Guter Beitrag.LawrenceXXX hat geschrieben:Also Leute mal halblang hier. Die News ist ja schon so was von in einer ekligen Tonlage geschrieben, das mich das tierisch ankotzt. Der Ton macht die Musik.
Denn: Kotick ist nicht nur der Manager gewesen, sondern ihm gehörte auch Activision!!! Ca. 1990 stand Activison kurz vor dem Bankrott und Kotick stieg mit 440.000$ ein. Das war 1990 ne ganze Menge! Er riskierte seine eigene Kohle! Kotick begann, neue Spiele zu entwickeln. Mit der Weile ist Activision über 7 Mrd. US$ an der Börse Wert. Und sicher ist das auch zu einem großen Teil sein Verdienst. Und da hört sich 20 Mio. im Verhältnis doch recht wenig an.
Kotick ist mitnichten ein gesichtsloser, Leute entlassender Manager. Financial Times Deutschland schreibt z.B.:
Während andere Anbieter massenweise Mitarbeiter entließen, entschied sich Kotick für das Gegenteil: Er nahm vielversprechende Spieleentwickler unter Vertrag und bemühte sich um medienwirksame Partnerschaften mit berühmten Persönlichkeiten wie dem US-Skateboarding-Star Tony Hawk.
Und dann sollten wir alle nicht vergessen: Dank Activision gibt es so geile Spiele wie Call of Duty 4 oder Guitar Hero.
Also wo ist das Problem? Wenn jemand ne Firma aufbaut, hat er es verdient. Wenn sie so geile Produkte wie Activision macht, dann erst recht.
Und von mir gibt es an 4players die rote Karte für diesen boulevardesken Stil, der so manchen Fakt verschweigt.War ja klar, das die Masse der Leser wie Lemminge darauf abgehen und ungeprüft einfach alles in sich aufsaugen.
Activision-Manager erhalten Millionen
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Mich verwundert da eigentlich nur das er 10 Mio. BAR bekommt Oo. Also Bar, was so viel bedeutet wie "in Koffern" ?! Was denken die sich eigentlich dabei? ^^
@Tony
Die Grafik passt prima zu dem Artikel den ich auf Spiegel Online gelesen habe.
Wenn jemand mehr interesse an diesem Thema hat, der sollte mal in den Wirtschaftsteil von Spiegel Online klicken. Der Artikel hieß irgendwas mit "Das Gier-Virus"
@Tony
Die Grafik passt prima zu dem Artikel den ich auf Spiegel Online gelesen habe.
Wenn jemand mehr interesse an diesem Thema hat, der sollte mal in den Wirtschaftsteil von Spiegel Online klicken. Der Artikel hieß irgendwas mit "Das Gier-Virus"
- hydro skunk 420
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Genug verdient!
Hi LawrenceXXX,LawrenceXXX hat geschrieben:Also Leute mal halblang hier. Die News ist ja schon so was von in einer ekligen Tonlage geschrieben, das mich das tierisch ankotzt. Der Ton macht die Musik.
Denn: Kotick ist nicht nur der Manager gewesen, sondern ihm gehörte auch Activision!!! Ca. 1990 stand Activison kurz vor dem Bankrott und Kotick stieg mit 440.000$ ein. Das war 1990 ne ganze Menge! Er riskierte seine eigene Kohle! Kotick begann, neue Spiele zu entwickeln. Mit der Weile ist Activision über 7 Mrd. US$ an der Börse Wert. Und sicher ist das auch zu einem großen Teil sein Verdienst. Und da hört sich 20 Mio. im Verhältnis doch recht wenig an.
Kotick ist mitnichten ein gesichtsloser, Leute entlassender Manager. Financial Times Deutschland schreibt z.B.:
Während andere Anbieter massenweise Mitarbeiter entließen, entschied sich Kotick für das Gegenteil: Er nahm vielversprechende Spieleentwickler unter Vertrag und bemühte sich um medienwirksame Partnerschaften mit berühmten Persönlichkeiten wie dem US-Skateboarding-Star Tony Hawk.
Und dann sollten wir alle nicht vergessen: Dank Activision gibt es so geile Spiele wie Call of Duty 4 oder Guitar Hero.
Also wo ist das Problem? Wenn jemand ne Firma aufbaut, hat er es verdient. Wenn sie so geile Produkte wie Activision macht, dann erst recht.
