Der 4P-Kommentar: Spielberg vor die Säue?

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nurderhsv
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Beitrag von nurderhsv »

spielberg passt markentechnisch so gut zu diesem spiel wie daniel küblböck in den hörsaal einer uni. wer auf diesen marketing-gag reinfällt, ist wirklich selbst schuld. und der marketing-verantwortliche sollte mal einen grundkurs "markenkommunikation" besuchen. von der marke spielberg passt nichts, aber auch absolut GAR NIX zu diesem spiel, außer dass sie im schlimmsten fall dadurch beschädigt wird.
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Coffin87
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Beitrag von Coffin87 »

also als ich den ersten trailer gesehen hab hab ich wirklich gedacht "omg, und das soll das spielberg-spiel sein??"

ich hab mehr sowas wie ne mischung aus metal gear solid und uncharted erwartet; spannende, innoavtiv erzählte storyline mit gefühl, viel action, ballerei, explosionen, ...
im wesentlichen also ein derbes blockbusterspiel!!

aber das.. also ehrlich.
Natanji
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Beitrag von Natanji »

Also ich hab ebenfalls keine schwarzen Streifen und ich Spiele auf 16:9 in 480p. Kann mir wirklich nicht vorstellen woran das liegt, aber es funzt bei mir und allen Wii-Beistzern die ich sonst noch so kenne perfekt. Du hast ja schon recht, 4:3 ist passé. Auch am PC komme ich ohne Widescreen-Monitor nicht mehr klar ;)

Bei MP3 und Mario Galaxy muss ich widersprechen. Du kannst in MP1+2 nicht auf andere gegner schießen während du auf einen gelockt bist; das hat sich bei MP3 mehrfach als sehr nützlich herausgestellt. Und das geniale Gefühl, wenn ich mit dem Nunchuck mein "Lasso" auswerfe und dem Gegner dann mit einem krätigen Ruck das Schild wegziehe, das gab's vorher einfach überhaupt nicht. Und mario Galaxy hab ich mit meiner Freundin im Coop gezockt, das ging echt super und hat Spaß gemacht! Zumal werden auch im Singleplayer die Zeigerfunktionen benutzt für die ganzen kleinen Sterne die man aufsammelt bzw. schießt, und auch das ist ein wichtiges Feature, inklusive anderer Kleinigkeiten...
Okay, das sind Details, gebe ich zu. Musst es ja nicht zählen lassen. Aber für mich ist sowas dermaßen in Erinnerung geblieben, dass ich ohne diese Features das Spiel nicht mehr wollte ;) So empfinde ich das halt.

Ich stimme aber zu, dass es zu viele billige Umsetzungen für Wii gibt. Ist ja klar, die Konsole ist bei weitem die erfolgreichste von allen aktuellen, und deshalb wird sie auch ohne Ende mit schlechten Umsetzungen von der PS2 etc. überschwemmt. Das ist natürlich sehr schade und ich würde mir als Wii-Besitzer auch mehr wünschen, aber was es gibt sind doch schon wirklich so einige coole Titel und als Partykonsole ist das Ding nach wie vor sowieso unschlagbar finde ich. Na gut kommt halt drauf an, ihr habt vielleicht nicht so oft Freunde hier wie ich ^^

@KleinerMrDerb: Also Kororinpa wäre doch auch mit dem Sixaxis spielbar, oder nicht...?
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Natanji hat geschrieben: @KleinerMrDerb: Also Kororinpa wäre doch auch mit dem Sixaxis spielbar, oder nicht...?
OMG da haste recht :wink:
dann würde der Sixaxis mal sinnvoll genutzt werden
The-Xee
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Beitrag von The-Xee »

