The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

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4P|BOT2
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The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 15.05.2019 10:22

Bevor die Trails-of-Cold-Steel-Saga im Herbst auch in Europa in die dritte Runde geht, servieren Nihon Falcom und NIS America zunächst PS4-Versionen der beiden Vorgänger. Im Test verraten wir, was die Umsetzung des ersten Teils zu bieten hat.

Hier geht es zum gesamten Bericht: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Dodo00d
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Dodo00d » 15.05.2019 12:34

Trails in the Sky und Trails of Cold Steel gehören zu den besten JRPG aller Zeiten, weitaus besser als alles was FF seit der PS2 fabriziert hat. Allein schon der Aufwand der betrieben wurde das alle NCPs ständig neue Dialoge bekommen sobald die Story foranschreitet macht diese Reihe soagar besser als Persona. Das Kampfsystem ist jedenfalls viel tiefer und spaßigers als das der Persona Reihe.

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Krulemuk
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Krulemuk » 15.05.2019 13:21

Eine der Serien wo ich die Vita als Switch- und PS4-Besitzer neidisch beäuge, weil ich einfach nicht bereit dazu bin, ein solches Spiel auf einer stationären Plattform wie der PS4 zu spielen.

Wie realistisch ist hier ein Switch-Port?

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Todesglubsch
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Todesglubsch » 15.05.2019 13:23

Dagegen halte ich die zähe, nicht spannende Story (im Erstling), die angestaubte Technik, ausgeleierte Tropes und die fehlende Lokalisierung. Soviel zu "dem besten JRPG aller Zeiten".

Auf Cold Steel bezogen. Trails in the Sky kenn ich nicht. Aber das ist eh aus einer anderen zeitlichen Generation und hat daher andere Maßstäbe mit denen es sich messen muss.

@Krulemuk
Auf der Vita hattest du dafür längere Ladezeiten und keine Fast-Forward-Funktion, was gerade die Kämpfe etwas zäh machte.

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AkaSuzaku
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von AkaSuzaku » 15.05.2019 13:25

Dodo00d hat geschrieben:
15.05.2019 12:34
Trails in the Sky und Trails of Cold Steel gehören zu den besten JRPG aller Zeiten, weitaus besser als alles was FF seit der PS2 fabriziert hat. Allein schon der Aufwand der betrieben wurde das alle NCPs ständig neue Dialoge bekommen sobald die Story foranschreitet macht diese Reihe soagar besser als Persona. Das Kampfsystem ist jedenfalls viel tiefer und spaßigers als das der Persona Reihe.
Das Spiel gehört definitiv zu den besseren JRPGs, sehe das ganz ähnlich. Allerdings würde ich es schon klar hinter FF und Persona einordnen:
Die Technik kann man vielleicht noch verzeihen, dass im Vergleich zu FF und Persona meilenweit unterlegene Level- und Artdesign eher weniger. Ich wage sogar zu behaupten, dass es sich in der Hinsicht noch hinter FF VII einordnen muss. Und das ist aus der PS1-Ära.
Ohne Turbo-Modus wären einige, sich in die Länge ziehende Sequenzen daher für mich kaum spielbar gewesen. (Stichwort auch im Test: "zäher und linearer Spielverlauf".)

Außerdem schwankt die Qualität der Dialoge schon sehr stark. Meistens fand ich sie zwar gelungen, aber an einigen Stellen will man sich am liebsten die Ohren zuhalten. Rean insbesondere ist mit seinem Gehabe manchmal schwer zu ertragen. Und ja, die Stereotypen erreichen hier nochmal ein ganz anderes (schlimmeres) Niveau als in Persona oder FF.
Todesglubsch hat geschrieben:
15.05.2019 13:23
Dagegen halte ich die zähe, nicht spannende Story (im Erstling), die angestaubte Technik, ausgeleierte Tropes und die fehlende Lokalisierung. Soviel zu "dem besten JRPG aller Zeiten".
Heißt das im Umkehrschluss, dass das in den Nachfolgern besser ist oder hast du die einfach nicht gespielt?
Ich habe den zweiten nämlich nur mal bei einem Freund angespielt und fand den Einstieg (selbst für ToCS-Verhältnisse) dermaßen zäh, dass ich ihn mir nie geholt habe.

