Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Swar
- Beiträge: 2170
- Registriert: 11.04.2019 20:06
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Naja die BPjM ist in den letzten Jahren ziemlich mit der Zeit gegangen, selbst wenn jetzt ein Anwalt um die Ecke kommt, wird herzlich wenig passieren.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Ich will auch gar keine Panik machen, halte alleine ein entsprechendes Gerichtsverfahren für mehr als unwahrscheinlich.
- Danilot
- Beiträge: 1238
- Registriert: 08.09.2015 12:42
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Hab es heute durchgespielt, gutes Game, macht Laune (Solo und Koop), allerdings ist das Leveldesign im besetzten Paris auf Dauer eintönig und die Geschichte ist auch etwas belanglos. Warum B.J. plötzlich verschwindet bekommt jedenfalls keine besonders schlaue Auflösung.
Das Charakter- und Gegnerleveln ist ziemlich sinnlos. Die Gegner leveln mit und die eigenen Waffen bekommen je Level immer mehr Schaden. Also sehr motovierend ist dieser Progress nicht. Ab Leveln 20 ca. kann man dann auch alle Missionen angehen. Man benötigt die Levelpunkte halt für die Fähigkeitenfreischaltung und das wars. Aber das Ballern ist nochmal flotter und feiner (auf Konsole) als bei den Vorgängern. Für 30€ völlig ok, wenn man auf die Action steht. Das eingängige Gameplay ist der große Pluspunkt.
Das Charakter- und Gegnerleveln ist ziemlich sinnlos. Die Gegner leveln mit und die eigenen Waffen bekommen je Level immer mehr Schaden. Also sehr motovierend ist dieser Progress nicht. Ab Leveln 20 ca. kann man dann auch alle Missionen angehen. Man benötigt die Levelpunkte halt für die Fähigkeitenfreischaltung und das wars. Aber das Ballern ist nochmal flotter und feiner (auf Konsole) als bei den Vorgängern. Für 30€ völlig ok, wenn man auf die Action steht. Das eingängige Gameplay ist der große Pluspunkt.
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Das kann ich mir ehrlich gesagt noch am ehesten vorstellen. Es ist halt Bethesda und sie haben sich aus unerfindlichen Gründen entschieden, eine zensierte Fassung zu produzieren und auch noch herzustellen. In der Wüste kann man das nicht vergraben aber sie über so einen Deal loszuwerden würde zumindest Sinn machen. Daher dann wohl auch keine deutschen Elemente (Sprache/Untertitel) in der internationalen Fassung, damit wenigstens irgendwer das Zeug kauft (gemein für Schweizer und Österreicher).4lpak4 hat geschrieben: ↑28.07.2019 00:34Ist jetzt so weit aus dem Fenster gelehnt dass ich fast falle, aber:SethSteiner hat geschrieben: ↑28.07.2019 00:30Ich wüsste ja generell keinen Grund, überhaupt eine zensierte Version zu führen. Hätte ich also von Anfang an nicht ins Lager bestellt aber an und für sich kann ich mir auch nur vorstellen, dass wohl die "nationale Version", kaum einer kaufen würde.ShowAfaik heisst es mittlerweile auch in der deutschen Version Nazis. Das ist alles ein unnötiges Kuddelmuddel und Bethesda redet sich da seit Jahr und Tag schon raus, obwohl eigentlich nichts notwendig ist, von dem was sie je gemacht haben.DaveTheBorrow hat geschrieben: ↑27.07.2019 20:17
In der englischen Sprachfassung wird denke ich von "The Nazis" gesprochen, in der deutschen von "Dem Regime". Würde in der deutschen Version überall das Regime-Logo hängen, aber dann immer von den Nazis gesprochen werden, würde es halt nicht zusammen passen. Deswegen haben sie das denke ich nicht gemacht.
Nach diesem Präzedenzfall wird es beim nächsten Wolfenstein dann denke ich nur noch eine einzige Fassung geben, bei der dann im Deutschen auch von den Nazis gesprochen wird.
