Man hätte ja auch mal den Thread lesen können. Das hätte einem die Frage beantwortet.revanmalak hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:49 Boykottieren alle, die Epic hier kritisieren, auch alle Titel von Nintendo, EA, Blizzard, Sony, MS, Bethesda, Ubisoft?
Haben alle ihre exklusive Deals in ihrem Angebot... und agieren "Marktfeindlich"
Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
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Doc Angelo
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
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johndoe1966876
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Der Fairness halber muss man sagen, dass Du es früher auch ganz gut konntest. Lese nicht erst seit gestern hier mit. :wink:
Finde es sehr löblich, dass Du dahingehend eine nette Kehrtwende hingelegt hast.
Weitermachen, ich brauche Lesestoff.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Meinste komplett- oder zeitexklusiv?Peter__Piper hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:56 Und wenn du schon dabei bist zeig mir doch mal bitte wo es Multiplatt Titel wie Metro:Exodus, nur jeweils auf Sony oder MS-Konsolen zu finden sind.
...
Bunt gemischt, da deine Frage so offen und unbestimmt ist:
Nioh 2, SFV, Dragon Quest XI usw.
Zuletzt geändert von sabienchen.banned am 19.03.2019 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Wenn man das so definieren will, gut. Allerdings hat ER SELBST ja als Beispiele gegen Offenheit völlig andere Dinge gebracht, wie eben beispielsweise die UWP-Apps der MS- Plattform, die ja so gesehen sogar flexibler also quasi "offener" sind (Konsole, PC, Windows Mobile... naja, gut, letzteres wohl nicht) als eine klassische Desktopanwendung und nicht grundsätzlich Store-gebunden sind. Er hätte also Recht, wenn sich deine Definition mit seiner decken würde, was "Offenheit" angeht. Nur tut sie das eben auf Basis seiner eigenen Beispiele nicht.
Oder die gefühlten 50 Epic-Threads davor, wo diese Frage, die immer irgendjemand für außergewöhnlich smart hält und unbedingt stellen muss, auch schon bis zum Erbrechen beantwortet und bis ins allerkleinste ausdiskutiert wurdeDoc Angelo hat geschrieben: ↑19.03.2019 16:46Man hätte ja auch mal den Thread lesen können. Das hätte einem die Frage beantwortet.revanmalak hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:49 Boykottieren alle, die Epic hier kritisieren, auch alle Titel von Nintendo, EA, Blizzard, Sony, MS, Bethesda, Ubisoft?
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- Peter__Piper
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Und wer hat dafür bezahlt das es nicht auf der jeweiligen anderen Plattform erscheint ?sabienchen hat geschrieben: ↑19.03.2019 17:13Meinste komplett- oder zeitexklusiv?Peter__Piper hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:56 Und wenn du schon dabei bist zeig mir doch mal bitte wo es Multiplatt Titel wie Metro:Exodus, nur jeweils auf Sony oder MS-Konsolen zu finden sind.
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Bunt gemischt, da deine Frage so offen und unbestimmt ist:
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- Levi
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Ich als Endkunde habe etwas dagegen, da ich Geld lieber in neue Games investiert sehe, anstelle dafür ausgegeben, dass Software nicht in anderen Shops auftaucht.revanmalak hat geschrieben: ↑19.03.2019 16:15Was macht das für den Endverbraucher/Kunden für einen Unterschied, ob ich das Geld am Beginn der Entwicklung vorstrecke und mir so die Exklusivität sichere, oder mir die Exklusivität erst später kaufe? Richtig erkannt - gar keinen!Levi hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:56Bring mal ein paar Beispiele.revanmalak hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:49 Boykottieren alle, die Epic hier kritisieren, auch alle Titel von Nintendo, EA, Blizzard, Sony, MS, Bethesda, Ubisoft?
Haben alle ihre exklusive Deals in ihrem Angebot... und agieren "Marktfeindlich"
Ich ahne nämlich, dass du den Unterschied zwischen selbst finanziert und Exklusivität erkauft nicht verstehst.
Das ist ein sehr großer Unterschied auf lange Sicht. Wenn man nur bis zur eigenen Nasenspitze denkt, macht es natürlich kein Unterschied. Wenn man aber etwas weiter denkt, dann sollte man erkennen, dass das nicht im Sinn der Gaminglandschaft sein kann.
Acjso und noch mal: es macht einen Unterschied, ob ein Plattform Betreiber Geld für die Entwicklung neuer Spiele ausgibt, die dann exklusiv sind (auch bei thirdparty-hersteller)... Oder aber durch Geld den Vertrieb eines quasi fertigen Spiels begrenzt.
