Chris Dee hat geschrieben:Kajetan hat geschrieben:Vernon hat geschrieben:
"Convenience" heißt das Zauberwort und dafür zahlen die Leute nun mal gerne; das ist absolut nichts Neues, gerade im Bereich der Kulinarik. Wer, über den Tag verteilt, regelmäßig Kaffee trinkt, der hat weder Lust, jedes Mal für nur ein oder zwei Tassen eine Kanne aufzusetzen, noch möchte man eine größere Menge kochen und die dann ewig warm halten. Die Leute haben ihre Senseo im Büro ja nicht deshalb stehen, weil sie so unheimlich gerne Müll produzieren. Ich sehe den ganzen Kram ja auch kritisch, weiß aber wirklich beim besten Willen nicht, was Nescafe-Kapseln mit Mikrotransaktionen zu tun haben sollen. Unser ganzer Wohlstand und unser ganzes Wachstum - auch der Export - beruhen übrigens zum allergrößten Teil darauf, dass Leute Dinge kaufen, die sie streng genommen nicht wirklich benötigen.
Ich habe heute geschaut, wie teuer denn der Instantkaffee von Nescafe ist, den ich mir immer hole: knapp 9€ für 200g. Also wohl auch schon doppelt so teuer wie normaler (oder vierfach?) Kaffee. Gut, da reicht immerhin ein nichtmal gestrichener Teelöffel je Becher. Trotzdem sitze ich da wohl etwas im Glashaus.
Schulligung nebenbei fürs Entgleisen des Themas.
Da Du gerade "Convenience" erwähnst: Die Mikrotransaktionen in Free2Play-Spielen wurden mal in drei Kategorien unterteilt.
"Skins" nannte sich glaube ich das erste, also Klamotten und sowas, welches das Spiel an sich nicht beeinflusst.
"Convenience" stand für zum Beispiel Erfahrungs-, oder Ingamewährungsbooster
"Pay2Win" für zum Beispiel mächtigste Gegenstände, die es nur gegen Echtgeld zu kaufen gab.
Heutzutage ist es leider meist noch ausgeufert, indem man eine Form von Glücksspiel einbaute oder die Gegenstände nur eine Zeit lang mieten kann. Wobei "virtuelle Gegenstände kaufen" ein anderes Thema ist.^^