Commander – Europe at War

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4P|BOT2
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Commander – Europe at War

Beitrag von 4P|BOT2 »

In Sachen Echtzeit-Strategie lockt der Zweite Weltkrieg keinen Hobby-Offizier mehr aus dem Zelt hervor. Für die Rundenstrategie gilt das zum Glück noch nicht ganz, weshalb Commander - Europe at War sich jetzt anschickt, Nachschub zu liefern. Wird man mit dem Hearts of Iron 2-Klon von Slitherine (Legion Arena) glücklich? ...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Commander – Europe at War
Anguille
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Also bitte...

Beitrag von Anguille »

Von Slitherine hat man im Grunde auch nix anderes erwartet, da ihre Strategiespiele wie Legion Arena eigentlich immer nur Durchschnitt waren.
Lieber Bodo,

So einen Spruch ist doch lächerlich...

Legion Arena ist sehr gut gelungen (obwohl es natürlich etwas limitiert ist) und das vorherige Spiel von Slitherine, Spartan - Got, ist ein ausgezeichnetes Strategie Spiel.

Ausserdem wurde Commander nicht von Slitherine sondern von Firepower entwickelt.

Gruss
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4P|Bodo
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Re: Also bitte...

Beitrag von 4P|Bodo »

Anguille hat geschrieben:
Von Slitherine hat man im Grunde auch nix anderes erwartet, da ihre Strategiespiele wie Legion Arena eigentlich immer nur Durchschnitt waren.
Lieber Bodo,

So einen Spruch ist doch lächerlich...

Legion Arena ist sehr gut gelungen (obwohl es natürlich etwas limitiert ist) und das vorherige Spiel von Slitherine, Spartan - Got, ist ein ausgezeichnetes Strategie Spiel.

Ausserdem wurde Commander nicht von Slitherine sondern von Firepower entwickelt.

Gruss
Hi Anguille,

ist das nicht schön? Wir haben beide Recht. Commander wurde von Slitherine in Zusammenarbeit mit Firepower entwickelt, wobei sich Firepower aufs reine Programmieren konzentriert hat. Außerdem muss sich Slitherine das Spiel schon deshalb zurechnen lassen, weil ihr Logo groß auf der Verpackung prangt.

Über die bisherigen Strategietitel von Slitherine kann man sicher streiten. Einerseits ist es beachtlich, dass ein unabhängiger und kleiner Entwickler überhaupt was auf die Beine stellen kann. Andererseits gehören die Spiele sicher nicht zur Topliga der Rundenstrategie (Civ, GalCiv 2 oder EU 3). Seltsamerweise mangelt es viele davon einfach am Tiefgang, der ja auch für ein kleines Team zu schaffen wäre, wie man etwa bei Stardock eindrucksvoll sehen kann. Mir sind die Spiele von Slitherine etwas zu oberflächlich.

In diesem Sinne,
4P|Bodo
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Mind.in.a.box
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Beitrag von Mind.in.a.box »

Das gibts nicht. Ich freue mich echt tierisch auf ein neues Rundenstrategiespiel und dann bekommt es so eine schlechte Wertung von euch. Ausserdem was soll der Satz: "Hearts of Iron Klon." ??
Bei solchen Sprüchen trau Ich euch zu, dass Ihr Hearts of Iron als Age of Wonders Clon abgestempelt habt. :roll:
Anguille
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Re: Also bitte...

Beitrag von Anguille »

4P|Bodo hat geschrieben: Hi Anguille,

ist das nicht schön? Wir haben beide Recht. Commander wurde von Slitherine in Zusammenarbeit mit Firepower entwickelt, wobei sich Firepower aufs reine Programmieren konzentriert hat. Außerdem muss sich Slitherine das Spiel schon deshalb zurechnen lassen, weil ihr Logo groß auf der Verpackung prangt.

Über die bisherigen Strategietitel von Slitherine kann man sicher streiten. Einerseits ist es beachtlich, dass ein unabhängiger und kleiner Entwickler überhaupt was auf die Beine stellen kann. Andererseits gehören die Spiele sicher nicht zur Topliga der Rundenstrategie (Civ, GalCiv 2 oder EU 3). Seltsamerweise mangelt es viele davon einfach am Tiefgang, der ja auch für ein kleines Team zu schaffen wäre, wie man etwa bei Stardock eindrucksvoll sehen kann. Mir sind die Spiele von Slitherine etwas zu oberflächlich.

