Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
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Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Eine Modifikation in Baldur’s Gate 3 kann Larians populäres RPG ziemlich stark verändern. Das Gefühl einer echten Runde Dungeons & Dragons geht dabei vermutlich verloren, doch dafür müsst ihr nicht mehr ständig Speicherstände laden.
Wer in dem Rollenspiel unterwegs ist, wird zeitig lernen, regelmäßig F5 zu drücken, um möglichst häufig zu speichern. Jede Kleinigkeit kann alles verändern,...
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- Kajetan
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Jupp. Wenn man ums Verrecken 100%-en will und nicht diese eine, total bizarre und gut versteckte Achievement riskieren möchte. In dem Kontext ist das schon ein nützliches Werkzeug, keine Frage.Der Creator empfielt diese Version Spielern, die schon mehrere Durchläufe von Baldur’s Gate 3 hinter sich haben und auf eine bestimmte Situation pokern würden.
Ansonsten ... *shudder* ... nee, wirklich nicht. Die besten Momente haben sich immer dann ergeben, wenn man mit einer unerwünschten Situation weitergespielt und dann versucht noch irgendwas Rettbares in dieser verkorksten Situation zu finden. Man lernt das vor allem beim Pen & Paper. Nicht das vom DM vorgebene Ziel ist wichtig, sondern das, was unterwegs alles an Chaos passiert, weil man dem DM mal wieder nicht richtig zugehört hat
Zuletzt geändert von Kajetan am 02.10.2023 14:19, insgesamt 1-mal geändert.
- Todesglubsch
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Ich versteh eh nicht, wieso man den Wurf nicht *vorher* sieht. Oder zumindest eine Einschätzung. Oder eine Einschätzung, die nach einem Wurf offengelegt wird.
- Sylver001
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Ach ja.. Goblinlager, das Branding.. die neuen Ogerfreunde.. ich habs mal völlig aus dem Ruder laufen lassen. Ganz im Sinne von dunkles Verlangen. Das ist wirklich interessant, wenn man einfach mit der Rolle mitgeht. Iwas passiert immer.Kajetan hat geschrieben: ↑02.10.2023 14:18Jupp. Wenn man ums Verrecken 100%-en will und nicht diese eine, total bizarre und gut versteckte Achievement riskieren möchte. In dem Kontext ist das schon ein nützliches Werkzeug, keine Frage.Der Creator empfielt diese Version Spielern, die schon mehrere Durchläufe von Baldur’s Gate 3 hinter sich haben und auf eine bestimmte Situation pokern würden.
Ansonsten ... *shudder* ... nee, wirklich nicht. Die besten Momente haben sich immer dann ergeben, wenn man mit einer unerwünschten Situation weitergespielt und dann versucht noch irgendwas Rettbares in dieser verkorksten Situation zu finden. Man lernt das vor allem beim Pen & Paper. Nicht das vom DM vorgebene Ziel ist wichtig, sondern das, was unterwegs alles an Chaos passiert, weil man dem DM mal wieder nicht richtig zugehört hat![]()
- greenelve2
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Hab es jetzt selber noch nicht gespielt, aber gibt es wenigstens eine Erklärung, ob etwas leichter oder schwerer ist? Bspw. "die Tür ist mit Stahl verkleidet und macht einen äußerst stabilen Eindruck", oder etwas in der Art.Todesglubsch hat geschrieben: ↑02.10.2023 16:12 Ich versteh eh nicht, wieso man den Wurf nicht *vorher* sieht. Oder zumindest eine Einschätzung. Oder eine Einschätzung, die nach einem Wurf offengelegt wird.
