Skabus hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:46
Der_Pazifist hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:40
Ich finde es ist ein riesen Unterschied ob man Optimierungen im Vertriebsweg (welche nun wirklich keine
echten Probleme verursachen) oder ob MTA´s oder Looboxen o.ä. implementier werden oder gar das Spiel darum designt wird.
Ehrlich, das sind krasse Unterschiede.
Ich verstehe den Punkt nicht ganz? Es geht auf der Meta-Ebene darum, dass sowohl Steam als auch die Publisher/Entwickler ihre Wege suchen um mehr Geld einzunehmen. Dabei verfolgen gerade größere Publisher schon lange nicht mehr nur das Ziel ein laufendes, lukratives Geschäft zu etablieren. Firmen wie Activision Blizzard und Co. sind längst etabliert und machen genug Gewinn.
Es ist also fadenschenig wenn diese Firmen behaupten, Steam zwinge sie dazu, die Platform zu wechseln. Ja, die Firmen machen bei 30% Gewinnbeteiligung weniger Geld, aber es geht ja nicht um die Existenzfrage zwischen Insolvenz oder Weiterbestehen. Hier gehts nur noch um Gier und Profitmaximierung.
Es ist mMn unerheblich WIE ich diese Profitmaximierung erreiche. Es ist Fakt, dass es eben nur darum geht. Darum ist es eben auch so ekelhaft scheinheilig, wenn Firmen so tun, als wäre Steam raffgierig. Bzw. vielleicht gehen sie ja nach dem Prinzip: "Ich hasse Leute die so sind wie ich selbst!"
Der_Pazifist hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:40
Und ja, der Markt benötigt seriöse Konkurenz. Das gilt grundsätzlich für alle Märkte.
Für mich ist das wichtigste das ich (der Kunde) daraus kein Schaden ziehewenn es weitere Anbieter gibt. Der Schaden kann für alle Beteiligten aber sehr viel größer sein, wenn ein einzelner Anbieter weiß das es jetzt und auch sonst nie Konkurrenz geben wird. Auch ist es manchmal so, das, die Vorteile anderer auf irgendeinem Wege an den Kunden zurückgeben werden. Ich weiß, das ist eher selten aber es gibt es.
Leider ist das eben alles extrem halbgar und vage und überzeugt mich daher kein Stück. Sorry.
MfG Ska
Was der erste Punkt mit Meta-Ebene zu tun hat ist mir absolut schleierhaft. Es ist sehr real und vorallem messbar.
Es geht auch nicht zwigend immer um Gewinnmaximierung, sondern man an kann auch an einem Punkt sparen um an anderer Stelle zu investieren. Wie dieser invenst im Einzelfall aussieht steht auf einem anderen Blatt. Können wir hier und jetzt eh nicht bewerten.
Es geht auch nicht darum das Steam sie zu etwas "zwingt", doch Epic zeigt Alternativen auf, die ohne fiese Fussnoten (wie Kinderarbeit, erhöhte Umweltbelastung etc pp) erhöhten Umsatz, sogar Gewinn erzielen können.
Ich glaube es wird kaum einen Ver-/Einkäufer geben, der unter diesen Umständen seinen Vorgesetzten oder gar Anlegern klarmachen kann, warum er auf diese 10-15% verzichtet. Ich vermute dir wird es einfach fallen das mal auf den Day1, Week 1, und Gesamtlaufzeit eines Spieles hochzurechenen. Weil das sind die Milestones die interessieren.
Wie wir aus der Industrie Wissen interessiert sich die Branche VK-Zahlen technisch primär um den Day 1 und/oder week 1 (abgesehen von den Vorbestellungen). Spätestens hier müsste Valve in die Kerbe schlagen und sagen: Lass mich dein Produkt vermarkten, dafür profitierst du von meiner Reichweite und Gamerinfrastruktur aber dafür gebe ich dir für den Day1 15% Erlass und fü Day2-7 7,5%.
Ich glaube mit so einem Vergleichsangebot würde es Epic schwerer haben. Aber so weit ich weiß bewegt sich Steam nicht.
Ich bin mir auch ziemlich sicher das nach einiger Zeit sich die Dinge wieder normalisieren werden. Bin wohl etwas abgedriftet

Aber wer weiß was hinter verschlossen Türen alles so passiert. Vllt passiert ja im Hintergrund viel mehr und wir wissen nicht warum.
Verstehe mich nicht falsch. Mir liegt es fern Epic zu verteidigen noch Steam zu schädigen. Ich versuche es so objektiv zu bewerten wie nur möglich. Noch ist Meinung DIE Richtige.