In diesem Sinne,
4P|Bodo
Hallo Bodo,

Gute Argumentation...

Ich glaube jedoch zu wissen, dass Commander haupsächlich von Firepower entwickelt wurde (zwar mit grosser Untestützung von Slitherine da sie ganz neu im Geschäft waren).

Ich möchte hier nur auf die "tiefe" des Spiels "Commander" zurückkommen. Es ist klar, damit bin ich voll einverstanden, dass es mit Hearts of Iron 2 nicht konkurrien kann...und zwar bei profi Strategen wie wir beide. Commanders ist aber für gelegenheitsspieler gedacht die mit einem so komplexen Spiel wie HoI2 nichts anfangen können.

Um an meinem ersten Kommentar zurückzukommen, da wollte ich lediglich sagen, dass man nicht einfach sagen kann dass man da "sowieso nichts anderes erwartet als ein durschnitt Spiel". Man kann Slitherine's Spiele mehr oder weniger mögen, sie sind aber mehr als durschnitlich und sie haben sich über die Jahre (siehe Legion) deutlich verbessert.

Wie ich es bereits in den Kommentaren zu "Spartan" damals geschrieben hatte (ohne Antwort), ist Spartan zwar in gewissen Punkten zwar schwächer als CIV, EU und GalCiv (die ich auch gerne spiele), ist aber in anderen Bereiche deutlich besser (Schlachten zb...und hier bitte kein vergleich zu TW da man, wie ich es schon mal sagte, entweder mit CIV oder mit TW vergleichen sollte).

In diesem Sinne (was bedeutet das eigentlich?)

Gruss

Pascal aka Anguille
Str3ak
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Sklaverei und Moral

Beitrag von Str3ak »

Lieber Bodo,
leider hat sich die Qualität deines Reviews dem bestenfalls durchschnittlichen Spiel angepasst, was ich menschlich gesehen absolut nachvollziehen kann. ( Wer möchte sich schon länger als nötig mit sowas befassen?) Aber zwei Sachen möchte ich doch anmerken:

Wir Deutschen haben im Osten zwar jede Menge schlimmeres verbrochen, aber die Sklaverei haben noch nicht mal wir wieder eingeführt. Es sollte in diesem Zusammenhang also besser von Zwangsarbeit geredet werden.

Und zweitens finde ich deinen Satz, dass das Kampfsystem ja so realistisch ist, weil die Italiener, Rumänen und Bulgaren ja auch in Wirklichkeit eine schlechte Moral hatten, extrem missverständlich formuliert. Zeugt es wirklich von schlechter "Moral", wenn sich die Bürger eines Landes nicht für einen von einem verbrecherischen Diktator ohne Not vom Zaun gebrochenen Krieg begeistern lassen und nicht liebend gerne für die "gute" Sache irgendwo in der Weite Rußlands verhungern und erfrieren? Falls ja hätte ich mir eine schlechtere "Moral" auch bei "unseren" Truppen gewünscht, dann wäre der Spuk wenigsten schneller vorbei gewesen. Aus dem Zusammenhang ergibt sich zwar klar, dass du hier die Kampfkraft bzw. Kampfmoral meinst, aber damit wird nur den in Deutschland leider nur allzu häufig gepflegten Vorurteilen Vorschub geleistet. Von wegen Hauptsache wir haben gut gekämpft; wären die Italiener nur nicht solche Schwächlinge gewesen usw. Wir alle kennen die zahlreichen Witze über die italienischen - respektive französischen - Panzer, aber die wenigsten wissen, dass die deutschen Panzer bei Kriegsausbruch keineswegs state-of-the-art waren. Technisch und auch zahlenmäßig gesehen waren "uns" die Franzosen beispielsweise auf diesem Gebiet weit überlegen. Die deutsche Generalität hat jedoch mit ihrem Blitzkriegskonzept, d.h. dem Einsatz kompletter motorisierter Verbände und dem massiven Einsatz von Panzern an konzentrierten Stellen der Front, dieses Manko mehr als Ausgleichen können, während die Franzosen ihre Panzer breit über die Front verteilt hatten.

