XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

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KONNAITN
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von KONNAITN »

Brakiri hat geschrieben: Eine Basis finde ich schade, weil man garnicht über so grosse Radar- und Flugzeugreichweite verfügt, um den ganzen Planeten abzudecken. Das ist doch Kappes!
Ich hatte immer 2 oder 3 Nebenbasen, die zumindest mit Radarsystemen und Abfangjägern ausgestattet waren.
Naja, so war es eben im Original, aber das kann man wohl nicht 1:1 auf das Remake übertragen. Ich meine Firaxis wird dem Umstand schon Rechnung tragen, dass man jetzt eben nur noch eine Basis hat und z.B. mit größerer Radarreichweite und höherer Abfangjägergeschwindigkeit immer noch jeden Punkt der Erde erreichen kann. Oder wer weiß, vielleicht führen sie auch sowas wie die Skydiver aus der Serie UFO ein, die in den Ozeanen patrolieren und im Notfall zuschlagen können. Würde mir gefallen. :)

Trotzdem gefiele es mir auch besser Filialen über die Welt verteilen zu können wenn man will, weil man dadurch einfach stärker das Gefühl bekommt, die Kontrolle über den Planeten zurückzugewinnen und sich das ganze auch ein wenig strategischer anfühlt. Auch wenn das Prinzip anders war als bei den alten X-Coms, die Neuerung in UFO: Aftermath, bei der man sich mit 3 verschiedenen Arten von Basen über die Erde ausdehnen konnte und den Aliens Territorium wegnehmen musste, hat mir schon ganz gut gefallen.
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Sir Richfield
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Sir Richfield »

Hmm, Bewegung und Aktion gibt es im Strategie Genre schon länger und eigentlich kann niemand behaupten, dass es da nicht funktioniert hätte, oder die jeweiligen Spiele einfacher gewesen wären.
Ja, es ist was anderes als X-Com, aber ich persönlich glaube, dass es das Spiel gerade am Anfang sogar etwas schwerer macht.
Denn so kann man nicht mit einem Mann hinter der Tür auf das Alien warten und dann mehrere Feuerstöße abgeben in der Hoffnung, einer von denen trifft mal.
Man hat also pro Runde maximal vier Schüsse am Anfang.
Und sind wir mal ehrlich: Im System von X-Com war das ja auch nicht anders. Wenn sich die Soldaten bewegt haben, war auch nur noch ein Schuss drin.
Ihr habt allerdings recht, der Umfang der Möglichkeiten eines Soldaten ist in sofern geschrumpft, als das man nicht die eine Bewegung für die andere opfern kann.
Aber vielleicht haben die Enwickler ja DooM 3 - das Brettspiel gespielt und geben einem die Möglichkeit, dass das immer noch möglich ist - man bewegt sich zweimal oder man schießt zweimal.
Dann wäre mehr oder minder alles beim Alten.

Nur eine Basis: Das ist gar nicht mal SO schlimm.
Ja, es nimmt eine Menge Mikromanagement aus dem Spiel.
Aber die UFO Reihe hat das afaik auch getan. Wenn ich nicht irre, auch der X-Com Nachbau Enemy Territory.
Bei einem von denen konnte man halt nur Radar und Hangar Basen bauen.
Was man bei X-Com ja auch getan hat.
Vielleicht noch eine Basis voll mit Wissenschaftlern und Technikern.
Man kann natürlich sagen, das nimmt ein wenig Spannung aus dem Spiel, aber ich fand es damals schon weniger Spannend, wenn Aliens eine Basis angegriffen haben, in der sich NICHT meine Soldaten befunden haben, sondern nur Kanonenfutter.
Gut, ich habe dann spielerisch alles daran gesetzt, dass die Basis erst gar nicht überfallen wird, aber mir wäre es ganz recht, wenn das Frust-Feature entfallen würde.
Man kann die Basen ja immer noch auf irgendeine Weise angreifbar machen und man muss immer noch seine entfernten Radar Stationen bewachen.
Ich denke mal, die Entwickler wollen sich damit die Forschungs und Entwicklungs Balance einfacher machen.
So kann man einfach verhindern, dass Spieler sich drei Entwicklungs Basen bauen, um dann den produzierten Krempel teuer zu verkaufen und so keine Geldprobleme mehr zu haben.
(Ja, das kann man auch mit einem brauchbaren Warenwirtschaftssystem abfangen, indem Massenware billiger wird, aber wie gesagt - die machen es sich halt einfacher.)