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Das Beispiel ist etwas seltsam, an Türen sieht man wenn sie etwas stabiler sind, das betrifft dann aber eher, wie leicht man die zerschlagen kann. Für Würfelchecks gibt es keine Anzeichen. Man sieht im Dialog, dass Option A einen Skillcheck für Weisheit braucht und dass man dort +6 Bonus hat. Und Option B hat einen Skillcheck auf Überreden, wo man Bonus +1 hat. Man sieht aber nicht, was man würfeln muss, ob 5 oder 25. Das macht ja einen immensen Unterschied, oft mehr als die Boni. Und wenn man erst mal im Würfelmodus ist, kommt man auch nicht mehr zurück und kann was anderes wählen (das geht erst, wenn man die Probe verkackt hat und es nicht gleich zum Kampf führt). Finde das auch blöd, weil es wieder dazu führt, dass man mitten im Dialog speichert um im Zweifel neu zu laden. Bei den doch recht langen Ladezeiten eher nervig.greenelve2 hat geschrieben: ↑02.10.2023 19:10Hab es jetzt selber noch nicht gespielt, aber gibt es wenigstens eine Erklärung, ob etwas leichter oder schwerer ist? Bspw. "die Tür ist mit Stahl verkleidet und macht einen äußerst stabilen Eindruck", oder etwas in der Art.Todesglubsch hat geschrieben: ↑02.10.2023 16:12 Ich versteh eh nicht, wieso man den Wurf nicht *vorher* sieht. Oder zumindest eine Einschätzung. Oder eine Einschätzung, die nach einem Wurf offengelegt wird.
Es gibt zwar eine Möglichkeit neu zu würfeln, wenn man bestimmte zum Charakter passende Dinge tut, aber das lässt sich auch nur bis auf 4 ansammeln öfter als 5 mal würfeln geht also nicht.
- Todesglubsch
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Nö. Manche Spieler argumentieren zwar, dass man ja seinem Gegenüber ansehen könnte, ob er z.B. schwer zu überzeugen oder einzuschüchtern wäre - das stimmt aber nicht. Bei anderen Proben ist das Argument noch unsinniger: Wie soll ich denn sehen können, wie schwer eine Geschichtsprobe beim Betrachten eines Gemäldes ist?greenelve2 hat geschrieben: ↑02.10.2023 19:10
Hab es jetzt selber noch nicht gespielt, aber gibt es wenigstens eine Erklärung, ob etwas leichter oder schwerer ist? Bspw. "die Tür ist mit Stahl verkleidet und macht einen äußerst stabilen Eindruck", oder etwas in der Art.
Noch kurioser ist dann, wenn ausgerechnet obige Probe dann nur ein einziges Mal (pro Gruppe, nicht pro Charakter) eingesetzt werden kann.
Gerade bei solchen Proben hätte ich gerne eine Art "Schwarmintelligenz".
Oder zumindest einen Charakterwechsel direkt vor der Probe, sofern das möglich ist.
Und da haben wir wieder die Frage, wieso es in BG3 keine "Nimm 20"-Regel gibt. Wie in den letzten D&D- und Pathfinder-Spielen. Reduziert das Neuladen.
Das Argument, dass das Spiel doch am meisten Spaß machen würde, wenn man mit seinen Fehlschlägen lebt, zieht bei mir auch nicht wirklich. Es ist ja nicht *mein* Fehlschlag, sondern ich habe lediglich den K(r)ampf gegen den RNG verloren. Und wenn die Gruppe durch den vermasselten Wurf aufgerieben wurde, gibt's auch nicht mehr viel, mit dem man leben könnte.
- Kajetan
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Weil Du das Argument nicht ganz verstanden hastTodesglubsch hat geschrieben: ↑03.10.2023 10:52 Das Argument, dass das Spiel doch am meisten Spaß machen würde, wenn man mit seinen Fehlschlägen lebt, zieht bei mir auch nicht wirklich.
Es geht nicht um das Verlieren von Kämpfen (das suckt immer und führt zum Spielende, was man ja vermeiden möchte), sondern um Entwicklungen der Story, die entgegen den eigenen Idealwünschen verlaufen. Man will eigentlich mit Fraktion X zusammenarbeiten, endet aber bei Fraktion Y. Man bekommt in Stadt Z einen schlechten Ruf und muss nun eine Lösung finden, wie sich das umgehen/neutralisieren lässt. Man versaut den Diplomatie-Ansatz und wird vom Königshof geworfen, muss nun die Diebesgilde aufsuchen/kontaktieren, usw. usf.Es ist ja nicht *mein* Fehlschlag, sondern ich habe lediglich den K(r)ampf gegen den RNG verloren. Und wenn die Gruppe durch den vermasselten Wurf aufgerieben wurde, gibt's auch nicht mehr viel, mit dem man leben könnte.
