Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

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str.scrm
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von str.scrm »

Damals hab ich sehr gerne Assassins Creed 1, Far Cry 3 oder Splinter Cell gespielt
seit Jahren kann ich keine Ubisoft Spiele mehr anrühren, es ist einfach so banal wie langweilig geworden, jede Open World spielt sich ähnlich wenn nicht sogar gleich
würde mir sehr gerne ein Far Cry ala Jurassic Park wünschen oder ein neues SC, aber ich weiß wie die Spiele werden würden...
dieser Publisher kann mich mit absolut nichts mehr zu einem Kauf bewegen, selbst die anderen großen Mainstream Schmieden wie EA mit Star Wars oder dem neuen NFS, oder Activision mit dem neuen CoD haben für mich interessante Spiele parat - aber Ubisoft ist für mich kein Faktor mehr und allem Anschein nach wird das die nächste Konsolengeneration auch so bleiben
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Jondoan
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Jondoan »

Swar hat geschrieben: 15.09.2019 16:40
Auf den kleinen Inseln in Odyssey herrscht durchaus Leben keine Frage, aber zum Beispiel Makedonien, Sparta oder Kassandra's Heimatinsel sehen zwar schön aus, aber so richtig lebendig wirkt das nicht, da kommen die Banditenlager, Ruinen, Höhlen, Festungen nach Schema F ins Spiel, die nach erfolgreichen säubern, keine fünf Minuten später wieder von den üblichen Gesocks besetzt sind, selbst Ereignisse wie die olympischen Spielen sind sehr fade inszeniert.

RDR 2 habe ich noch nicht gespielt, aber die einzige glaubwürdige Welt kann immer noch Witcher 3 vorweisen.
Naja, was konnte man denn in Novigrad oder Oxenfurt besonders erleben? Die Questvielfalt in den Städten war beim Witcher besser, das hat mir in AC auch nicht sonderlich gut gefallen. Die olympischen Spiele waren ziemlich langweilig, das stimmt wohl. Kein Vergleich zum Tunier in Toussaint, aber das war auch kein AddOn sondern eine Offenbarung ;) Aber wenn man mit einem offenen Auge durch Athen läuft bspw. und mal darauf achtet, was die NPCs so treiben, wirkt das ganze auch ziemlich lebendig. In dieser Hinsicht finde ich beide OWs eigentlich gleich auf.
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Swar
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Swar »

Jondoan hat geschrieben: 15.09.2019 16:52 Aber wenn man mit einem offenen Auge durch Athen läuft bspw. und mal darauf achtet, was die NPCs so treiben, wirkt das ganze auch ziemlich lebendig. In dieser Hinsicht finde ich beide OWs eigentlich gleich auf.
Ich bin gerne durch Athen gelaufen und habe die Statisten auf den Straßen haufenweisen niedergemäht um sie hinterher ungestraft auszurauben, ich bin schließlich Spartaner 8)
flopsy
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von flopsy »

Ich glaube ja, open World macht mal 1-2 Spiele lang mal mit, und dann hat man es durchschaut und kann es nicht mehr ertragen.
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Jondoan
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Jondoan »

Swar hat geschrieben: 15.09.2019 17:02
Jondoan hat geschrieben: 15.09.2019 16:52 Aber wenn man mit einem offenen Auge durch Athen läuft bspw. und mal darauf achtet, was die NPCs so treiben, wirkt das ganze auch ziemlich lebendig. In dieser Hinsicht finde ich beide OWs eigentlich gleich auf.
Ich bin gerne durch Athen gelaufen und habe die Statisten auf den Straßen haufenweisen niedergemäht um sie hinterher ungestraft auszurauben, ich bin schließlich Spartaner 8)
Dass man in Odyssey endlich Zilivsten niedermähen kann, ohne desychnronisiert zu werden, ist für mich die wichtigste Neuerung überhaupt :D hab da so einen Feuer-Build mit dem ich gerne mal ganze Städte terrorisiere :D immer wieder lustig
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Cpt. Trips
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Cpt. Trips »

Also mit AC: Odyssey ist es ganz komisch bei mir. Das Spiel hat mich ob seiner langen Spielzeit und den ständigen DLC‘s und extra Quests regelrecht genervt. Und trotzdem bin ich alle paar Wochen wieder in die Welt eingetaucht.
Nur lassen die DLCs doch etwas zu wünschen übrig. Letztendlich hat man einfach wieder Spielmechaniken so oft kopiert und aneinander gereiht, dass ich schon nach Atlantis wieder komplett übersättigt war.

