Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhindern, um Spiele mit abgeschalteten Kopierschutzservern für akademische Zwecke und Museen zu erhalten

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ZackeZells
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von ZackeZells »

Kobba hat geschrieben:
Sei vorsichtig mit dem was du sagst, sonst kommt demnächst in regelmäßigen Abständen der Software-TÜV bei dir Zuhause vorbei und schaut mal nach ob deine Software auch den Bestimmungen entspricht...
Das ganze natürlich Digital und übers Internet... oh, wait...

Software Tüv? Du meinst Steam, Origin und wie die Dinger alle heißen?
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Kobba
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von Kobba »

Software Tüv? Du meinst Steam, Origin und wie die Dinger alle heißen?
Natürlich nicht!^^
Rfinisaea
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von Rfinisaea »

Kajetan hat geschrieben:Die dummen Konsumschafe sollen gefälligst immer den neuesten Kram kaufen und sich nicht mehr mit dem alten Kram beschäftigen, für den man ja kein Geld mehr sieht!
Mein Göttchen bist du ein Jammerlappen. Keine Angst du kannst deine alten Schinken spielen bist du im Grab vermoderst keiner auch nicht die böse böse Industrie hält dich davon ab. Und ehrlich gesagt interessiert es auch keinen. In jeden Beitrag zelebrierst du denn selben Nonsens das dir das nicht langweilig wird.
ZackeZells hat geschrieben:
MrLetiso hat geschrieben:Sobald ich ein gut erworben habe, ob Hard- oder Software, kann ich doch mit dem Ding machen, was ich will, solange ich mich nicht selbst daran bereichere oder es auf illegalem Wege ohne Distributionsrechte verbreite.
Heute erwirbst du für Software lediglich eine Nutzerlizenz, mehr nicht.
Das "nutzrecht" jener Lizenz, erlischt eben, wenn du das Produkt nicht so verwendest, wie vom Hersteller vorgesehen ;)

Und du denkst das war vor 20 Jahren anders ? :lol:

[ Nutzer aufgrund anhaltend agressiven Verhaltens gesperrt. —dx1 ]
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ZackeZells
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von ZackeZells »

Rfinisaea hat geschrieben:

Und du denkst das war vor 20 Jahren anders ? :lol:
Gabs damals schon Strom?
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MrLetiso
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von MrLetiso »

ZackeZells hat geschrieben:
Kobba hat geschrieben:
Sei vorsichtig mit dem was du sagst, sonst kommt demnächst in regelmäßigen Abständen der Software-TÜV bei dir Zuhause vorbei und schaut mal nach ob deine Software auch den Bestimmungen entspricht...
Das ganze natürlich Digital und übers Internet... oh, wait...

Software Tüv? Du meinst Steam, Origin und wie die Dinger alle heißen?
Wenn Steam der TÜV wäre, würden die Hälfte der Spiele im Store auch funktionieren :lol:

@Kobba: Made my day ^^
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von Sir Richfield »

greenelve hat geschrieben:Das Argument, die Industrie hätte es womöglich ohne Hacker nie gegeben, ist mehr als wackelig. Das finde ich nicht sehr gelungen.
Nein, das ist nicht wackelig, nur leider schwer zu vermitteln.

Der Hintergrund ist ein technischer und ein wenig auch Begriffsdefinition, was die Vermittlung ja so schwer macht.

Es baut darauf auf, dass die Entwickler von heute auf den Schultern von Riesen sitzen und diese Riesen durch die Bank als "Hacker" zu sehen sind.
GERADE im Bereich "Spiele", denn zum spielen waren die ersten Computer nie gedacht.
Asteroids wurde doch afaik auf einem Radarschirm "erfunden", wenn das kein Hack ist, dann weiß ich es auch nicht.

Und nur weil die "Hacker" von damals die Grenzen des Machbaren immer weiter ausgelotet haben und durch Spiele die Entwicklung von Hardware AUCH begünstigt wurde (bessere Grafik braucht bessere Hardware und so. Für Excel alleine würden... sagen wir mal Tablets tuns auch).

Blöd ist halt nur, dass "Hacker" gerne mit "Cracker" gleichgesetzt wird und das (auch von Endkunden wie dir) gleich mit Raubkopiermordterroristgrünenabgeordneter gleichgesetzt wird.
Und dann schrillen die Alarmglocken.

Und dann bleibt mir noch das Übliche zu sagen: Um die ENTWICKLER geht's doch nicht. Die fragt ja auch keiner.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von Sir Richfield »

Rfinisaea hat geschrieben:In jeden Beitrag zelebrierst du denn selben Nonsens das dir das nicht langweilig wird.
Das wird erst dann langweilig, wenn es alle begriffen haben und man es nicht dir und deinen Genossen immer und immer wieder erklären muss.

Dass nämlich genau das von dir beschriebene NICHT eintritt. Es geht ja gerade um die Verfügbarkeit alter Titel, die entweder auf modernen Systemen nicht mehr von sich aus laufen, da man davon ausgehen muss, dass Hardware nicht unendlich haltbar ist.

