Bay attackiert Microsoft & HD-DVD

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johndoe531805
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Beitrag von johndoe531805 »

Das Problem ist das mein Brenner mit DVD-RAM's nicht umgehen kann und die Medien noch teurer sind. Ausserdem lassen sie sich nicht mit jedem DVD-Player auslesen (z.B. Filme, TV-Serien, etc.).

Derzeit setze ich deswegen auf eine externe Festplatte (Seagate), die extra nur für Datensicherung angeschafft wurde. Der Hersteller ist derzeit mehr als zuverlässig und gibt bis zu 5 Jahren Garantie, selbst bei größeten Platten (derzeit 320GB).
Keksschmerz
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Beitrag von Keksschmerz »

Nein, DVD-RAM meinte ich nicht, sondern gewissermaßen den "Vorläufer": MOD (Magneto Optical Disc).

Die 9 GB Laufwerke bekommt man meistens recht günstig aus dem USA (rund 300$) und die Medien gibt's öfters in Deutschland bei ebay im Sammelpack.

Hier: http://search.ebay.com/search/search.dl ... category0=


Nachteile: Sehr langsame Schreib-/Lesezugriffe, teuere Medien (definitiv teurer als DVD-RAM) und es gibt auch nur SCSI-Geräte in dieser Größenordnung, so weit ich weiß.

Vorteile: Die extrem hohe Datensicherheit und Langzeithaltbarkeit der Medien. Obendrein sind die Medien ziemlich anspruchslos, was die Archivierung angeht.

Abgesehen davon, setze ich auch auf Seagate-Platten. :-)
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

VarUniiX hat geschrieben:Ich reich dir gleich ein Taschentuch rüber, damit du dich ausheulen kannst.

Frage: Wer hat den Microsoft-Konzern zu dem gemacht, was er heute ist?
Antwort: Die Verbraucher!
Wohl eher (un)glücklicher Zufall.
Kennst du die wahre Geschichte von B. Gates überhaupt.
Wenn du nicht Lesen willst guck dir mal Pirates of Sillicon Valley an.
Microsoft ist sicherlich kein Vorzeigeobjekt für soziales Engagement, aber ein Vorzeigeobjekt für die freie Marktwirtschaft. Sicherlich, das Stichwort Raubrittertum fällt einem dabei auch ein, aber trotzdem kann ein gewisser B. Gates verdammt stolz darauf sein, sein Unternehmen so weit gebracht zu haben.
Stolz von welchem Standtpunkt aus , Menschlich oder wirtschaftlich ?
Ich bin der Meinung weder noch er hat den Menschen und der Wirtschaft geschadet und das konnte er nur weil er sich ne Monopolstellung erschlichen hat;
Und die Kartellämter damals dem keiner grossen Bedeutung zugeteilt hat weil sie wie der rest der Welt über Computer gelacht haben.

Ich für meinen Teil habe einen Apple-Rechner zu Hause stehen. Natürlich standesgemäß mit Mac OS betrieben. Sollen doch die ganzen heulenden Spielejunkies Windows von ihren Rechnern runterschmeißen und alternative Betriebssysteme installieren. Dann können sie aber leider nicht mehr auf ihren PCs zocken und die Entzugserscheinungen würden sich ruckzuck einstellen. Aber nein! Da wird lieber der Sucht gefrönt anstatt diesem ach so bösen Konzern Microsoft Paroli in Form von Boykott zu bieten.
Ich benutze auch Linux aber für manche sachen braucht man Windows, weil sie über Jahre hinweg mit ihrem Geld, Einfluss und Seitenhieben verhindert haben das was besseres oder vergleichbares auf den Markt kommt.
JHetzt willst du uns kleinen Leuten ernsthaft die Schuld daran geben wo unteranderem Kartellämter versagt haben.
Zum Glück gibt es ja noch die Konsolen. Aber bitte keine 360er, da die ja aus den Händen von Bad Boy Billy stammt! (An dieser Stelle oute ich mich einfach mal als einer der ganz wenigen, die eine 360er zu Hause stehen haben.
Das ist schön für dich das du eine hast, ich hoffe auch du hast ne menge Spass damit und bist einer der wenigen die keine Probleme damit hatten oder haben werden.
Aber wieso machst du mich dann auf deinen auf deinen Apple Rechner aufmerksam wo unteranderem auch MS teilhaber ist.

Glaub mir: Wenn Sony die Möglichkeit dazu hätte, das zu vollbringen was Microsoft geschafft hat, würde Sony es auch tun. JEDES Unternehmen in dieser Branche würde sofort liebend gern den Platz von Microsoft einnehmen und JEDER Verbraucher würde liebend gerne den Platz von Bad Boy Billy einnehmen! Denn in der freien Marktwirtschaft gibt es kein schlechtes Gewissen! Und selbst wenn ein kleiner Normalbürger ein Gewissen hat. Mit dem ersten RICHTIG DICKEN Gehaltsscheck ist das Gewissen wieder beruhigt oder sogar ganz vergessen.
Glaube ich dir teilw. klar wäre jeder gerne Besitzer von MS aber ob er es genauso führen würde wie Gates ist doch höchst zweifelhaft.
Sony könnte wenn es wollte sie machen mehr Umsatz wie MS, wenn sie auf Umwelt und alles andere so sch****** würden wie MS hätten sie warscheinlich auch den gleichen Gewinn.
Hast du dir die Umweltstatstiken der Unternehmen mal angeguct ?
Da ist Sony einer der ersten und Microsoft einer der letzten wenn nicht sogar der letzte.
Und wie gut, daß Sony ein sooo vorbildliches Unternehmen ist. Ach ja...in der Provinz ist die Welt ja scheinbar noch in Ordnung.
Muss ich das verstehen ?
Wenn du auf den Bekanntheitsggrad hinaus wuillst dürfte der Begriff Sony ja wohl bekannter eie MS sein.

Das mit den "tausenden von Hackern" finde ich übrigens besonders witzig, da die meisten Hacker der neuen Generation (...ja, da gab es auch mal eine alte Generation, die noch sowas wie einen Ehrenkodex verfolgt hat...) auch nur noch dem Mainstream (=Microsoft und Konsorten) folgen. Die einen meckern über Microsoft und deren Produkte und die anderen hacken Microsoft und deren Produkte. Was hat es gebracht? Die Mauern von Jericho...ääähhhh...Microsoft wurden nicht im geringsten erschüttert!
Das kann man doch garnicht feststellen wer weis was MS für eine Stellung jetzt hätte ohne die ganze Aufklährungsarbeit und Hacks der Hcker
Nehmen wir mal Kevin Mitnick was hätten wir alles nicht ohne ihn erfahren auch im allg.

Kurz gesagt: Das Maul aufreißen kann heutzutage jeder. Mehr aber auch nicht.