Nur am Rande: Der von vielen Deutschen noch als militärisches Genie gerühmte "Gröfaz" hat übrigens den von Mannstein ausgearbeiteten Plan zum Sichelschnitt nie verstanden. So konnten die Alliierten aus Dünkirchen nur entkommen, weil Hitler lieber einen internen Machtkampf gegen seine eigene Generalität führen musste, die diesen Plan meisterhaft - aber eben ohne Zustimmung des Führers - umgesetzt hatte.
Diese Disziplinarmassnahme war ihm halt wichtiger als die Zerschlagung der feindlichen Armee...

Und noch ein letztes Wort zu den "enttäuschenden" Leistungen der Italiener im Zweiten Weltkrieg: Der Duce hatte seinen Bündnispartner mehrmals darauf hingewiesen, dass das italienische Militär noch nicht gut genug gerüstet für einen größeren Krieg war und mehrfach um Aufschub der Konfrontation gebeten. Mussolini war nicht umsonst die treibende Kraft hinter dem Münchner Abkommen. Diese Bedenken haben jedoch in den Planungen des Reichskanzlers nie eine Rolle gespielt. Er wollte seinen Krieg und hat ihn dann ja auch bekommen.
Wenn man sich dann hinterher über die mangelnde Kampfkraft der Italiener beschwert, muss man sich dann einen mindestens ebenso mangelnden Realitätssinn vorwerfen lassen.

Ich weiss, dass das hier kein Geschichtsforum ist und möchte weder die große moralische Keule schwingen, noch dich persönlich angreifen. Falls du das Posting deshalb thematisch unpassend findest, kannst du es gerne löschen, insbesondere wenn sich wieder eine bestimmte Sorte User zu Kommentaren berufen fühlen sollte. Ich wollte lediglich einen Denkanstoss liefern.

MfG Str3ak
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4P|Bodo
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Re: Sklaverei und Moral

Beitrag von 4P|Bodo »

Str3ak hat geschrieben:Lieber Bodo,
leider hat sich die Qualität deines Reviews dem bestenfalls durchschnittlichen Spiel angepasst, was ich menschlich gesehen absolut nachvollziehen kann. ( Wer möchte sich schon länger als nötig mit sowas befassen?) Aber zwei Sachen möchte ich doch anmerken:

Wir Deutschen haben im Osten zwar jede Menge schlimmeres verbrochen, aber die Sklaverei haben noch nicht mal wir wieder eingeführt. Es sollte in diesem Zusammenhang also besser von Zwangsarbeit geredet werden.

Und zweitens finde ich deinen Satz, dass das Kampfsystem ja so realistisch ist, weil die Italiener, Rumänen und Bulgaren ja auch in Wirklichkeit eine schlechte Moral hatten, extrem missverständlich formuliert. Zeugt es wirklich von schlechter "Moral", wenn sich die Bürger eines Landes nicht für einen von einem verbrecherischen Diktator ohne Not vom Zaun gebrochenen Krieg begeistern lassen und nicht liebend gerne für die "gute" Sache irgendwo in der Weite Rußlands verhungern und erfrieren? Falls ja hätte ich mir eine schlechtere "Moral" auch bei "unseren" Truppen gewünscht, dann wäre der Spuk wenigsten schneller vorbei gewesen. Aus dem Zusammenhang ergibt sich zwar klar, dass du hier die Kampfkraft bzw. Kampfmoral meinst, aber damit wird nur den in Deutschland leider nur allzu häufig gepflegten Vorurteilen Vorschub geleistet. Von wegen Hauptsache wir haben gut gekämpft; wären die Italiener nur nicht solche Schwächlinge gewesen usw. Wir alle kennen die zahlreichen Witze über die italienischen - respektive französischen - Panzer, aber die wenigsten wissen, dass die deutschen Panzer bei Kriegsausbruch keineswegs state-of-the-art waren. Technisch und auch zahlenmäßig gesehen waren "uns" die Franzosen beispielsweise auf diesem Gebiet weit überlegen. Die deutsche Generalität hat jedoch mit ihrem Blitzkriegskonzept, d.h. dem Einsatz kompletter motorisierter Verbände und dem massiven Einsatz von Panzern an konzentrierten Stellen der Front, dieses Manko mehr als Ausgleichen können, während die Franzosen ihre Panzer breit über die Front verteilt hatten.