Und von mir gibt es an 4players die rote Karte für diesen boulevardesken Stil, der so manchen Fakt verschweigt.War ja klar, das die Masse der Leser wie Lemminge darauf abgehen und ungeprüft einfach alles in sich aufsaugen.
die Verdienste von Kotick um Activision will hier doch überhaupt niemand in Abrede stellen. Er hat den Laden erst wieder groß gemacht. Es geht doch nur darum, ob es gerechtfertigt ist, dass er jetzt zu seinem üblichen Gehalt und Aktienoptionen als Chef (das auch schon nicht schlecht sein dürfte) noch die 20 Mio. Dollar oben drauf bekommt. Wenn er zwei oder drei Mio. für seine ehemaligen Investitionen bekommen würde, würde es doch niemand interessieren, aber diese Summe ist entschieden mehr, als angebracht ist.
Wir wissen natürlich insgeheim genau, warum er das viele Geld bekommt. Das hat er gekriegt, damit er der Fusion von Activision und Vivendi Games überhaupt erst zustimmt. Es ist sozusagen sein "Schweigegeld", damit er der Sache keine Steine in den Weg legt. Und die vielen WoW- oder Call of Duty-Jünger haben es bezahlt, ohne dass sie wahrscheinlich je von der Fusion oder von Kotick gehört hätten.
Ich wüsste außerdem nicht, warum der Ton der News in irgendwelcherweise tendenziell sein sollte. Die News ist eher in einem neutralen Ton verfasst, den wir hier immer haben.
In diesem Sinne,
4P|Bodo
- Kajetan
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Und das ist die größte Lüge von allen Lügen, mit denen wir jeden Tag zugeschissen werden. Dass man es "schaffen kann", wenn man sich nur genug anstrengt.nurderhsv hat geschrieben: wenn ihr nicht ertragen könnt, dass jemand mehr Erfolg und Geld hat, dann legt euch doch mal selbst ins Zeug...
Ich erwähne hier der Vollständigkeit halber den Begriff "Working Poor". Leute, die zwar einen vollwertigen Job haben und sich dort abmühen, aber so wenig Geld dafür bekommen, dass sie davon nicht leben können. Auch erwähne ich gerne Begriffe wie Diskriminierung, Ausgrenzung und Seilschaften. Hast Du die falsche Hautfarbe, das falsche Geschlecht, die falschen Überzeugungen kannst Du Dich anstrengen, wie Du lustig bist ... Du kommst trotzdem nicht weiter.
Also hör bitte auf, diese erbärmliche Lüge von "Man muss sich nur anstrengen" zu erzählen.
-
LawrenceXXX
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Hallo Bodo,
erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Das zeigt mir mal wieder, dass sich 4players doch um seine treuen Leser kümmert.
Jetzt zum Thema: Ich habe deshalb so "scharf" kritisiert, weil ich selbst Ökonom bin, einige Zeit in New York im Bereich Unternehmensübernahmen gearbeitet habe und exakt solche Fusionen mitbetreut habe.
Ein Ökonom unterscheidet dabei sehr strikt zwischen einem reinen Manager und einem Eigentümermanager. Der erste kann außer seinem Job nicht viel verlieren, ist gerade in angelsächsischen Ländern oft nur ein paar Jahre an der Macht und sein Handeln ist (leider) oftmals nur kurzfristig und an den Interessen der Investoren ausgerichtet.
Ein Eigentümerunternehmer ist länger dabei (oftmals sein ganzes Leben), kann bei falschen Entscheidungen neben Job auch das Unternehmen verlieren und agiert strategisch idR langfristig.
In meinen Jobs habe ich gelernt, dass man bei so etwas also differenzieren muss. Ich habe sehr viele Deals gesehen, bei denen Manager/ Konsortien Unternehmen gekauft haben, die Kosten auf Teufel komm raus reduzierten (Outsourcing Richtung China/ Mexiko, Gehaltsverzicht etc. etc.), um dann auch so schnell wie möglich wieder Kasse zu machen.
Dann gab es aber auch die Deals, bei denen man gesehen hat, dass es sich um Eigentümermanager handelte, die sich wirklich um ihre Firma kümmerten, investierten, innovativ waren, langfristig handelten, exzellente Produkte schafften und Menschen in Lohn und Brot brachten. Diese Seite ist auch nicht unbedingt in der Minderheit.
