wenn ich so eine schlagzeile lese wie : "5000 Spiele und 1000 Neuheiten" kommt mir unweigerlich das wort "sättigung" in den sinn.
wieviele von diesen 5000 sind keine fortsetzungen oder kopien bereits vorhandener titel und wieviele davon sind wirklich innovativ ?
ich erwarte keine revolution, aber die mittlerweile riesige industrie verliert mehr und mehr an schwung da nur noch auf bewährtes gesetzt wird, weil es am markt gut ankommen könnte. und die kleinen entwickler die evtl. eine neue idee haben, haben auf grund der größe der konkurenz fast keine chance.
es gibt natürlich genug spieler die auch die x-te fortsetzung von einem spiel kaufen werden, aber auch diese käufer werden immer weniger.
"schon wieder 50+ euro um meine reichhaltige fifa sammlung um teil 2006 zu erweitern ? nee..."
und bei 5000 spielen wird wohl einiges auf der strecke bleiben. nur .. die industrie produziert weiter ... kapitalismus halt ...
hinzu kommt, wer soll das alles spielen ? und vor allem wann ?
20+h für ein action-adventure und 60+h für ausgewachsene rpg's, das ist einfach sehr viel zeit. bei einer angenommenen durchschnittlichen spielzeit von 30h bräuchte man für 5000 spiele über 15 jahre um alles durchzuspielen...
da geht dann irgendwann der reiz verloren, und evtl. entdeckt man ja das es billiger und interessanter sein könnte sich in seiner freizeit, weil die wird dafür ja "geopfert", mit anderen dingen zu beschäftigen...
*philosphier*
Naht der nächste Crash ?
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