nawarI
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von nawarI » 15.05.2019 14:11

Ich kenn die Reihe garnicht, aber das was da im Text steht, klingt schon ganz nett. Ich werd mir mal ein paar Vids und Reviews dazu auf Youtube angucken, weil ich mir mal ein Bild von Artdesign und Präsentation machen möchte.
Je nachdem wie der erzählerische Aufbau ist, werd ich aber vielleicht direkt mit Teil 3 anfangen. (Persona 5 konnte man ja zum Glück ohne Vorwissen spielen. Oder erfordert die Reihe Vorwissen wie Kindom Hearts 3, wo eher wenig kapiert, wenn man die Teile davor nicht kennt?)

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Todesglubsch
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Todesglubsch » 15.05.2019 14:21

AkaSuzaku hat geschrieben:
15.05.2019 13:25
Das Spiel gehört definitiv zu den besseren JRPGs, sehe das ganz ähnlich.
Ich sage nicht, dass das Spiel schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Ich war damals auf der Vita sogar positiv überrascht, weil das endlich mal wieder ein "richtiges" JRPG ist, welches nicht auf Wackelbrüste oder Triple-A-Grafikkoller setzt. Ich war sogar richtig happy, dass die Charaktere, haltet euch fest, beim Schlafen einen Schlafanzug anziehen und UNTER der Decke liegen!

Aber ich weigere mich das Spiel zu "den besten JRPGs aller Zeiten" einzuordnen, dazu hat's einfach zu viele Längen.
Heißt das im Umkehrschluss, dass das in den Nachfolgern besser ist oder hast du die einfach nicht gespielt?
Ich habe den zweiten nämlich nur mal bei einem Freund angespielt und fand den Einstieg (selbst für ToCS-Verhältnisse) dermaßen zäh, dass ich ihn mir nie geholt habe.
Habe mir den zweiten damals zum Vita-Release geholt - und war grummelig, dass ich meine Saves für den Import nicht mehr habe. Ich hab's zweimal versucht, kam aber nie über die Schneewelt, also den Anfang, hinaus. War mir einfach zu schnarchig.

Ich geb der PS4-Version noch einmal eine Chance, in der Hoffnung, dass der Turbomodus da etwas hilft. Außerdem *muss* die Story mit Teil 2 doch etwas an Fahrt gewinnen ... oder?! Ich mein, noch langsamer als im Erstling kann es ja nicht sein.

btw. wenn die Spielercharaktere Krieg so verabscheuen ... wieso gehen sie dann auf eine Militärakademie? Was meinen die, für was ihre Militärausbildung und die Kriegslager die sie in ihren Schulausflügen besuchen genutzt werden? Hach.
Plus: Ziemlich dröger Protagonist. 08/15-Braunschopf aus der Anime-Fließbandfabrik. Wie gesagt: Gutes Spiel, aber in der heutigen Zeit sicherlich kein bestes JRPG Evaaar.

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darkchild
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von darkchild » 15.05.2019 14:30

Hab den 2er noch ungespielt hier liegen. Muss ich jetzt unbedingt mal nachholen.

Der Erstling war technisch bestenfalls Durchschnitt, das Leveldesign steinzeitlich und die Erzählung zwischendurch zäh wie Gummi. Hab daher auch seeehr lange zum Durchspielen gebraucht. Aber das Kampfsystem war launig, die Charakterentwicklung sehr individuell anpassbar und die Story als Ganzes ziemlich packend.

Für mich deshalb trotz aller offensichtlichen Macken ein absolutes Highlight.

crazillo87
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von crazillo87 » 15.05.2019 14:46

So eine der japanischen Reihen, die ziemlich hoch auf meiner Liste stehen, sobald ich meinen Backlog mal abgearbeitet haben werde.

