Vorallem fehlt mir die Legitimation des ganzen. Im Online Review find ich nichts was über das erträgliche Maß an Kritik herausgeht. Sicher zeigt er deutlich seine Abneigung gegen das Spiel,die aber in einem relativ sachlichen Rahmen. Nichts was eine Entlassung rechtfertigen sollte.
So bleibt mir nur zu vermuten,dass die Entlassung wirklich auf Publisher Druck zustande gekommen ist. An DEM Revie kanns jedenfalls net gelegen haben.
Gerstmann-Entlassung: Part Deux
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- Max Headroom
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Binäres Harakiri gefälligst ?
@Kaipiranha:
Armutszeugnis ? Das ist noch "milde" ausgedrückt ! Wenn ich in einem SpieleTEST keinen TEST des Spieles sehe, sondern nur eine schöngefärbte Werbebrochüre, dann kann ich die Glaubwürdigkeit des Testes, des Testers und des gesammten Magazins zusammen in die Tonne kloppen. Wir sprechen hier von einem Video-REVIEW, nicht von einem Preview, Feature Überblick oder Werbetrailer. Es ist der Test des fertigen Produktes. Ein Produkt mit einem Preisschild !
@hehehe:
Obwohl ich hoffte, dass manche Praktiken der Tester den Magazinen die Augen geöffnet hätten, kann ich die Hoffnung wohl begraben. Wie war es nochmals mit Gothic 3 und traumhafte Bewertungen ?
Oder mal die Zeitschraube zurückdrehen und den Multiplayer-Patch zu Anno 1503 wieder ausgraben ? Versprochenes Feature, fast vollständig im Code integriert, niemals als Patch nachgereicht und letztenendes Jahre später von Fans (!) verwirklicht. Oder die unzähligen Spiele, dessen Multiplayer-Part generell ...ähm... "generic" waren ? Also gerade mal das Grundgerüst besaßen, aber absolut nichts aussergewöhnliches, was sie von der Masse der anderen Titeln abhebte ? Da war der Multiplayer-Test natürlich weit abgeschlagen vom ansonsten guten Singleplayer-Part.
Es ist traurig zu sehen, dass die Publisher hier ihre Geldspritze leider an den falschen Stellen setzen. Auf der einen Seite gibt es wunderschöne Renderbilder und hochkarätige Versprechungen an die Community. Auf der anderen Seite haben wir das fertige Produkt, das den Erwartungen leider nicht gerecht wird.
Im Fall von K&L muss ich sagen, dass es ein Spitzenspiel für ein Wochenende ist. Hab's vor kurzem durch gehabt und es wieder zurück zur Videothek gebracht. Bereut habe ich da nichts, für 3 Euro genug Spaß für 3 Tage. Aber 50-60 Credits dafür ausgeben ? Sorry, aber da haben "Klassiker" die Messlatte für verschiedene Features wesentlich höher gelegt. Gears of War als auch die R6: Vegas haben ein verdammt ausgereiftes und intuitives Cover-System. In K&L gab es mehr Flüche als erfreuliche Cover-Momente, da mein Gesicht ziemlich oft im ungeplanten Kugelhagel zum Sieb degradiert wurde. Der Gegner-IQ könne ebenfalls einen kleinen Feinschliff vertragen, da sie arg Script/Trigger-gesteuert ist. Manche Gegner agieren mit Deckung (Banküberfall), andere Gegner warten als lebende Standlampe neben den Türen (Tokyo-Disko).
Die Story ist zwar nett, aber die Endings sehen so "abgeschnitten" aus, da hätte auf der DVD sicherlich noch die eine und andere Zeile des Drehbuchs reingepasst, womöglich ohne die 600-fache Wiederholung von F*ck. Bis dahin dachte ich, From Dusk Till Dawn hatte im englischem Original die meisten F*ck-Wörter der Geschichte, doch K&L hat da noch einen draufgesetzt! Sie haben in jedem Haupt- als auch in jedem Nebensatz mindestens 3 F-Wörter eingebaut. Das Script für die Synchro muss wirklich eintönig für die Sprecher gewesen sein
Das Spiel sieht einfach noch unausgereift aus. Es hätte locker noch 3 Monate Feinschliff vertragen können. Und für dieses ausgereifte Produkt den vollen Kaufpreis verlangen ? Dann muss es sich eben gegen andere Vollpreisspiele behaupten, und dies hat man in dem Review eben dargestellt. Ich hätte dem Game 6/10 oder max. (!) 7 Punkte von 10 gegeben, wenn das Wetter schön gewesen wäre. Hätte der Publisher was dagegen gehabt, ist es eben ihre eigene Schuld, dass sie mich nicht als Betatester eingestellt haben. Manche andere Hersteller hören auch auf ihre Werbeplattform und korrigieren einige Bugs oder ändern das eine und andere Feature. Scha(n)de, dass man hier die Prioritäten falsch gesetzt hat
@IxxOxx:
Jep, normalerweise ist dies der Fall, soweit ich weiss.