Nur am Rande: Der von vielen Deutschen noch als militärisches Genie gerühmte "Gröfaz" hat übrigens den von Mannstein ausgearbeiteten Plan zum Sichelschnitt nie verstanden. So konnten die Alliierten aus Dünkirchen nur entkommen, weil Hitler lieber einen internen Machtkampf gegen seine eigene Generalität führen musste, die diesen Plan meisterhaft - aber eben ohne Zustimmung des Führers - umgesetzt hatte.
Diese Disziplinarmassnahme war ihm halt wichtiger als die Zerschlagung der feindlichen Armee...

Und noch ein letztes Wort zu den "enttäuschenden" Leistungen der Italiener im Zweiten Weltkrieg: Der Duce hatte seinen Bündnispartner mehrmals darauf hingewiesen, dass das italienische Militär noch nicht gut genug gerüstet für einen größeren Krieg war und mehrfach um Aufschub der Konfrontation gebeten. Mussolini war nicht umsonst die treibende Kraft hinter dem Münchner Abkommen. Diese Bedenken haben jedoch in den Planungen des Reichskanzlers nie eine Rolle gespielt. Er wollte seinen Krieg und hat ihn dann ja auch bekommen.
Wenn man sich dann hinterher über die mangelnde Kampfkraft der Italiener beschwert, muss man sich dann einen mindestens ebenso mangelnden Realitätssinn vorwerfen lassen.

Ich weiss, dass das hier kein Geschichtsforum ist und möchte weder die große moralische Keule schwingen, noch dich persönlich angreifen. Falls du das Posting deshalb thematisch unpassend findest, kannst du es gerne löschen, insbesondere wenn sich wieder eine bestimmte Sorte User zu Kommentaren berufen fühlen sollte. Ich wollte lediglich einen Denkanstoss liefern.

MfG Str3ak
Hi Stra3ak,

du wirst lachen, aber ich gebe dir über weite Strecken recht. Allerdings kannst du nicht so recht zwischen Realität und Spiel unterscheiden. Meine Aussagen haben sich allesamt auf das vorliegende Spiel und seine Mechanik bezogen und nicht auf den Zweiten Weltkrieg selbst.

Ich weiß sehr wohl, dass es besser gewesen wäre, wenn die deutschen Soldaten das eine oder andere Mal nicht so gut gekämpft hätten. So hätte sich viel Leid verhindern lassen, da der Krieg der Wehrmacht sinnlos war. Allerdings ist es im Spiel Ziel, so weit wie möglich vorzustoßen. Und dafür sind deutsche Truppen nun mal besser geeignet als Italiener oder Bulgaren. Wer damit nicht einverstanden ist, sollte Spiele wie Panzer General, Hearts of Iron 2 oder Commander besser nicht spielen.

Dass die französischen Panzer den deutschen 1940 überlegen waren, ist mit bekannt. Nicht umsonst hat Gen. Rommel mehrere 88-Flak an die Westfronst beordert, um englische und französische Tanks bei Arras zu bekämpfen. Die deutschen Panzer (hauptsächlich Pz. II, III und Panzerspähwagen mit MG) hatten zu dieser Zeit einfach nicht die Durchschlagskraft. Allerdings waren sie besser organisiert, geführt und ausgebildet. Ihre Geschütze waren eher klein, aber die deutschen Panzer hatten ein Funkgerät, was viel wichtiger war. Die Deutschen verstanden es sehr gut, die Panzerwaffe für ihre Strategie der schnellen Vorstöße ohne Flankenschutz auszunutzen.

Italien war auf den Krieg schlecht vorbereitet, das stimmt. Obwohl er das wusste, hetzte Mussolini seime Armee ohne Not in mehrere Feldzüge (Südfrankreich, Nordafrika und Griechenland), die allesamt schief gingen. In Griechenland und Afrika musste Deutschland mit Truppen aushelfen. Das und die schlechte Ausrüstung und Führung führte bei den italienischen Soldaten dazu, dass sie rasch frustriert wurden. Die Moral sank in den Keller, das war einfach nicht ihr Krieg. Es war der Krieg der Deutschen. Der einfache Soldat wussten nicht, was er in Nordafrika oder Russland sollte.

Gruß,
Bodo
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Pixelheld
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Beitrag von Pixelheld »

Irgendwie provozieren solche Spielchen immer dazu geschichtliches Halbwissen zu verbreiten, aber darum gehts mir hier nicht.

Ich finde alleine von der Optik und vermutlich auch von der Spielweise her hinkt der Vergleich mit HoI II ein wenig. HoI II tut nur so als wäre es rundenbasiert...:wink:
Ausserdem ist HoI II sehr komplex, soll heissen man braucht seeeeehr viel Zeit dafür.