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MF90
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von MF90 » 15.05.2019 14:48

Dodo00d hat geschrieben:
15.05.2019 12:34
Trails in the Sky und Trails of Cold Steel gehören zu den besten JRPG aller Zeiten, weitaus besser als alles was FF seit der PS2 fabriziert hat. Allein schon der Aufwand der betrieben wurde das alle NCPs ständig neue Dialoge bekommen sobald die Story foranschreitet macht diese Reihe soagar besser als Persona. Das Kampfsystem ist jedenfalls viel tiefer und spaßigers als das der Persona Reihe.
Dem kann ich nur zustimmen. Was Nihon Falcom mit der Trails Reihe seit den frühen 2000ern, auf die Beine gestellt hat ist absolut unerreicht im Gaming Bereich. Seit Trails in the Sky FC wird eine kontinuierliche Geschichte in der selben Welt erzählt. Die Hauptreihe besteht mittlerweile aus 9 Spielen und 3 Story Arc's (Sora, Zero/Ao, Sen) Jede Reihe erzählt eine in sich geschlossene Geschichte die einen Teil der Welt betrifft. Ähnlich wie bei Marvel gibt es einen Overall Storyarc der Parallel zu den Haupstory's mit jedem Arc fortgeführt wird. Vor allem aber ist das Worldbuilding einfach grandios wir sind hier fast auf einer Stufe mit Rothfuss oder George rr Martin.

Die Serie kann man eigentlich ganz gut als Game of Thrones meets Anime bezeichnen. Wer also auf old school JRPG's steht die Story lastig sind und dem ein wenig Tropes und Anime flair nichts ausmacht, der wird sehr viel Spaß an den Spielen haben

Dieses Jahr erscheint übrigens der 3. Teil der Cold Steel Saga im Westen. Leider wird es nie eine deutsche Lokalisierung geben, bei der Menge an zu übersetzendem Text ist das aber auch nicht verwunderlich:

Bild

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Todesglubsch
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Todesglubsch » 15.05.2019 15:15

Ich wette mit dir, man könnte die Textmenge problemlos halbieren, ohne inhaltlich irgendwelche Schnitte machen zu müssen.

Die Anzahl der Wörter ist keine Qualitätsangabe. ;)
Zudem: 2,4 mal so viele Wörter wie Witcher 3? Hui.
Kann ich auch:
Witcher 3 hat 8 mal so viele unterstützte Sprachen (16 vs 2).
Witcher 3 hat 3,5 mal so viele unterstützte Sprachen mit voller Sprachausgabe (7 vs 2 - sofern Trails 3 überhaupt volle Sprache hat).

Ich hab lieber ein Spiel mit voller Sprachausgabe, ggfs. sogar deutsch lokalisiert, als ein Spiel mit Text, der nichts aussagt, aber nicht enden will.

DitDit
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von DitDit » 15.05.2019 16:43

