EA: Unter Druck?

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Gryfid1
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Beitrag von Gryfid1 »

im prinzip verstehe ich die sportspiel neuauflagen von EA.

was soll man bei FIFA innovation reinpacken oder NHL...

nur leider machen sie genau das gleiche mit den anderen titeln auch....

jeder kennt EA titel... brauche ich nichts mehr dazusagen...

firmen kaufen ausbeuten und danach verschwinden sie für immer....

raubwirtschaft gg...

wenn ein titel nicht erfolgreich genug war... wird es fallen gelassen da es eh keinen mehr interessiert. und neue firma gekauft...

ich sage nicht mal das diese titel schlecht wären. nur halt "updates" zu voll preis verkauft...

also heisst es mehr nachfolger die günstiger produziert wurden....
um billiger verkauft zu werden ^^
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

Das sieht doch ganz cool aus:

http://www.gametrailers.com/game/6081.html
http://www.4players.de/4players.php/spi ... erium.html
(Tiberium von EA)

Natürlich noch nicht wirklich aussagekräftig, da es keine Ingameszenen sind, sondern nur ein Trailer, aber mir gefällts irgendwie ;)
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

ronny_83 hat geschrieben:Und der Vorschlag, den amerikanischen Verkaufspreis von 59$ einfach auf Europa zu übertrage, weil es dann nur 40 € wären, ist ja wohl lächerlich. Die Preise sind auf den Gesellschaftswohlstand angepasst, ihr Analysten. Glaubt ihr etwa, bei denen sind die 59$ auch nur umgerechnet 40€. Der Eurokurs ist eben stärker als der Dollar, deswegen sparen die doch nicht automatisch. Die haben da drüben garantiert keinen Preisvorteil, denn die sind auch nicht Wohlhabender als wir.
Deine Aussage ist lächerlich um es mal mit deinen Worten zusagen.
Du hast da wohl nicht ganz zu ende gedacht.
Denn EA ist ein Amerikanisches unternehmen, denn nachteil von 40E der 59 $ ergibt wollen sie nicht in Kauf nehmen obwohl es kein Nachteil ist denn es ergibt sich ja der volle Preis den sie in den USA für ein Spiel verlangen.
Aber den Vorteil von 69 € der umgerechnet über 100 $ ergibt stecken sie sich gern in die Tasche.
Jetzt willst du kommen und mir erklären das die USA so arm ist das wir fast das doppelte für ein Spiel zahlen sollen oder besser noch die sind so arm das wir den ihre Spiele mitfinanzieren müssen.
Kein wunder das der Amerikanische Konsolen Markt der grösste ist, wir ermöglichen es ja quasi, zumindest nach deinen Äusserungen.
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

Sein Grundgedanke, dass man Wechselkurse nicht einfach so vergleichen kann, ist durchaus richtig! Deswegen nerven mich auch immer die Diskussionen, in denen es darum geht, man solle doch einfach den Dollarkurs in den Eurokurs umrechnen...

Wir hatten schon einmal eine ähnliche Diuskussion:
CRA hat geschrieben: Der Vergleich der Preise zwischen verschiedenen Ländern durch Umrechnung des jeweiligen Marktpreises mit dem laufenden Wechselkurs ist total sinnlos, weshalb die Aussagen à la:
Sashy hat geschrieben:Ungerecht finde ich es schon, dass immer die Europaer mehr bezahlen müssen.
Genau wie bei Jeans, Turnschuhen etc. Bekommst Du im Ausland immer billiger, wie bei uns.
so pauschal falsch sind. In den laufenden Wechselkursen steckt nämlich nicht ein exakter Wechselkurs für die Kaufkraft der Volkswirtschaften drin, sondern dabei spielen auch geldpolitische Entscheidungen eine erhebliche Rolle. Die Kaufkraft der Konsumenten ist schließlich für Sonys Preisgestaltung relevant, weshalb nicht der Wechselkurs als Maßstab genommen werden kann, sondern andere Indizees, die mit speziellen Warenkörben errechnet werden. Wen es interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftparit%C3%A4t
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