Ergo: Nicht immer nur meckern, sondern auch mal was für die von euch Meckerköpppen propagierte "gute Sache" tun!
Maul aufreissen ?
Das ist der erste Schritt um auf Misstände aufmerksam zu machen, also an sich schon mal nicht verkehrt.
Ich tue auf meine art was für die sache, ich schreibe in Foren darüber und benutze MS produkte nur als letzte alternative.
The-Xee
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Beitrag von The-Xee »

Was an M$ wirklich nervt ist das sie niemals Standards anerkennen sondern immer versuchen ihre Standards mit biegen und brachen durchzuboxen damit sie diese dann nutzen können um ihre Monopolstellung zu wahren. Das Problem damit ist das sie dadurch den gesamten it und Elektronik Sektor ausbremsen !

Um mal ein paar beispiele zu nenen:
Videos:
M$ weigert sich patu den MP4 Standard in den mediaplayer zu integrieren um ihr bei weitem schlechteres wmv format durch zu boxen. Das hat zu folge das man im internet immer von allem 2 oder sogar 3 formate findet: Wmv, mov und flash. obwohl es mit mp4 eine wirklich guten von Wissenschaftlern entwickelten Standart gibt der das alle unnötig machen würde.

PostScript:
Seit Jahren schon ärgerlich in meiner Branche das Windows kein PostScript kann weil dieser von Adobe ist. Resultat davon Windows kann kein EPS richtig darstellen keine PS Drucker ansprechen, keine PS schriften lesen.

Festplatten:
Da sich M$ stets weigert Andere Festplatten Formate zu lesen müssen sämtliche externen Laufwerke die auch an Windows laufen sollen in Fat formatiert sein. Dieser Standard ist so veraltet das er keine modernen Techniken wie Meta suchsysteme unterstützt was bei 500 oder gar 1000 GB platten doch sehr hilfreich wäre.

Ich könnte jetzt noch stunden lang so weiter machen (z.b mit den internetsachen stichwort Java, Css u.s.w.)

Und das nervt einfach weil es mich jeden tag im beruf vor unnötige Probleme stellt !

So viel zu meiner Meinung zu M$ !
Keksschmerz
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Beitrag von Keksschmerz »

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Wohl eher (un)glücklicher Zufall.
Kennst du die wahre Geschichte von B. Gates überhaupt.
Wenn du nicht Lesen willst guck dir mal Pirates of Sillicon Valley an.
Ein in diesem Maße ständig über die Jahre hinweg gewachsenes Unternehmen nennst du einen Zufall?

Die wahre Geschichte werde ich wohl genau so gut kennen wie jeder, der sich für Microsoft interessiert und da ich nun auch schon ein paar Tage älter bin, hatte ich genügend Zeit mich ein die Materie einzulesen.

Was Pirates... angeht: :Daumenrechts:

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Stolz von welchem Standtpunkt aus , Menschlich oder wirtschaftlich ?
Ich bin der Meinung weder noch er hat den Menschen und der Wirtschaft geschadet und das konnte er nur weil er sich ne Monopolstellung erschlichen hat;
Und die Kartellämter damals dem keiner grossen Bedeutung zugeteilt hat weil sie wie der rest der Welt über Computer gelacht haben.
Wirtschaftlich natürlich! Denn wie gesagt haben menschliche Gewissensbisse meistens keinen Platz in der freien Marktwirtschaft. Dem entgegnet Billy Boy ja auch erfolgreich mit seiner privaten Hilfsstiftung. Wer weiß? Vielleicht ist sie in der Tat nur dazu da, um von seinen vieler Orts beschworenen wirtschaftlichen Greultaten abzulenken.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Ich benutze auch Linux aber für manche sachen braucht man Windows, weil sie über Jahre hinweg mit ihrem Geld, Einfluss und Seitenhieben verhindert haben das was besseres oder vergleichbares auf den Markt kommt.
JHetzt willst du uns kleinen Leuten ernsthaft die Schuld daran geben wo unteranderem Kartellämter versagt haben.
Eins vorweg: Ich bin auch einer von den "kleinen Leuten", aber ich suche die Fehler nicht in längst vergangenen Tagen. Höchstens in der nahen Vergangenheit!

Und wenn alles so schlecht ist, was Microsoft hervorbringt, warum greifen dann nicht die Gesetze der Evolution? Richtig! Weil wir uns in der freien Marktwirtschaft befinden. Ich habe eine tolle Idee, Microsoft kauft mir diese Idee ab, stampft sie ein und beide Vertragsparteien sind glücklich.

Außerdem: Wieviele Windows-User mag es weltweit geben, die tatsächlich auf Windows angewiesen sind? Die ganzen Zocker können es schon mal nicht sein, denn die sind nicht wirklich auf Windows angewiesen. Sie gehen halt einfach ihrem Hobby nach.
Anders sieht es natürlich im Office/Business-Bereich aus. In dieser Hinsicht gebe ich dir Recht, daß in vielen Bereichen eine Quasi-Abhängigheit herrscht. Das sehe ich auch in meinem Büro. Immerhin unterstützt unser Softwareanbieter (DATEV, Steuerberatersoftware) seit kurzer Zeit schonmal OpenOffice/StarOffice. Immerhin schon mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Worin liegt denn deine Abhängigkeit?

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Das ist schön für dich das du eine hast, ich hoffe auch du hast ne menge Spass damit und bist einer der wenigen die keine Probleme damit hatten oder haben werden.
Aber wieso machst du mich dann auf deinen auf deinen Apple Rechner aufmerksam wo unteranderem auch MS teilhaber ist.
Danke. Den Spaß habe ich. Ist sogar noch meine erste und keinen Ärger bislang damit gehabt. Und das gute Stück steht sogar schon seit genau 3 Tage vor dem deutschen Erstverkaufstag in meinem Wohnzimmer.

Meinen Apple erwähnte ich, weil das immerhin schon eine deutliche Alternative zu Wintel-PCs darstellt. Und eine Beteiligung stört mich persönlich nicht, da ich in Microsoft nicht die Wurzel allen Übels sehe.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Glaube ich dir teilw. klar wäre jeder gerne Besitzer von MS aber ob er es genauso führen würde wie Gates ist doch höchst zweifelhaft.
Sony könnte wenn es wollte sie machen mehr Umsatz wie MS, wenn sie auf Umwelt und alles andere so sch****** würden wie MS hätten sie warscheinlich auch den gleichen Gewinn.
Hast du dir die Umweltstatstiken der Unternehmen mal angeguct ?
Da ist Sony einer der ersten und Microsoft einer der letzten wenn nicht sogar der letzte.
Jeder der ein Wirtschaftsunternehmen wirtschaftlich korrekt leiten will, wird es so führen wie jetzt auch. Denn: Der wirtschaftliche Erfolg entscheidet. Und Bill Gates geht es doch nicht schlecht. Auch wenn scheinbar die halbe Welt ihm die Pest an den Allerwertesten wünscht, hält sich seine persönliche Schadensbilanz doch arg in Grenzen. Eine Torte vor laufender Kamera im Gesicht und ein verdreckter Anzug. Das war's so ungefähr. Mehr bekommt die halbe Welt nicht zustande? Wäre Microsoft ein nicht-amerikanisches Unternehmen, wäre die Army wohl schon längst in dem betreffenden Land eingefallen und hätte unter irgendeinem Vorwand den Firmensatz platt gemacht. Begonnen hätte diese fiktive Offensive natürlich traditionell mit dem selbstverschuldeten Absturz eines amerikanischen Hubschraubers. Ein gelungener Auftakt also.