KleinerMrDerb hat geschrieben:
Natanji hat geschrieben: @KleinerMrDerb: Also Kororinpa wäre doch auch mit dem Sixaxis spielbar, oder nicht...?
OMG da haste recht :wink:
dann würde der Sixaxis mal sinnvoll genutzt werden
Wieso würde bei R&C wird es doch gemacht da gibt es ein kleines minispiel mit ner Kugel das kommt immer wen man sich in nenn Rechner ein "Hackt" !
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Ich hab jetzt zwar nicht hier alle Kommentare gelesen aber egal... Bin ich der Einzige hier, für den das Spiel hier nicht neu ist? Also ich hab davon irgendwo schon vor Monaten gehört, weiß nur nicht mehr wo. Jedenfalls war es für mich überhaupt nicht mehr neu, dass das Spielberg Spiel lediglich ein solchen Klötzchenspiel mit explodierenden Elementen ist.
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

Malf.Tassadar hat geschrieben:spielberg ist komlett überschätzt

die letzten jahre kam nur mist von dem



und @xee

langsam is gut...zum bashen geh bitte in den bash thread und lass uns mit deiner ******** in ruhe kein mensch will das hören
1997: Amistad (Amistad)

„Steven Spielberg hat das Geschehen getreu den historischen Fakten als filmische Rekreation der Prozesse und der Ereignisse auf den Sklavenschiffen inszeniert. Trotz einiger allzu effektbetonter Szenen ein bemerkenswert an der humanitären Grundidee orientierter Film von dramatischer Kraft und überzeugender Darstellung.“

– Lexikon des Internationalen Films

1998: Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan)

„[…] Steven Spielbergs Film entwirft ein gnadenloses Bild des Kampfgeschehens und beeindruckt durch seine strikte Weigerung, Krieg als Stätte menschlicher Bewährung darzustellen. Abgesehen von einer unnötigen pathetischen Rahmenhandlung hat Spielberg das große Können aller Beteiligten dazu eingesetzt, ein realistisches Umfeld zu schaffen, das fast dokumentarischen Charakter annimmt. Das Drehbuch vermag zwar nicht die geistige Dimension beizusteuern, die der Film verdient hätte, aber die konsequente und erschütternde Rekonstruktion des Krieges als Schreckensbild des kollektiven Todes verleiht dem Film einen hohen humanitären Rang.“

– Lexikon des internationalen Films

2001: A.I. – Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence: AI)

"Schließlich ist „A.I.“ sein bisher ambitioniertestes Projekt (trotz „Schindlers Liste“, „Saving Private Ryan“, „Im Reich der Sonne“ oder „Amistad“). Stanley Kubrick hätte Spielbergs Version SEINER Vision gemocht – auch, wenn „A.I.“ unter dem gebürtigen New Yorker Meisterregisseur sicherlich düsterer, pessimistischer ausgefallen wäre."

Fimstarts.de

2002: Minority Report

Lexikon des Internationalen Films: Der Film ist vieles in einem und keines ganz: deterministische Gesellschaftsvision, individuelles Schuld-und-Sühne-Drama und effektvolle Fluchtgeschichte. Technisch brillant und fesselnd im Konzept, wenn auch sicher nicht für jeden Zuschauer überzeugend.

2002: Catch Me If You Can

„Eine von Steven Spielberg mit großer Leichtigkeit inszenierte Nostalgie-Geschichte, die den Zuschauer in die bonbonfarbene Kino-Welt der 1960er-Jahre entführt. Der motivierende, aber allzu ausführlich abgehandelte Vater-Sohn-Konflikt behindert gelegentlich den Fluss der sympathischen Komödie.“

– Lexikon des Internationalen Films

2004: Terminal (The Terminal)

„Eine unterhaltsame, von nahezu schwereloser Spiellaune und inszenatorischer Akrobatik getragene Fabel, die Steven Spielbergs beständige Themen der Heimatlosigkeit und des Verlorenseins in einer fremden, feindseligen Welt von der heiteren Seite anzugehen versucht, was letztlich in der zu unentschlossenen Mixtur aus Komik und Pathos stecken bleibt.“