Wenn ich nun euren Artikel lese, dann wirkt es wieder mal so, als ob Herr Kotick vor 2 Jahren CEO wurde, fix Kosten reduzierte und jetzt Kasse macht. Sprich, er ist die typische Karrikatur eines Managers. Aber ich denke, bei Herrn Kotick handelt es sich wirklich um jemanden, der etwas geleistet hat. Und letztlich sind solche Unternehmer - auch wenn es sich hochtrabend anhört - die Eckpfeiler der Gesellschaft.
Mit eurem Artikel stoßt Ihr ja auch gerade in eine brandaktuelle Debatte. Sogar die Kanzlerin kritisiert in einer Rede Managementgehälter. Fast täglich findet man auf Spiegel.de oder in der Wirtschaftswoche gute Artikel. Und ja, Manager begreifen nicht, dass ihr Handeln eine gesellschaftliche Komponente hat und mit ihrer Gier sowohl die soziale Marktwirtschaft sowie die Demokratie als Ganzes erodieren. Ferner sind Managergehälter keine Marktgehälter (auch wenn Manager das gerne behaupten)! Dennoch aber wird, wie gesagt, nicht differenziert. Die Diskussion, die jetzt geführt wird, konnte man also schon vorausahnen.
Und nun lese ich - und ich komme ja als Gamer (wenn auch nur wenig derzeit) zu euch - genau darüber etwas. Ich hätte es anders geschrieben. Ich hätte etwas eingebaut wie:
Kotick übernahm im Jahre 1990 für 440.000 US-Dollar Activision und rettete damit das Unternehmen vor dem drohenden Aus. In den Folgejahren entstanden unter seiner Regie bei Activsion solch kommerziell erfolgreiche Spieleserien wie Call of Duty oder Guitar Hero.
erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Das zeigt mir mal wieder, dass sich 4players doch um seine treuen Leser kümmert.
Jetzt zum Thema: Ich habe deshalb so "scharf" kritisiert, weil ich selbst Ökonom bin, einige Zeit in New York im Bereich Unternehmensübernahmen gearbeitet habe und exakt solche Fusionen mitbetreut habe.
Ein Ökonom unterscheidet dabei sehr strikt zwischen einem reinen Manager und einem Eigentümermanager. Der erste kann außer seinem Job nicht viel verlieren, ist gerade in angelsächsischen Ländern oft nur ein paar Jahre an der Macht und sein Handeln ist (leider) oftmals nur kurzfristig und an den Interessen der Investoren ausgerichtet.
Ein Eigentümerunternehmer ist länger dabei (oftmals sein ganzes Leben), kann bei falschen Entscheidungen neben Job auch das Unternehmen verlieren und agiert strategisch idR langfristig.
In meinen Jobs habe ich gelernt, dass man bei so etwas also differenzieren muss. Ich habe sehr viele Deals gesehen, bei denen Manager/ Konsortien Unternehmen gekauft haben, die Kosten auf Teufel komm raus reduzierten (Outsourcing Richtung China/ Mexiko, Gehaltsverzicht etc. etc.), um dann auch so schnell wie möglich wieder Kasse zu machen.
Dann gab es aber auch die Deals, bei denen man gesehen hat, dass es sich um Eigentümermanager handelte, die sich wirklich um ihre Firma kümmerten, investierten, innovativ waren, langfristig handelten, exzellente Produkte schafften und Menschen in Lohn und Brot brachten. Diese Seite ist auch nicht unbedingt in der Minderheit.
Wenn ich nun euren Artikel lese, dann wirkt es wieder mal so, als ob Herr Kotick vor 2 Jahren CEO wurde, fix Kosten reduzierte und jetzt Kasse macht. Sprich, er ist die typische Karrikatur eines Managers. Aber ich denke, bei Herrn Kotick handelt es sich wirklich um jemanden, der etwas geleistet hat. Und letztlich sind solche Unternehmer - auch wenn es sich hochtrabend anhört - die Eckpfeiler der Gesellschaft.