Und was die Umweltbilanz angeht, so gebe ich dir natürlich Recht. Dem ist auch nichts zu entgegnen. Wobei die Umwelt-Aktivisten in diesem Fall bedeutend mehr unternehmen, als die IT-Aktivisten. Aber das nur am Rande bemerkt.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Muss ich das verstehen ?
Wenn du auf den Bekanntheitsggrad hinaus wuillst dürfte der Begriff Sony ja wohl bekannter eie MS sein.
Nein, auf den Bekanntheitsgrad wollte ich nun wirklich nicht hinaus, aber ansonsten lasse ich diesen Punkt jetzt einfach mal unkommentiert stehen.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Das kann man doch garnicht feststellen wer weis was MS für eine Stellung jetzt hätte ohne die ganze Aufklährungsarbeit und Hacks der Hcker
Nehmen wir mal Kevin Mitnick was hätten wir alles nicht ohne ihn erfahren auch im allg.
Genau! Das gute, alte Was-wäre-wenn-Spiel. Und da man unter diesen Umständen weder das eine noch das andere feststellen kann, ist es müssig (...aber trotzdem interessant...) darüber zu diskutieren. Vielleicht hätte Microsoft mittlerweile schon seinen eigenen Staat gegründet/gekauft und würde von dort aus "operieren".

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Maul aufreissen ?
Das ist der erste Schritt um auf Misstände aufmerksam zu machen, also an sich schon mal nicht verkehrt.
Ich tue auf meine art was für die sache, ich schreibe in Foren darüber und benutze MS produkte nur als letzte alternative.
Um Mißverständnissen vorzubeugen möchte ich ausdrücklich sagen, daß ich mit "Maul aufreissen" natürlich niemanden persönlich gemeint habe!

Ganz richtig. Maul aufreissen um auf Mißstände aufmerksam zu machen.

Aber mal ganz realistisch betrachtet: Wie lange reißt die Szene schon ihr Maul auf und betreibt geradezu Hetzerei gegen Microsoft? Schon sehr lange. Aber wirklich genützt hat es nichts. Sicher, Microsoft hatte einige Rückschläge verzeichnen müssen, ob die das Wachstum aber empfindlich gestört haben, wage ich zu bezweifeln.

Und sicher, Aktivismus ist sehr lobenswert, aber teilweise nimmt das Verhalten der Szene schon beinahe faschistoide Züge an. Und das finde ich sehr bedenklich.

Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich kein Microsoft-Befürworter. Ich weiß, daß manche firmenpolitischen Entscheidungen zweifelhaft sind. Ich weiß aber auch, daß es sich bei Microsoft um ein enorm erfolgreiches Unternehmen handelt. Und mit diesem Auge sehe ich Microsoft halt meistens und wenn ich das andere Auge auf Microsoft richte, dann verspüre ich gerade das Gefühl von abgrundtiefem Hass, sondern eher von sachlicher Kritik. :-)
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

Also Hass ist grundsätzlich falsch.
Ich bevorzuge Ablehnung.
Jeder kann MS natürlich so sehen wie er will aber selbst wenn man beide Augen zumacht bleibt die Firma doch sehr fragwürdig.
Nur weil das Unternehmen einr gute Konsole rausgebracht hat sollte man nicht ausser acht lassen wer MS eig. ist.
Aber gerade die neue 360 Jugend scheint das voller stolz zu vergessen.
Leider muss ein Unternehmen in der freien Marktwirtschaft zum überleben hart sein.
Aber muss MS denn um jeden Preis der beste und einzige sein.
Ein Kapitallistisch denkender teil von mir kann ja gut nachvollziehen das ein junges aufstrebendes Unternehmen wie MS damals die eine fragwürdige Entscheidung trifft aber wieso hat sich nach 30 Jahren Milliarden gescheffle nichts geändert ?
Warum die Menschheit nicht daran geändert hat ?
Weil die 20 wichtigsten Leute gekauift wurden und was soll man als kleiner Mann denn schon gegen ein Milliarden Unternehmen machen ausser Stück für Stück die Fassade einreissen um das wahre dahinter zusehen was ja auch geglückt ist zumindest bei manchen, oder sollen wir wegen MS einen Bürgerkrieg anfangen ?
Bleibt eben alles Ansichtssache nicht jeder ist zum Idealist geboren aber jeder ist als Mensch geboren und das sollte man nicht vergessen auch nicht wenn man ein Unternehmen leitet.
Keksschmerz
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Beitrag von Keksschmerz »

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Also Hass ist grundsätzlich falsch.
Ich bevorzuge Ablehnung.
Selbstverständlich war das Wort Hass nicht auf dich persönlich gemünzt, sondern auf den allgemein vorherrschenden Tenor in der Szene.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Jeder kann MS natürlich so sehen wie er will aber selbst wenn man beide Augen zumacht bleibt die Firma doch sehr fragwürdig.
Rein objektiv betrachtet kann man definitiv nicht mehr von "sehr fragwürdig" sprechen. Sicher: Microsoft hat keine weiße Weste, aber welches Großunternehmen hat das schon? Das ist selbstverständlich keine Entschuldigung für Microsoft, aber dann frage ich mich, warum man immer nur diesen Namen liest? Du wirst sicherlich wissen, welche Unternehmen gemeint sein könnten, im Gegensatz zu dem Großteil der beinahe-faschistoiden Microsoft-Hasser.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Nur weil das Unternehmen einr gute Konsole rausgebracht hat sollte man nicht ausser acht lassen wer MS eig. ist.
Aber gerade die neue 360 Jugend scheint das voller stolz zu vergessen.
Wer oder was ist Microsoft denn? Ein bösartiger Diktator oder ein totalitärer Staat? Amnesty International wird Microsoft sicherlich nicht auf seiner Abschußliste haben. Menschlich betrachtet gibt es nämlich bedeutend schwerwiegendere Probleme als Microsoft.

Und in Bezug auf die Jugend solltest du das "360" treffenderweise einfach weglassen, da ein Großteil der heutigen Jugend (egal ob nun PS3-Jugend oder 360-Jugend) eh nicht fundiert bei solchen Themen mitreden kann. Über jede Ausnahme freue ich mich übrigens sehr!

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Leider muss ein Unternehmen in der freien Marktwirtschaft zum überleben hart sein.
Aber muss MS denn um jeden Preis der beste und einzige sein.
Dies sind nun einmal die Gesetze der freien Marktwirtschaft. Deswegen gibt es auch kein "leider" und die Frage nach dem besten und einzigen beantwortet sich aufgrund der marktwirtschaftlichen Lage automatisch: Ja!