Ich bin zur Zeit einfach noch zu froh, dass überhaupt jemand ein größer angelegtes X-Com Spiel macht. So nett ich die ganzen Indie Ableger finde, die leiden halt alle irgendwie darunter, dass es halt "nur" ein paar Jungs in ihrer Freizeit programmieren.
Izzo84
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Izzo84 »

Ich poste es hier einfach nochmal für alle, die es im letzten Thread nicht gesehen haben. Für alle X-Com Puristen is es sich einen Blick wert. http://www.xenonauts.com/
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Brakiri
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Brakiri »

KONNAITN hat geschrieben: Naja, so war es eben im Original, aber das kann man wohl nicht 1:1 auf das Remake übertragen. Ich meine Firaxis wird dem Umstand schon Rechnung tragen, dass man jetzt eben nur noch eine Basis hat und z.B. mit größerer Radarreichweite und höherer Abfangjägergeschwindigkeit immer noch jeden Punkt der Erde erreichen kann. Oder wer weiß, vielleicht führen sie auch sowas wie die Skydiver aus der Serie UFO ein, die in den Ozeanen patrolieren und im Notfall zuschlagen können. Würde mir gefallen. :)

Auf irgendeine Art und Weise MÜSSEN sie das, denn kein Jäger unter Tech Level 9-10 ist in der Lage, global rechtzeitig zu reagieren, das UFO abzufangen und dafür auch noch genug Treibstoff zu haben.
Selbst die fetten Avengers in Enemy Unknown hatten ihre Grenzen.
Die Frage ist halt, ob sie es GUT gelöst haben, und je mehr ich davon höre desto weniger Hoffnung habe ich. Da muss ich echt sagen, Xenonauts sieht interessanter aus.

@U.F.O.
Ja das war witzig, aber ziemlicher Kappes ;)
Weiss nicht, ob ich das in einem XCOM-Spiel so gut finden würde.
Trotzdem gefiele es mir auch besser Filialen über die Welt verteilen zu können wenn man will, weil man dadurch einfach stärker das Gefühl bekommt, die Kontrolle über den Planeten zurückzugewinnen und sich das ganze auch ein wenig strategischer anfühlt. Auch wenn das Prinzip anders war als bei den alten X-Coms, die Neuerung in UFO: Aftermath, bei der man sich mit 3 verschiedenen Arten von Basen über die Erde ausdehnen konnte und den Aliens Territorium wegnehmen musste, hat mir schon ganz gut gefallen.
Ja, das gefiel mir auch gut, habe ich ja auch gespielt.
Trotzdem wäre es schöner gewesen, dem Spieler die Freiheit zu geben. Das ist das Problem bei solchen Sachen, je mehr man sowas fest vorgibt, desto mehr schränkt man die taktischen Möglichkeiten und die spielerindividuelle Herangehensweise ein. Ich glaube das ist ein fundamental falscher Trend, diese vorgekaute Gleichmacherei, die zum konsumieren, aber nicht zum nachdenken und ausprobieren einläd.
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KONNAITN
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von KONNAITN »

Brakiri hat geschrieben: @U.F.O.
Ja das war witzig, aber ziemlicher Kappes ;)
Weiss nicht, ob ich das in einem XCOM-Spiel so gut finden würde.
Stimmt, damals war eben alles ein wenig schräg, ganz besonders Sci-Fi, aber ich fand die Serie trotzdem genial! Kein Vergleich mit den heutigen Sci-Fi Serien made in UK... *hust*
Wer weiß, vielleicht überrascht uns Firaxis ja mit ein paar subtilen Serienzitaten. :) Wenn es nicht lächerlich wirkt, hätte ich nichts dagegen. Andererseits, ob das überhaupt geht...?^^
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Sir Richfield
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Sir Richfield »