CRA hat geschrieben:Sein Grundgedanke, dass man Wechselkurse nicht einfach so vergleichen kann, ist durchaus richtig! Deswegen nerven mich auch immer die Diskussionen, in denen es darum geht, man solle doch einfach den Dollarkurs in den Eurokurs umrechnen...
Rein Wirtschaftlich ist dieses Modell möglich, das ändert aber nichts daran das es rein theorettisch genehmigter Betrug ist.
Bei vielen Ländern wär das Modell auch vertretbar aber nicht bei den USA den ihre BIP/Kopf relation liegt 0,25 über uns ergo stehen sie über uns also steht das Modell in keiner relation mehr.
Irgendwo wird masslos abkassiert.
In den UKs ist es ja auch möglich die Spiele für umgerechnet 73 $ Dollar zu erschwingen.
In Italien die auch etwas unter uns sind kostet es genauso viel wie bei uns, wieso ist es nicht auch da angepasst worden ?
In Spanien , Portugal und Niederlanden alles das gleiche.
Wir haben zwar alle den Euro aber in den meisten von den Ländern verdient man vergleichsweise viel weniger, da ist nirgendswo was angepasst.
Hauptsache in Deutschland wurde es nach oben korrigiert und man verdient sich dumm und dämmlich daran.
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Don. Legend
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Beitrag von Don. Legend »

Also ich mag EA auch nicht besonders. Liegt aber eher daran, dass ich als Ps3 Nutzer nur mieße Ports von denen abkriege. Ihre Sportgames sind nicht schlecht, aber da sind andere besser.

Manchmal bringen sie auch was interessant. Skate oder Rock Band sind schon was feines. Army of Two und Spore könnten auch was werden.
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Matraxx
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Beitrag von Matraxx »

Mit den meisten Spielen hat der Publisher überhaupt nichts zu tun, außer, dass er halt das Geld gibt. Außer der Publisher ist auch gleichzeitig der Entickler, wie bei Nintendo zum Beispiel.
Aber ob das Spiel nun letztendlich gut oder schlecht ist, liegt eigentlich nur in den Händen der Entwickler. Natürlich können die Publisher irgendwann die Geldhähne zudrehen, aber dies ist meiner Meinung nach auch berechtigt. Es ist immerhin ihr Geld, das sie da rauswerfen.
Dieses ganze Geschimpfe auf EA geht mir langsam auf den Kranz. Ich habe hier zum Beispiel Hellgate: London, wo EA draufsteht, und das hat anfangs auch ziemlichen Spaß gebracht. Und Crysis ist ja auch von EA gepublisht, wenn ich mich nicht irre, und das scheint ja auch bei einigen hier anzukommen.
Und ich glaube, da gibt es noch einige andere Beispiele, welche beweisen, dass EA nicht immer schlecht ist.
Und nochwas: Dass es der Spielebranche in letzter Zeit ein bisschen an Kreativität fehlt -obwohl ich irgendwie garnicht so der Meinung bin(Portal, Spore(und das ist auch von EA))- liegt auch nicht an EA, sondern an den Ansprüchen der Spieler, die sich ja mitlerweile mit immer besserer Grafik und jedem Jahr einem neuen FIFA zufrieden geben.
So, das reicht von mir.
Matraxx
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

Man muss sicherlich zwischen Entwicklerstudios unterscheiden, die unabhängig von EA sind und nur EA als Publisher gewählt haben, und Studios, die sich im Besitz von EA befinden.

Niemand beschwert sich über EA aufgrund schlechter Spiele, die von unabhängigen Entwicklern kommen. Hier könnte man ihnen höchstens vorwerfen, dass sie einen schlechten Riecher hatten und evtl. den Entwickler zu sehr unter Zeitdruck gesetzt haben wodurch ein schlechtes Ergebnis zustande gekommen ist.

Wofür man EA aber sehr wohl kritisieren kann, ist der Entwicklungsbereich für den sie selber verantwortlich sind, also für die Studios, die sie selber besitzen. Hier hat EA unmittelbar die Möglichkeit innovativ zu sein, da sie Publisher und Entwickler in einem sind. Deshalb ist die Kritik z.B. bei den Sportspielen durchaus gerechtfertigt.
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Elite_Warrior
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Beitrag von Elite_Warrior »