Allerdings bezieht sich die Antwort "ja" auch auf jedes andere Unternehmen in der freien Marktwirtschaft, das "nach Lehrbuch" geführt wird. Denn Gewinnmaximierung und alleinstellende Marktbeherrschung (Quasi-Monopol) sind oberste Maximen.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Ein Kapitallistisch denkender teil von mir kann ja gut nachvollziehen das ein junges aufstrebendes Unternehmen wie MS damals die eine fragwürdige Entscheidung trifft aber wieso hat sich nach 30 Jahren Milliarden gescheffle nichts geändert ?
Warum sollte man ein Erfolgsrezept ändern? :-)

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Warum die Menschheit nicht daran geändert hat ?
Weil die 20 wichtigsten Leute gekauift wurden und was soll man als kleiner Mann denn schon gegen ein Milliarden Unternehmen machen ausser Stück für Stück die Fassade einreissen um das wahre dahinter zusehen was ja auch geglückt ist zumindest bei manchen, oder sollen wir wegen MS einen Bürgerkrieg anfangen ?
Genau! Alle wichtigen Leute wurden gekauft. Und jeder, der nichts von dem Kuchen abbekommen hat, fängt auf einmal an zu schreien. Das nennt man Futterneid.

Microsofts Fassade hat sicherlich gelitten. Sichtbar aber auch nur für jene, die sich in der Wirtschaft auskennen und die Microsofts Marktpositionierung einschätzen und beurteilen können. Der Rest teilt sich grob in zwei Gruppen:
1. Diejenigen, denen Microsoft schlicht und ergreifend egal ist bzw. denen die Firma nichts sagt.
2. Diejenigen, die als unwissende Herde einfach hinter denen hinterlaufen, die Microsoft aktiv und fundiert bekämpfen (soweit es denen möglich ist), aber eigentlich garnicht wissen warum sie das tun.

Die Idee mit dem Bürgerkrieg ist keine schlechte Idee. Wenn die Ideale der Microsoft-Gegner wirklich so tief verwurzelt sind, sollte das doch eigentlich kein Problem sein.

Man nehme alleine mal die Zockergemeinde: Würde die von heute auf Morgen dauerhaft auf sämtliche Microsoftprodukte (Betriebssystem, Konsolen, Spiele) verzichten, würde Microsofts Marktanteil in gewissen Bereichen rapide in den Keller sinken.

Würde die Zockergemeinde - zumindest der Microsoft "hassende" Teil - das machen? Sicherlich nicht! Denn das Vergnügen zu spielen ist deutlich stärker ausgeprägt als ihr Anti-Microsoft-Ideal. Sofern diese Ideale überhaupt existent sind und nicht nur vorgetäuscht.

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Bleibt eben alles Ansichtssache nicht jeder ist zum Idealist geboren aber jeder ist als Mensch geboren und das sollte man nicht vergessen auch nicht wenn man ein Unternehmen leitet.
Man könnte auch sagen, daß jeder ein Ideal hat. Ob dieses jeweilige Ideal nun richtig oder falsch ist, sollte man dabei aber einer Wertung entziehen.
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

Wer Microsoft ist ?
Das fragst du nicht wirklich ?
Microsoft ist einer der schlimmsten Unternehmen die ich kenne jetzt komm nicht mit freier Marktwirtschaft denn es gibt auch genug Unternehmen die erfolgreich ohne die schmutzigen Tricks sind und schmutzig muss bei MS neu definiert werden.
Die haben nicht unmsonst ständig verfahren und die Kartellämter an den Hacken.
Microsoft steht nict ganz oben auf der Liste von Amnesty International aber sie haben schon ein kritisches Auge drauf geworfen.
Bei Greenpeace sieht das wieder anders aus.
Ich habe was zusammen getragen was du jederzeit bei Goggle finden kannst, aber nur ein bischen was allgemeines sonst würde ich das Forum sprengen.
Aber man kann ein Bild von MS bekommen.

Microsoft-Weihnachtsmann beleidigt Kinder
Erschienen am 05. Dezember 2007 | Christoph Schmidt

Oralsex und Bastard: Ein künstlich geschaffener Weihnachtsmann hat im Online-Chat von Microsoft Kinder mit rüden Kommentaren belästigt. Der Konzern hatte den Software-Roboter online gestellt, um Kindern einen virtuellen Weinhachtsmann im Windows Live Messenger zu bieten.
Microsofts neueste künstliche Intelligenz - ein Weihnachtsmann für den Windows Live Messenger - hat Kinder im Live-Chat mit vulgären Kommentaren belästigt. So verwickelte die Software ein Geschwisterpaar, gerade mal elf und dreizehn Jahre alte Mädchen, in ein Gespräch über Oralsex. Die Mädchen hatten den Weihnachtsmann im Chat aufgefordert, Pizza zu essen. Zunächst wiegelte dieser ab, er könne keine Pizza essen und sagte schließlich: "Es ist lustig über Oralsex zu sprechen, aber ich will über etwas anderes reden."
Vulgärer Weihnachtsmann
Offenbar gab die Software auch Beleidigungen an seine Chatpartner weiter. So testeten die Redakteure der Branchenseite The Register die künstliche Intelligenz und nannten den Weihnachtsmann einen "Bastard". Dieser erwiderte: "Ich denke du bist hier der Bastard." Microsoft bestätigte mittlerweile die Vorfälle und nahm den Weihnachtsmann aus dem Netz.


Windows ME
Erschienen am 19. April 2007
Verspottet als "Windows in Farbe" wurde die "Millenium Edition" von Microsofts Betriebssystem nie ein Kassenschlager. Ohnehin war das Programm eine Notlösung – "ME" wurde als Zwischenversion veröffentlicht, um die Wartezeit der Kunden auf Windows XP zu überbrücken. Das Programm hatte jedoch so viele Macken, dass die Anwender lieber bei Windows 98 SE blieben – um auf den echten Nachfolger zu warten.

Windows Vista
Erschienen am 19. April 2007
Der XP-Nachfolger kommt kaum in die Gänge. Im September 2007, gut sieben Monate nach Marktstart, war Vista laut Net Applications lediglich auf sechs Prozent aller PC-Systeme installiert. Besonders übel trifft es Microsoft im Boom-Markt China. Dort konnte das Unternehmen in den ersten zwei Monaten kaum 300 Kopien des neuen Windows absetzen – so zumindest eine Information des größten chinesischen Software-Resellers. Die Kunden griffen offenbar lieber zu raubkopierten Versionen, die in kürzester Zeit massenhaft auf Schwarzmärkten überall im Reich der Mitte aufgetaucht waren.



MSX
Erschienen am 19. April 2007
In den Achtziger Jahren versuchte Microsoft mit MSX eine gemeinsame Hardware-Plattform für Heimcomputer durchzusetzen. Damals existierten verschiedene Computersysteme, die zueinander weitgehend inkompatibel waren. Programme und Erweiterungen für MSX-Computer sollten mit jeder beliebigen MSX-Maschine laufen können. Außer in Japan setzte sich das System jedoch nirgendwo durch – der von Microsoft angestrebte Standard war gescheitert.


MSNBC
Erschienen am 19. April 2007
Im Jahr 1995 beschlossen Microsoft und der TV-Sender NBC eine weitreichende Partnerschaft. Ziel war die Schaffung eines umfassenden Nachrichtenangebots für Web und Fernsehen. Der Start von MSNBC und dem Internetangebot MSNBC.com wurde groß gefeiert – NBC sah sich schon als neuen Player im Internet, und Microsoft wollte zum großen Inhalteanbieter aufsteigen. Zehn Jahre später endete die Partnerschaft sang und klanglos, Microsoft überließ NBC die Mehrheit am gemeinsamen Sender.