- NewRaven
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Was Kajetan sagt. Ich mein, ich verstehe, dass der typische Gamer eben auf "gewinnen", auf "ich kann alles direkt beeinflussen und wenn etwas nicht glatt läuft, lag es nur an mir selbst, nicht an sowas wie Pech oder Glück der Spielfigur", auf "Maximieren" und "Optimieren" steht... aber das ist eben nicht wirklich, wie das klassische P&P-Rollenspiel funktioniert und ich würde dieses Mindset auch für ziemlich schädlich für ein solches Game halten, welches sich ja in erster Linie eben an Spieler der Vorlage richten möchte.
Wir Videogamer akzeptieren bei jedem dritten RPG, dass in der Story ein Versuch die Welt zu retten daneben geht - und nicht selten erstmal alles noch schlimmer macht - ohne das Spiel frustriert zu beenden. Sobald es aber das Gameplay uns auch erlaubt einfach mal "Pech zu haben" und uns das - beispielsweise mit Würfeln - auch noch zeigt, neigen Gamer dazu, dass plötzlich automatisch als "Niederlage" anzusehen - obwohl das Spiel selbst das nicht tut. Selbst dann, wenn die Konsequenz ebenfalls nur auf die Erzählung beschränkt, ganz wie der vorgegebene und gescheiterte erste Plan die Welt zu retten. Wenn das Game wirklich meint, du hast es verkackt - siehst du einen Game-Over-Screen, wie in jedem anderen Spiel auch.
Für die Spielfigur ist eine schlechte Würfelprobe kein "gegen den fiesen RNG-Algo verlieren", sondern eben... einfach Pech gehabt in einem Rahmen, den man mit Talenten, Wissen und Attributen nicht ausgleichen kann. Dieses "mal ist man Hund, mal ist man Baum" ist aber eben nicht unbedingt das, womit man es oft in Videospielen zu tun bekommt und deshalb vielleicht für den ein oder anderen Gamer schwerer zu akzeptieren ist... während sich der (P&P-)Rollenspieler eben über die umfassenden Konsequenzen und die damit sich öffnenden Wege und Möglichkeiten freut, weil er eben weiß, dass Fehlschläge dazu gehören.
Ich persönlich bin so unglaublich happy darüber, dass BG3 zumindest bis zu dem Punkt, an den ich bisher gespielt habe, einen wirklich glaubwürdige, nachvollziehbare Antwort oder Alternative zu allem, was ich - oder das Würfelpech - verbockt habe im Angebot hatte - das kann man sich gar nicht vorstellen. Man muss eben bereit dazu sein, Kontrolle darüber, ob irgendetwas wie geplant funktioniert oder nicht zu einem gewissen Teil vom Zufall abhängig zu machen und man muss darauf vertrauen, dass der SL... oder in diesem Fall der Entwickler... für jede Situation eine oder mehrere mögliche Lösungen als Alternative in der Hinterhand haben - erst dann kann ein Spiel wie BG3 wirklich zeigen, was in ihm steckt. Etwas was "schief geht" ist in einem solchen Spiel kein failstate, kein gefühltes "game over", sondern eben ein Teil der Erfahrung. Kann man wegsavescummen, klar... aber damit savescummt man eben auch einen der stärksten Aspekte und größten Unterscheidungsmerkmale zu anderen großen Computer-Rollenspielen wie beispielsweise TW3 weg.
Wir Videogamer akzeptieren bei jedem dritten RPG, dass in der Story ein Versuch die Welt zu retten daneben geht - und nicht selten erstmal alles noch schlimmer macht - ohne das Spiel frustriert zu beenden. Sobald es aber das Gameplay uns auch erlaubt einfach mal "Pech zu haben" und uns das - beispielsweise mit Würfeln - auch noch zeigt, neigen Gamer dazu, dass plötzlich automatisch als "Niederlage" anzusehen - obwohl das Spiel selbst das nicht tut. Selbst dann, wenn die Konsequenz ebenfalls nur auf die Erzählung beschränkt, ganz wie der vorgegebene und gescheiterte erste Plan die Welt zu retten. Wenn das Game wirklich meint, du hast es verkackt - siehst du einen Game-Over-Screen, wie in jedem anderen Spiel auch.
