E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
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camü
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Mal eine etwas andere Sichtweise:
Ich habe auch große Probleme damit esport als sport zu bezeichnen.
Mein Problem beim esport ist die 100%ige Abhängigkeit von einem Unternehmen. Nehmen wir beispielsweise CS:go, Valve kann jederzeit die Regeln ändern, neue Waffen hinzufügen, alte Waffen entfernen oder server abschalten. Bei keinen Sport der Welt ist diese Abhängigkeit von einem Unternehmen vorhanden. Wenn Valve die server abstellt, kann keiner mehr diesem e-sport nachgehen.
Ich finde dass ein Sport beinhaltet, ein durchsichtiges Regelsystem zu haben, welches jeder verstehen und nachvollziehen kann.
Bei einem Dota wird es schwierig nachzuvollziehen, warum welche Attacke bei den Gegnern wie viel schaden macht und warum die gleiche Attacke in der vorherigen Version mehr Schaden gemacht hat.
Ich habe auch große Probleme damit esport als sport zu bezeichnen.
Mein Problem beim esport ist die 100%ige Abhängigkeit von einem Unternehmen. Nehmen wir beispielsweise CS:go, Valve kann jederzeit die Regeln ändern, neue Waffen hinzufügen, alte Waffen entfernen oder server abschalten. Bei keinen Sport der Welt ist diese Abhängigkeit von einem Unternehmen vorhanden. Wenn Valve die server abstellt, kann keiner mehr diesem e-sport nachgehen.
Ich finde dass ein Sport beinhaltet, ein durchsichtiges Regelsystem zu haben, welches jeder verstehen und nachvollziehen kann.
Bei einem Dota wird es schwierig nachzuvollziehen, warum welche Attacke bei den Gegnern wie viel schaden macht und warum die gleiche Attacke in der vorherigen Version mehr Schaden gemacht hat.
- Xris
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Soweit ich weiß halten die sich aber tatsächlich körperlich fit. Eine gute körperliche Ausdauer wirkt sich positiv auf die Konzentration aus. Einmal davon abgesehen das du in den Formel 1 Rennwagen ja auch reinpassen musst.Ryan2k6 hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:06Na Moment mal, wir hatten doch schon geklärt, dass Kalorienverbrauch kein Indiz ist. Das zählt also nichtDarth Broda hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:01Rennsport ist eine sehr grosse Belastung für den Körper, ein Formel 1 Fahrer verliert mehrere Kilo pro Rennen. Ich bin mir sicher, du würdest nicht mehr als eine Runde bei Renngeschwindigkeit aushalten, ohne dir in irgendeiner Form zu nahe treten zu wollen.![]()
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yopparai
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
@Ryan: Oh das kann sein, dass man sich das überlegt. Notfalls definiert man den Begriff halt um.
Damit hätte ich auch kein Problem, sollen sie definieren, was sie wollen. Ich hätte dann unter Umständen ein Problem damit, wenn der Staat das in irgendeiner Weise deshalb fördert und wäre da auch strikt dagegen. Aber ich häng mich sicher nicht am Wort „Sport“ selbst auf.
Damit hätte ich auch kein Problem, sollen sie definieren, was sie wollen. Ich hätte dann unter Umständen ein Problem damit, wenn der Staat das in irgendeiner Weise deshalb fördert und wäre da auch strikt dagegen. Aber ich häng mich sicher nicht am Wort „Sport“ selbst auf.
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Also 1. ist die FIFA inzwischen auch mehr ein Unternehmen als ein gemeinnütziger Verein. 2. Wenn die FIFA sagt, ab morgen spielt man Fußball nur noch mit einem Bein, dann ist das ebenfalls so. Und 3. hat Valve nicht exklusiv CSGO Server, die kann sich jeder der gerne möchte selber hinstellen und betreiben.camü hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:38 Mal eine etwas andere Sichtweise:
Ich habe auch große Probleme damit esport als sport zu bezeichnen.
Mein Problem beim esport ist die 100%ige Abhängigkeit von einem Unternehmen. Nehmen wir beispielsweise CS:go, Valve kann jederzeit die Regeln ändern, neue Waffen hinzufügen, alte Waffen entfernen oder server abschalten. Bei keinen Sport der Welt ist diese Abhängigkeit von einem Unternehmen vorhanden. Wenn Valve die server abstellt, kann keiner mehr diesem e-sport nachgehen.