Mit eurem Artikel stoßt Ihr ja auch gerade in eine brandaktuelle Debatte. Sogar die Kanzlerin kritisiert in einer Rede Managementgehälter. Fast täglich findet man auf Spiegel.de oder in der Wirtschaftswoche gute Artikel. Und ja, Manager begreifen nicht, dass ihr Handeln eine gesellschaftliche Komponente hat und mit ihrer Gier sowohl die soziale Marktwirtschaft sowie die Demokratie als Ganzes erodieren. Ferner sind Managergehälter keine Marktgehälter (auch wenn Manager das gerne behaupten)! Dennoch aber wird, wie gesagt, nicht differenziert. Die Diskussion, die jetzt geführt wird, konnte man also schon vorausahnen.
Und nun lese ich - und ich komme ja als Gamer (wenn auch nur wenig derzeit) zu euch - genau darüber etwas. Ich hätte es anders geschrieben. Ich hätte etwas eingebaut wie:
Kotick übernahm im Jahre 1990 für 440.000 US-Dollar Activision und rettete damit das Unternehmen vor dem drohenden Aus. In den Folgejahren entstanden unter seiner Regie bei Activsion solch kommerziell erfolgreiche Spieleserien wie Call of Duty oder Guitar Hero.
Zuletzt geändert von LawrenceXXX am 11.12.2007 16:15, insgesamt 1-mal geändert.
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nurderhsv
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Re: Genug verdient!
Bodo, wenn ich das Ende der Eigenständigkeit der von mir gegründeten Firma unterschreiben müsste und damit quasi auch meinen eigenen Abgang auf Zeit, dann würde ich 20 Mio bei einem Jahresumsatz in Milliardenhöhe nicht gerade als üppig bezeichnen... man sollte hier wirklich mal die Maßstäbe im Auge behalten und nicht die absoluten Zahlen, die in dieser Neidgesellschaft jeden auf die Palme bringen. Finde ich...4P|Bodo hat geschrieben:Hi LawrenceXXX,LawrenceXXX hat geschrieben:Also Leute mal halblang hier. Die News ist ja schon so was von in einer ekligen Tonlage geschrieben, das mich das tierisch ankotzt. Der Ton macht die Musik.
Denn: Kotick ist nicht nur der Manager gewesen, sondern ihm gehörte auch Activision!!! Ca. 1990 stand Activison kurz vor dem Bankrott und Kotick stieg mit 440.000$ ein. Das war 1990 ne ganze Menge! Er riskierte seine eigene Kohle! Kotick begann, neue Spiele zu entwickeln. Mit der Weile ist Activision über 7 Mrd. US$ an der Börse Wert. Und sicher ist das auch zu einem großen Teil sein Verdienst. Und da hört sich 20 Mio. im Verhältnis doch recht wenig an.
Kotick ist mitnichten ein gesichtsloser, Leute entlassender Manager. Financial Times Deutschland schreibt z.B.:
Während andere Anbieter massenweise Mitarbeiter entließen, entschied sich Kotick für das Gegenteil: Er nahm vielversprechende Spieleentwickler unter Vertrag und bemühte sich um medienwirksame Partnerschaften mit berühmten Persönlichkeiten wie dem US-Skateboarding-Star Tony Hawk.
Und dann sollten wir alle nicht vergessen: Dank Activision gibt es so geile Spiele wie Call of Duty 4 oder Guitar Hero.
Also wo ist das Problem? Wenn jemand ne Firma aufbaut, hat er es verdient. Wenn sie so geile Produkte wie Activision macht, dann erst recht.
Und von mir gibt es an 4players die rote Karte für diesen boulevardesken Stil, der so manchen Fakt verschweigt.War ja klar, das die Masse der Leser wie Lemminge darauf abgehen und ungeprüft einfach alles in sich aufsaugen.
die Verdienste von Kotick um Activision will hier doch überhaupt niemand in Abrede stellen. Er hat den Laden erst wieder groß gemacht. Es geht doch nur darum, ob es gerechtfertigt ist, dass er jetzt zu seinem üblichen Gehalt und Aktienoptionen als Chef (das auch schon nicht schlecht sein dürfte) noch die 20 Mio. Dollar oben drauf bekommt. Wenn er zwei oder drei Mio. für seine ehemaligen Investitionen bekommen würde, würde es doch niemand interessieren, aber diese Summe ist entschieden mehr, als angebracht ist.