Meine Frage ist nun (und ich hoffe irgendwer kann sie mir beantworten), kommt dieses Spiel an Strategic Command ran? Wenn ich oben lese,
daß Flüsse keine Auswirkungen haben und die Luftwaffe nicht gebraucht wird wage ich es zu bezweifeln...
Es geht mir nicht um Grafik, Sound etc.
Hab früher nur gerne Strategic Command über EMail mit ner Reihe von Leuten gespielt (war immer schön ein paar Züge nach der Arbeit zu machen, hatte was von Briefschach) und hatte gehofft dieses Spiel könnte so ne Art "Revival" werden.
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4P|Bodo
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Beitrag von 4P|Bodo »

Pixelheld hat geschrieben:Irgendwie provozieren solche Spielchen immer dazu geschichtliches Halbwissen zu verbreiten, aber darum gehts mir hier nicht.

Ich finde alleine von der Optik und vermutlich auch von der Spielweise her hinkt der Vergleich mit HoI II ein wenig. HoI II tut nur so als wäre es rundenbasiert...:wink:
Ausserdem ist HoI II sehr komplex, soll heissen man braucht seeeeehr viel Zeit dafür.

Meine Frage ist nun (und ich hoffe irgendwer kann sie mir beantworten), kommt dieses Spiel an Strategic Command ran? Wenn ich oben lese,
daß Flüsse keine Auswirkungen haben und die Luftwaffe nicht gebraucht wird wage ich es zu bezweifeln...
Es geht mir nicht um Grafik, Sound etc.
Hab früher nur gerne Strategic Command über EMail mit ner Reihe von Leuten gespielt (war immer schön ein paar Züge nach der Arbeit zu machen, hatte was von Briefschach) und hatte gehofft dieses Spiel könnte so ne Art "Revival" werden.
Hi Pixelheld,

ich glaube, es ist durchaus mit Strategic Command 2 vergleichbar und sieht sogar noch etwas besser aus. Man kann es auch per E-Mail spielen.

Gruß,
4P|Bodo
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Mind.in.a.box
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Beitrag von Mind.in.a.box »

Pixelheld hat geschrieben:
HoI II tut nur so als wäre es rundenbasiert...:wink:
Ausserdem ist HoI II sehr komplex, soll heissen man braucht seeeeehr viel Zeit dafür.
HOI II tut nicht so als wär es runendbasierend. Ich würde sagen es bringt Frischen wind in das Genre. Du hättest ja seiner Zeit ja auch nicht gesagt Farcry tut nur so als wär es ein Egoshooter weil es Wegweisende neuerung hatte. oder ??
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Pixelheld
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Beitrag von Pixelheld »

Danke Bodo.
Scheint wohl das zu sein was ich erwartet habe, allerdings schreckt mich der Preis doch ab. Seiner Zeit hab ich für Strategic Command 1 bzw Strategic Command 2 nur jeweils nen 10er gezahlt.
Mind.in.a.box hat geschrieben:
Pixelheld hat geschrieben:
HoI II tut nur so als wäre es rundenbasiert...:wink:
Ausserdem ist HoI II sehr komplex, soll heissen man braucht seeeeehr viel Zeit dafür.
HOI II tut nicht so als wär es runendbasierend. Ich würde sagen es bringt Frischen wind in das Genre. Du hättest ja seiner Zeit ja auch nicht gesagt Farcry tut nur so als wär es ein Egoshooter weil es Wegweisende neuerung hatte. oder ??
Nicht falsch verstehen, bin ein absoluter Fan der Paradox-Titel seit dem ersten EU. Meiner Meinung nach eine der gelungensten Spielereihen (inklusive aller Titel die dazu gehören, naja ausser "Crusader Kings")!
Wollte mit der Aussage nur darauf anspielen, daß man bei HoI II häufig die Pause-Taste betätigt (zumindest ich) und so ein rundenbasiertes "Feeling" aufkommt, diese Aussage stimmt allerdings bei Multiplayer Spielen nicht.
Der Vergleich mit Farcry ist irgendwie nicht logisch... Hoffe das war jetzt nicht zuviel OT. :oops:
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mothers finest
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Beitrag von mothers finest »

oki leute,is ja alles schön und gut:)aber ich würde gerne wissen ob es eine hp gibt wo man ips austauschen kann um online zu zocken.so wie bei sust früher.
Ralely
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Was soll dieser Vergleich

Beitrag von Ralely »

Also bitte. Commander - Europe at War mit Heats of Iron zu vergleichen ist wirklich ein Witz. Was es ganz sicher nicht ist ein Hearts of Iron Klon.

