Neue Studie über Gewaltwirkung
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- JesusOfCool
- Beiträge: 34685
- Registriert: 27.11.2009 09:55
- Persönliche Nachricht:
-
johndoe971537
- Beiträge: 45
- Registriert: 02.03.2010 10:22
- Persönliche Nachricht:
Es wird kommentiert - auch nicht anders als bei den sonstigen News. Das Ergebnis ist präzisiert und unabhängiger aufgrund eines Quer- respektive Durchschnitts.Wulgaru hat geschrieben:Komisch das ihr euch auf alle auf diese Studie stürzt. Es doch auch nichts anderes als sonst, nur das wir das Ergebnis besser finden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie eher zutrifft.
- the curie-ous
- Beiträge: 1811
- Registriert: 04.05.2007 18:07
- Persönliche Nachricht:
Es duftet nach Sommerloch in Deutschlands Medien, obwohl es eine amerikanische Studie ist, so what?
Ich könnte im ganzen Internet suchen und würde mindestens eine Person in jedem Forum finden die diese Erdnussbuttertheorie - in etwas abgewandelter Form - schon einmal gebracht hätte. Also nichts neues. Es wurde wieder einmal das bestätigt was hunderte andere auch schon wussten. Der Urlaub der Eierköppe darf jetzt ordentlich genossen werden.
Sei es drum.
Merkt euch die Links und Ergebnisse, die Namen der Wissenschaftler, alles was eine fundierte Meinung bezüglich der Videospiele enthält! Ich weiss ganz genau das es bald wieder zu einer Killerspieldiskussion kommen wird, wo wir solche Ergebnisse vorweisen müssen um eine empirische Gegendarstellung zu haben, damit wir jeden bezahlten Schlaumeier zum schweigen bringen können.
Ich könnte im ganzen Internet suchen und würde mindestens eine Person in jedem Forum finden die diese Erdnussbuttertheorie - in etwas abgewandelter Form - schon einmal gebracht hätte. Also nichts neues. Es wurde wieder einmal das bestätigt was hunderte andere auch schon wussten. Der Urlaub der Eierköppe darf jetzt ordentlich genossen werden.
Sei es drum.
Merkt euch die Links und Ergebnisse, die Namen der Wissenschaftler, alles was eine fundierte Meinung bezüglich der Videospiele enthält! Ich weiss ganz genau das es bald wieder zu einer Killerspieldiskussion kommen wird, wo wir solche Ergebnisse vorweisen müssen um eine empirische Gegendarstellung zu haben, damit wir jeden bezahlten Schlaumeier zum schweigen bringen können.
- EHLE.
- Beiträge: 540
- Registriert: 20.08.2002 12:07
- Persönliche Nachricht:
Hmmmm die meisten hier "stürzen" sich nicht auf diese Studie, sondern schreiben lediglich, dass das Ergebnis ihren Vorstellungen entspricht. Ich seh da jetzt nichts verwerfliches dran, zudem jeder andere Umgang mit dem Ergebnis nur auf die gestörte und unreflektierte Wahrnehmung unserer medial beeinflussten Schafsherde zurückzuführen wäre.Wulgaru hat geschrieben:Komisch das ihr euch auf alle auf diese Studie stürzt. Es doch auch nichts anderes als sonst, nur das wir das Ergebnis besser finden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie eher zutrifft.
Kannst du dann noch mit "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man bekommt" und "Dumm ist, wer dummes tut" ergänzen, da ist dir der Applaus sicherZuZuX hat geschrieben:Der Vergleich mit der Erdnussbutter ist Wahnsinn
Den werd ich mir für Diskussionen merken und diesen Vergleich dann IMMER anführen
- sinsur
- Beiträge: 4959
- Registriert: 05.08.2002 13:01
- Persönliche Nachricht:
Ich denke Gewalthaltige Medien erweitern maximal die Vorstellungskraft des Möglichen bei solchen Gewalttaten.