Wir wissen natürlich insgeheim genau, warum er das viele Geld bekommt. Das hat er gekriegt, damit er der Fusion von Activision und Vivendi Games überhaupt erst zustimmt. Es ist sozusagen sein "Schweigegeld", damit er der Sache keine Steine in den Weg legt. Und die vielen WoW- oder Call of Duty-Jünger haben es bezahlt, ohne dass sie wahrscheinlich je von der Fusion oder von Kotick gehört hätten.
Ich wüsste außerdem nicht, warum der Ton der News in irgendwelcherweise tendenziell sein sollte. Die News ist eher in einem neutralen Ton verfasst, den wir hier immer haben.
In diesem Sinne,
4P|Bodo
Zuletzt geändert von nurderhsv am 11.12.2007 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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nurderhsv
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Die habe ich nie erzählt, mein Freund, Du siehst Gespenster... ich habe gesagt, dass man es dem Mann nach seinem Engagement gönnen soll, und wenn man es ihm neidet, dann soll man lieber versuchen, es ihm nachzumachen, anstatt rumzujaulen und sich zu beschweren, wie ungerecht die Welt ist. Und ja, die Welt ist ungerecht, aber das hat damit nix zu tun. Erbärmlich, oder?Kajetan hat geschrieben:Und das ist die größte Lüge von allen Lügen, mit denen wir jeden Tag zugeschissen werden. Dass man es "schaffen kann", wenn man sich nur genug anstrengt.nurderhsv hat geschrieben: wenn ihr nicht ertragen könnt, dass jemand mehr Erfolg und Geld hat, dann legt euch doch mal selbst ins Zeug...
Ich erwähne hier der Vollständigkeit halber den Begriff "Working Poor". Leute, die zwar einen vollwertigen Job haben und sich dort abmühen, aber so wenig Geld dafür bekommen, dass sie davon nicht leben können. Auch erwähne ich gerne Begriffe wie Diskriminierung, Ausgrenzung und Seilschaften. Hast Du die falsche Hautfarbe, das falsche Geschlecht, die falschen Überzeugungen kannst Du Dich anstrengen, wie Du lustig bist ... Du kommst trotzdem nicht weiter.
Also hör bitte auf, diese erbärmliche Lüge von "Man muss sich nur anstrengen" zu erzählen.
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Zinss
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genau richtig.hier gehts wieder nur um die typisch deutsche neiddiskussion.anstatt sich zu fragen warum man selber net soviel verdient wird der managerjob verunglimpft obwohls verschwindend gering viele sind die solche gehälter erhalten.diskussionen um höchst-oder niedriglöhne sind nix anderes als sozialistische gleichschalterei...nurderhsv hat geschrieben:Die habe ich nie erzählt, mein Freund, Du siehst Gespenster... ich habe gesagt, dass man es dem Mann nach seinem Engagement gönnen soll, und wenn man es ihm neidet, dann soll man lieber versuchen, es ihm nachzumachen, anstatt rumzujaulen und sich zu beschweren, wie ungerecht die Welt ist. Und ja, die Welt ist ungerecht, aber das hat damit nix zu tun. Erbärmlich, oder?Kajetan hat geschrieben:Und das ist die größte Lüge von allen Lügen, mit denen wir jeden Tag zugeschissen werden. Dass man es "schaffen kann", wenn man sich nur genug anstrengt.nurderhsv hat geschrieben: wenn ihr nicht ertragen könnt, dass jemand mehr Erfolg und Geld hat, dann legt euch doch mal selbst ins Zeug...
Ich erwähne hier der Vollständigkeit halber den Begriff "Working Poor". Leute, die zwar einen vollwertigen Job haben und sich dort abmühen, aber so wenig Geld dafür bekommen, dass sie davon nicht leben können. Auch erwähne ich gerne Begriffe wie Diskriminierung, Ausgrenzung und Seilschaften. Hast Du die falsche Hautfarbe, das falsche Geschlecht, die falschen Überzeugungen kannst Du Dich anstrengen, wie Du lustig bist ... Du kommst trotzdem nicht weiter.
Also hör bitte auf, diese erbärmliche Lüge von "Man muss sich nur anstrengen" zu erzählen.
- gracjanski
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der thread beiweist mal wieder, warum ich gerne bei 4p bin: hier sind kluge Leute unterwegs mit einem etwas breiterem Horizont.