Microsoft Money
Erschienen am 19. April 2007
Aus kartellrechtlichen Gründen verbot der amerikanische Staat Microsoft im Jahr 1995, die Softwarefirma Intuit aufzukaufen. Deren Finanzmanagement-Software Quicken hätte Microsoft zum Marktführer in diesem Segment werden lassen. Seitdem versucht der Konzern mit Microsoft Money Boden gut zu machen – vergeblich. Den Kunden ist das Programm zu umständlich und zu teuer im Vergleich zur Konkurrenz.


Microsoft Linux
Erschienen am 19. April 2007
Für Viele Gates' größter Flop: Niemals bei dem offenen Betriebsystem Linux mitgemischt zu haben. Anstatt mit dem UNIX-Abkömmling Geld zu verdienen und Freiwillige die Programmierarbeit erledigen zu lassen, investierte Gates lieber viel Zeit und Kapital, um Linux zu bekämpfen. Das brachte dem Konzern das Image des bösen Monopolisten und undemokratischen Open-Source-Bekämpfers ein – und Microsoft ließ sich damit eine Menge Know-How und potentielle Kundenkreise entgehen.


MS-DOS 4.0
Erschienen am 19. April 2007
Die Mutter aller Windows-Systeme: MS-DOS. 1988 veröffentlichte Microsoft die Version 4.0 als Nachfolger der enorm beliebten Version 3.3. Doch neben einigen Verbesserungen fiel das Betriebssystem vor allem durch Unmengen an Fehlern auf – kaum ein Anwender traute sich an diese Version heran. Bis heute ist das System unter Computer Veteranen legendär – als Beispiel für ein mehr schlecht als recht zusammengeschustertes System.


Microsoft Bob
Erschienen am 19. April 2007
Die Wohnzimmer-Variante von Windows hieß Microsoft Bob und kam 1995 auf den Markt. Die Idee kam von einer gewissen Melinda French – sie wollte ein System entwickeln, das auch Computer-Neulinge verstehen würden. Ein Reinfall auf der ganzen Linie, mit den Bob-Überbleibseln Rover, dem gelben Hund, und Clippy, der sprechenden Büroklammer, müssen sich Windows-Nutzer noch heute auseinandersetzen. Für Melinda hat sich das Projekt jedoch gelohnt – sie gewann Bill Gates Aufmerksamkeit und ist heute mit ihrem ehemaligen Boss verheiratet.

Freitag, 31.08.2007
Schweizer "Polit-Skandal" wegen Open XML?

Am Sonntag wird entschieden, ob das Dokumentenformat Open XML von Microsoft als ISO-Standard anerkannt wird. Derweil erhebt die Open-Source-Szene heftige Vorwürfe gegen Microsoft.
Kurz bevor die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen ISO darüber entscheiden wird, ob das Dokumentenformat von Microsoft, Office Open XML (ooxml), als Standard anerkannt wird, geht es in den verschiedenen nationalen ISO-Gremien heiss zu und her. Schweden hat mittlerweile den heftig kritisierten Entscheid für Microsoft rückgängig gemacht und wird sich nun der Stimme enthalten.
Auch in der Schweiz ist es mittlerweile brisant geworden. Die deutsche 'Computerwoche' schreibt heute, dass in der auf Neutralität bedachten Schweiz Microsoft zum Auslöser eines "politischen Skandals" werden könnte.
Hintergrund ist der Blog-Eintrag des Open-Source-Experten Matthias Stürmer vom vergangenen Mittwoch. Darin schreibt er, dass Microsoft in
den letzten zehn Tagen zwanzig Gold-Partner mobilisiert habe, damit sie im Komitee der Schweizerischen Normen-Vereinigung SNV für die Anerkennung des Standards stimmen. Der Standardisierung-Prozess habe damit seinen technischen Wert verloren und sei ein nur noch politischer Vorstoss zugunsten von Microsoft sowie eine Geldquelle für die SVN geworden. Happige Vorwürfe also.
Microsoft wehrt sich
Microsoft Schweiz weist diese Vorwürfe entschieden zurück. Unternehmenssprecher Holger Rungwerth schliesst kategorisch aus, dass Microsoft in irgendeiner Weise seine Partner dazu gebracht hat, an der Abstimmung teilzunehmen und für Microsoft zu stimmen. Wie Hans Peter Homberger, CEO der SNV, gegenüber inside-it.ch sagt, befinden sich nun 57 Mitglieder im Komitee, das nun bereits zum zweiten Mal darüber abstimmen wird, ob ooxml den ISO-Standard erhalten soll.
Bei der ersten Abstimmung am Dienstag dieser Woche habe es Formfehler gegeben, deshalb werde sie nun wiederholt, sagt Homberger. Die Mitglieder können bis Mitternacht kurz vor dem 2. September abstimmen. Am 2. September wird das Ergebnis an die ISO weitergeleitet. Wie die 'Wochenzeitung' gestern berichtete, wurde bei der ersten Abstimmung ooxml als Standard anerkannt. Homberger möchte nicht spekulieren, ob die zweite Abstimmung zum gleichen Ergebnis führen wird. Jedenfalls ist sicher, dass genau die gleichen 57 Mitglieder noch mal abstimmen werden.
Es dürfte keine Überraschung sein, dass unter den 57 Mitgliedern einige Microsoft-Partner zu finden sind. Sie haben wohl auch ein eigenes Interesse, dass der Standard anerkannt wird. Microsoft weist im Übrigen darauf hin, dass am Anfang der Debatte, also im April, bloss fünf Vertreter im Gremium sassen. Später kam eine erste Welle von Open-Source-Vertetern. Nun hat das Thema politische Brisanz und es dient letztlich als Nährstoff für die alte Rivalität zwischen Microsoft und der Open-Source-Szene, die ja mit der ISO-Anerkennung von OpenDocument bereits im Mai 2006 geschafft hat, was Microsoft am kommenden Sonntag erreichen möchte. (Maurizio Minetti)


Skandal Microsoft beutet Kunden aus


Nachdem jedes Jahr eine neue Office Version auf den Markt kommt, wird die Marketingstrategie von Microsoft klar. Sie schleusen extra viele Bugs in ihre Betriebssysteme und Anwendungsprogramme ein, so dass sie ihre neueren Versionen viel besser verkaufen können, die angemessen zu ihrer Leistungsteigerung viel zu überteuert sind. Freuen können sich die Hardwarehersteller, denn es werden immer Leistungstärkere Computer benötigt, um mit den Office Anwendungen und auch den Betriebssystemen von Microsoft arbeiten zu können. Wahrscheinlich bekommt Microsoft sogar noch Provisionen von den Hardwareherstellern, für ihre Bemühungen die Software langsamer zu machen.

GPM 1/00 - Seit 30 Jahren setzt sich der Anwalt erfolgreich für Verbraucherschutz ein.