Für die Spielfigur ist eine schlechte Würfelprobe kein "gegen den fiesen RNG-Algo verlieren", sondern eben... einfach Pech gehabt in einem Rahmen, den man mit Talenten, Wissen und Attributen nicht ausgleichen kann. Dieses "mal ist man Hund, mal ist man Baum" ist aber eben nicht unbedingt das, womit man es oft in Videospielen zu tun bekommt und deshalb vielleicht für den ein oder anderen Gamer schwerer zu akzeptieren ist... während sich der (P&P-)Rollenspieler eben über die umfassenden Konsequenzen und die damit sich öffnenden Wege und Möglichkeiten freut, weil er eben weiß, dass Fehlschläge dazu gehören.
Ich persönlich bin so unglaublich happy darüber, dass BG3 zumindest bis zu dem Punkt, an den ich bisher gespielt habe, einen wirklich glaubwürdige, nachvollziehbare Antwort oder Alternative zu allem, was ich - oder das Würfelpech - verbockt habe im Angebot hatte - das kann man sich gar nicht vorstellen. Man muss eben bereit dazu sein, Kontrolle darüber, ob irgendetwas wie geplant funktioniert oder nicht zu einem gewissen Teil vom Zufall abhängig zu machen und man muss darauf vertrauen, dass der SL... oder in diesem Fall der Entwickler... für jede Situation eine oder mehrere mögliche Lösungen als Alternative in der Hinterhand haben - erst dann kann ein Spiel wie BG3 wirklich zeigen, was in ihm steckt. Etwas was "schief geht" ist in einem solchen Spiel kein failstate, kein gefühltes "game over", sondern eben ein Teil der Erfahrung. Kann man wegsavescummen, klar... aber damit savescummt man eben auch einen der stärksten Aspekte und größten Unterscheidungsmerkmale zu anderen großen Computer-Rollenspielen wie beispielsweise TW3 weg.
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Naja, aber wie schon mehrfach angesprochen, ist hier eben kein Spielleiter dabei, der ein bisschen "die Wogen glätten" kann. Wenn ich in einem Rollenspiel einen ehrbaren und diplomatischen Paladin spielen will, das Spiel mich durch die Würfelproben aber zu einem alles wegmetzelnden Barbaren macht, ist das halt etwas frustrierend. Ich will ja das Spiel spielen und nicht gespielt werden. Wenn ich mit Unwägbarkeiten leben will, spiele ich XCOM mit Ironman, hier aber führt das eher zu genervtem Neuladen.
Was ich auch blöd finde, ist dass man keinen Faden hat.
Spoiler aus Akt 2 zu "Thaniel".
Hinzu kommt die Rosymorn Monastery
Was ich auch blöd finde, ist dass man keinen Faden hat.
Spoiler aus Akt 2 zu "Thaniel".
Spoiler
Show
Ich hab also Halsin diesen Thaniel irgendwoher retten lassen aber etwas stimmt mit ihm nicht "weil was fehlt". In der nächsten langen Rast wollte Halsin mir mehr erzählen bzw. drüber sprechen. Wollte aber noch nicht rasten und laufe etwas weiter rum. Dabei treffe ich auf diesen Halbschatten Oliver. Im Dialog kann ich irgendwas mit Thaniel sagen, was Oliver gar nicht gefällt. Naja, zwei drei Kämpfe später stellt sich raus, dass Oliver wohl ein Teil von Thaniel ist? Und weil ich den jetzt überredet habe sich mit Thaniel zu verbinden, gehts dem wieder besser. Bei sowas sitze ich davor und denke erst mal "Häh??" Man hat das Gefühl Dinge zu überspringen und zufällig irgendwo rauszukommen, da ist keine Linie drin und wirkt so zufällig. Irgendwie stört mich sowas und führt dazu, dass man den Eindruck hat man würde immer nur Teile mitbekommen und Dinge überspringen die dann fehlen. Als würde man in einer Serie immer mal ne Folge auslassen.
