Ja, etwa so geht es mir auch. Nicht nur bei Ubisoft. Forza Horizon 4 z.B. ödete mich schon nach wenigen Stunden an. Diese Beliebigkeit ohne echte Herausforderungen. Da kann die Welt noch so schön aussehen. Es fühlt der Nervenkitzel, die Herausforderung und das Erfolgserlebnis. komme mir in diesen Art von Spielen wie ein Hund vor der von Goodie zu Goodie gelockt wird. Wobei das Herrchen sich stets bemüht, dass ich das Goodie auch ja immer bekommen kann und brav bei Laune bleibe.Shake_(s)_beer hat geschrieben: ↑05.11.2020 12:20Mit der Watch Dogs -Reihe geht's mir auch so. Teil 1 wurde ja damals ziemlich gehyped. ich habe es dann auch gespielt als es rauskam, allerdings habe ich auch da schon nach wenigen Stunden die Lust verloren. Das Spiel konnte mich einfach nicht packen bzw. abholen. Teil 2 hab ich dann überhaupt nicht beachtet, hab ihn mir allerdings letztens mal geholt, als Ubisoft ihn in ihrem Store verschenkt hatte. Und ja, was soll ich sagen, seitdem liegt der Titel unberührt auf meiner FestplatteMimose hat geschrieben: ↑05.11.2020 11:21 Die WD-IP hat mich leider noch nie abgeholt. Das 2er ist noch original eingeschweißt hier. War das wollen über das mögen gestellt. Die FC-Serie hingegen finde ich von 3 bis 5 so richtig genial. Ein riesiger Sandkasten für große Kinder. Ein cooles Abenteuerland. Genauso die beiden AC-Reboots - einfach genial und süchtig machend. Also, so allgemein abwertend würd ich nie von ner Ubi-Formel fabulieren. Vieles machen sie einfach richtig und man ist irgendwo Immer beschäftigt. Was anderes sollte ein Spiel ja auch per se nicht. Stelle diese jedenfalls auf einer Stufe mit Tomb Raider und Konsorten.Fairerweise sollte dem Spiel irgendwann aber schon mal eine Chance geben denke ich.
Die Argumentation des Testers kann ich nachvollziehen, das geht mir häufig ähnlich bei manchen Titeln. Und ich finde schon, dass man von einer Ubisoft-Formel reden kann. Da ist ja ein ganz klares Muster zu erkennen. Ich kann damit allerdings auch schon länger überhaupt nichts mehr anfangen. Assassins Creed fand ich anfangs cool, habe aber nach Teil 3 keinen Titel mehr gespielt, weil ich genug davon hatte. Origins habe ich dann nochmal versucht, da aber auch nach wenigen Stunden nicht mehr weitergespielt. Mein letztes Far Cry war ebenfalls Teil 3. Bei den Titeln ist mir damals schon immer mehr das Ubisoft-Muster sauer aufgestoßen. Große Spielwelt als bunter Themenpark, allerdings größtenteils ohne jeden Anspruch oder Tiefgang. Ist halt alles eher leichte Kost, zum nebenbei Snacken vielleicht auch ganz nett. Und per se ist das ja auch nicht verwerflich, ich spreche es niemandem ab, der damit Spaß hat.
Mir persönlich ist das aber nichts (mehr). Ich möchte ein Spiel auch nicht nur spielen, damit ich beschäftigt bin. Ich möchte Spaß dabei haben, in eine immersive und glaubhafte Welt abtauchen und dort versinken können, neugierig gemacht werden und dabei am besten auch noch spielerisch gefordert werden. Das alles schafft Ubisoft mit seinen Open World-Titeln bei mir schon seit Jahren nicht mehr. Und Watch Dogs im speziellen hat das bei mir noch nie geschafft.
Watch Dogs: Legion: Epilog
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Re: Watch Dogs: Legion: Epilog
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Wenn man von einer Formel reden möchte, okay, die immer währende Sammelorgie, die Turm-/Außenposteneroberungen, Resources für Verbesserungen etc. - jedoch in meinen Auge funzt das ungemein. Mir macht es Spaß Minimissionen für dankbare NPcs zu erfüllen. Wenn ich da an die stocksteifen und anonymen Missionen in ME 3 denke, die man gerade mal im Vorbeigehen der anonymen Catalyst-Bewohner bekam und bei Erfüllung so gut wie kein Danke bekam (jedenfalls kein gefühlvolles wie eben bei Ubi), da freue ich mich gefühlt wie ein kleines Schnitzel für die großen Rehaugen und strahlende Dankes-Lächeln.
Wenn man von einer Formel reden möchte, okay, die immer währende Sammelorgie, die Turm-/Außenposteneroberungen, Resources für Verbesserungen etc. - jedoch in meinen Auge funzt das ungemein. Mir macht es Spaß Minimissionen für dankbare NPcs zu erfüllen. Wenn ich da an die stocksteifen und anonymen Missionen in ME 3 denke, die man gerade mal im Vorbeigehen der anonymen Catalyst-Bewohner bekam und bei Erfüllung so gut wie kein Danke bekam (jedenfalls kein gefühlvolles wie eben bei Ubi), da freue ich mich gefühlt wie ein kleines Schnitzel für die großen Rehaugen und strahlende Dankes-Lächeln.