Es IST ja auch so, dass der Text vom gesammten Team durchgegangen ist. Nur letztenendes hat der Werbefritze da nicht mitsprechen können. Und als Konsequenz des gangen hat er mit dem Geldbündel gewedelt. Entweder fliegen solche Reviews in die Tonne, oder das Geld fliegt. Und da Gamespot gerne ihre Qualität und die Bandbreite beibehalten möchte, haben die sich für das Geld entschieden. Die User kriegen weiterhin Videoreviews und hohe Bandbreiten... müssen aber auf kritischere Reviews wohl verzichten müssen. Das heisst, dass Abstürze, fehlende Features und unausgereifte Spielebalance in den Test anders umschrieben sind. Dann muss man auf Zeilen wie "die Steuerung ist fantastisch aber gewöhnungsbedürftig" oder "hervorragende Grafik, teils. auf sehr hohem Niveau" und "Glasklarer Sound, sogar in Dolby Digital" achten. Der Leser bzw. der Zuschauer hat dann plötzlich ein Grafikadventure und muss die richtigen Zutaten zusammenklicken, nur damit weiter Werbegeld in den Kassen fließt ? Dann hätten sie sich von vornerein schon als "Spieletester" verabschieden sollen und nur noch als Videoplattform "YouGames" daherkommen. Wenn User noch wie bei GameTrailers eigene Videos uploaden könnten, hätten sie wenigstens noch etwas eigenständiges vorzuweisen. Durch diese Aktion, das feuern bzw. "Exempel statuieren" eines Mitarbeiters haben sie sich allerdings alles andere als geliebt gemacht.
Eine Spieletester-Seite sollte Spiele testen. Kommt von einem Producer ein hervorragendes Produkt, gibt es erfreuliche Gesichter auf beiden Seiten. Baut der Producer aber mit falschen Bauklötzen und gibt es hässliches Etwas mit dickem Preisschild ab, womit sich der Tester am Ende auch noch durch das Teil abmühen muss, dann muss es sich Kritik anhören. Meiner Meinung nach sehr berechtigte Kritik
Ich kann nur hoffen, dass der nächste "Buddy-Shooter" ("Army of Two") dies besser machen wird. Doch VORSICHT... auch hier haben wir viele Bilder und Texte geliefert bekommen. Es muss sich noch zeigen, ob es auch "Rendergerecht" wird. Doch da es von Electronic Arts kommt, mache ich mir da keine Sorgen. *duck-und-weg*
Armutszeugnis ? Das ist noch "milde" ausgedrückt ! Wenn ich in einem SpieleTEST keinen TEST des Spieles sehe, sondern nur eine schöngefärbte Werbebrochüre, dann kann ich die Glaubwürdigkeit des Testes, des Testers und des gesammten Magazins zusammen in die Tonne kloppen. Wir sprechen hier von einem Video-REVIEW, nicht von einem Preview, Feature Überblick oder Werbetrailer. Es ist der Test des fertigen Produktes. Ein Produkt mit einem Preisschild !
@hehehe:
Events finden bei sehr vielen großen Publishern statt, nicht nur bei EA. Bei Micro$oft werden auch nicht nur Schnittchen rumgereichtEA gaymes. dicke werbetrommel. tester bestechen.erinnert sich wer an die fallschirmspringevent bei moh:airborne?gute wertungen für müllgames bekommen. dick abkassieren.
Obwohl ich hoffte, dass manche Praktiken der Tester den Magazinen die Augen geöffnet hätten, kann ich die Hoffnung wohl begraben. Wie war es nochmals mit Gothic 3 und traumhafte Bewertungen ?
Es ist traurig zu sehen, dass die Publisher hier ihre Geldspritze leider an den falschen Stellen setzen. Auf der einen Seite gibt es wunderschöne Renderbilder und hochkarätige Versprechungen an die Community. Auf der anderen Seite haben wir das fertige Produkt, das den Erwartungen leider nicht gerecht wird.