Ob allerdings negative Einflüsse zu erwarten sind, wenn xy mt yx im Bus eine Schlägerei anfängt ist Mutmaßung. Wie brutal sowas ausgehen würde, wenn die Medien überall predigen würden, dass nach einem Schlag genug ist oder gar reden die Lösung sei, ist allerdings auch nur Mutmaßung.
Am Ende glaube ich, dass es durchaus zusammenhänge zwischen versagenden Eltern, fehlenden Werten in der Gesellschaft, die nicht lediglich Materiell sind, Gewalthaltigen immer härter in der Darstellung werdenden Medien und steigender Gewaltbereitschaft geben kann.
Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß. Am Ende führt das alles auf eine Schulsystemreform hinaus finde ich. Mehr Werte, mehr Bildung, weniger Idioten, weniger hirnlose Gewalttaten.
Ob allerdings negative Einflüsse zu erwarten sind, wenn xy mt yx im Bus eine Schlägerei anfängt ist Mutmaßung. Wie brutal sowas ausgehen würde, wenn die Medien überall predigen würden, dass nach einem Schlag genug ist oder gar reden die Lösung sei, ist allerdings auch nur Mutmaßung.
Am Ende glaube ich, dass es durchaus zusammenhänge zwischen versagenden Eltern, fehlenden Werten in der Gesellschaft, die nicht lediglich Materiell sind, Gewalthaltigen immer härter in der Darstellung werdenden Medien und steigender Gewaltbereitschaft geben kann.
Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß. Am Ende führt das alles auf eine Schulsystemreform hinaus finde ich. Mehr Werte, mehr Bildung, weniger Idioten, weniger hirnlose Gewalttaten.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
In der Theorie ja. In der Praxis ... nicht mit den Leuten, die Deutschlands Bevölkerung seit Jahr und Tag permanent in Amt und Würden wählt. Nicht mit diesem System, in dem kurzfristige Umsatzerfolge und das Bewahren des Vermögens einger weniger Superreicher wichtiger ist als das langfristige Wohlergehen der gesamten (!) Bevölkerung.sinsur hat geschrieben:Am Ende führt das alles auf eine Schulsystemreform hinaus finde ich. Mehr Werte, mehr Bildung, weniger Idioten, weniger hirnlose Gewalttaten.
- Cuberde
- Beiträge: 60
- Registriert: 28.08.2009 20:55
- Persönliche Nachricht:
sinsur hat geschrieben:Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß.
Bist in ein schönes Fettnäppchen getreten. *g* Erinnert an "Verlierer akzeptieren"...sinsur hat geschrieben:Totalversager (...) verhöhnen
Nun ja, Studien...
Gefällt Jemanden das Ergebnis, sind sie "seriös" und "objektiv".
Gefällt es nicht, sind sie voreingenommen, "falsch" durchgeführt oder manipuliert worden.
- sk4781
- Beiträge: 44
- Registriert: 30.10.2009 17:16
- Persönliche Nachricht:
Das blöde ist aber, dass leider der größte Teil unserer Mitbürger sehr empfänglich für solche Aussagen ist!WeAllLoVeChaos hat geschrieben:Ich denke mal auch unsere Psychologen und Wissenschaftler wissen insgeheim, dass ein "Killerspiel" nicht der Auslöser eines Amoklaufes sein kann... aber da viele hier in unserem Land so Mediengeil sind, wird das Thema gerne hervorgerufen, um auf billige Art und Weise Aufmerksamkeit zu erlangen....
man könnt auch morbide behaupten unsere lieben Politiker hoffen auf ein derartiges Ereignis um billig Wählerstimmen zu sammeln beim gemeinen Volk...
-
MrMetapher
- Beiträge: 300
- Registriert: 01.07.2006 14:21
- Persönliche Nachricht:
Liebe Leute,
all diese Studien - gleich, ob sie Computerspiele als Gefahrenquelle profilieren oder gar in ihnen eine Schulung unserer kognitiver Vermögen sehen - sind von begrenztem Nutzen. Denn die eigentlich relevanten Fragen, die noch im Hintergrund von fragestellungen derartiger Studien stehen, nämlich diejenigen nach kulturellen Funktionen von Computerspielen, kommen in empirischen Studien nicht in den Blick.