– Lexikon des internationalen Films

2005: Krieg der Welten (War of the Worlds)

„Es gibt Momente und Sequenzen in diesem Film, die sind von eindringlicher Schönheit, sind ein Crashkurs ursprünglicher – manchmal zarter, manchmal grausamer – Kinoerfahrung, den man nicht zerreden sollte. Man schließt die Augen, gewissermaßen, und wenn man sie wieder öffnet, hat die Welt sich verändert.“

– Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 2005

2005: München (Munich)

Oscar 2006

Nominiert in den Kategorien:
Bester Film: Kathleen Kennedy/Steven Spielberg/Barry Mendel
Regie: Steven Spielberg
Schnitt: Michael Kahn
Filmmusik: John Williams
Adaptiertes Drehbuch: Tony Kushner/Eric Roth

Ich hab fast alle dieser Filme gesehen und nicht einer kommt meiner Meinung nach auch nur in die nähe "Mist" zu sein. So wie du weisst das Spielberg überschätzt wird, weiss ich ja nun endlich auch wie hoch ich deine Kommentare einzuschätzen habe.
johndoe-freename-88043
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Beitrag von johndoe-freename-88043 »

Abgesehen von der ganzen Diskussion hier hat dieses Spiel für mich auch nicht das geringste mit Spielberg zu tun. Ist sehr schade das er seinen Namen für etwas hergibt was er nicht wirklich kennt. Aber jeder macht mal Fehler. Ein Meister seines Fachs bleibt er trotzdem.
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Wieso sollte er seinen Namen für etwas hergeben, das er nicht kennt? Die Spielidee selbst ist doch von Spielberg. Also weiß er sehr wohl für was er seinen Namen hergibt. Es ist ja nicht so, dass EA ein Spiel entwickeln wollte, unter dem sie Spielbergs Name setzen wollten, wenn das so gewesen wäre, dann wäre das mit Sicherheit ein Action Titel geworden.

Ich hab so den Eindruck, dass hier manche etwas verwechseln. Hier geht es um ein Spiel mit einer Spielidee von Spielberg, nicht darum ein Spiel mit dem guten Namen Spielberg zu vermarkten.
Natanji
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Beitrag von Natanji »

Jepp, da hat Hotohori recht. Und daran kann man sich das Ganze sowieso erklären: interaktive Dramaturgie ist sehr viel anders als Spielberg es beim Film gewohnt sein wird. Dementsprechend würde er damit gar nicht in einem dramaturgisch komplexen Projekt klar kommen.
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E-G
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Beitrag von E-G »

mal abgesehen davon is spielberg in erster linie regisseur... soll heißen er bekommt von einem drehbuchschreiber die meist fertige geschichte und soll diese dann umsetzen wenn die idee so durchgeht.
nach meinen infos war der einzige film in dem steven spielberg in den letzten 20 jahren das drehbuch geschrieben hat AI.
und ehrlich gesagt find ich das spiel im vergleich zu anderen puzzelspielen interessant... wenn man mal mit müll wie jenga oder furu furu park, oder gar bomberman land vergleicht
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Beitrag von Avatar »

E-G hat geschrieben:mal abgesehen davon is spielberg in erster linie regisseur... soll heißen er bekommt von einem drehbuchschreiber die meist fertige geschichte und soll diese dann umsetzen wenn die idee so durchgeht.
nach meinen infos war der einzige film in dem steven spielberg in den letzten 20 jahren das drehbuch geschrieben hat AI.
und ehrlich gesagt find ich das spiel im vergleich zu anderen puzzelspielen interessant... wenn man mal mit müll wie jenga oder furu furu park, oder gar bomberman land vergleicht
also laut wiki die letzten drehbücher

