Konferenz in Utrecht: Machen Spiele süchtig?
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Konferenz in Utrecht: Machen Spiele süchtig?
Auf der diesjährigen <a href="http://www.digra.org/call_for_papers.htm" target="_blank">Digital Games Research Conference</a> der Universität Utrecht haben Soziologen und Psychologen u.a. über das Thema Sucht und Spiele diskutiert. Trotz vieler gegensätzlicher Argumente hat man sich darauf einigen können, dass man selbst bei einem Freak nicht von der Sucht im medizinischen Sinne reden kann. Er wäre demnach kein Workoholic, sondern ein Gamoholic.<BR><BR>Trotzdem zeigen vor allem Online-Rollenspieler die meisten verdächtigen Symptome. 15 Prozent der -Spieler bezeichnen sich sogar selbst als "süchtig". Insgesamt kamen die Wissenschaftler jedoch darin überein, dass Computer- und Videospiele nicht mehr Suchtpotenzial bieten als z.B. die Arbeit. Es gebe zwar sozial isolierte, aber auch viele sozial engagierte Online-Abenteurer; auch das Organisieren von Clans wurde positiv bewertet. Mehr dazu bei <a href="http://www.reuters.com/newsArticle.jhtm ... ID=3755343" target="_blank">Reuters</a>!
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johndoe-freename-33116
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...
is doch eigentlich nichts ´neues oder????
Zoggn war finde ich noch nie ein Grund sich sorgen zu machen das jemand sozial vereinsammt.
Zoggn war finde ich noch nie ein Grund sich sorgen zu machen das jemand sozial vereinsammt.
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johndoe-freename-32347
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johndoe-freename-45816
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johndoe-freename-22478
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johndoe-freename-865
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kein schlechtes Argument
Irgendwie weit hergeholt, aber ich kann mir sowas echt vorstellen.
Generell denke ich nicht groß, dass man großartig vereinsamt, da die absoluten Hardcore-Gamer in 10 verschiedenen Foren Konsolen schlecht machen und den eigenen PC in die Höhe loben. Ein gewissen Kontakt ist also immer vorhanden, jedoch auf eine unpersönliche Art!
Naja, ich würde mir wünschen, mal wieder ein ganzen WE durchzocken zu können. Leider geht das nicht mehr so einfach.
Wer aber mal auf größeren Netzwerken war, hat schon diese paar junden Leute gesehen, die 10 Stunden ohne Pause durchzocken, 10 cm mit der Nase vom Monitor weg mit einem krummen Rücken die Preise absahnen, alleine bestenfalls zu zweit gekommen und mit niemanden reden. Diese Sorte ist aber zum glück sehr selten. Und diese Leute sahnen tatsächlich immer wieder neue Grafikkarten, PCs oder Supermäuse ab. Unda heim können sie auch erzählen: \"Mami, da waren ganz viele Leute
\"
Generell denke ich nicht groß, dass man großartig vereinsamt, da die absoluten Hardcore-Gamer in 10 verschiedenen Foren Konsolen schlecht machen und den eigenen PC in die Höhe loben. Ein gewissen Kontakt ist also immer vorhanden, jedoch auf eine unpersönliche Art!
Naja, ich würde mir wünschen, mal wieder ein ganzen WE durchzocken zu können. Leider geht das nicht mehr so einfach.
Wer aber mal auf größeren Netzwerken war, hat schon diese paar junden Leute gesehen, die 10 Stunden ohne Pause durchzocken, 10 cm mit der Nase vom Monitor weg mit einem krummen Rücken die Preise absahnen, alleine bestenfalls zu zweit gekommen und mit niemanden reden. Diese Sorte ist aber zum glück sehr selten. Und diese Leute sahnen tatsächlich immer wieder neue Grafikkarten, PCs oder Supermäuse ab. Unda heim können sie auch erzählen: \"Mami, da waren ganz viele Leute
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johndoe-freename-54472
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na mal abwarten
Das wird noch zur Sucht werden. Spätestens in 10 oder 15 Jahren, wenn die KI des virtuellen Partners, den der Menschen nahe kommt. Dann holt man sich seine Erfolgserlebnisse im Netz und die Glückshormone beginnen zu applaudieren.
Und wenn wir dann 6 Mill. Arbeitslose haben erst recht. Ist das doch dann die preiswerteste Unterhaltung/Urlaub etc.
Und wenn wir dann 6 Mill. Arbeitslose haben erst recht. Ist das doch dann die preiswerteste Unterhaltung/Urlaub etc.