Amerika kennt alle Arten von Helden. Erfolgreiche Unternehmer, Sportstars, Millionäre, aber auch und immer wieder Helden wider Willen. Helden kleiner Leute, Helden, wie sie von James Stewart in Hollywood-Filmen gespielt wurden, etwas naiv und weltabgewandt wirkende Typen, die daran glauben, dass ihre Tugend über die Interessen der Mächtigen obsiegen wird.

In Washington, am Dupont Circle, nur einen Steinwurf von den Büros der Industrielobbyisten entfernt, lebt solch ein Mann: Ralph Nader, 65 Jahre alt, Sohn libanesischer Einwanderer, Verbraucheranwalt, radikaler Demokrat, Bürgerrechtler – und der Kämpfer gegen Bosse wie Bürokraten schlechthin.

Niemand glaubt heute, dass Nader naiv ist. Als der Absolvent der Elite-Universitäten Princeton und Harvard nach Washington kam, unterschätzte ihn noch mancher. Die amerikanische Autoindustrie beispielsweise, allen voran General Motors (GM).

Dann publizierte Nader 1965 ein Buch, „Unsafe at any speed“ (Unsicher bei jeder Geschwindigkeit), in dem er der Autoindustrie vorwarf, sich keinen Deut um die Sicherheit ihrer Kunden zu kümmern. Speziell der Kleinwagen „Corvair“ von General Motors sei lebensgefährlich. Der Vorwurf traf auf den Punkt. GM setzte Detektive auf Nader an, die sein Privatleben ausschnüffelten. Ein schwerer Fehler: Nader klagte auf Verletzung der Privatsphäre, kassierte mehr als 400.000 Dollar Schadensersatz und gründete damit verschiedene Verbraucher- und Umweltverbände, ein Netzwerk, das heute rund 60 Organisationen umfasst.

„Unsafe at any speed“ machte Nader nicht nur berühmt, das Buch wird von Sozialwissenschaftlern zu den einflussreichsten dieses Jahrhunderts in den USA gezählt. Der Jurist hatte entdeckt, dass Gesellschaftskritik sich nicht immer mit der sogenannten großen Politik beschäftigen muss – nicht der Krieg in Vietnam oder der Rassismus der 60er Jahre waren seine Themen. Er griff die Konsumgesellschaft in ihrem Kern an: beim Konsum selbst, bei den Produkten. Und Nader setzte dort Verbesserungen durch: Sicherheitsgurte in Autos, gründlichere Inspektion von Schlachthöfen, staatliche Kontrolle gesundheitsschädlicher Strahlung, Verbesserungen von Erdgasleitungen, Haftung von Unternehmen für ihre Produkte – all das geht auf seine Initiativen zurück.

Dass Nader, der auf persönliche Fragen keine Antwort gibt, der so aufreizend uneitel wirkt, dass man dahinter schon wieder Eitelkeit vermutet, sich dem Verbraucherschutz widmet, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Er selbst verweigert sich jedem Konsum von Luxus und Mode. So kauft er seit den 60er Jahren immer die gleichen grauen Anzüge, und es heißt, dass er 1958 ein Dutzend Paar Schuhe günstig erwarb, die er bis heute trägt. Natürlich besitzt Nader kein Auto, keine Kreditkarten, nur einen alten Schwarzweißfernseher (außer Nachrichten guckt er nichts), und statt mit Computer schreibt er auf seiner alten Schreibmaschine. Das hindert ihn aber nicht daran, sich mit der Symbolfigur des Computerzeitalters anzulegen: mit Bill Gates. Microsoft sei ein Monopolist, der seine Marktmacht einsetze, um Innovationen zu unterdrücken, den Wettbewerb zu behindern und die Rechte der Konsumenten zu verletzen, schrieb Nader schon 1997. Im November 1999 bestätigte genau das der Richter in einem Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft.

Heute liest man Naders Kommentare regelmäßig auf den Meinungsseiten von „New York Times“ und „Washington Post“. 1996 trat er für die amerikanischen Grünen als Präsidentschaftskandidat an. Dennoch ist es in den letzten Jahren stiller um ihn geworden. Die US-Gesellschaft nimmt vieles als gegeben hin, was durch sein Handeln erreicht wurde – vom Airbag im Auto bis zum Recht der Bürger, Regierungsdokumente einzusehen. Mahner haben keine Konjunktur, und „Naderismus“ wird mehr und mehr als Synonym für vermeintliche Überregulierung gebraucht, ein Standortnachteil im Globalisierungskampf.

Doch Nader, unverheiratet und kinderlos, der sagt, er würde 16 Stunden am Tag arbeiten (Mitarbeiter sprechen von 20 bis 24), ist dickköpfig. Was treibt ihn nach gut 30 Jahren als Verbraucheranwalt und Bürgerrechtler? Das Vergnügen, die Großen in die Knie zu zwingen? Nader argumentiert amerikanisch-pragmatisch: „Man kann eine Gesellschaft auch daran messen, wie sehr Menschen bereit sind, ihrer Verantwortung als Bürger gerecht zu werden.“ Noch einfacher hätte es James Stewart im Film gesagt: Man muss sich einmischen.

Nintendo/Microsoft Umwelt belastend/

Jetzt müssen auch Fernseher und Spielekonsolen zeigen, was sie außer flimmern noch so können. Greenpeace hat eine neue Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Rangliste für Grüne Elektronik veröffentlicht. Erstmals wurden neben Computern und Mobiltelefonen auch Fernseher und Spielekonsolen auf gefährliche Inhaltsstoffe und die Hersteller auf Recyclingsysteme geprüft. Pech für Nintendo, die gleich auf dem letzten Platz landeten.
Greenpeace will nicht nur PVC, Schwermetalle und Co. aus den Wohnzimmern verbannen - die Schadstoffe dünsten aus und können die Gesundheit gefährden. Ein sehr großes Problem stellt auch Elektroschrott dar: Ungeschützt nehmen Arbeiter - auch Kinder - in Asien die mit Chemikalien verseuchten Platinen und PVC-Kabel unserer Elektrogeräte auseinander bzw. recyceln sie. Deshalb ist für die Bewertung neben dem Schadstoffgehalt auch die globale Recyclingpolitik der Hersteller entscheidend.
Zweifelhafte Ehre gebührt Nintendo: Bislang hat es kein Unternehmen geschafft, null von zehn möglichen Punkten zu erhalten. Das heißt nicht zwangsläufig, dass der Konzern besonders schädliche Stoffe verarbeitet. Nintendo weigert sich aber, Informationen über Recyclingprogramme und verwendete Chemikalien herauszugeben.
Microsoft erhielt lediglich 2,7 und Philips 2 Punkte. Ebenso wie Nintendo sind sie neu in der seit August 2006 existierenden Rangliste. Zeit, sich zu verbessern. Sie wären nicht die ersten: Seit der Veröffentlichung der Greenpeace-Rangliste haben einige Firmen umweltpolitisch dazugelernt. So sind zum Beispiel alle neuen Mobiltelefone von Sony Ericcson und Nokia seit Ende 2006 PVC-frei.
Platz eins belegt Sony Ericcson, gefolgt von Samsung und Sony. Nokia und Motorola sind abgewertet worden, da sie ihre Recyclingprogramme nicht wie angekündigt umgesetzt haben. Nokia büßte deshalb den ersten Platz ein und landete im Mittelfeld auf Platz neun. "Unternehmen sollten sich nicht der Illusion hingeben, dass wir sie nicht überprüfen", erklärt Iza Kruszewska, Chemieexperte von Greenpeace International.