Die Daten an sich gehen nicht kaputt, werden nicht schlecht. Aber die Hardware läuft weiter.
Selbst wenn du noch irgendwo ein Windows 3.1 rumliegen hast, wo willst du das installieren?
VM, ginge, ja. Aber eben die hat das Problem, dass sie Hardware emulieren soll und da kann es sein, dass bestimmte Programme irgendwelche Tricks als Kopierschutz anwendet, die eine VM nicht emulieren kann.
Das machen Konsolen schon länger, auf dem NES gibt es schon eine Menge Spiele, die an bestimmte Eigenarten der Hardware gekoppelt sind.

Und um SOLCHE Programme geht es.
Hier hätte man gerne, dass die Enthusiasten, die im Gegensatz zu den (meist nicht mal aufzutreibenden) Rechteinhabern ein Interesse am Fortbestand der Software haben, sich in einem legalen Raum bewegen dürfen.
maho76
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern

Beitrag von maho76 »

wäre wohl besser den Passus noch um "sollte kein rechteinhaber mehr erreichbar sein" zu erweitern, dann wäre das wohl gleich was anderes.
sollte nämlich kein Problem sein bei einem noch aktiven rechteinhaber vorbeizuschauen und um Erlaubnis zu fragen wenn es um kulturbewahrung durch Museen etc. geht, da machen die meisten dann mit weil sie sich in irgendeiner form geadelt fühlen.
mache ich als Musiker ja auch wenn ich einen song covern will der noch unter Lizenz läuft. anders siehts eben aus wenn der Hersteller bereits nicht mehr existiert und nicht mehr seine Einwilligung geben kann, dann könnte ein erweitertes gesetz greifen. nach aktuellem stand reicht bei aktiven lizenzhaltern schlichtes nachfragen.
glaube nicht dass irgendwer rumzickt wenn ein altes Kleinod von ihm im Museum of modern art ausgestellt und dafür lauffähig gemacht werden soll. ;)
andererseits sind die programmierer von wolfenstein wohl nicht scharf drauf dass ihr werk in irgendeinem dunkelbraunen nazimuseum ausgestellt wird, von daher kann ich die lizenzwahrung hier durchaus verstehen, auch wenn ich prinzipiell für freie datenverfügbarkeit bin. freundlich nachfragen tut aber nach wie vor nicht weh. :)
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern

Beitrag von Sir Richfield »

maho76 hat geschrieben:wäre wohl besser den Passus noch um "sollte kein rechteinhaber mehr erreichbar sein" zu erweitern, dann wäre das wohl gleich was anderes.
sollte nämlich kein Problem sein bei einem noch aktiven rechteinhaber vorbeizuschauen und um Erlaubnis zu fragen wenn es um kulturbewahrung durch Museen etc. geht, da machen die meisten dann mit weil sie sich in irgendeiner form geadelt fühlen.
Welche Rechteinhaber sollen das bitte sein? Irgendwie bekomme ich immer nur eine Liste derer zustande, die sich erst dann die Mühe machen zu gucken, was das soll, wenn man die Markeneintragung anzweifelt.

Kann aber auch gut sein, dass man von den "Guten" nur nix hört, weil das keinem eine Nachricht wert ist.
mache ich als Musiker ja auch wenn ich einen song covern will der noch unter Lizenz läuft. anders siehts eben aus wenn der Hersteller bereits nicht mehr existiert und nicht mehr seine Einwilligung geben kann, dann könnte ein erweitertes gesetz greifen. nach aktuellem stand reicht bei aktiven lizenzhaltern schlichtes nachfragen.
Nenenene... Wenn der Hersteller von Musik nicht mehr existiert, fängt die Rechnerei und Recherche an.
Sprich, wo wurde der geboren und wie lange existiert der schon nicht mehr?
Bei Programmen ist der Entwickler doch mal völlig egal, wichtig ist, wer gerade die Vertriebsrechte hat.
glaube nicht dass irgendwer rumzickt wenn ein altes Kleinod von ihm im Museum of modern art ausgestellt und dafür lauffähig gemacht werden soll. ;)
Von den ENTWICKLERN sicher kaum jemand. Phil Fish vielleicht.
Aber, wie gesagt, die ENTWICKLER fragt keiner, bzw. haben die nix zu sagen.
andererseits sind die programmierer von wolfenstein wohl nicht scharf drauf dass ihr werk in irgendeinem dunkelbraunen nazimuseum ausgestellt wird, von daher kann ich die lizenzwahrung hier durchaus verstehen, auch wenn ich prinzipiell für freie datenverfügbarkeit bin. freundlich nachfragen tut aber nach wie vor nicht weh. :)
Die Programmierer von Wolfenstein haben den Quellcode für Wolfenstein und drei Nachfolgespiele freigegeben, eben DAMIT jeder uns seine Omma was lernt und das Zeug auf andere Maschinen portiert.
Blödes Beispiel halt. ;)
(Achja: Quellcode ist nicht gleich Grafiken, Töne, Musik, Levels, etc.!!!)
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schefei
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern