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Methabolica
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johndoe-freename-44816
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johndoe-freename-51861
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- Rintaro
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Ach die eine Droge mehr...
Seht das doch mal so: Raucher bekommen Krebs, bekiffte werden überfahren weil sie nix mitbekommen, besoffene fangen Streit an und landen im Krankenhaus, und Vixer geben sich den goldenen Schuss.
Ich finde da is zocken die beste droge von allen!!
Aber mal erlich. Ich glaube schon das es süchtig machen kann. Nich so extrem wie zigaretten oder richtige Drogen, aber immerhin etwas. Vorallem wenn ich gerade wieder ein game zocke das mich wieder völlig fasziniert, mich gute 5-6 Stunden fesselt, glaub ich schon das ich nich so leicht aufhören könnte... Allerdings is das bei nem guten Film auch so. Zumindest wenn er gerade spannend wird und mittendrinn is.
Aber is man desswegen gleich süchtig?
Also ihr seht so ganz sicher bin ich mir da selbst noch nich.
Und obwohl ich sehr viel zocke, hab ich noch freunde. Also kann das mit dem sozialen Kontakten nich ganz so schlimm sein!!
Allerdings hab ich überhaupkeinen bock mehr auf Schue!! Aber ob das vom zocken kommt weis ich nich.
Wie auch immer...
MfG: Rintaro
Ich finde da is zocken die beste droge von allen!!
Aber mal erlich. Ich glaube schon das es süchtig machen kann. Nich so extrem wie zigaretten oder richtige Drogen, aber immerhin etwas. Vorallem wenn ich gerade wieder ein game zocke das mich wieder völlig fasziniert, mich gute 5-6 Stunden fesselt, glaub ich schon das ich nich so leicht aufhören könnte... Allerdings is das bei nem guten Film auch so. Zumindest wenn er gerade spannend wird und mittendrinn is.
Aber is man desswegen gleich süchtig?
Also ihr seht so ganz sicher bin ich mir da selbst noch nich.
Und obwohl ich sehr viel zocke, hab ich noch freunde. Also kann das mit dem sozialen Kontakten nich ganz so schlimm sein!!
Allerdings hab ich überhaupkeinen bock mehr auf Schue!! Aber ob das vom zocken kommt weis ich nich.
Wie auch immer...
MfG: Rintaro
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johndoe-freename-47601
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- Registriert: 17.06.2003 17:28
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Schule
Also, wenn du kein Bock mehr auf Schule hast, solltest du dich wirklich in ärztliche Behandlung begeben.
Mal ehrlich, bei den meisten \"Pro-Gamern\" würde ich nicht von Sucht sprechen, allerdings spielen manche soviel, dass man schon von einer sozialen Störung reden kann (in meiner Klasse ist auch so einer).
Das man Pro-Gaming mit Sport vergleicht, ist aber wirklich nicht mehr normal.
Mal ehrlich, bei den meisten \"Pro-Gamern\" würde ich nicht von Sucht sprechen, allerdings spielen manche soviel, dass man schon von einer sozialen Störung reden kann (in meiner Klasse ist auch so einer).
Das man Pro-Gaming mit Sport vergleicht, ist aber wirklich nicht mehr normal.
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Skourer
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HorstKevin01
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Hmm...
Ich find süchtig machen im eigentlichen Sinn, also das man körperlich abhängig vom zocken wird, können Videogames nicht. Allerdings hab ich schon Menschen kennengelernt, denen die virtuelle Welt wesentlich wichtiger wurde als das wahre Leben. Und das ist die eigentliche Gefahr. Bei einem bestimmten Fall in meiner Umgebung hat derjenige komplett den Bezug zur Realität verloren und anscheinend nicht mehr gecheckt, dass Dinge die er in Wirklichkeit verhaut, nicht einfach nochmal neu geladen und beim nächsten Mal besser gemacht werden können. Tja, so hat er sich dann seine ganze Ausbildung versaut.
Für mich ist das Zocken seit mehr als 10 Jahren mal mehr, mal weniger die liebste Beschäftigung, kann aber trotzdem behaupten noch ein Freunde zu haben und nicht sozial vereinsamt zu sein.
Für mich ist das Zocken seit mehr als 10 Jahren mal mehr, mal weniger die liebste Beschäftigung, kann aber trotzdem behaupten noch ein Freunde zu haben und nicht sozial vereinsamt zu sein.