Immer wieder blöd bei Ubisoft, dieses ständige totreiten von eigentlich ganz coolen Mechaniken. Die kommen aus der Nummer auch nicht raus. Division genau das Selbe, immer Schema F und wieder und wieder und wieder.
Boddhi
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Boddhi »

Jondoan hat geschrieben: 15.09.2019 15:36 Möge das Ubi-Bashing beginnen ...

Ich bin großer Ubi-Fan, auch und vor allem von ihren jüngeren Titeln. Mit AC: Origins haben sie mich nach einer längeren Zeit der Höhen und Tiefen komplett umgehauen. Dann haben sie mit Odyssey noch einen draufgesetzt. In Odyssey habe ich locker um die 200 Stunden verbracht, eher sogar noch mehr. Dreimal durchgezockt, die DLCs zweimal. Und da gebe ich dem Typen Recht: wenn ich viel Zeit in einem Spiel verbringe, bin ich auch eher mal gewillt, für ein cooles Rüstungsset noch was auszugeben. Ist glaube ich das einzige Spiel, wo ich für so einen Kleinkram auch nochmal bezahlt habe. Ansonsten liefern sie ordentliche, Add-On-würdige Erweiterungen und obendrein noch einen Haufen zusätzlichen Content für lau (New Game +, Quests, Master-Perks, History-Mode).

Kritisieren kann man sie hingegen schon für ihre Booster, wobei da auch wieder der Kunde selbst sein Konsumverhalten hinterfragen muss. Als Gamer mit jahrzehntelanger Erfahrung bin ich definitiv dazu in der Lage, zu sagen, ob ein Spiel künstlich gestreckt wird und bestimmte Inhalte hinter "Playwalls" und "Grind" verborgen werden. Das war weder bei Origins noch Odyssey der Fall. Von daher kann ich fast nur mit der Schulter zucken, wenn irgendwelche Ungeduldigen extra Geld dafür ausgeben, um irgendwelche Fähigkeiten innerhalb von 15 Stunden statt 20 Stunden freizuschalten. Trotzdem hinterlässt es natürlich einen bitteren Beigeschmack, auf den ich in künftigen Ablegern gerne verzichten kann.

Was die Story angeht, haben sie sich meiner Meinung nach zumidest verbessert. Odyssey fand ich durchweg unterhaltsam, und am Ende hatte es sich tatsächlich so angefühlt, als hätte ich "meine" Geschichte erlebt.
Gut auf dem Punkt gebracht. Echt erbärmlich wie hier geile Spiele wie Odyssey durch den Dreck gezogen werden. Wie kaputt kann man sein. Die Spielwelt ist lebendig und natürlich, von wegen alles am Generator erzeugt und wiederholt sich ständig etc.. wäre mir nicht aufgefallen. Und solche 60+ Stunden Megagames zu produzieren kostet halt Geld und die Entwickler wollen was verdienen. Wer sich extra ne nette Optik oder schnelleren Progress kaufen möchte soll er halt. Ist auch nicht verwerflich das anzubieten. Das Problem ist einfach das Ritalinkevin sich gar nicht mehr länger als 20h max auf irgendwas einstellen kann oder will bevor er wieder Abwechslung braucht. Sone Games sind halt für Leute die sich längerfristig auf was einlassen können wollen.

Freue mich schon total auf das Vikings setting, kanns kaum erwarten. Wird day one purchase weil es Ubisoft bewiesenermaßen einfach kann.
Flojoe
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Flojoe »

Bin grad bei Origins im letzten DLC und muss sagen es motiviert mich immer noch, knapp 90 Stunden auf der Uhr. Besonders die deutlich bessere Steuerung ist ein Segen. Von den Quests bin ich auch positiv Überrascht. Das Spiel ist allgemein in allen Bereichen besser als die Vorgänger. Unity fand ich übrigens den Tiefpunkt der Serie. Die offene Welt hat mit bei Origins sehr Gut gefallen.
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Cpt. Trips
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Cpt. Trips »

Trotzdem werd ich bei Ubisoft das Gefühl nicht los, dass sie ja nirgends anecken wollen.
Das ach so tolle looten und leveln in AC: Odyssey ist ja wohl ein einziger großer Witz gewesen.
Hatte nach ca. 15 h Spielzeit den Hades Bogen entdeckt. Weitere 85 h später hatte ich den immer noch in Benutzung. So viel zum Thema „ständig die Ausrüstung anpassen und tolle, neue, nützliche Items finden“.
Und genau das meine ich, Ubisoft ist leider das was Marvel im Filmbusiness ist, einfach total flach und vorhersehbar.
Da mögen die Welten noch so toll gestaltet sein.
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Exist 2 Inspire
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Exist 2 Inspire »