@sabienchen
Ist das denn so? Also abgesehen davon, dass das Spiel ja eh erst im Saturn erhältlich gibt, wenn es die Freigabe bekommen hat (und das hat die mit Hakenkreuzen ja), würden die bei einem Fall im Nachhinein das nicht einfach zurück schicken?
Vieleicht hat Beth Panik dass sie auf den bereits gepressten Retail-Versionen in Deutsch sitzen bleiben und haben daher einen Exklusivdeal mit einigen Retailern gemacht, die bekommen die Deutsche Version vllt. billiger wenn sie dafür auf dei Internationale verzichten.
- VaniKa
- Beiträge: 703
- Registriert: 12.11.2010 11:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Hab es auch schon durch und fand es super. Auf Steam und vermutlich auch andernorts geht es derzeit ja richtig übel ab, weil das Spiel nicht das ist, was die Leute erwartet haben. Sie strafen die Loot-Shooter-Mechaniken gnadenlos ab und regen sich auch noch über "Kampflesben", "SJW-Agenda" und ähnliches auf. Ich hoffe dass ZeniMax/Bethesda/MachineGames/Arkane Studios darüber stehen und die Ausrichtung des Spiels deswegen nicht als Fehler betrachten. Mich kotzt das richtig an, wie es heute immer abläuft, wenn irgendwelche "Fans" wegen irgendeiner Sache angepisst sind und dann gleich Vergeltungs-Reviews schreiben und das Spiel in ihrer "Berwertung" auf Null reduzieren.
Mir kann es persönlich nicht egaler sein, wie vorige Wolfenstein-Spiele waren. Dieses hier gefällt mir gut. Ich fühle mich bei den Hauptmissionen auch stark an Dishonored 2 erinnert. Kann es nicht genau beschreiben, aber so ein Vibe transportiert ein ähnlich packendes Spielgefühl, was ich klar auf Arkane Studios zurückführe. Das Spiel hatte ich ähnlich intensiv in kurzer Zeit durchgespielt. Irgendeine Geheimzutat haben die da offenbar.
Da macht es mich auch echt wütend, wenn Leute sich an irgendeinem Detail festbeißen und dann von "trash" schreiben. "Das Spiel kann nicht pausiert werden - Müll. Das Spiel hat Mikrotransaktionen - Müll. Das Spiel hat RPG-Mechaniken - Müll. Der erste Boss ist zu schwer - Müll. Die Gegner sind Bulletsponges - Müll. Es ist nicht BJ - Müll. Die Schwestern sind nicht sexy genug - Müll." Würden die Leute nur labern, könnte es mir ja egal sein, aber der Steam-Wertungsspiegel hat schon eine gewisse Relevanz und man liest von vielen Spielern, die deswegen abgeschreckt werden. Hatte hier ja auch schon jemand erwähnt. Echt traurig. Das ist so eine richtige Spoiled-Brat-Mentalität. Wenn man nicht exakt (!) das bekommt, was man will, wird nicht einfach nur nicht gekauft, sondern versucht, die Firma zu bestrafen und dazu zu zwingen, sich dem eigenen Willen zu beugen.
Mir kann es persönlich nicht egaler sein, wie vorige Wolfenstein-Spiele waren. Dieses hier gefällt mir gut. Ich fühle mich bei den Hauptmissionen auch stark an Dishonored 2 erinnert. Kann es nicht genau beschreiben, aber so ein Vibe transportiert ein ähnlich packendes Spielgefühl, was ich klar auf Arkane Studios zurückführe. Das Spiel hatte ich ähnlich intensiv in kurzer Zeit durchgespielt. Irgendeine Geheimzutat haben die da offenbar.
