maho76 hat geschrieben:Kommunikation und Kooperation zur Erhaltung von Kulturgütern... das sollte auch unter geltenden gesetzen (meist) möglich sein, aus meiner Erfahrung heraus sogar mit schlippsträgern. ob da die Änderung der gesetzeslage sein muss bezweifle ich, gerade bei einem so jungen medium.
Wenn ich mir die Art und Weise des Gegenwinds ansehe, der irgendwie komplett aus den "Argumenten" eines beleibe nicht jungen Mediums besteht, die alle von der normativen Kraft des Faktischen ausgehebelt wurden, dann... ja, bin ich der Meinung, dass man die "Verantwortlichen" dazu zwingen muss.
Von alleine kommt irgendwie keiner mehr auf die Idee, dass man vielleicht mal so ein wenig an Archivierung und Kultur zum Zwecke der Archivierung und Kultur denken sollte.
Ich finde es ein wenig schade, dass gleich alle wieder auf dem "Die wollen nur Raubsaugen!!!!" Baum sind.
Oder es zu sein scheinen.
Dein Einwand geht ja auch in die Richtung, indem du anmerkst, dass lieb fragen nix kostet.
Natürlich tut es das nicht. Das ändert aber nix an der Tatsache, dass uns Kulturgüter verloren gehen, wenn die Gefragten aus mindestens Ahnungslosigkeit permanent kategorisch "Nein" sagen.
Um es mal bei dir zu lassen: Es ist gut möglich, denk- und nachvollziehbar, dass es dir persönlich nichts macht, wenn du ein "Nein" als Antwort bekommst, denkst "naja, schade", mit Schultern zuckst und was anderes tust.
Aber für die Gesellschaft ginge das betreffende Stück "verloren", wenn der aktuelle Rechteinhaber keine Lust hat, es zu vermarkten und auch sonst keinen ran läßt.
So geht uns das gerade mit Büchern, mit Musik wahrscheinlich auch und mit Videospielen schon drei Mal.
Muss das denn so sein? Sollte man da nicht gerade als "junges Medium" mal was neues, frisches versuchen? Sowas mit ein wenig Verstand?