EU-Kommission legt Microsoft-Kartell-Verfahren auf Eis

Die EU-Kommission http://europa.eu.int/comm/index_de.htm wird bis zum Ende des Sommers keine Entscheidung im Microsoft-Kartellverfahren treffen. Ein Sprecher sagte, dass der Markttest der von Microsoft http://www.microsoft.com vorgeschlagenen, interoperabilen Version abgeschlossen sei und in den nächsten Monaten ausgewertet wird, berichtet der Branchendienst CNET. Nachdem im August kaum Beamte in Brüssel sein werden, darf frühestens im September mit einer Entscheidung gerechnet werden. Microsoft wird unter anderem vorgeworfen, dass es seine marktbeherrschende Stellung ausnutzt und Windows-Betriebssysteme nicht mit der Software anderer Hersteller kompatibel seien.

Bei dem Markttest, der vergangenen Monat gestartet wurde, konnten Konkurrenten von Microsoft beurteilen, ob Microsoft die Auflagen der EU Kommission erfüllt hat. Microsoft muss Information über Schnittstellen offen legen, damit Mitbewerber die Möglichkeit haben, ihre Produkte mit Windows-PCs zu verknüpfen. Wenn Microsoft den Markttest besteht, ist das Verfahren von Seiten der Kommission beendet. Aber wenn die präsentierte Version nicht genügt, wird die Kommission versuchen, "diese Probleme mit Microsoft zu klären", so der Sprecher der Kommission.

Die Version, die nun getestet wurde, ist bereits die zweite Variante. Der erste Vorschlag einer interoperabilen Windows-Version wurde im März von der Kommission . In seinem neuesten Angebot hat der Konzern vorgeschlagen, Informationen über das Betriebssystem freizugeben, die anderen Anbietern ermöglichen sollten ihre Produkte mit Windows zu verknüpfen, ohne dafür Lizenzgebühren zu verlangen. Ein Open-Source-Beratungsunternehmen, das an dem Markttest teilgenommen hat, bezeichnete die freigegebene Information als belanglos. Die Firma beklagte, dass die Daten unvollständig, teilweise falsch und ohnehin im Internet abzurufen seien.
Keksschmerz
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Beitrag von Keksschmerz »

Auf-den-Punkt hat geschrieben:Wer Microsoft ist ?
Das fragst du nicht wirklich ?
Microsoft ist einer der schlimmsten Unternehmen die ich kenne jetzt komm nicht mit freier Marktwirtschaft denn es gibt auch genug Unternehmen die erfolgreich ohne die schmutzigen Tricks sind und schmutzig muss bei MS neu definiert werden.
Die haben nicht unmsonst ständig verfahren und die Kartellämter an den Hacken.
Microsoft steht nict ganz oben auf der Liste von Amnesty International aber sie haben schon ein kritisches Auge drauf geworfen.
Bei Greenpeace sieht das wieder anders aus.
Ich habe was zusammen getragen was du jederzeit bei Goggle finden kannst, aber nur ein bischen was allgemeines sonst würde ich das Forum sprengen.
Aber man kann ein Bild von MS bekommen.

Bei soviel Polemik gebe ich mich nun endgültig geschlagen!

Was diesen Greenpeace-Artikel angeht möchte ich anmerken, daß das dortige Bewertungssystem eh zweifelhaft erscheint. Denn wenn jemand schlechter als zuvor bewirtet wird, nur weil er sein "Versprechen auf Besserung" nicht gehalten hat, dann hat das wenig mit einer objektiven Untersuchung zu tun.

Das Microsoft generell stärker unter (öffentlicher) Beobachtung steht als andere Unternehmen, ist auch klar: Ein Unternehmen derartiger Größe und entsprechender Marktpositionierung fällt halt eher ins Auge, als wenn man ein kleines Hinterhofunternehmen dagegen hält. Und ich finde es auch gut, wenn derart große Unternehmen kritisch beäugt werden.

Ich kann auch einige firmenpolitische Entscheidungen bei Microsoft nicht nachvollziehen und manch andere sehe ich auch als äußerst fragwürdig an.

Die Suchergebnisse von Google nehme ich persönlich nicht weiter als Referenz. Ich verlasse mich da eher auf die allgemeine Wirtschaftspresse der vergangenen Jahre. Ja, ich weiß: Die Presse ist sowieso von Pro-Microsoft-Jüngern unterwandert, Google kann man nicht manipulieren und Sony hat natürlich nie versucht, eigene Standards durchzudrücken.



Ein Kritiker muß Gutes und Schlechtes in einer Sache entdecken und beurteilen können. Du bist vielleicht Idealist, aber kein Kitiker.
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knödelheinz
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Beitrag von knödelheinz »

ich schließe mich "auf den punkt"an, tja im kapitalismus setzt sich nicht das bessere produkt durch sondern das das am besten vermarktet wird und das geht am besten mit einem monopol. schade das damals ibm das billigste betriebssystem suchte und nicht das beste.
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Auf-den-Punkt
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Beitrag von Auf-den-Punkt »

VarUniiX hat geschrieben:Bei soviel Polemik gebe ich mich nun endgültig geschlagen!
Wieso Polemik ?
Íst irgendwas unsachgemäss ?
Jeder Artikel den ich zitiert habe ist die Warheit die durch die ganze Weltpresse gegangen sind, meine Kommentare dazu sind meine persönlichen Empfindungen und auch als solche rauszulesen.
VarUniiX hat geschrieben:Was diesen Greenpeace-Artikel angeht möchte ich anmerken, daß das dortige Bewertungssystem eh zweifelhaft erscheint. Denn wenn jemand schlechter als zuvor bewirtet wird, nur weil er sein "Versprechen auf Besserung" nicht gehalten hat, dann hat das wenig mit einer objektiven Untersuchung zu tun.
Du hast da was falsch verstanden die positionierung oder Auflistung haben diese Firmen schon vernünftigen Untersuchungen zu verdanken.
Nur ich kann Nokia nicht auf den selben Platz wie andere Firmen stellen die nicht nur Umweltbewusst handeln sondern auch beweisen das sie ständig verbessern.
VarUniiX hat geschrieben:Das Microsoft generell stärker unter (öffentlicher) Beobachtung steht als andere Unternehmen, ist auch klar: Ein Unternehmen derartiger Größe und entsprechender Marktpositionierung fällt halt eher ins Auge, als wenn man ein kleines Hinterhofunternehmen dagegen hält. Und ich finde es auch gut, wenn derart große Unternehmen kritisch beäugt werden.
Sony ist öffentlicher, grösser und macht mehr umsatz aber worauf willst du eig. hinaus ?
VarUniiX hat geschrieben:Ich kann auch einige firmenpolitische Entscheidungen bei Microsoft nicht nachvollziehen und manch andere sehe ich auch als äußerst fragwürdig an.
Dazu gibt es nichts zusagen.
VarUniiX hat geschrieben:Die Suchergebnisse von Google nehme ich persönlich nicht weiter als Referenz. Ich verlasse mich da eher auf die allgemeine Wirtschaftspresse der vergangenen Jahre. Ja, ich weiß: Die Presse ist sowieso von Pro-Microsoft-Jüngern unterwandert, Google kann man nicht manipulieren und Sony hat natürlich nie versucht, eigene Standards durchzudrücken.
Die hat auch über all das berichtet und noch mehr.
Ich versteh nicht wo der Unterschied sein soll ?
Sony hat versucht seine Standards durch zudrücken nur hatten die einen Grund dafür waren ihre geforderten Standards meist besser als die vorhandenen.
MS versucht ihre Missglückten Standards die es in besserer Form schon gibt aufzuzwingen.
Ich bin ein bischen Faul um jetzt beispiele zu verlinken, aber das kann ich nachholen wenn du das brauchst, stattdesen zitiere ich einfach Xee vom vorherrigen post ;
Xee hat geschrieben:Was an M$ wirklich nervt ist das sie niemals Standards anerkennen sondern immer versuchen ihre Standards mit biegen und brachen durchzuboxen damit sie diese dann nutzen können um ihre Monopolstellung zu wahren. Das Problem damit ist das sie dadurch den gesamten it und Elektronik Sektor ausbremsen !