Mediziner haben z.b. nicht schlechte 10% bekommen... aber was sie verdienen ist einfach armselig.
(das war ironisch)
Siehts du da irgendeine ungerechtigkeit? Ich nicht: erstens sehe ich, das TOP Manager gerade mal paar Mille verdienen (wieviel verdienen schauspieler, sportler?) für eine Leistung, die nie einer aus der Mittelschicht erbringen könnte. Und zweitens fehtl da die info, was der ursprungszustand war. Wenn jn. nach 5 Jahren 50% mehr verdient hört sich das natürlich nicht schlecht an. Aber 50% von 500.000 € für einen Top Manager ist lächerlich.Tony hat geschrieben:
Mediziner haben z.b. nicht schlechte 10% bekommen... aber was sie verdienen ist einfach armselig.
das hört sich sehr wissenschaftlich an. Ich schätze, sie haben die Problematik von vielen Seiten durchleuchtet und vieles relativiert. Wie schön, dass der Populismus in unserer aufgeklärten Zeit keine Chance hat...toxic_avenger hat geschrieben: Wenn jemand mehr interesse an diesem Thema hat, der sollte mal in den Wirtschaftsteil von Spiegel Online klicken. Der Artikel hieß irgendwas mit "Das Gier-Virus"
(das war ironisch)
ist es aber: vor allem der titel hätte anders sein müssen.4P|Bodo hat geschrieben: Ich wüsste außerdem nicht, warum der Ton der News in irgendwelcherweise tendenziell sein sollte. Die News ist eher in einem neutralen Ton verfasst, den wir hier immer haben.
In diesem Sinne,
4P|Bodo
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Arkune
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IMO haben hier einige den Bezug zu den Werten verloren.
Wenn ich bei diesen Bezügen die Wörter „lächerlich“, „Peanuts“ oder derlei lese frage ich mich mit welchem Maß so einige hier messen.
Ich machen diesen Leute nicht ihr Gehalt streitig, es ist ok wenn sie viel Geld verdienen, sie haben ja auch was dafür getan, nur sage ich das es stellenweise vollkommen Maßlos geworden ist und das betrifft so manche Bereiche nicht nur Manger aber die waren das Thema dieser Nachricht.
Wenn ich bei diesen Bezügen die Wörter „lächerlich“, „Peanuts“ oder derlei lese frage ich mich mit welchem Maß so einige hier messen.
Ich machen diesen Leute nicht ihr Gehalt streitig, es ist ok wenn sie viel Geld verdienen, sie haben ja auch was dafür getan, nur sage ich das es stellenweise vollkommen Maßlos geworden ist und das betrifft so manche Bereiche nicht nur Manger aber die waren das Thema dieser Nachricht.
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LordsAvatar
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Falsch, 112,7 Mio, siehe z.B. hier oder FAZ vom vorletzten Sonntag.Ilove7 hat geschrieben:Das sind ja peanuts, wenn man an den porsche vorstand denkt, der bekommt 60 millionen im jahr!:
Du pauschalisierst mit deiner Aussage genauso, wie in der Phrase, über die du dich so aufregst. Natürlich gibts es Menschen, die aufgrund welchen Merkmals auch immer benachteiligt sind. Aber es gibt auch viele Menschen, die mehr in ihrem Arbeitsalltag erreichen könnten, wenn sie - wie von dir zitiert - sich eben mehr anstrengen würden.Und das ist die größte Lüge von allen Lügen, mit denen wir jeden Tag zugeschissen werden. Dass man es "schaffen kann", wenn man sich nur genug anstrengt.
Ich erwähne hier der Vollständigkeit halber den Begriff "Working Poor". Leute, die zwar einen vollwertigen Job haben und sich dort abmühen, aber so wenig Geld dafür bekommen, dass sie davon nicht leben können. Auch erwähne ich gerne Begriffe wie Diskriminierung, Ausgrenzung und Seilschaften. Hast Du die falsche Hautfarbe, das falsche Geschlecht, die falschen Überzeugungen kannst Du Dich anstrengen, wie Du lustig bist ... Du kommst trotzdem nicht weiter.
Also hör bitte auf, diese erbärmliche Lüge von "Man muss sich nur anstrengen" zu erzählen.