Ich sage es mal so: Wenn man einen Profilnamen eingeben kann/muss, so wird der Straker sein. ;)
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KONNAITN
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von KONNAITN »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich sage es mal so: Wenn man einen Profilnamen eingeben kann/muss, so wird der Straker sein. ;)
Hehe... dann sind wir schon zwei. Ich könnte natürlich auch Foster nehmen, aber der war leider ein Idiot.
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KONNAITN
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von KONNAITN »

Es gibt übrigens ein paar neue Bilder und Infos. Wobei die Infos nicht wirklich der Rede wert sind.
http://www.gameinformer.com/b/features/ ... known.aspx

Der Welt-Screen sieht gut aus. Sogar mit Mond- könnte interessant werden.
Roebb
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Roebb »

Mich würde ja mal interessieren, wie es denn mit den Finanzen im Spiel ausschaut.

Mit der Reduzierung auf eine Basis habe ich absolut kein Problem, sofern ich immernoch sorgfälltig mit meinen finanziellen Mitteln umgehen muss.
Bestimme ich immernoch, was erforscht wird, was geordert/hergestellt wird, wie die Hauptbasis aufgebaut wird oder wird der Fokus (noch) mehr auf die Gefechte gerückt?
Ist die richtige Investition immernoch spielentscheindend, oder werden durch falsche Investition nur die Einsätze jetzt ein wenig schwieriger aber immernoch gut machbar und Geld damit nur ein "Extra"?

Ich fänds schade, wenn man beim neuen Teil für alles genug Geld hätte ohne strategische Abstriche machen zu müssen, denn bei den alten Teilen konnte man sich schnell ins Unglück steuern, wenn man kopflos alles an Geld verpulvert bzw. falsch investiert hat.
Das wäre ein Schritt in Richtung "Casual" (böses Wort), der mir absolut missfallen würde.

Ich hoffe ja auch immernoch auf eine entsprechende Auswahl an Schwierigkeitsgraden, denn mit nur einem Einzigen davon befürchte ich, dass man es eher den Neueinsteigern leichter machen würde und denen würde es zum Großteil bestimmt missfallen, wenn sie die Kampagne neubeginnen müssen, weil sie mit ihrem Geld dauerhaft zu leichtsinnig umgegangen sind.
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Sir Richfield
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Sir Richfield »

Angry Joe zufolge soll es einen Schwierigkeitsgrad namens "Classic" geben, als schwierigste Stufe.
Roebb
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Roebb »

Das klingt dann doch schonmal ganz gut.
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SoulJoe
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Beitrag von SoulJoe »

hab von dem spiel noch nie was gehört, klingt aber interessant
Armin
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Armin »

Sir Richfield hat geschrieben:Angry Joe zufolge soll es einen Schwierigkeitsgrad namens "Classic" geben, als schwierigste Stufe.
Aha, ist das dann wie im Original einen Kampf lang superhuman und dann durch den difficulty bug der Rest des Spiels auf easy? :mrgreen:
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Sir Richfield
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Re: XCOM: Enemy Unknown: Weitere Details zum Gameplay

Beitrag von Sir Richfield »

Armin hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Aha, ist das dann wie im Original einen Kampf lang superhuman und dann durch den difficulty bug der Rest des Spiels auf easy? :mrgreen:
Die Idee ist mir noch gar nicht gekommen. ;)
Ich dachte eigentlich, dass es so ist, dass 15% Trefferwahrscheinlichkeit bedeutet, dass die Jungs und Mädels dann mit 85% iger Wahrscheinlichkeit den eigenen Kameraden treffen, der HINTER dem Schützen steht...
wysky
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Beitrag von wysky »

Meinetwegen könnten sie das Spiel unverändert zu Ufo: Enemy Unknown , jedoch mit besserer Grafik rausbringen. Ich würde es sofort kaufen. Den Klassiker habe ich über Jahre immer wieder rausgekramt und gespielt. Jede Änderung birgt das Risiko, dass sie das Spiel verschlechtert.