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Und warum? Was wäre so schlimm an einer Förderung? Im Gegenteil, ich würde es mal begrüßen wenn nicht immer nur Fußball gefördert wird sondern auch andere Sportarten und ja auch e-Sport gehört für mich dazu, denn mal eben so FIFA Weltmeister wird man auch nicht. Da stecken ebenfalls viele Stunden Training dahinter.
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camü
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Ja fifa kann jederzeit sagen, ab morgen wird nur noch einbeinig gespielt. Aber hindert dich das daran fußball nach bisherigen regeln zu spielen?
Wenn valve sagt, hier ist ein update und mit den Update gibt es kein Nachladen mehr. Dann gibt es bei cs:go kein nachladen mehr wenn valve das möchte... Wenn valve möchte dass kein cs:go mit nachladen mehr gespielt werden kann, dann ist das so und du hast keine möglichkeit mehr anders cs:go zu spielen.
Wenn valve sagt, hier ist ein update und mit den Update gibt es kein Nachladen mehr. Dann gibt es bei cs:go kein nachladen mehr wenn valve das möchte... Wenn valve möchte dass kein cs:go mit nachladen mehr gespielt werden kann, dann ist das so und du hast keine möglichkeit mehr anders cs:go zu spielen.
- Raskir
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Und viertens ist Fußball als Sport nicht abhängig von der FIFA sondern nur der Wettkampf. Wollen buben und Mädels Fußball spielen brauchts ein bisschen Platz, etwas zum treten und das wars. Beim tennis wirds etwas schwerer aber im Prinzip das gleiche. Der sport selber kann ohne den Verband ausgeübt werden. Bei cs sieht es etwas anders aus. Man ist schon in einer gewissen Abhängigkeit von valve. Selbst wenn das spiel offline im lan modus gezockt wird, so gibt valve immer noch die parameter vor. Und selbst wenn das gemoddet ist, ist das Grundgerüst von valve. Und wenn das auch weg ist dann ist es nicht mal mehr cs.Ryan2k6 hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:43Also 1. ist die FIFA inzwischen auch mehr ein Unternehmen als ein gemeinnütziger Verein. 2. Wenn die FIFA sagt, ab morgen spielt man Fußball nur noch mit einem Bein, dann ist das ebenfalls so. Und 3. hat Valve nicht exklusiv CSGO Server, die kann sich jeder der gerne möchte selber hinstellen und betreiben.camü hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:38 Mal eine etwas andere Sichtweise:
Ich habe auch große Probleme damit esport als sport zu bezeichnen.
Mein Problem beim esport ist die 100%ige Abhängigkeit von einem Unternehmen. Nehmen wir beispielsweise CS:go, Valve kann jederzeit die Regeln ändern, neue Waffen hinzufügen, alte Waffen entfernen oder server abschalten. Bei keinen Sport der Welt ist diese Abhängigkeit von einem Unternehmen vorhanden. Wenn Valve die server abstellt, kann keiner mehr diesem e-sport nachgehen.
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Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Auch für dich nochmal: Die Sparte ist Taktikshooter, Counterstrike ist nur die Ausführung. Wenn Valve Counterstrike einstellt, dann spielt man eben in Zukunft Rainbow 6 oder was weiß ich (ich spiele keine derartigen Shooter).
Bei den meisten Spielen sind die Mechaniken ausserdem relativ genau bekannt, häufig sogar vom Anbieter bewusst offengelegt. Wie sich ein Treffer mit welcher Waffe auf welchen Körperteil mit welcher Schutzausrüstung genau auswirkt, ist afaik auch in Counterstrike bekannt und wenn Valve irgendwelche Werte ändert, ist das nichts anderes als wenn beim Skislalom irgendein neuartiger Ski reglementiert wird, weil man dadurch übermäßige Vorteile hätte. Ebenso die technischen Beschränkungen der Formel 1. Die ändern sich auch jährlich und das wird halt "einfach" von der FIA bestimmt.