Ok wie will man innovativ sein wenn alles möglichen Sachen schon von allen ausgelutscht worden sind? EA konnte ich sowieso nie leiden, da sie mal unterschiedliche Spiele rausbringen sollen als immer wieder die gleichen Dinge... Daran merkt man auch das EA ein Komerzstaat ist :twisted:
Koenny
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Beitrag von Koenny »

nurderhsv hat geschrieben:
gracjanski hat geschrieben:na ja, mir ist der EA Dreck nich mal 10€ wert. Da hilft auch keine Preissenkung
kann man dich hier nicht mal bannen bzw muten oder dich zurück nach polen schicken, in deinen posts ist immer alles scheiße und du weißt eh immer alles besser, langsam nervst du gewaltig.
Wie wärs mit dem "ignorieren" Button. Dann is er für dich gemutet, und du gehst mit deinen mindestens genauso dämlichen posts nich anderen Menschen auf die nerven, die dann wieder nachfragen, wie sie sich von dir erlösen können, die daraufhin wieder andere nerven, etc ......

@ Topic:
EA jährliche Updates von Sportspielen (Scheiß egal ob Fifa oder Madden ...) könnten auch ruhig nur 35€ kosten. Im Durchschnitt is eh nur jedes 3 Jahr entwicklunsgtechnisch wirklich kostspielig, aber mit ner Querkalkulation sollte das schon hinkommen.
Über die Wechselkursabzocke muss man sich ja eigentlich nichtmehr aufregen.
@ CRA: Schau mal nach den Preise z.B. in Tschechien, dann wirsde sehen, dass du hier schlicht falsch liegst. Da is rein gar nix an der Kaufkraft orientiert.
Aber Activision is in der Hinsicht ja noch viel Schlimmer. Ich sag nur 70$ für CoD4 per Steam (statt 50 in den USA - was übrigens noch ein gutes Beispiel is, dass es hier nich nach der Kaufkraft geht. Glaube ich dem von CRA zitierten Link, dann müsste es in D sogar nur 35$ kosten O_o)

Ich bin ehrlich: Die hohen Preise halten mich zu 95% davon ab, Computerspiele zu kaufen. Würden die nun aber plötzlich nur noch ~ 30€ kosten, würde ich sicher wesentlich öfter schwach werden und würde im Endeffekt dann mehr zahlen als jetzt. Also bin ich fast froh über diese Europaabzocke :D
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

Koenny hat geschrieben: @ CRA: Schau mal nach den Preise z.B. in Tschechien, dann wirsde sehen, dass du hier schlicht falsch liegst. Da is rein gar nix an der Kaufkraft orientiert.
Aber Activision is in der Hinsicht ja noch viel Schlimmer. Ich sag nur 70$ für CoD4 per Steam (statt 50 in den USA - was übrigens noch ein gutes Beispiel is, dass es hier nich nach der Kaufkraft geht. Glaube ich dem von CRA zitierten Link, dann müsste es in D sogar nur 35$ kosten O_o)
Stimmt, dass die hiesigen Preise mit dem Modell zu rechtfertigen sind (eher im Gegenteil) wollte ich damit nicht sagen (habe ich nicht deutlich genug gemacht). Was ich damit sagen wollte ist, dass man nicht einfach alles mit dem aktuellen Wechselkurs umrechnen kann und schon hat man seine korrekten Preisvergleiche.

Die Preisgestaltung bei Videospielen richtet sich sowieso sehr viel mehr nach den Gegebenheiten des jeweiligen Marktes. Es ist auch generell so, dass die Preispolitik für einzelne Märkte gemacht wird um der lokalen Wettbewerbssituation gerecht zu werden. Mit Wechselkursen hat das ganze nur am Rande zu tun (und kann höchstens dazu dienen, dass man sich hier einen unberechtigten Kopf macht, warum dort drüben vieles günstiger ist. Wen es stört, muss halt nach Amiland ziehen ;))
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Nerix
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Beitrag von Nerix »

ronny_83 hat geschrieben:USA hat 800 000 000 Einwohner und davon ist ein geringer Teil Wohlhabend.
Ca. 300 Millionen ;)

Die Definition von Wohlstand ist leider nicht ganz einfach, auf alle Fälle gehört mehr dazu als der materielle Wohlstand. Konzentriert man sich auf den materiellen Wohlstand, ist das BIP/Kopf nach Kaufkraftparität ein guter Indikator (ppp-Index, oben bereits angesprochen)

Ansonsten kann man den Wohlstand recht gut am sogenannten HDI (Human Development Index) bemessen. Hier wird nicht nur die Kaufkraft berücksichtigt, sondern auch Indikatoren wie die Lebenserwartung, Alphabetisierungsrate etc..