Somit kann ich die Aussage besser nachvollziehen. Aber ich wiederspreche dir dennoch. Habe das Spiel 2x auf schwer durchgespielt und es kam nicht wirklich Frust auf bei mir. Insofern möchte ich nicht von "schwer" abraten sondern genau Gegenteiliges, da der generelle Anspruch im Spiel sehr niedrig ist. Aber es stimmt natürlich was er sagt. Es handelt sich hierbei nicht um Quicktime Events, aber wenn man von einem Boss den Lebensbalken runtergehauen hat fällt er sozusagen um. Während dieser Zeit muss man weiter auf ihn einprügeln und einen zweiten Balken in Form eines Kreises runterhauen. Ist dieser Balken leer ist der Boss besiegt. Schafft man es nicht, ehe er wieder aufsteht, hat er wieder seinen normalen vollen Balken. Ist der wieder leer ist sein zweiter runder Balken noch genauso bearbeitet wie davor.PfeiltastenZocker hat geschrieben:Es geht nicht um den Schwierigkeitsgrad, sondern die unfaire Situation die entsteht, wenn man nicht rechtzeitig diese "Quicktime" Events schafft wenn man shclichtweg unterlevelt ist und nicht genug Schaden machen kann. bzw keine Krafttropfen einwirft. Denn dannheilt sich der Boss einfach so wie von selbst und man brauch um die 3-4x Anläufe um den selben Boss zu besiegen was 1. einfach nur nervig ist und 2. in bestimmten Situationen zu Gamebreakern führen kann, wenn man z.B einen bestimmten gegner auf Zeit besiegen muss. Schiwerig ist das Spiel nicht, keine Frage. Egal auf welchem Schwierigkeitsgrad.Raskir hat geschrieben:Also komm, wirklich? Selbst schwer ist noch viel zu leicht. Zugegeben das erste Drittel war etwas anspruchsvoll (nicht schwer aber auch nicht soo leicht) aber je weiter es ging desto leichter wurde es. Spätestens wenn man einen Speer erhalten hat war es nur noch ein Witz. Das kampfsystem war echt nicht so pralle. Aber nicht auf schwer spielen? Damit raubt man dem Spiel jeglichen Anspruch. Neben der Grafik und dem kampfsystem war der schwierigkeitsgrad das größte Manko am dem Spiel.PfeiltastenZocker hat geschrieben:
Da Yoko Taro der Director des Spiels ist, kann man sicher sein dass es definitiv seinen Stempel aufgedrückt bekommt. Das was ich bislang vom Spiel gesehen habe sieht auch typisch Yoko Taro aus.
Zudem ist Platinum Games eigentlich dafür bekannt dass es Vorlagen mit Respekt behandelt, manchmal vielleicht sogar ein bisschen zu sehr, so dass sie kaum originelle Ideen aus eigener Feder einstreuen, aber wie gesagt, dafür gibt es ja Yoko Taro.
Ansonsten was das Gameplay betrifft, halte ich Platinum Games dringend für nötig, so besonders Nier auch war, das Kampfsystem war wirklich... unausgereift und vor allem grottig wenn es um bestimmte Designentscheidungen geht. (Vor allem wenn es darum geht Bosse nach Abzug der Lebensleiste noch mal genügend Schaden zu machen um den Kampf zu beenden oder die nächste Phase einzuleiten, ein Grund warum ich jeden davon abraten kann das Spiel auf "schwer" zu spielen.)
Hab das nur zur Vollständigkeit ergänzt. Fand das System nicht wirklich frustrierend, da der runde Balken eigentlich die Energie ausmacht und der erste Balken den Schutz. Erst wenn der Schutz weg ist, öffnet sich der verwundbare Kern. Wortwörtlich.