Wenn die UEFA dicht macht, gibts auch keine Champions League mehr. Deswegen ist aber Fussball nicht gestorben.
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yopparai
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Die Förderung von Sportvereinen (auch Fußball) halte ich persönlich für in Ordnung, weil sie der Gesundheit insbesondere Jugendlicher dient (/dienen kann). Die, die später mal meine Rente zahlen. Du hast natürlich insoweit Recht, dass das in Einzelfällen nicht immer geschieht, und das sind dann auch Fälle, wo ich auch dagegen bin. Das Ganze ist natürlich fließend. Weltmeister will ich gar nicht fördern, generell keinen Leistungssport. Mir geht es um die Jungs vom Nachbarn, die Nachmittags aufn Bolzplatz gehen können um sich auszutoben. Zocken tun die auch ohne mein Geld.Ryan2k6 hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:46 Und warum? Was wäre so schlimm an einer Förderung? Im Gegenteil, ich würde es mal begrüßen wenn nicht immer nur Fußball gefördert wird sondern auch andere Sportarten und ja auch e-Sport gehört für mich dazu, denn mal eben so FIFA Weltmeister wird man auch nicht. Da stecken ebenfalls viele Stunden Training dahinter.
Bei eSport oder Schach etc. seh ich das aber nicht in dem Maße, daher bin ich dagegen. Dass ich dazu überhaupt eine Meinung vertrete liegt schlicht daran, dass ich Steuern zahle, und zwar nicht zu knapp, und dass das (auch) meine Kohle ist, die da verbraten wird.
- Stryx
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
F1 Fahrer müssen gute Athleten sein, sonst könnten sie die konstanten Verzögerungen nicht vernünftig ertragen. Die sind alle topfit. Unsereins hingegen, hätte nach einer einzelnen Runde wahrscheinlich schon kein Nackenmuskulatur mehr. Für einen e-Racer fällt das alles weg.Xris hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:39Soweit ich weiß halten die sich aber tatsächlich körperlich fit. Eine gute körperliche Ausdauer wirkt sich positiv auf die Konzentration aus. Einmal davon abgesehen das du in den Formel 1 Rennwagen ja auch reinpassen musst.Ryan2k6 hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:06Na Moment mal, wir hatten doch schon geklärt, dass Kalorienverbrauch kein Indiz ist. Das zählt also nichtDarth Broda hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:01
Rennsport ist eine sehr grosse Belastung für den Körper, ein Formel 1 Fahrer verliert mehrere Kilo pro Rennen. Ich bin mir sicher, du würdest nicht mehr als eine Runde bei Renngeschwindigkeit aushalten, ohne dir in irgendeiner Form zu nahe treten zu wollen.![]()
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Ich erstöre mich an der Implikation, die das Wort e-Sport in sich trägt. Ein Fußballer muss seinen Körper trainieren, Ausdauer aufbauen, Muskulatur aufbauen, Ballgefühl trainieren und taktisches Verständnis erlangen, Bewegungsabläufe üben. Ein Fifaspieler hingegen muss, mal ganz salopp ausgedrückt, lernen im richtigen Moment den richtigen Knopf zu drücken. Der Begriff e-Sport würde einen Fußballer und einen Fifaspieler auf Ebene heben und das halte ich für falsch.
Man kann es meinetwegen als Wettkampf betiteln, ähnlich wie Dart, Snooker oder Schach, nur halt auf einer virtuellen Ebene.
- SethSteiner
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Aber verbrenne ich da genausoviel Kalorien? Ich mein, ich brauche meinen Körper um für eSport, es ist also eine körperliche Aktivität und wie wir festgestellt haben, ist das auch deutlich sichtbar durch Stress oder Kalorienverbrennung. Und obendrein ist es kompetetiv, was der Hauptfaktor für einen Sport ist. Es spricht also alles dafür aber irgendwie nichts gegen eSport als Sport.Xris hat geschrieben: ↑27.08.2019 15:55Siehe unter dir. Kalorien verbrennt du übrigens sogar im Schlaf.SethSteiner hat geschrieben: ↑27.08.2019 15:40Und die Verbrennung von Kalorien sind dafür kein Indiz? XD
@yopparai
Find ich immer ulkig, wenn Leute sich hinstellen und meinen sie zahlten Steuern. Tun wir alle, bis hin zum Kleinkind dass sich einen Lutscher kauft. Und Bolzen tun Kids eben auch ohne "dein" Geld, dafür braucht es keine Förderung, das geht ganz von selbst. Mir wurde jedenfalls nie Geld in die Hand gegeben von einem "braven Steuerzahler", damit ich Fußball spielen kann. Und was die Förderung der Gesundheit angeht, wird die am besten durch ein Fitness-Programm erreicht und das kommt jedem Sportler (und generell jedem Kind) zu Gute.
