebnis ihren Vorstellungen entspricht. Ich seh da jetzt nichts verwerfliches dran, zudem jeder andere Umgang mit dem Ergebnis nur auf die gestörte und unreflektierte Wahrnehmung unserer medial beeinflussten Schafsherde zurückzuführen wäre.
ZuZuX hat geschrieben:Der Vergleich mit der Erdnussbutter ist Wahnsinn :)
Den werd ich mir für Diskussionen merken und diesen Vergleich dann IMMER anführen 8)
Kannst du dann noch mit "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man bekommt" und "Dumm ist, wer dummes tut" ergänzen, da ist dir der Applaus sicher ;)
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sinsur
Beiträge: 4959
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Beitrag von sinsur »

Ich denke Gewalthaltige Medien erweitern maximal die Vorstellungskraft des Möglichen bei solchen Gewalttaten.
Ob allerdings negative Einflüsse zu erwarten sind, wenn xy mt yx im Bus eine Schlägerei anfängt ist Mutmaßung. Wie brutal sowas ausgehen würde, wenn die Medien überall predigen würden, dass nach einem Schlag genug ist oder gar reden die Lösung sei, ist allerdings auch nur Mutmaßung.
Am Ende glaube ich, dass es durchaus zusammenhänge zwischen versagenden Eltern, fehlenden Werten in der Gesellschaft, die nicht lediglich Materiell sind, Gewalthaltigen immer härter in der Darstellung werdenden Medien und steigender Gewaltbereitschaft geben kann.
Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß. Am Ende führt das alles auf eine Schulsystemreform hinaus finde ich. Mehr Werte, mehr Bildung, weniger Idioten, weniger hirnlose Gewalttaten.
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Kajetan
Beiträge: 27139
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Beitrag von Kajetan »

sinsur hat geschrieben:Am Ende führt das alles auf eine Schulsystemreform hinaus finde ich. Mehr Werte, mehr Bildung, weniger Idioten, weniger hirnlose Gewalttaten.
In der Theorie ja. In der Praxis ... nicht mit den Leuten, die Deutschlands Bevölkerung seit Jahr und Tag permanent in Amt und Würden wählt. Nicht mit diesem System, in dem kurzfristige Umsatzerfolge und das Bewahren des Vermögens einger weniger Superreicher wichtiger ist als das langfristige Wohlergehen der gesamten (!) Bevölkerung.
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Cuberde
Beiträge: 60
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Beitrag von Cuberde »

sinsur hat geschrieben:Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß.
sinsur hat geschrieben:Totalversager (...) verhöhnen
Bist in ein schönes Fettnäppchen getreten. *g* Erinnert an "Verlierer akzeptieren"...

Nun ja, Studien...
Gefällt Jemanden das Ergebnis, sind sie "seriös" und "objektiv".
Gefällt es nicht, sind sie voreingenommen, "falsch" durchgeführt oder manipuliert worden.
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sk4781
Beiträge: 44
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Beitrag von sk4781 »

WeAllLoVeChaos hat geschrieben:Ich denke mal auch unsere Psychologen und Wissenschaftler wissen insgeheim, dass ein "Killerspiel" nicht der Auslöser eines Amoklaufes sein kann... aber da viele hier in unserem Land so Mediengeil sind, wird das Thema gerne hervorgerufen, um auf billige Art und Weise Aufmerksamkeit zu erlangen....

man könnt auch morbide behaupten unsere lieben Politiker hoffen auf ein derartiges Ereignis um billig Wählerstimmen zu sammeln beim gemeinen Volk...
Das blöde ist aber, dass leider der größte Teil unserer Mitbürger sehr empfänglich für solche Aussagen ist!
MrMetapher
Beiträge: 300
Registriert: 01.07.2006 14:21
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Beitrag von MrMetapher »

Liebe Leute,
all diese Studien - gleich, ob sie Computerspiele als Gefahrenquelle profilieren oder gar in ihnen eine Schulung unserer kognitiver Vermögen sehen - sind von begrenztem Nutzen. Denn die eigentlich relevanten Fragen, die noch im Hintergrund von fragestellungen derartiger Studien stehen, nämlich diejenigen nach kulturellen Funktionen von Computerspielen, kommen in empirischen Studien nicht in den Blick.
Best,
DrD
Darkwhite
Beiträge: 173
Registriert: 19.06.2008 14:33
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Beitrag von Darkwhite »

Als Politiker würde ich jetzt rasch die Veröffentlichung solcher Studien verbieten, schließlich wird hier Gewalt verhamlost.

Die Forderung: Ein Stopp-Schild an solche Studien heften!
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sinsur
Beiträge: 4959
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Beitrag von sinsur »

Cuberde hat geschrieben:
sinsur hat geschrieben:Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß.
sinsur hat geschrieben:Totalversager (...) verhöhnen
Bist in ein schönes Fettnäppchen getreten. *g* Erinnert an "Verlierer akzeptieren"...
Bis vor kurzem galten Gamer noch durchaus zu dieser Gruppe Totalversager. Wundert mic hauch nicht dass es viele Gamer unter Amokläufern gibt. hat nicht viel mit dem Hobby selbst zu tun als mit dem wie die
Gesellschaft mit entsprechende Leuten umgeht.
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VanZerg69
Beiträge: 178
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Beitrag von VanZerg69 »

Gewalt und Medien mhh.... agressionen bekomme ich höchstens wenn ich den Fernseher einschalte und von kitschiger Werbung genervt werde.

Gewaltspiele sind dagegen für mich total entspannend..

98% der Amokläufer essen Brot -verbietet Brot!
Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Es ist schon wichtig, dass man als Gamer nicht alles durch die rosarote Brille sieht. Ich weiss, dass die Medien einen versuchen zu stigmatisieren und dass mal als Abwehrreaktion negative Einflüsse von Spielen komplett von sich weisen möchte. Aber es ist schon so, dass Spiele stark zu Unausgeglichenheit beitragen können. Speziell wenn wenig Bewegung stattfindet und man ein tendentiell feindseliges Bild von anderen Menschen hat, dann auch noch Multiplayer-Spiele spielt ... wie soll der Körper passiv soviel Adrenalin verarbeiten können?

Die Affekte, die durch das spielen ausgelöst werden (Spannung, Angst, Euphorie, Wut, Ehrgeiz usw.) benötigen körperliche Aktivität um aus dem Körper ausgeleitet zu werden. Sonst manifestiert sich der Adrenalin-Pegel in gesteigerter Körperspannung und nervöser Reizbarkeit. Das kann nur von Leuten gut verarbeitet werden die neben dem Spielen einen eher positven Lebensstil pflegen.
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North McLane
Beiträge: 414
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Beitrag von North McLane »

DoctoroDoom hat geschrieben:in deutschland gibt es halt viele personen, die sehr schwache charaktere und persönlichkeiten haben. das erklärt auch, warum es in deutschland relativ häufig zu diesen ereignissen kommt.
Naja würd ich so nicht unbedingt unterschreiben, vielleicht ist es auch unsere Gesellschaft, die solche Menschen in so eine Ecke drängt... 8O

Das die Amokläufer starke soziale Probleme hatten (als außenseiter galten oder sogar gemobbt wurden) wird gerne mal unter den Tisch gekehrt aber diese Studie berücksichtigt solche Faktoren endlich mal!