Best,
DrD
all diese Studien - gleich, ob sie Computerspiele als Gefahrenquelle profilieren oder gar in ihnen eine Schulung unserer kognitiver Vermögen sehen - sind von begrenztem Nutzen. Denn die eigentlich relevanten Fragen, die noch im Hintergrund von fragestellungen derartiger Studien stehen, nämlich diejenigen nach kulturellen Funktionen von Computerspielen, kommen in empirischen Studien nicht in den Blick.
Best,
DrD
- sinsur
- Beiträge: 4959
- Registriert: 05.08.2002 13:01
- Persönliche Nachricht:
Bis vor kurzem galten Gamer noch durchaus zu dieser Gruppe Totalversager. Wundert mic hauch nicht dass es viele Gamer unter Amokläufern gibt. hat nicht viel mit dem Hobby selbst zu tun als mit dem wie dieCuberde hat geschrieben:sinsur hat geschrieben:Unter den Totalversagern, den Ausgestoßenen sind die Rachegelüste an der sie verhöhnenden Gesellschaft groß.Bist in ein schönes Fettnäppchen getreten. *g* Erinnert an "Verlierer akzeptieren"...sinsur hat geschrieben:Totalversager (...) verhöhnen
Gesellschaft mit entsprechende Leuten umgeht.
- VanZerg69
- Beiträge: 178
- Registriert: 20.08.2009 12:53
- Persönliche Nachricht:
-
Easy Lee
- Beiträge: 5375
- Registriert: 06.08.2008 17:03
- Persönliche Nachricht:
Es ist schon wichtig, dass man als Gamer nicht alles durch die rosarote Brille sieht. Ich weiss, dass die Medien einen versuchen zu stigmatisieren und dass mal als Abwehrreaktion negative Einflüsse von Spielen komplett von sich weisen möchte. Aber es ist schon so, dass Spiele stark zu Unausgeglichenheit beitragen können. Speziell wenn wenig Bewegung stattfindet und man ein tendentiell feindseliges Bild von anderen Menschen hat, dann auch noch Multiplayer-Spiele spielt ... wie soll der Körper passiv soviel Adrenalin verarbeiten können?
Die Affekte, die durch das spielen ausgelöst werden (Spannung, Angst, Euphorie, Wut, Ehrgeiz usw.) benötigen körperliche Aktivität um aus dem Körper ausgeleitet zu werden. Sonst manifestiert sich der Adrenalin-Pegel in gesteigerter Körperspannung und nervöser Reizbarkeit. Das kann nur von Leuten gut verarbeitet werden die neben dem Spielen einen eher positven Lebensstil pflegen.
Die Affekte, die durch das spielen ausgelöst werden (Spannung, Angst, Euphorie, Wut, Ehrgeiz usw.) benötigen körperliche Aktivität um aus dem Körper ausgeleitet zu werden. Sonst manifestiert sich der Adrenalin-Pegel in gesteigerter Körperspannung und nervöser Reizbarkeit. Das kann nur von Leuten gut verarbeitet werden die neben dem Spielen einen eher positven Lebensstil pflegen.
- North McLane
- Beiträge: 414
- Registriert: 07.01.2008 19:15
- Persönliche Nachricht:
Naja würd ich so nicht unbedingt unterschreiben, vielleicht ist es auch unsere Gesellschaft, die solche Menschen in so eine Ecke drängt...DoctoroDoom hat geschrieben:in deutschland gibt es halt viele personen, die sehr schwache charaktere und persönlichkeiten haben. das erklärt auch, warum es in deutschland relativ häufig zu diesen ereignissen kommt.
Das die Amokläufer starke soziale Probleme hatten (als außenseiter galten oder sogar gemobbt wurden) wird gerne mal unter den Tisch gekehrt aber diese Studie berücksichtigt solche Faktoren endlich mal!