Hmm also wenn man Cold Steel 1 nur für sich alleine stehen lässt und nur diesen einen Teil spielt ist er Okay bis Gut. Er wird er als schwächster Teil der Reihe angesehen.
Aber wenn man die Komplette Trails Saga der Legends of Heroes Reihe nimmt ist von Trails in the Sky 1-3, Zero, Azure bis zu Cold Steel 1-2 (3-4 bisher nur in Japan und ich bin extrem heiß drauf) für mich auch die bisher beste JRPG Reihe die es gibt. Hat locker FF und SMT (darunter Persona) überholt und abgehängt auch wenn ich diese Reihen auch gerne Spiele.
Ist aber auch nicht für jedermann. Man muss Ausdauer haben, mann muss kein Problem damit haben das man sich durch unmengen an Text und Story arbeitet, man darf kein Problem damit haben auch ältere Spiele mit angestaubter Grafik zu genießen und man muss Geduld für eine Story mitbringen die sich Zeit lässt. Aber dann wird man mit einer tollen Welt, Story und Charakteren belohnt die im Detailgrad ihresgleichen in der Gamingwelt suchen. Kenne wenige Reihen die mich so gepackt und auf eine emotionale Achterbahnfahrt über mehrere hunderte Stunden mitgenommen haben.
nawarI hat geschrieben:
15.05.2019 14:11
Ich kenn die Reihe garnicht, aber das was da im Text steht, klingt schon ganz nett. Ich werd mir mal ein paar Vids und Reviews dazu auf Youtube angucken, weil ich mir mal ein Bild von Artdesign und Präsentation machen möchte.
Je nachdem wie der erzählerische Aufbau ist, werd ich aber vielleicht direkt mit Teil 3 anfangen. (Persona 5 konnte man ja zum Glück ohne Vorwissen spielen. Oder erfordert die Reihe Vorwissen wie Kindom Hearts 3, wo eher wenig kapiert, wenn man die Teile davor nicht kennt?)
Hmm es ist schwer vergleichbar mit KH3. KH3 ist ein einziger Story-Clusterfuck wo man gar nix versteht wenn man die anderen Teile und Spinoffs nicht kennt.
Trails in the Sky 1-3, Trails of Zero+ Azure und Trails of Cold Steel 1-4 sind drei verschiedene Story Arcs die eine übergreifende große Geschichte erzählen. Man kann aber finde ich bei allen drei der Staffeln einsteigen (bekommt natürlich Sachen aus den anderen Teilenb Gespoilert wenn man nicht mit der ersten Beginnt).
Auch sind die Storys der Games immer eine Art zweiteiler. Sky 1+2, Zero+Azure, Cold Steel 1+2 und noch nicht erschienen 3+4 haben immer eine Story für sich die in der Gesamtstory spielt ( Sky 3 ist eine Art Epilog zu Sky und Intro zu Zero + erweitern des Universums).
Man kann also auch mit Sky 1, Zero, Cold Steel 1 oder Cold Steel 3 loslegen und wird wahrscheinlich das meiste noch Verstehen, hat dann aber nicht das volle Erlebniss und nicht den vollen Genuss.

Grafisch und Technisch muss man beachten es handelt sich um ein etwas kleineres Studio die aktuelleren Titel wurden für Handhelds entwickelt und auf PS4 und PC geportet und die älteren Titel haben auch schon paar Jahre auf dem Buckel.
Man wird also keine Tripple A Präsentation ala FF15 bekommen.

Sovereign2475
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Sovereign2475 » 15.05.2019 21:55

Kein budget für ne tüte deutsch :(

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Chribast1988
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von Chribast1988 » 16.05.2019 10:08

Also eins Vorweg!

Die Legend of Heroes Spiele zählen NICHT zu den besten Spielen aller Zeiten.
Viele glauben dies weil sie sich von der Erzählstruktur und dem Soundtrack leiten lassen.
Dafür haben die Legend of Heroes Spiele auch einfach Schwächen!
Selbst ein Skies of Arcadia hatte eine biederere Optik und war was die Kämpfe angeht noch weiter antiquar, aber es spielt in einer ganz anderen Liga!

Die Legend of Heroes Reihe hat einfach etwas geschafft was sonnst nur Serien wie "One Piece oder Game of Thrones" geschafft haben. Die Handlung wird einfach auf so hohem Niveau spannend gehalten durch immer wieder mysteriöse Charaktere die auftauchen und den Spieler erahnen lassen das jede Figur irgendwie seine eigenen Machenschaften im Verborgenen treibt. Man will mehr über die Charaktere erfahren. Vermeintlich gute Charaktere stellen sich als Antagonisten raus, Bösewicht sind dann wiederum gut oder selbst NPCs können plötzlich Hauptcharaktere werden. Man weiß nie wer als nächstes stirbt, welche neuen Mitglieder der Organisation in Erscheinung treten und noch nie wurde so sehr ein Hauptantagonist im verborgenen gehalten wie der Grandmaster. Selbst so Aussagen im Interview der Entwickler, das man dem Grandmaster schon sehr oft begegnet ist lässt uns nur wilde Spekulationen in den Raum werfen. Einfach keiner kommt drauf. Nicht einmal jetzt wo man weiß welches Geschlecht der Grandmaster hat, inkl. Haarfarbe.