Spoiler
Show
ein eigenes Gebiet in Akt 2, wo ne MEldung kommt, dass man die Gegen wechselt. Ist das jetzt schlecht? Kann ich das einfach so machen oder sollte ich dazu erst andere Dinge machen? Keine Ahnung, sagt einem ja niemand. Kann sein, dass ich in einigen Stunden dann merke, dass es blöd ist das Gebiet gemacht zu haben. Da fehlt mir einfach die Struktur durch diese maximale Freiheit.
Zuletzt geändert von Gast am 03.10.2023 19:09, insgesamt 1-mal geändert.
- NewRaven
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Das Problem bei XCom ist eben, dass es keine "Alternative" gibt, weils auch gar keine Basis dafür gibt, mit deinem "schlechten Ergebnis" erzählerisch oder spielerisch etwas anzufangen, quasi einen "Nutzen" aus dem Scheitern zu ziehen. Wenn du bei XCOM einen wirklich fiesen RNG-Moment hast, bist du hinüber und nicht selten zwei Minuten vom Game Over weg - fertig. Da ist nicht mehr zu entdecken, da ist nicht mehr zu entwickeln, da gibt es nichts, was du durchs "scheitern" an neuen Erkenntnissen, Spielerfahrungen oder erzählerischen Abzweigungen "gewinnen" kannst. Man kann ne missglückte Würfelprobe in BG3 einfach nicht damit gleichsetzen mit einem Boss, der auf Basis eines blöden RNG-Loottables nicht das gewünschte Item droppt, sondern nur Mist oder mit XCOMs 98%-Treffer, der dann am Ende doch daneben geht. Das ist das, was ich als schlechte RNG-Erfahrung bezeichnen würde... ein Spiel, dass sich den Gegebenheiten aber anpasst, wenn du Pech hattest und dir Alternativen präsentiert... das ist quasi perfekt, zumindest im Kontext eines klassischen Rollenspiels. Nein, das Ergebnis ist nicht das, was du dir ursprünglich vorgestellt hast (ganz wie die missglückte Weltenrettung in einer Story) - aber das muss eben absolut nichts Schlechtes sein. Und es ist ja nicht so, dass du - im Gegensatz zum RNG der anderen beiden genannten Beispiele - völlig wehrlos komplett dem Zufall ausgeliefert wärst - die Dinger sind ja nicht grundlos auch mit nem Skillcheck verbunden.
Ich lese natürlich noch keine Akt 2 Spoiler, weil... aus Gründen
Ich lese natürlich noch keine Akt 2 Spoiler, weil... aus Gründen
Zuletzt geändert von NewRaven am 03.10.2023 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Das ist eben der Unterschied zwischen "Alles muss so laufen, wie ich das will" und "Ich kann bei gewissen Ereignissen auch mal loslassen und schauen, was auf mich zukommt". Ist halt die Frage, wie man für sich Spielspaß definiert, bzw. welche spielerischen Wurzeln man hat.Pingu hat geschrieben: ↑03.10.2023 19:05 Naja, aber wie schon mehrfach angesprochen, ist hier eben kein Spielleiter dabei, der ein bisschen "die Wogen glätten" kann. Wenn ich in einem Rollenspiel einen ehrbaren und diplomatischen Paladin spielen will, das Spiel mich durch die Würfelproben aber zu einem alles wegmetzelnden Barbaren macht, ist das halt etwas frustrierend. Ich will ja das Spiel spielen und nicht gespielt werden. Wenn ich mit Unwägbarkeiten leben will, spiele ich XCOM mit Ironman, hier aber führt das eher zu genervtem Neuladen.
Ein "Falsch" oder "Richtig" gibt es da eh nicht ...
Zuletzt geändert von Kajetan am 03.10.2023 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
- Todesglubsch
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Das klingt etwas nach einem verlorenen roten Faden von Larian.
Gibt's glaube ich ein paar Mal im Spiel, dass man eine Quest(-reihe) verkackt, weil man schneller / in einer anderen Reihenfolge vorgegangen ist, als von Larian angedacht. Manchmal zerrupft es einem die Quest, manchmal wird sie einfach nur nicht optimal abgeschlossen.