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yopparai
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Natürlich tun wir das alle, deshalb dürfen wir uns ja auch alle eine Meinung erlauben. Das ist eben meine. Und nein, Bolzen gehn tun die Kids nicht, wenn sie besonders in Städten keinen Platz haben, wo sie das dürfen. Und den muss eben irgendwer bezahlen.
Zuletzt geändert von yopparai am 27.08.2019 17:04, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Wenn die Fifa sagt, dass Fußball einbeinig gespielt wird und ich spiele zweibeinig, ist es auch kein Fußball mehr. Wenn ich aufm Bolzplatz sage, dass Handspiel erlaubt ist, dann ist das auch kein Fußball mehr. Wenn man die Regeln ändert ändert sich auch die Sportart. Wenn man nicht nach valves regeln spielen will, dann macht man halt Rainbow Six an oder PUBG.Raskir hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:50 Und viertens ist Fußball als Sport nicht abhängig von der FIFA sondern nur der Wettkampf. Wollen buben und Mädels Fußball spielen brauchts ein bisschen Platz, etwas zum treten und das wars. Beim tennis wirds etwas schwerer aber im Prinzip das gleiche. Der sport selber kann ohne den Verband ausgeübt werden. Bei cs sieht es etwas anders aus. Man ist schon in einer gewissen Abhängigkeit von valve. Selbst wenn das spiel offline im lan modus gezockt wird, so gibt valve immer noch die parameter vor. Und selbst wenn das gemoddet ist, ist das Grundgerüst von valve. Und wenn das auch weg ist dann ist es nicht mal mehr cs.
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johndoe1238056
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Ja, eben. Fußball wird trotzdem noch gespielt. Da spielt man dann nicht plötzlich Handball, weil das auch ein Mannschaftssport mit Bällen ist.Liesel Weppen hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:54 Wenn die UEFA dicht macht, gibts auch keine Champions League mehr. Deswegen ist aber Fussball nicht gestorben.
Das wäre dann vergleichbar mit einem Sprung von Counterstrike zu R6 oder was auch immer.
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Aber warum bist du dagegen? Ob du mit deinen Steuergeldern jetzt den Bolzplatz im Dorf oder den PC für den Jungen des Nachbarn finanzierst ist doch egal? Und ob du jetzt Sport finanzierst der die Beine trainiert oder den Kopf ist doch ebenso egal? Oder geht es nur darum, dass du Schach nicht magst und es deswegen nicht finanzieren willst? Weil wenn es nur nach Sympathie geht, gibt es bald wirklich nur noch Fußballförderung, oder gar keine.yopparai hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:55 Die Förderung von Sportvereinen (auch Fußball) halte ich persönlich für in Ordnung, weil sie der Gesundheit insbesondere Jugendlicher dient (/dienen kann). Die, die später mal meine Rente zahlen. Du hast natürlich insoweit Recht, dass das in Einzelfällen nicht immer geschieht, und das sind dann auch Fälle, wo ich auch dagegen bin. Das Ganze ist natürlich fließend. Weltmeister will ich gar nicht fördern, generell keinen Leistungssport. Mir geht es um die Jungs vom Nachbarn, die Nachmittags aufn Bolzplatz gehen können um sich auszutoben. Zocken tun die auch ohne mein Geld.
Bei eSport oder Schach etc. seh ich das aber nicht in dem Maße, daher bin ich dagegen. Dass ich dazu überhaupt eine Meinung vertrete liegt schlicht daran, dass ich Steuern zahle, und zwar nicht zu knapp, und dass das (auch) meine Kohle ist, die da verbraten wird.