Da macht es mich auch echt wütend, wenn Leute sich an irgendeinem Detail festbeißen und dann von "trash" schreiben. "Das Spiel kann nicht pausiert werden - Müll. Das Spiel hat Mikrotransaktionen - Müll. Das Spiel hat RPG-Mechaniken - Müll. Der erste Boss ist zu schwer - Müll. Die Gegner sind Bulletsponges - Müll. Es ist nicht BJ - Müll. Die Schwestern sind nicht sexy genug - Müll." Würden die Leute nur labern, könnte es mir ja egal sein, aber der Steam-Wertungsspiegel hat schon eine gewisse Relevanz und man liest von vielen Spielern, die deswegen abgeschreckt werden. Hatte hier ja auch schon jemand erwähnt. Echt traurig. Das ist so eine richtige Spoiled-Brat-Mentalität. Wenn man nicht exakt (!) das bekommt, was man will, wird nicht einfach nur nicht gekauft, sondern versucht, die Firma zu bestrafen und dazu zu zwingen, sich dem eigenen Willen zu beugen.
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Na und? Sorry aber so läuft Marktwirtschaft doch nun ein mal. Die Intention des Konsumenten ist, dass die Industrie das Produkt anbietet, das er konsumieren will. Die Industrie wiederum versucht den Konsumenten ihrerseits dahingehend zu bringen, das zu konsumieren, was sie anbieten. Ich habe mir das Geld für Youngblood mit meinem Cousin geteilt, es gibt positive und negative Elemente (und ja, dass die Mädels aussehen wie ausgeschissen oder die Nazis scheinbar noch immer nicht die geilen SS-Bitches haben wie sie Wolfenstein früher hatte sind da Kritikpunkte), bei manchem Konsumenten führt das zur Einschätzung "Scheiße". Ist die übertrieben und undifferenziert? Teilweise sicher aber so ist der Konsument nun ein Mal. Er bezahlt oder bezahlt potentiell nun Mal Geld für ein Produkt, entsprechend ist er doch auch völlig frei dieses Produkt in den Müll zu werfen. Wenn wir hier nun diskutieren gehört sich sicher weniger ein Kommentar alà "Scheiße", weil die Intention eines Forums ja der Austausch ist aber auf Plattformen des Feedbacks? Da sehe ich keinen Kritikpunkt. Und sorry aber wer bei einem Reviewsystem nur auf Sterne, Zahlen oder "Doof, Gut, Phänomenal" schaut, anstatt sich anzuschauen warum etwas gut oder schlecht ist und daraus dann seine Kaufentscheidung fällt, handelt jetzt auch nicht gerade differenziert. Wenn Firmen es nicht schaffen zu begeistern, haben sie halt Pech gehabt.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Warst es nicht du, die/der sagte, er/sie wolle lieber nen Protagonisten "des eigenen" Geschlechts spielen, weil du dich dann besser mit diesem "Identifizieren" kannst.
Wieso wunderst es dich dann, deiner persönlichen Argumentation folgend, dass die vermutlich überwiegend männlichen Spieler eines Wolfensteins sich zu geringen Teil ebenfalls ärgern, dass sie nicht nen Typen spielen können, weil es ihr Spielerlebnis mindert?
Und wenn ich dann iwas wie "SJW-Agenda" höre, dann klingt das für mich nicht so unterschiedlich zu "toxischer Maskulinität"..
//gefunden
Show
VaniKa hat geschrieben: ↑05.11.2018 13:57 Die Benachteiligung besteht darin, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, was für eine Figur man in einem Spiel spielt. Das Geschlecht macht wohl noch den größten Unterschied innerhalb der Spezies Mensch aus, noch vor Dingen wie Hautfarbe oder Herkunft. Vielleicht ist einem das als Mann, der eh (fast) immer Männer spielen kann und spielt, nicht so bewusst, aber für mich ist das ein maßgeblicher Faktor für die "Immersion".