Beitrag von schefei »

maho76 hat geschrieben:glaube nicht dass irgendwer rumzickt wenn ein altes Kleinod von ihm im Museum of modern art ausgestellt und dafür lauffähig gemacht werden soll. ;)
Glaubst du es juckt einen Bobby Kotick ob COD 1 in irgendeinem Museum ausgestellt wird?
Die Leute die bei sowas entscheiden haben meist mit dem Schaffungsprozess nichts am Hut.
maho76
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern

Beitrag von maho76 »

@schefei & rich:

habt ja recht (tauscht in meinem post programmierer/Studio gegen lizenzhalter, dann passts besser), ihr wisst aber beide offensichtlich worauf ich hinaus will. ;)
Kommunikation und Kooperation zur Erhaltung von Kulturgütern... das sollte auch unter geltenden gesetzen (meist) möglich sein, aus meiner Erfahrung heraus sogar mit schlippsträgern. ob da die Änderung der gesetzeslage sein muss bezweifle ich, gerade bei einem so jungen medium.
Glaubst du es juckt einen Bobby Kotick ob COD 1 in irgendeinem Museum ausgestellt wird?
jop, sowohl kotick als auch die leute bei infinity ward/activision oder wem auch immer, das kann jeder nachvollziehen der in irgendeiner form etwas erschafft (oder auch vertreibt). sowas macht stolz und ist auch (für die geistlosen zahlenschieber) geschäftliches Renommee das sich am ende auf die Bilanzen auswirken kann.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern

Beitrag von Sir Richfield »

maho76 hat geschrieben:Kommunikation und Kooperation zur Erhaltung von Kulturgütern... das sollte auch unter geltenden gesetzen (meist) möglich sein, aus meiner Erfahrung heraus sogar mit schlippsträgern. ob da die Änderung der gesetzeslage sein muss bezweifle ich, gerade bei einem so jungen medium.
Wenn ich mir die Art und Weise des Gegenwinds ansehe, der irgendwie komplett aus den "Argumenten" eines beleibe nicht jungen Mediums besteht, die alle von der normativen Kraft des Faktischen ausgehebelt wurden, dann... ja, bin ich der Meinung, dass man die "Verantwortlichen" dazu zwingen muss.

Von alleine kommt irgendwie keiner mehr auf die Idee, dass man vielleicht mal so ein wenig an Archivierung und Kultur zum Zwecke der Archivierung und Kultur denken sollte.

Ich finde es ein wenig schade, dass gleich alle wieder auf dem "Die wollen nur Raubsaugen!!!!" Baum sind.
Oder es zu sein scheinen.
Dein Einwand geht ja auch in die Richtung, indem du anmerkst, dass lieb fragen nix kostet.
Natürlich tut es das nicht. Das ändert aber nix an der Tatsache, dass uns Kulturgüter verloren gehen, wenn die Gefragten aus mindestens Ahnungslosigkeit permanent kategorisch "Nein" sagen.

Um es mal bei dir zu lassen: Es ist gut möglich, denk- und nachvollziehbar, dass es dir persönlich nichts macht, wenn du ein "Nein" als Antwort bekommst, denkst "naja, schade", mit Schultern zuckst und was anderes tust.
Aber für die Gesellschaft ginge das betreffende Stück "verloren", wenn der aktuelle Rechteinhaber keine Lust hat, es zu vermarkten und auch sonst keinen ran läßt.
So geht uns das gerade mit Büchern, mit Musik wahrscheinlich auch und mit Videospielen schon drei Mal.

Muss das denn so sein? Sollte man da nicht gerade als "junges Medium" mal was neues, frisches versuchen? Sowas mit ein wenig Verstand?
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Kajetan
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von Kajetan »

Rfinisaea hat geschrieben: ...
Kannst Du eigentlich nur dumpf rumpampen?
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Kajetan
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Muss das denn so sein? Sollte man da nicht gerade als "junges Medium" mal was neues, frisches versuchen? Sowas mit ein wenig Verstand?
Verstand?

Witzigerweise gibt es den auf Content-, bzw. Rechteverwerterseite durchaus. Doch sitzt dieser Sachverstand bislang nicht im Vorstandsbereich, sondern muss im mittleren Management den Spagat zwischen hirnrissiger Vorstandsentscheidung und eigener Weltsicht hinbekommen. Die meisten steigen nach ein paar Jahren wieder aus und machen ihr eigenes Ding. Übrig bleiben leider doch wieder nur die skrupellosen Karrierefritzen, die sich nicht darum kümmern, was ausserhalb ihrer eigenen Nasenspitze passiert.
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Re: Spielkultur: ESA will Ändern von Programmcodes verhinder

Beitrag von Hafas »

rainji hat geschrieben:[Off-Topic] Das Kulturbild ist hässlich. [/Off-Topic]
<Off-Topic>Und zusätzlich sexistisch (keine Männer), rassistisch (keine Schwarzen), frauenfeindlich (Brustvergrößerung bei Peach, Anitas Gesicht verstümmelt) & homophob (keine Homos (Bayonetta?))</Off-Topic>