Um mal ein paar beispiele zu nenen:
Videos:
M$ weigert sich patu den MP4 Standard in den mediaplayer zu integrieren um ihr bei weitem schlechteres wmv format durch zu boxen. Das hat zu folge das man im internet immer von allem 2 oder sogar 3 formate findet: Wmv, mov und flash. obwohl es mit mp4 eine wirklich guten von Wissenschaftlern entwickelten Standart gibt der das alle unnötig machen würde.

PostScript:
Seit Jahren schon ärgerlich in meiner Branche das Windows kein PostScript kann weil dieser von Adobe ist. Resultat davon Windows kann kein EPS richtig darstellen keine PS Drucker ansprechen, keine PS schriften lesen.


Ich könnte jetzt noch stunden lang so weiter machen (z.b mit den internetsachen stichwort Java, Css u.s.w.)

Und das nervt einfach weil es mich jeden tag im beruf vor unnötige Probleme stellt !

So viel zu meiner Meinung zu M$ !
VarUniiX hat geschrieben:Ein Kritiker muß Gutes und Schlechtes in einer Sache entdecken und beurteilen können. Du bist vielleicht Idealist, aber kein Kitiker.
Um ein Idealist zu sein musst du auch gleichzeitig ein Kritiker sein.
Ob ich in deinen Augen ein guter Kritiker bin sei dahin gestellt und ist eher relativ.

Fazit : Ich bin kein Che Guevara und auch kein Napoleon, aber tasache ist das ich für mich mehr Gründe gefunden habe so gut es geht MS frei durchs Leben zugehen.
Wenn sich bei mir doch mal ein MS Produkt einschleicht werde ich mir bestimmt keinen Strick nehmen.
Du wirst aber auch nie sehen das ich den Namen MS in irgendeiner Form celebrieren werde.
R@mpage
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Beitrag von R@mpage »

Irgendwann regiert Microsoft die Welt und versklavt Menschen zu willenlosen Cyborgs. Alles deutet daraufhin. Schomal einen 360er beim zocken gesehen...? Dann wisst ihr was ich meine;-)
Keksschmerz
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Beitrag von Keksschmerz »

Celebriert wird bei bei mir auch weder der Name, noch das Tun Microsofts.

Ich bemühe mich nur, beide Seiten dieses Konzerns zu sehen - die positiven und die negativen. Denn wenn deine Darstellung die vollständige Wirklichkeit darstellen würde, gäbe es ausschließlich negative Seiten an Microsoft. Und wenn dem so wäre, würde nichts dagegen sprechen, wenn sich mehrere Großkonzerne die Hand reichen und gemeinsam in den Kampf gegen Microsoft ziehen.


Nehmen wir als Beispiel auch einmal das Produkt "BILD" des Axel-Springer-Verlags: Die meisten lästern über diese Postille, aber trotzdem hat BILD einen beachtenswerten Markterfolg (zugegeben mit stetig fallender Auflagenzahl über die letzten Jahre hinweg). Ich mag denren Aufmachung nicht, ich mag die redaktionellen Verhaltensweisen nicht und ich mag deren sorglosen Umgang mit Halbwahrheiten nicht. Ich mag das Gesamtkonstrukt nicht!

Trotzdem sehe ich auch die positiven Seiten: Das Produkt erreicht das Volk, es werden Umsätze und Gewinne mit diesem Produkt generiert und die Inhalte haben oftmals einen unfreiwillig komischen Unterhaltungswert. :-) Ich habe schon die ein oder andere Kolumne mit diesem Thema gefüllt. Ein herrliches Zielobjekt! "Leider" lässt sich der "Mythos Microsoft" nicht so leicht demontieren. Was Microsoft für dich ist, stellt BILD für mich dar.

Zu dem Kommentar von Xee sage ich folgendes:
Was z.B. die Geschichte mit WMV angeht stimme ich ihm voll und ganz zu. Vollkommen schwachsinnig, was Microsoft da betreibt! Aber leider hat Microsoft dabei wieder einmal einen sehr langen Atem.

Beim Thema PostScript dagegen frage ich mich, warum man in seiner Branche bzw. in seinem Betrieb (Grafik, Design, Druck???) an einem Betriebssystem festhält, das keine vernünftige PS-Implementierung bietet, wenn dies doch scheinbar eine Notwendigkeit darstellt. In diesem Fall würde ich sagen "Mac OS und gut". Ist ja nicht unbekannt, daß Apple in dieser Branche lange Zeit der Platzhirsch war. Warum sollte man das also Microsoft anlasten?


Übrigens: Manchmal habe ich bei Microsoft das Gefühl, das dort mittlerweile ein bekanntes Sprichwort Einzug gehalten hat: "Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt's sich gänzlich ungeniert." Denn warum soll ich versuchen "der Welt gutes zu tun", wenn eh alle auf mir rumhacken? Dann gebe ich halt weiter den Buhmann, lasse die Leute weiter lästern, lasse Klagen und Gerichtsverfahren über mich ergehen, aber scheffel trotzdem weiterhin Unmengen von Kohle. :-)

Also auf in die nächste Runde. ;-)
Keksschmerz
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Beitrag von Keksschmerz »

R@mpage hat geschrieben:Schomal einen 360er beim zocken gesehen...? Dann wisst ihr was ich meine;-)
Ach was, wart mal ab. Sobald es für die PS3 auch mal ein gutes Spiel gibt, werden die Jungs genau so aussehen. ;-)
Wo][rm
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Beitrag von Wo][rm »

Gott ich hab selten soviel Dünnpfiff, Halbwahrheiten und Müll komprimiert auf 5 seiten gesehen Oo