Das sieht auch letztlich jeder anders. Den einen ist ziemlich egal, wen oder was sie spielen, anderen ist eine Identifikation mit ihrer Spielfigur hingegen sehr wichtig. Bloß weil es für einen selbst nicht wichtig ist, bedeutet das nicht, dass es sich bei anderen Menschen genau so verhält. Hab mal eine Studie dazu gelesen und dabei kam schon deutlich heraus, dass ein Großteil der Frauen lieber eine weibliche Spielfigur hätte. Ich merke das auch aktuell am hohen Kommentaranteil von Frauen bei Shadow of the Tomb Raider auf Facebook. Ich habe auch umgekehrt immer wieder Kommentare von Männern gesehen, die lieber Männer spielen, weil sie sich mit Frauen nicht identifizieren können. Also das kann man nicht unter den Teppich kehren. Eine Wahlmöglichkeit bietet letztlich doch Männern und Frauen die gleichen Möglichkeiten, Spaß am Spielen zu haben. Ein starkes Ungleichgewicht zugunsten männlicher Spielfiguren kann nie egal sein, außer man ist egoistisch und der Spaß anderer Leute ist einem egal.
Die Aussage, dass es ja auch "viele" Spiele mit weiblichen Spielfiguren gäbe, lasse ich auch so lange nicht gelten, wie das Verhältnis weit ab von 50:50 liegt. Natürlich findet man immer ein paar Gegenbeispiele, so wie man auch Frauen findet, die sogar lieber Männer spielen. Mir geht es einfach darum, dass kein Geschlecht benachteiligt ist gegenüber dem anderen. Wenn sich ein Mann ernsthaft darüber beschweren würde, wenn es ebenso viele (gleichartige und gleichqualitative) Spiele mit weiblichen Spielfiguren gäbe wie mit männlichen, dann stimmt mit dem etwas nicht. Wenn ihn dann stören sollte, dass er dann weniger Spiele zur Verfügung hätte, die er (aufgrund des Geschlechts) spielen wollte, dann weiß er aber zumindest schon ansatzweise, wie es sich aktuell noch als Frau anfühlt. So viele interessante Spiele, die aber doch sehr oft nur die Story von einem Henry oder Bill erzählen, die eben durch ihr Geschlecht eine ganz andere Perspektive aufs Leben haben und ganz anders mit der Welt verbunden sind.
- Poolparty93
- Beiträge: 666
- Registriert: 10.12.2018 10:40
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Ganz allgemein betrachtet und nicht nur auf dieses Spiel bezogen:VaniKa hat geschrieben: ↑28.07.2019 19:49 Da macht es mich auch echt wütend, wenn Leute sich an irgendeinem Detail festbeißen und dann von "trash" schreiben. "Das Spiel kann nicht pausiert werden - Müll. Das Spiel hat Mikrotransaktionen - Müll. Das Spiel hat RPG-Mechaniken - Müll. Der erste Boss ist zu schwer - Müll. Die Gegner sind Bulletsponges - Müll. Es ist nicht BJ - Müll. Die Schwestern sind nicht sexy genug - Müll." Würden die Leute nur labern, könnte es mir ja egal sein, aber der Steam-Wertungsspiegel hat schon eine gewisse Relevanz und man liest von vielen Spielern, die deswegen abgeschreckt werden.
"Der Publisher stinkt!" - Das wär ein Beispiel für eine unbegründete, ungerechtfertigte Bewertung eines Spiels.
Fehlende Pausefunktion
Mikrotransaktionen
Aufgezwungene RPG-Mechaniken
Zu hoher Schwierigkeitsgrad
Gegner sind Bulletsponges
Hässliches Charakterdesign
Das sind alles völlig valide Kritikpunkte. Gerade wenn mehrere davon zusammenkommen, dann rechtfertigt das durchaus eine negative Bewertung.
Mag sein, dass diese Punkte für dich eine untergeordnete Relevanz haben, aber es bleibt dennoch valide Kritik.
-
yopparai
- Beiträge: 19704
- Registriert: 02.03.2014 09:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Mir persönlich ist insbesondere die Kritik daran, dass das jetzt halt Frauen sind relativ unverständlich. Hat mich nie interessiert wen ich da so spiele, Frauen, Männer, Blaue Igel, Gorillas, Hexen mit viel zu langen Armen und Beinen, fette Klempner, interessiert mich alles nicht. Mein Problem ist, dass ich die beiden rein vom Trailermaterial was ich bisher gesehen habe schlicht peinlich und unsympathisch finde. Ich find die einfach doof, auch wenn ich nicht klar benennen kann, warum.