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DitDit
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Du liest halt raus was du rauslesen willst. Anders kann man das schwachsinnige Vorgehen von Epic nicht verteidigen.sabienchen hat geschrieben: ↑18.03.2019 16:50Und das war aufgrund der Verfügbarkeit exklusiver Eigenentwicklungen eine Konkurrenz zu der "offenen Plattform" Steam?DitDit hat geschrieben: ↑18.03.2019 16:44Ach deswegen konnte ich mir vor zig Jahren Starcraft 2, Diablo 3, Battlefield, Fifa, Guild Wars 2 usw. nicht auf Steam kaufen. Epic war also Schuld. Und ich Vollidiot war auf Blizzard und EA sauer.sabienchen hat geschrieben: ↑18.03.2019 15:36
...Und wieso erscheint es nicht mehr bei Steam... weils jetzt lieber "exklusiv" im eigenen oder Epic Store verkauft wird...
Das ist ja genau die Konkurrenz die aktuell ensteht und die jetzt von vielen moniert wird. :wink:
...verstehe...
Ich lese da eher raus, dass das Spieleangebot am PC schon sehr lange fragmentiert und dieser Umstand akzeptiert ist.
Diese Grenze von "aufgekaufte Exklusivvertriebrechte" erscheint mir in diesem Zusammenhang dann etwas willkürlich.![]()
Es gab schon vor Jahren Entwickler die Steam Konkurrenz gemacht haben und eigene Spiele eben nicht auf Steam angeboten haben.
Haben aber nicht aktiv versucht den PC als "offene Plattform" zusätzlich dazu einzuschränken UND gleichzeitig den Leuten ins Gesicht gesagt: "Hä wir machen doch genau das Gegenteil *unschuldig*"
Eben das was Epic macht und deswegen Kontra bekommt.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Tja, wenn du deine "Frage" von vornherein präziser stellen würdest könnte man sich so ein hin und her auch sparen...Peter__Piper hat geschrieben: ↑19.03.2019 18:44Und wer hat dafür bezahlt das es nicht auf der jeweiligen anderen Plattform erscheint ?sabienchen hat geschrieben: ↑19.03.2019 17:13Meinste komplett- oder zeitexklusiv?Peter__Piper hat geschrieben: ↑19.03.2019 15:56 Und wenn du schon dabei bist zeig mir doch mal bitte wo es Multiplatt Titel wie Metro:Exodus, nur jeweils auf Sony oder MS-Konsolen zu finden sind.
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Bunt gemischt, da deine Frage so offen und unbestimmt ist:
Nioh 2, SFV, Dragon Quest XI usw.
Für Nioh 2 und SFV hat auf alle Fälle Sony gezahlt. :wink:
Reden wir in 2-3 Jahren nochmal, wie es um gekaufte exklusivTitel im Epic Store aussieht.DitDit hat geschrieben: ↑19.03.2019 19:10Du liest halt raus was du rauslesen willst. Anders kann man das schwachsinnige Vorgehen von Epic nicht verteidigen.sabienchen hat geschrieben: ↑18.03.2019 16:50 Ich lese da eher raus, dass das Spieleangebot am PC schon sehr lange fragmentiert und dieser Umstand akzeptiert ist.
Diese Grenze von "aufgekaufte Exklusivvertriebrechte" erscheint mir in diesem Zusammenhang dann etwas willkürlich.![]()
Es gab schon vor Jahren Entwickler die Steam Konkurrenz gemacht haben und eigene Spiele eben nicht auf Steam angeboten haben.
Haben aber nicht aktiv versucht den PC als "offene Plattform" zusätzlich dazu einzuschränken UND gleichzeitig den Leuten ins Gesicht gesagt: "Hä wir machen doch genau das Gegenteil *unschuldig*"
Eben das was Epic macht und deswegen Kontra bekommt.
Aktuell drücken sie sich damit halt aggressiv in den Markt und versuchen Kunden zu binden.
Als Konsument hast du die Wahl ob du mitmachst oder nicht.
Ich persönlich sehe zwar einen Unterschied zwischen Eigenentwicklung und gekauften ExklusivTiteln, er ist in meinen Augen aber nicht so frappierend , als dass man sich in Anbetracht der Tatsache, dass die zig Launcher auf der PC Plattform (,teilweise zähneknirschend) bereits von der MasterRace akzeptiert wurden, so sehr aufregen muss.
- Skabus
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Viel interessanter ist doch die Frage: WARUM sollte ich mitmachen und was hätte ich als Konsument davon?sabienchen hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:09 Reden wir in 2-3 Jahren nochmal, wie es um gekaufte exklusivTitel im Epic Store aussieht.