Immer her damit, bin grad dabei Odyssey zum zweiten Mal durchzuspielen und es ist immernoch großartig.
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Todesglubsch
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Todesglubsch »

Pffff... die Spielwelt ist nur oberflächlich lebendig, innerlich aber tot (beim Hexer leider genauso). Und die ewigen Lager und Quests aind bestenfalls Beschäftigungsarbeit, das RPG und Levelsystem dank Skalierung überflüssig.
Macht es dennoch Spaß? Klar. Aber wenn ich ein Ubisoft-Spiel gespielt habe, dann kann ich die nächsten fünf bis sechs Jahre kein weiteres aus der gleichen Reihe anfangen. Oder gar eins zweimal spielen.
CritsJumper
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von CritsJumper »

Bei einer offenen Welt muss ein Spiel immer einen Komprosmiss eingehen. Klar könnte man einfach nur der Story folgen und hat ein wenig Spaß, ja eigentlich hält dann auch meistens die Illusion der offenen Weite perfekt stand. Aber im Grunde gibt es in jedem Offenen Welt Spiel, tote Bereiche, aber auch unheimlich schön gestaltete Bereiche.

Bestimmte Punkte können nur dann interessant sein wenn andere halt auch mal ruhiger sind. So dicht wie Schlauchlevel eines COD oder Final Fantasy sind sie halt selten bestückt.

Ich finde es aber auch nicht schlimm. Lediglich bei Metal Gear, hatte ich plötzlich Momente wo ich nicht mehr weiterspielen wollte weil mich die Art der Nebenquests so gerstört hat. Das selbe hatte ich aber auch bei Far Cry 5. Glaube da war es auch so ein Moment, wo ich dachte "ich komme gerade nicht weiter weil ich irgendwo hätte Leveln müssen.". Das sind dann für mich die Spaßkiller.

RDR2 hatte es aber in der Tat mehrmals geschafft mich in die Immersion zu ziehen. Teilweise wurde es an einer Lagerstätte dann doch zu ruhig und die Welt zu trist, aber ich spiele es bestimmt noch mal durch. An anderer Ecke dann doch zu Lieblos weil mich die Kopfgeld-Jäger störten und ich lieber die Städte aufgesucht hätte.

Es mag total bescheuert klingen aber ich hätte gerne den Farm-Simulator oder Sheriff-Simulator in dem Spiel gehabt. Ich weiß es ist kein Anno, und man darf da weder Händler sein noch Pirat, aber das hätte ich wirklich spannend gefunden.

Ist aber immer so mit den offenen Welten wenn man sich mal verliebt. Nach einer Zeit ist man auch wieder überdrüssig. Aber im Grunde ist es ziemlich cool, wenn man neues findet. Aber auch wenn neue DLCs nach rutschen für ein Spiel das man mag.
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Sunblaster
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Sunblaster »

Also ich hätte lieber 15 Stunden Spielspaß als 5 Stunden Spielspaß und 55 Stunden Arbeit um den “Spaß zu finden”😐...
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monthy19
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von monthy19 »

Ich bin irgend wie voll empfänglich für die Ubisoft Spiele.
Die machen mir alle spass und binden mich recht lange an sich.
Aber irgend wann kommt dann immer der Punkt, an dem ich einfach nur fertig werden will.
Ab da rushe ich dann durch den Content und versuche das Spiele schnell zu beenden.
Warum das so ist? Keine Ahnung.
Nichts desto trotz freue ich mich auf jeden weiteren Titel.
WD3 ist zumindest für mich ein must have.

Die DLCs habe ich aber bis jetzt bei keinem Ubi Spiel gekauft, weil halt immer irgend wann die Luft raus ist.
Aber mit dem Abo Service der diesen Monat frei ist, habe ich mir die DLCs von AC O angeschaut und diese sind richtig gut und unterhaltsam. Kaufen würde ich die trotzdem nicht.
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Cpt. Trips
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Cpt. Trips »

Sehr gut erkannt, die Spiele machen in der Regel immer Spaß, aber irgendwann kommt der Punkt der Übersättigung.
Ein eindeutiges Zeichen dafür ist bei mir immer, wenn ich in die Optionen gehe und Untertitel aktiviere. Ab dann wird durch das jeweilige Spiel gehetzt. ;)
Und meiner Meinung nach ist das kein Zeichen für besonders tolles Spieldesign oder World Building. Sondern für mich ein Zeichen dafür, dass die Ubisoft Spiele immer zu groß und lang sind, sodass sich der Kern des Spiels eben nicht 100+ h trägt.