Hearts of Iron ist ein überladendes Strategiespiel für Hardcorestrategiespieler die Wert auf möglichst detailgetreue Umsetzung der kleinsten Details Wert legen aber ganz sicher nicht zum Onlinespiel gegen menschliche Spieler geeignet.

Hearts of Iron ist im Grunde ein Singleplayergame das sicherlich seinen Reiz hat aber es passt absolut nicht als Vergleich.

Ein Vergleich ist hier nur mit Strategic Command 1 möglich und das ist ein absolutes Kultspiel und meiner Meinung nach das beste Rundenstrategiespiel was es jemals gab.

Natürlich nur bezüglich Onlineduell gegen menschliche Gegner. Da gibt es eigentlich nichts besseres und es gewinnt grundsätzlich der bessere Stratege da es absolut nach den Spielstärken ausgewogen gestartet werden kann.

Als Singleplayergame ist SC-1 auch sicherlich bestensfalls als Training der Grundspielprinzipien geeignet und als Singlegame im Grunde grottenschelcht, aber darum geht es ja auch gar nicht.

Die ganze Strategiegemeinde der SC-1 Fans hat mit soviel Erwartungen auf Strategic Command 2 gewartet und es war der absolute Reinfall ... machmal ist weniger halt mehr und SC-2 wurde "verschlimmbessert" und hat nicht die Erwartungen derjenigen erfüllt die auf eine Fortsetzung von SC-1 gewartet haben

Commander - Europe at War ist das worauf diese Strategie-Fans jetzt schon jahrelang gewartet haben. Ob es die sehr guten ersten Eindrücke aber langfristig erüllen kann muss man abwarten wie sich das Game in Onlinespielen bewährt.

Aber was soll man darüber mit jemanden diskutieren der Hearts of Iron 2 als Vergleich heranzieht.

Treffpunkt für alle Strategie-Fans von SC-1, SC-2 und der Panzergeneral-Reihe: Die Panzerliga: http://www.panzerliga.de/

Dort gibt es immer Onlinespieler die kontaktet werden können und man sich zu Onlinespielen verabreden kann.

Ob sich Commander - Europe at War dort etablieren kann bleibt abzuwarten.

Aber komisch, was, dass hier Hearts of Iron überhaupt keine Rolle spielt.

Als Online bzw. PBEM absolut nicht geeignet und daher auch kein vergleichbares Spiel. Man sollte Commander - Europe at War schon der richtigen Rubrik, nämlich Online/PBEM rundenbasiertes Strategiespiel einordnen um es korrekt zu bewerten.
Ralely
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Testphase

Beitrag von Ralely »

Wer Interesse CEaW-Multiplayer zu spielen hat kann sich gerne in die Online- und PBEM CEaW-Testphase der Version 1.06 in der PANZERLIGA einklinken http://www.panzerliga.de/

Die derzeitige Version 1.06 ist bereits erheblich verbessert und beinhaltet gegenüber den alten Versionen schon erhebliche Verbesserungen der Spielbalance.
Optimal sicher immer noch nicht aber der Ansatz geht in die richtige Richtung.

Genaue Informationen zu Spielpartnern, Erfahrungsberichte und AARs gibt es im Panzerliga-Forum.

Hauptkritikpunkt für PBEM ist derzeit, dass die Spielstände unbemerkt editiert werden können und man sich endlos Einheiten dazubasteln kann.

Laut Auskunft der Slithrine-Entwickler ist dieses Problem aber derzeit auch nicht zu beheben. Solange das so bleibt wird CEaW-PBEM sicher nicht in den PL-Ligabetrieb aufgenommen.

Anders sieht es bei TCP/IP Onlinespielen aus. Da zeigt CEaW derzeit wirklich seine Stärken (flottes Spiel, keine lange Wartezeiten).

Eine absolute Alternative zu SC auch wenn an der Spielbalance noch etwas gefeilt werden muss.

Hauptsache aber, dass es wirklich Spass macht und ist eine Herausforderungn an die Online - Strategen ist.