Hab‘s trotzdem schon hier liegen, werd‘s spielen wenn mein Kumpel Zeit hat vorbeizukommen. Vielleicht isses ja nicht ganz so schlimm wie es bislang für mich rüberkam.
Letztlich geht‘s mir eh nur ums Geballer.
Hab‘s trotzdem schon hier liegen, werd‘s spielen wenn mein Kumpel Zeit hat vorbeizukommen. Vielleicht isses ja nicht ganz so schlimm wie es bislang für mich rüberkam.
Letztlich geht‘s mir eh nur ums Geballer.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
..geht mir ebenso... sofern das Gameplay taugt ist mir der Protagonist recht egal.yopparai hat geschrieben: ↑28.07.2019 20:48 Mir persönlich ist insbesondere die Kritik daran, dass das jetzt halt Frauen sind relativ unverständlich. Hat mich nie interessiert wen ich da so spiele, Frauen, Männer, Blaue Igel, Gorillas, Hexen mit viel zu langen Armen und Beinen, fette Klempner, interessiert mich alles nicht.
Es gibt allerdings einige Menschen denen das sehr wichtig ist.
Sofern ich es richtig verstehe zählt darunter bspw. Vanika.
Und .. joa... mal abseits davon, dass ich mit "Ego"-Perspektive irgendwie heute nicht mehr warm werde, haben mich die beiden Schwestern ebenfalls nicht wirklich angesprochen. Liegt nicht an deren Geschlecht, sondern vielmehr ihrer Präsentation in den Trailern.
... nunja... evtl. schau ichs mir iwann [viel später] auch mal selbst an.
- VaniKa
- Beiträge: 703
- Registriert: 12.11.2010 11:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Da führt ja jemand richtig Buch.sabienchen hat geschrieben: ↑28.07.2019 20:10 Warst es nicht du, die/der sagte, er/sie wolle lieber nen Protagonisten "des eigenen" Geschlechts spielen, weil du dich dann besser mit diesem "Identifizieren" kannst.
- VaniKa
- Beiträge: 703
- Registriert: 12.11.2010 11:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Die Sache ist halt, dass viele der Punkte maßlos übertrieben werden. Die Mikrotransaktionen sind komplett überflüssig. Man wird an keiner Stelle im Spiel dazu genötigt und kann die kosmetischen Items auch alle für Ingame-Währung kaufen. Stören würde es mich dann, wenn ich das Gefühl hätte, das Spiel hätte nur einen normalen Fluss, wenn ich zusätzliches Geld reinsteckte, dem ist aber absolut nicht so. Mir kommt es eher so vor: "Mal schauen, vielleicht kauft ja jemand wirklich was."Poolparty93 hat geschrieben: ↑28.07.2019 20:36 Fehlende Pausefunktion
Mikrotransaktionen
Aufgezwungene RPG-Mechaniken
Zu hoher Schwierigkeitsgrad
Gegner sind Bulletsponges
Hässliches Charakterdesign
Das sind alles völlig valide Kritikpunkte. Gerade wenn mehrere davon zusammenkommen, dann rechtfertigt das durchaus eine negative Bewertung.
Mag sein, dass diese Punkte für dich eine untergeordnete Relevanz haben, aber es bleibt dennoch valide Kritik.
