Glaub bitte nicht, dass hinter solchen Entscheidungen ein Azubi sitzt, der sich das alles mal schnell ausdenkt. Sonys Anwälte haben unter Garantie den längeren Arm und dein Arm beschränkt sich allein auf "ich boykottiere". Alles andere kannst du vergessen.ColdFever hat geschrieben:Ganz so einfach ist das nicht. Wie eindeutig muss bei dem Firmwareupdate wohl vor dem Datenverlust gewarnt werden, damit Sony strafrechtlich sicher ist? Ein "Möglicher Verlust von Funktionen" wäre doch wohl kaum ausreichend, wenn ein möglicher Verlust persönlicher Daten weitaus gravierender wäre.TenguWarrior hat geschrieben:Sony wird wohl nicht mal eben eine neue Firmware draufhauen. Bisher wurde ich bei jedem Update vorher gewarnt und konnte abbrechen. Wer Warnungen ungelesen wegklickt, hat selber schuld.
Muss man darüber hinaus als Kunde damit rechnen, das jahrelang genutzte Teile des Systems bei einem Firmwareupdate stillgelegt werden? Wenn ich einen Wagen in die Werkstatt bringe und mir gesagt wird, ich bräuchte neue Zündkerzen, dann rechne ich sicher nicht damit, dass man danach nur doch die Vordersitze nutzen kann und die Rücksitze "zur Sicherheit gesperrt" sind.
Sowas wird in einem Konzern nicht mal eben übers Knie gebrochen und natürlich prüfen sie auch rechtliche Konsequenzen. Selbst wenn 1000 Leute aus D klagen (wenns überhaupt soviel werden), ist das für die nur ein Trinkgeld.
Lasst die Kirche also mal im Dorf.