* 1968: Amblin'
* 1973: Ace Eli and Rodger of the Skies
* 1974: Sugarland Express (The Sugarland Express)
* 1977: Unheimliche Begegnung der dritten Art (Close Encounters Of The Third Kind)
* 1982: Poltergeist
* 1985: Die Goonies (The Goonies)
* 1993: Animaniacs (Fernsehserie)
* 2001: A.I. – Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence: AI)

und selbst "nur" als regie nen film rüberbringen verlangt ne menge

wobei A.I von seinem freund Stanley Kubrick stammt und er sich nur gewünscht hat das steven es realisiert

btw: wer spielberg für überschätzt hält
hat wirklich keine ahnung vom film

das er seinen namen für solch ein spiel hergibt ist natürlich wirklich schade
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Wenn das Spiel gut wird, FÜR DIESES GENRE, dann ist der Name vollkommen richtig platziert. Wem das Genre nicht gefällt, der darf zu Mama weinen gehen weil er um Spielberg betrogen wurde. Echt süß. :>

Mal im ernst:

Wer möchte denn schon eine weitere Film Versoftungs Gurke? Es ist armseelig genug, das auch ein Jahrzehnt nach Goldeneye, letzteres immer noch die beste Filmumsetzung darstellt.

Lieber ein gutes Partygame, als weiterer Filmschrott.

Wer keine Partyspiele mag, hat eben pech gehabt. ;)
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Ooipooi
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Beitrag von Ooipooi »

El Konsolero hat geschrieben:Abgesehen von der ganzen Diskussion hier hat dieses Spiel für mich auch nicht das geringste mit Spielberg zu tun.
Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass Steven Spielberg auch hinter dem Film "Feivel der Mauswanderer" und den Serien "Tiny Toons" und "Animaniacs" steckt.
TWiesengrund
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Beitrag von TWiesengrund »

Hotohori hat geschrieben:Ich hab jetzt zwar nicht hier alle Kommentare gelesen aber egal... Bin ich der Einzige hier, für den das Spiel hier nicht neu ist? Also ich hab davon irgendwo schon vor Monaten gehört, weiß nur nicht mehr wo. Jedenfalls war es für mich überhaupt nicht mehr neu, dass das Spielberg Spiel lediglich ein solchen Klötzchenspiel mit explodierenden Elementen ist.
Und wenn ich mich recht entsinne gab es sogar bereits Videos einer frühen Spielversion. Der Aufruhr hier hat also einen leichten Jetlag. Außerdem kann ich die Enttäuschung nicht nachvollziehen. Spielberg hat angekündigt, mit EA zwei Spiele zu entwickeln. Es mag zwar sein, dass wir heutzutage gewohnt sind, dass ein solches stets filmische Elemente enthält, Protagonisten, Plot und Setting. Doch im Kern ist ein Spiel doch eigentlich nichts weiteres als ein regelgebundenes System, in dem der Spieler je nach diesem System versucht, Belohnungen zu erhalten (Punkte, Goodies freischalten oder auch nur in der Story weiterschreiten) und gleichzeitig Bestrafung zu vermeiden (Game Over, Zweiter sein, etc.). Vielleicht hat sich Spielberg diese Gedanken auch gemacht und sich an die Spiele erinnert, die ohne großartige Inszenierung funktionieren, bzw. deren Inszenierung nicht der vordergründigste Bestandteil des Spielerlebnisses ist. Pong, Tetris, das sind alles Spiele, deren Spielsystem fasziniert und darum scheint es mir beim Spielen zuerst zu gehen. Ich gegen die Regeln, mehr scheint es manchmal nicht zu benötigen, um süchtig machende Titel zu produzieren. Vielleicht sollte man also Spielberg nicht dafür schelten, dass er es bei diesem Versuch unterlässt, eigentlich auf den Computern wieder genau dasselbe zu tun, was er vorher bereits auf der Filmleinwand ausgiebig getan hat. Vielleicht sollte man ihn eher dafür loben, dass er verstanden hat, wie Spiele funktionieren und was genau sie zu guten werden lässt.

Das sind nur meine zwei Eurocent. Peace!