Zu den Bulletsponges kann ich auch nur sagen, dass das nicht stimmt, wenn man auf die Gegner eingeht und ihre Schwachpunkte ausnutzt. Z.B. haben Supersoldaten abschießbare Teile, die beim Treffen die Panzerungskästchen deutlich schneller reduzieren als wenn man einfach nur auf den Bauch ballert. Vielleicht war das früher so, dass es jetzt niemand rafft, dass man etwas intelligenter vorgehen sollte. Mich hat das bei besonders starken Gegnern schon etwas an Horizon Zero Dawn erinnert. So ein Panzerhund könnte auch ein Vieh aus dem Spiel sein. Und dann ist auch das Messer bzw. die Axt sehr stark, wie man es zunächst gar nicht annimmt. Anstatt ein Magazin auf eine "Jäger" zu leeren, einfach ein oder zwei Messer werfen bzw. schnell hinsprinten und abmurksen. Wenn man all diese Elemente nutzt, die einem das Spiel bietet, kommt man sehr geschmeidig durchs Spiel. Wirklich schwer fand ich nur den ersten und den letzten Bosskampf, die ich auch als einzige echte Bosskämpfe bezeichnen würde.
Was die RPG-Mechaniken angeht, so kann man das bei einem "reinrassigen" Shooter natürlich ablehnen. Dafür habe ich duchaus Verständnis, wenn man von einer Serie bisher anderes gewöhnt war. Aber hier macht eben auch der Ton die Musik und man sollte akzeptieren, wenn ein Studio eine Serie in eine neue Richtung bringt. Ob man dann bei der Serie bleiben will, ist einem ja selbst überlassen. Aber man muss nicht gleich loshassen wie ein ein kleines Kind, dem man den Lolli geklaut hat. Ich fand die Neuausrichtung von Assassin's Creed auch super, aber klar, dass das Fans vom alten Gameplay nicht alle begeistert. Muss man halt mit leben. Ich persönlich mag die "Ubisoft-Formel" und finde auch, dass sie einen Shooter aufwertet. Ich bin auch bei Elden Ring gespannt, wie From Software "Soulsborne" verändert. Ich schaue mir immer erst an, wie etwas ist und ob ich damit unabhängig vom Gewohnten oder vom Franchise etwas anfangen kann. Und wenn dann Monkey Island ein Shooter wird, in dem man Elaine Marley mit Blunderbuss spielt, dann bin ich dem gegenüber auch total offen.
Und was die Schwestern angeht, so ist es auch wieder typisch, dass man weibliche Figuren gleich anhand des Aussehens bewertet. Die müssten dann dicke Hintern oder lange Haare haben. Bei einem Kerl wäre das hingegen doch völlig egal. Die Körper sind halt athletisch und nicht übertrieben. Zudem tragen sie ja auch diese Superanzüge. Sie sind halt keine Püppchen, was ja auch kaum zu ihrer Rolle passen würde. Aber die Leute sind es offenbar noch gewohnt, dass Frauen im Kettenbikini herumlaufen mit riesigen Ballonbrüsten und Gummipuppenvisage. Klar, wenn man schon eine Frau spielen muss, dann soll sie wenigstens was fürs Auge bieten. Eben eine rein männliche Perspektive, die nicht links und nicht rechts schaut.
Die fehlende Pausenfunktion kann man kritisieren, ich halte es aber für maßlos übertrieben, daran das ganze Spiel festzumachen. Sie haben halt keine Sonderlocke für den Offline-Singleplayer eingebaut, so what. Aber die Kritik kommt ja dann auch aus der Ecke von Leuten, die diesen "Multiplayer-Quatsch" ablehnen. So wird dann aus allem gleich ein Riesending gemacht.
Ich habe die Hauptgeschichte durch und spiele nun die Nebenmissionen weiter. Aktuell habe ich 25 Stunden auf der Uhr und wurde wirklich gut unterhalten. Besonders die Bruder-Hauptmissionen fand ich sehr packend. Da hat einfach alles gepasst. Das Pacing, die Atmosphäre, eingestreute kurze Dialoge. Ich finde das Spiel hat bei den Details viel richtig gemacht, auf das man meist gar nicht so achtet.
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Ob Mikrotransaktionen irgendwie optional sind ist doch irrelevant. Was hat das in einem Spiel zu suchen, was man bezahlt hat? Gar nichts. Das ist nicht übertrieben das einfach kategorisch abzulehnen, sondern völlig legitim. Dich stört es nicht, weil man clever genug ist, es irgendwie subtil einzubauen. Das ist schön für dich aber da muss man ja nicht mitgehen.