Hiermit kommt aber auch ein Kritikpunkt von mir... Oftmals kehren vermeintlich totgeglaubte Charaktere zurück sodass trotz der Spannung die aufgebaut wurde zumeist doch irgendwie alles wieder gut wird. Gerade die echt überraschenden Tode wichtiger Charaktere lassen beim Spieler Emotionen aufkommen wie es kaum ein anderes Spiel schafft und dann.. "ach die oder der lebt ja doch noch und ach so schlimm wars dann ja doch nicht." Damit steht sich das Spiel meines erachtens selbst im Weg.

Der Soundtrack dieser Reihe ist einfach eine Klasse für sich. Nicht ohne Grund wird das Falcom Sound Studio als eines der besten der Welt angesehen. Selbst von Fans die noch nie ein Falcom Spiel gespielt haben.
Dennoch muss ich auch etwas bemängeln und zwar die etwas nachgelassene Qualität des Soundtracks vom 3+4. Teil.

Außerdem verstehe ich nicht wieso man für jeden Teil immer wieder neue Tracks entwirft, selbst wenn man sich in einem bereits im ersten Teil erschienen Ort befindet. Heimdallr z. B. Ich liebe die Musik in Heimdallr und in Teil 2 wurde einfach kein Track aus dem ersten Gespielt. Nicht das ich den Soundtrack im 2. Teil schlechter finde aber man kann doch ein Theme für eine Stadt auch in weiteren Teilen nutzen.

Zum Gameplay und der Grafik brauche ich nichts sagen und auch das Kapitelschema sorgt halt hier für einen etwas eintönigen Ablauf. Dafür hat man aber das Gefühl eine Anime Serie zu schauen. Wie wie das so üblich ist in Anime Serien, beginnt eine Folge erst recht harmlos und wirkt wie Alltag bis etwas passiert und es am Ende zum Schodown kommt der die komplette Handlung voran treibt.

Achso und was die sich ändernden Dialoge angeht. Es gibt mehr Spiele als man denkt wo sich ebenso immer wieder die Dialoge ändern. Hier jedoch sind es nicht einfach Sätze sondern oftmals wirkliche Dialoge denn eure Charaktere gehen IMMER auf das ein was einfache NPCs von sich geben.

Und wer den ersten Teil gespielt hat und befürchtet der zweite könnte ähnlich zäh ablaufen, dem sei gesagt:

DER ZWEITE TEIL IST DER BESSERE!
Hier kommt man sogar ein wenig von dem sich immer wieder wiederholenden Tagesablauf weg und man bekommt das Gefühl eine etwas mehr flüssige Handlung zu haben. Und das Ende/ der finale Akt ist einfach, und da muss ich zugeben, auf einem ganz hohen Niveau und braucht sich nicht hinter Spielen wie Xenoblade Chronicles oder Final Fantasy XI verstecken!

Teil 3 wird wieder einen Gang zurückschalten und Teil 4 dann wieder voll Gas geben.


Also Leute, lasst euch auf diese Serie ein und genießt die Handlung. Es ist eines der wenigen Spiele wo ich euch rate nicht nach den Trophäen und ganzen Secret Missions usw. im ersten Durchgang nachzueifern, sondern einfach beim ersten mal der Handlung zu folgen. Sonnst verennt ihr euch in Walkthroughs oder Trophyguides und spoilert euch selbst. Oder ihr rennt wie blöd zu jeder sich ändernden Tageszeit immer wieder alle Gebiete ab um nichts zu verpassen, was dem Storyfluss enorm schadet!!

Cheers😊
"Such tears...
What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
But, are you worthy to shed such tears? "

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DitDit
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Re: The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel - Test

Beitrag von DitDit » 16.05.2019 11:02

Chribast1988 hat geschrieben:
16.05.2019 10:08

Selbst ein Skies of Arcadia hatte eine biederere Optik und war was die Kämpfe angeht noch weiter antiquar, aber es spielt in einer ganz anderen Liga!
Warum?

Ich kenn es nicht aber wenn du sagst es lohnt sich, hole ich es als JRPG Fan gerne nach :D

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