Im Fall von K&L muss ich sagen, dass es ein Spitzenspiel für ein Wochenende ist. Hab's vor kurzem durch gehabt und es wieder zurück zur Videothek gebracht. Bereut habe ich da nichts, für 3 Euro genug Spaß für 3 Tage. Aber 50-60 Credits dafür ausgeben ? Sorry, aber da haben "Klassiker" die Messlatte für verschiedene Features wesentlich höher gelegt. Gears of War als auch die R6: Vegas haben ein verdammt ausgereiftes und intuitives Cover-System. In K&L gab es mehr Flüche als erfreuliche Cover-Momente, da mein Gesicht ziemlich oft im ungeplanten Kugelhagel zum Sieb degradiert wurde. Der Gegner-IQ könne ebenfalls einen kleinen Feinschliff vertragen, da sie arg Script/Trigger-gesteuert ist. Manche Gegner agieren mit Deckung (Banküberfall), andere Gegner warten als lebende Standlampe neben den Türen (Tokyo-Disko).
Die Story ist zwar nett, aber die Endings sehen so "abgeschnitten" aus, da hätte auf der DVD sicherlich noch die eine und andere Zeile des Drehbuchs reingepasst, womöglich ohne die 600-fache Wiederholung von F*ck. Bis dahin dachte ich, From Dusk Till Dawn hatte im englischem Original die meisten F*ck-Wörter der Geschichte, doch K&L hat da noch einen draufgesetzt! Sie haben in jedem Haupt- als auch in jedem Nebensatz mindestens 3 F-Wörter eingebaut. Das Script für die Synchro muss wirklich eintönig für die Sprecher gewesen sein
Das Spiel sieht einfach noch unausgereift aus. Es hätte locker noch 3 Monate Feinschliff vertragen können. Und für dieses ausgereifte Produkt den vollen Kaufpreis verlangen ? Dann muss es sich eben gegen andere Vollpreisspiele behaupten, und dies hat man in dem Review eben dargestellt. Ich hätte dem Game 6/10 oder max. (!) 7 Punkte von 10 gegeben, wenn das Wetter schön gewesen wäre. Hätte der Publisher was dagegen gehabt, ist es eben ihre eigene Schuld, dass sie mich nicht als Betatester eingestellt haben. Manche andere Hersteller hören auch auf ihre Werbeplattform und korrigieren einige Bugs oder ändern das eine und andere Feature. Scha(n)de, dass man hier die Prioritäten falsch gesetzt hat
@IxxOxx:
Jep, normalerweise ist dies der Fall, soweit ich weiss.
Es IST ja auch so, dass der Text vom gesammten Team durchgegangen ist. Nur letztenendes hat der Werbefritze da nicht mitsprechen können. Und als Konsequenz des gangen hat er mit dem Geldbündel gewedelt. Entweder fliegen solche Reviews in die Tonne, oder das Geld fliegt. Und da Gamespot gerne ihre Qualität und die Bandbreite beibehalten möchte, haben die sich für das Geld entschieden. Die User kriegen weiterhin Videoreviews und hohe Bandbreiten... müssen aber auf kritischere Reviews wohl verzichten müssen. Das heisst, dass Abstürze, fehlende Features und unausgereifte Spielebalance in den Test anders umschrieben sind. Dann muss man auf Zeilen wie "die Steuerung ist fantastisch aber gewöhnungsbedürftig" oder "hervorragende Grafik, teils. auf sehr hohem Niveau" und "Glasklarer Sound, sogar in Dolby Digital" achten. Der Leser bzw. der Zuschauer hat dann plötzlich ein Grafikadventure und muss die richtigen Zutaten zusammenklicken, nur damit weiter Werbegeld in den Kassen fließt ? Dann hätten sie sich von vornerein schon als "Spieletester" verabschieden sollen und nur noch als Videoplattform "YouGames" daherkommen. Wenn User noch wie bei GameTrailers eigene Videos uploaden könnten, hätten sie wenigstens noch etwas eigenständiges vorzuweisen. Durch diese Aktion, das feuern bzw. "Exempel statuieren" eines Mitarbeiters haben sie sich allerdings alles andere als geliebt gemacht.
Eine Spieletester-Seite sollte Spiele testen. Kommt von einem Producer ein hervorragendes Produkt, gibt es erfreuliche Gesichter auf beiden Seiten. Baut der Producer aber mit falschen Bauklötzen und gibt es hässliches Etwas mit dickem Preisschild ab, womit sich der Tester am Ende auch noch durch das Teil abmühen muss, dann muss es sich Kritik anhören. Meiner Meinung nach sehr berechtigte Kritik
Ich kann nur hoffen, dass der nächste "Buddy-Shooter" ("Army of Two") dies besser machen wird. Doch VORSICHT... auch hier haben wir viele Bilder und Texte geliefert bekommen. Es muss sich noch zeigen, ob es auch "Rendergerecht" wird. Doch da es von Electronic Arts kommt, mache ich mir da keine Sorgen. *duck-und-weg*