Und dasselbe sehe ich auch bei den anderen Punkten. Wie gesagt, ich habe das Spiel selbst geholt aber ich finde es irritierend, warum nun die Kritikpunkte alle aufgebläht seien. Wenn man Bulletsponges nicht mag, dann ist das eben so. Das ist doch okay. Dabei ist das natürlich richtig auch einwände zu erheben, verstehe mich nicht falsch aber wenn es nun um Cyberpunk ginge, wäre es mir auch ziemlich egal, welche intelligenten Spielmethoden es geht, da sich dadurch nichts grundsätzliches am Prinzip ändert.
Ich sehe auch niemanden der meint, dass es ein absolutes No-Go sei, sondern eher dass sich Kritikpunkte summieren bzw. unterschiedlich gewichtet werden und daraus dann eine Konsequenz gezogen wird. Dabei muss man nicht zustimmen. Mir geht es mit RPG-Mechaniken auch so, dass ich sie eigentlich in einem Shooter eher befürworte, weil es ihm (wenn richtig gemacht) mehr Tiefe und Gameplay gibt, genauso wie ein offeneres Leveldesign, gegenüber Levelschläuchen.
Auf der anderen Seite sehe ich 0 Personen, die von dicken Hintern und langen Haaren schreiben oder dass es bei einem Kelr egal wäre.
Tschuldige, der Smilie muss sein aber das ist wohl einer DER Kritikpunkte schon seit.. 15 Jahren vielleicht? Männliche Videospielcharaktere, die alle nach einem bestimmten Schema designt sind? Das ist keine neue Kritik. Es ist halt nicht egal. Das Problem ist nicht, dass die Schwestern keine "Riesigen Ballonbrüste und Gummipuppenvisage" haben, mal abgesehen davon, dass das eine tolle Abwechslung wäre, weil weibliche Charaktere deutlich weniger Stereotyp sind, haben die Schwestern das Problem schlichtweg ziemlich schlecht auszusehen. Und mit schlecht ist hier maßgeblich gemeint, dass sie sie keinen Charakter haben. Ich erinnere mich an Ivy aus Soul Calibur, Prinzessin Peach aus Mario, Alex aus Half Life, Faith aus Mirror's Edge aber Blondi und Brünette Blazkovicz? Kein Stück. ALLE Charaktere die ich bisher gesehen habe, sahen ziemlich mies aus. Egal obs die schwarze Freundin ist, die schwarze FBI Bossin oder die Mutter. Das Gesichter-Design ist einfach grundweg ziemlich mies.
Darüber hinaus sei allerdings gesagt, dass ich nicht verstehe, was das Problem darin wäre, dass Protagonisten attraktiv wären. Egal ob Frauen oder Männer. Ich meine, was ist das denn schon für ein Vorwurf, dass Menschen ganz gerne etwas potentiell attraktives anssehen wollen? Die Anzüge, die Waffen, die Sounds, nicht nur in Wolfenstein, auch in anderen Spielen und Aspekten des Gamedesigns abseits vom Charakterdesign geht es um eine Form von Schönheit.
Und dasselbe sehe ich auch bei den anderen Punkten. Wie gesagt, ich habe das Spiel selbst geholt aber ich finde es irritierend, warum nun die Kritikpunkte alle aufgebläht seien. Wenn man Bulletsponges nicht mag, dann ist das eben so. Das ist doch okay. Dabei ist das natürlich richtig auch einwände zu erheben, verstehe mich nicht falsch aber wenn es nun um Cyberpunk ginge, wäre es mir auch ziemlich egal, welche intelligenten Spielmethoden es geht, da sich dadurch nichts grundsätzliches am Prinzip ändert.