Passiert auch mit dem Kinder-Schmuggelring im ersten Akt. Wenn man den Geheimgang sofort findet und reingeht, verkackt man sich die Quest, weil dann ein Quest-NPC nicht mehr ansprechbar ist. Man muss an dem Ding vorbeigehen und mit nem Kind dahinter sprechen, weil .... ist halt so.
Gut, bei mir hat die Quest auch dann nicht funktioniert. Da war ich schon leicht stinkig, wieso eine Quest, die so früh im Spiel vorkommt, verbuggt ist. Trotz gefühlter 284 Jahre im EA.
Was das Kloser angeht:
Ja, die Meldung ist irreführend. Kannst ja jederzeit in die alten Gebiete zurück.
btw:
Ich würde es übrigens akzeptieren, wenn das Unglück durch eine GELUNGENE Probe passiert. Das würde zumindest die Sache etwas auflockern. Ändert natürlich nichts dran, dass das Proben-System an und für sich ein wackeliges Gameplay-Element ist.
Hilft hier auch echt nicht, dass ich die 5. Edition wirklich verabscheue. Kann ja verstehen, was sie mit dem Fähigkeitssystem bezwecken wollten, aber das führt halt in der Praxis dazu, dass ein Barde, der seit 40 Jahren im Geschäft ist, über das gleiche musikalische Talent verfügt, wie ein Krieger der nen Trommelkurs in der Sonntagsschule genommen hat, weil die Fähigkeiten nur noch zwischen "geübt" und "ungeübt" unterscheiden.
- Solon25
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Nein, du musst erstTodesglubsch hat geschrieben: ↑04.10.2023 06:39 Passiert auch mit dem Kinder-Schmuggelring im ersten Akt. Wenn man den Geheimgang sofort findet und reingeht, verkackt man sich die Quest, weil dann ein Quest-NPC nicht mehr ansprechbar ist. Man muss an dem Ding vorbeigehen und mit nem Kind dahinter sprechen, weil .... ist halt so.
Spoiler
Show
den einen vor den Harpyen retten, der sagt dir dann das du zu dem gehen sollst wegen dem Eingang zu deren Versteck! Den findet man wenn man dort an der Seite wo man zu Anfang vom Bären begrüßt wird, indem man den Durchgang zum Strand nimmt. Kommt auch eine Meldung den Strand zu untersuchen
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Gast
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Re: Baldur's Gate 3: Eine Mod spoilert euch während des Spielens, aber ihr könnt bestimmen wie stark
Doch klar, wenn mir der Soldat gekillt wird, muss ich halt mit dem Rest weiter und mir einen neuen aufbauen, das ist ärgerlich, kann man aber verkraften, wenn nicht grad das ganze Team hops geht.
Und bei BG3 merke ich teils vielleicht erst zig Stunden später, was mir durch den ungewollten Kampf nun entgeht bzw. welche Auswirkungen das hat und wenn mir das dann absolut nicht gefällt, muss ich zig Stunden nachholen oder mit einem schlechten Gefühl weitermachen.
Und nochmal zu den Quests: Es passt eben nicht so ganz, wenn man diese Freiheit anbieten will, gleichzeitig aber bei (manchen?) Quests bestimmte Abläufe möchte, damit sie richtig funktionieren.
Hab noch mal ne Gameplay Frage:
Wenn ich auf einen Gegner einschlagen oder einen Zauber wirken möchte, werden ja immer Trefferwahrscheinlichkeiten angezeigt. Kann man irgendwo sehen wie sich die berechnen? Mein Nahkämpfe hat eigentlich immer so 80%+ aber mein Zauberer hat trotz 20 INT oft nur 50-60% Trefferwahrscheinlichkeit und ich weiß nicht woran das liegt, weil das Spiel es mir nicht sagt. Hinzu kommt, dass der Zauberer ständig einen Malus kassiert wegen "too dark" obwohl der Gegner nicht im Schatten steht und andere Figuren das Problem auch nicht haben. Weiß jemand was es damit auf sich hat?