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Re: Watch Dogs: Legion: Epilog
Ich hab jetzt Legion nicht gespielt und hab es auch nicht vor da es mich wie vieles von Ubisoft einfach nicht mehr tangiert.
Aber was ich gesehen hab, ist ein typisches Ubisoft 0815 Big Budget Spiel wie alles von Ubisoft die letzten Jahre wo Far Cry und Assassins Creed drauf steht. Oder auch Popcorn Trash für paar Tage. Wer es mag, ich kann damit nichts anfangen.
WD1 und 2 hab ich gespielt. WD1 fand ich gar nicht so übel damals, war zwar auch blass aber war wenigstens noch für mich besser angesiedelt. Düster/dreckig/Ernst.
Watch Dogs 2 fand ich eine Katastrophe in vielen belangen. Hätte ich auch nie gespielt, wenn das damals nicht bei meiner Grafikkarte dabei lag in Form eines Codes.
Aber was ich gesehen hab, ist ein typisches Ubisoft 0815 Big Budget Spiel wie alles von Ubisoft die letzten Jahre wo Far Cry und Assassins Creed drauf steht. Oder auch Popcorn Trash für paar Tage. Wer es mag, ich kann damit nichts anfangen.
WD1 und 2 hab ich gespielt. WD1 fand ich gar nicht so übel damals, war zwar auch blass aber war wenigstens noch für mich besser angesiedelt. Düster/dreckig/Ernst.
Watch Dogs 2 fand ich eine Katastrophe in vielen belangen. Hätte ich auch nie gespielt, wenn das damals nicht bei meiner Grafikkarte dabei lag in Form eines Codes.
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Re: Watch Dogs: Legion: Epilog
@Ben:
Wenn eine Welt quasi nach dem Motto "Nur gucken, nicht anfassen!" daherkommt, dann ist das doch genau jene Ubisoft Formel.
Klar, die ganzen (belanglosen) Quests kommen noch dazu, aber die Welt als Hauptdarsteller ist für viele der entscheidene Punkt.
Ist sie dynamisch und selbsterzählend oder gleicht alles einem Themenpark zum Abgrasen?
Ubisoft schafft es einfach nicht, dass ihre Welten mehr als bloß Fassade sind.
Und auch deine angesprochene "Beliebigkeit" ist typisch Ubisoft. Nimm AC Odyseey als Beispiel: Es gibt unzählige Festungen zum Einnehmen, was grundsätzlich nicht schlecht ist. Aber das Problem ist eben, kennst du eine Festung, kennst du alle! Man wird nur halt durch das Levelsystem bisschen ausgebremst.
Daher würde ich auf Watch Dogs: Legion eins zu eins die Ubisoft Schablone draufpacken.
Mit bangem Blick schiele ich jetzt Richtung AC Valhalla.
Wenn eine Welt quasi nach dem Motto "Nur gucken, nicht anfassen!" daherkommt, dann ist das doch genau jene Ubisoft Formel.
Klar, die ganzen (belanglosen) Quests kommen noch dazu, aber die Welt als Hauptdarsteller ist für viele der entscheidene Punkt.
Ist sie dynamisch und selbsterzählend oder gleicht alles einem Themenpark zum Abgrasen?
Ubisoft schafft es einfach nicht, dass ihre Welten mehr als bloß Fassade sind.
Und auch deine angesprochene "Beliebigkeit" ist typisch Ubisoft. Nimm AC Odyseey als Beispiel: Es gibt unzählige Festungen zum Einnehmen, was grundsätzlich nicht schlecht ist. Aber das Problem ist eben, kennst du eine Festung, kennst du alle! Man wird nur halt durch das Levelsystem bisschen ausgebremst.
Daher würde ich auf Watch Dogs: Legion eins zu eins die Ubisoft Schablone draufpacken.
Mit bangem Blick schiele ich jetzt Richtung AC Valhalla.
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Re: Watch Dogs: Legion: Epilog
Ganz einfach: es ist ein ubischrott Spiel ohne Seele, ohne Inhalt genau wie der 1. Teil und fast alles von Ubischrott Assassins Creed ..... außer Black Flag, Far Cry ..... etc.
Zuletzt geändert von BestNoob am 13.11.2020 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Watch Dogs: Legion: Epilog
Empfinde ich überhaupt nicht als (zeitgeistig hypig gebashten) Ubischrott. Mir gefallen, bzw. machen ihre Games mehrheitlich enormen Spaß und Freude. Die Zeit, die ich mit ihren Games verbringe, fühlen sich jedenfalls immer ausgefüllt, ergebnisorientiert und zufriedenstellend an. Ziehe jedes Ubi einem EA vor.
Zuletzt geändert von Mimose am 14.11.2020 09:37, insgesamt 2-mal geändert.