Ich sehe auch niemanden der meint, dass es ein absolutes No-Go sei, sondern eher dass sich Kritikpunkte summieren bzw. unterschiedlich gewichtet werden und daraus dann eine Konsequenz gezogen wird. Dabei muss man nicht zustimmen. Mir geht es mit RPG-Mechaniken auch so, dass ich sie eigentlich in einem Shooter eher befürworte, weil es ihm (wenn richtig gemacht) mehr Tiefe und Gameplay gibt, genauso wie ein offeneres Leveldesign, gegenüber Levelschläuchen.
Auf der anderen Seite sehe ich 0 Personen, die von dicken Hintern und langen Haaren schreiben oder dass es bei einem Kelr egal wäre.
Darüber hinaus sei allerdings gesagt, dass ich nicht verstehe, was das Problem darin wäre, dass Protagonisten attraktiv wären. Egal ob Frauen oder Männer. Ich meine, was ist das denn schon für ein Vorwurf, dass Menschen ganz gerne etwas potentiell attraktives anssehen wollen? Die Anzüge, die Waffen, die Sounds, nicht nur in Wolfenstein, auch in anderen Spielen und Aspekten des Gamedesigns abseits vom Charakterdesign geht es um eine Form von Schönheit.
- VaniKa
- Beiträge: 703
- Registriert: 12.11.2010 11:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Also wenn man im Steam-Forum zur internationalen Version schaut, dann begegnet einem da allerhand Irrsinn. Aber auch zur deutschen Version hatte ich mir diese Blüte hier festgehalten:
Mal abgesehen davon finde ich die beiden ziemlich heiß. Bloß sind sie das vielleicht nicht nach heteromännlichen Maßstäben. Und das scheint es ja zu sein, was diese Leute aufregt und warum Begriffe wie "Kampflesben" fallen. Frauen in Spielen sind zunehmend nicht mehr dem gefällig, was vor allem heterosexuelle Männer anspricht. Frauen werden nicht nur realistischer, durchschnittlicher, sondern auch nach anderen Maßstäben dargestellt. Wer diesen Schritt nicht mitdenkt, der stellt natürlich nur fest, dass die hässlich seien und versteht nicht, dass sie nur für *ihn* "hässlich" sind. Das ist eigentlich die Lektion, die gelernt werden muss. Da muss wirklich eine Gruppe umlernen, dass sie nicht mehr das Maß aller Dinge ist. Und das schmerzt aktuell wohl besonders. Werden sie sich dran gewöhnen müssen. Es geht dabei nicht darum, jetzt nur noch Minibusen und schmale Hüften zu zeigen, sondern Diversität als Normalität zu etablieren. Viele Studios haben den Schuss jetzt wirklich gehört und stehen da auch hinter.Anstelle der zwei hässlichen Kampflesben hätten sie lieber eine hübsche mit langen Haaren und nem ordentlichen Hintern nehmen sollen.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Wolfenstein: Youngblood - Internationale Version ist nicht überall erhältlich
Sie sind vielleicht nach deinen Maßstäben heiß.
Nach meinen nicht.
Müssen sie aber auch gar nicht.
Ich finde das Anzugdesign net dolle, und was ich von der Charakterzeichnung sehen konnte hat mich persönlich auch etwas abgeschreckt.
Nunja.
Am Ende zählt für Bethesda ob etwas genügend Geld macht.
Also mal juggn wie sich das Teil im Verkauf so hält.
..Und was dein zitiertes Steam Review angeht.
Einzelbeispiele sind nichtssagend.
Wieviele Reviews gibt es und in wie vielen findest du die Begriffe "SJW" oder "Kampflesbe" etc. im negativen Kontext genannt.
[Im negativen Kontext will heißen, dass ein Bewerter schließlich Bezug auf andere Posts nehmen könnte und deswegen diese Begriffe ebenfalls verwendet bzw. "zitiert"]
Mir ist das zu müßig auch nur eine Tendenz konkret nachzuprüfen, ich wollte nur darauf hinweisen, dass solche Einzelzitate nicht wirklich überzeugend sind.