Aktuell drücken sie sich damit halt aggressiv in den Markt und versuchen Kunden zu binden.
Als Konsument hast du die Wahl ob du mitmachst oder nicht.
Bestimmte Spiele wie Metro oder Satisfactory hätte ich ohne Epic auch bekommen. Die Exklusivtitel also als "Vorteil" zu benennen, klappt schonmal nicht.
Das ist auch das größte Problem der Epic-Befürworter mMn. Außer dem nebulösen Hinweis auf "mehr Wettbewerb" möchte sich keiner über konkrete Vorteile FÜR DEN KUNDEN äußern. Schon seltsam...
MfG Ska
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Du bekommst auf der PC Plattform ein bestimmtes Spiel zu einem bestimmten Zeitpunkt nur dort...
So wie du auch ein Blizzard Spiel nicht überall kaufen/starten kannst.
Das entscheidest du als Konsument.
Der "gekauft" nicht "selbstentwickelt" Faktor mag für den ein oder anderen das Zünglein an der Waage sein, ich empfinde es halt nicht so.
Für mich ist der PC als SpeielPlattform schon lange "kaputt". :wink:
Und.. das hatte ich bereits auch schon mehrfach hier geschrieben.. der Frust sollte sich eher gegen die Publisher/Entwickler richten, die diese Deals annehmen. Offensichtlich gehen denen die Wünsche ihrer Kunden ja auch am "Arsch vorbei".
Auch sind es sie, die die Preise senken könnten, weil sie jetzt nen größeren Cut vom Verkaufspreis erhalten. Tun sie das?
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DEMDEM
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Wenn Spieleproduzenten ihren eigenen Store aufbauen, zum Beispiel Origin von EA, so müssen sie auch Anreize liefern, dass wir den Store benutzen. Sie kaufen nicht irgendwelche 3rd-Party-Spiele, die wir in Zukunft nur noch dort kaufen können, statt dessen geben sie uns ihre Spiele für Lau in der Hoffnung uns an ihre Plattform zu binden, über die sie dann durch uns dann in Zukunft verdienen. Damit wir aber auch auf ihrer Plattform bleiben, müssen sie uns auch noch andere Anreize liefern. EA macht das zum Beispiel über ein Abo-Modell, an dem sie verdienen, der für uns Konsumenten relativ billig ist und wir so an eine große Palette an Spiele kommen. Im UPlay-Store (das Ding von Ubisoft) verdient man Punkte, wenn man sich dort Spiele kauft und diese Spiele auch spielt, diese Punkte kann man dann in andere Goodies in anderen Spiele im selben Store investieren.sabienchen hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:38Du bekommst auf der PC Plattform ein bestimmtes Spiel zu einem bestimmten Zeitpunkt nur dort...
So wie du auch ein Blizzard Spiel nicht überall kaufen/starten kannst.
Das entscheidest du als Konsument.
Der "gekauft" nicht "selbstentwickelt" Faktor mag für den ein oder anderen das Zünglein an der Waage sein, ich empfinde es halt nicht so.
Für mich ist der PC als SpeielPlattform schon lange "kaputt". :wink:
Worauf ich hinaus will: Exklusivität sind nicht die Gründe, warum wir bestimmte Stores benutzen, sondern die an den Store-gebundende Leistungen, von denen wir uns als Konsumenten einen Mehrwert erhoffen.
Wenn man ein nur im Epic Store exklusiv erhältliches Spiel nicht im Epic-Store gekauft hätte, wenn das Spiel nicht exklusiv wäre, sehe ich keinen Grund, warum ich das auf einmal muss, wenn es nun exklusiv ist. Dann kauf ich das Spiel halt gar nicht. Und das, obwohl ich zwecks Fortnite den Epic Launcher installiert habe.
Ich persönlich habe einfach viel zu viele Spiele, viel zu wenig Zeit für die, als dass ich mich mit solchen Sachen abgeben muss. Dann spiel ich halt etwas, wo ich meine mehr von zu haben. Im Epic Store habe ich nichts von. Es ist die Aufgabe der Plattformbetreiber mich vom Gegenteil zu überzeugen. Exklusive Deals machen es nicht, schon gar nicht zeitexklusive und schon gar nicht auf dem PC, wo ich mir dann denke, dass ich das dann im Rabatt später für 'n Appel und 'n Ei bekomme.
Ich finde das halt schade, weil in der Vergangenheit bestimmte Spiele durch ihre temporäre Exklusivität auf einer Plattform gelitten haben. Ich denke da an prominente Beispiele wie Tomb Raider. Das hatte in dem Fall sogar Auswirkungen bis hin zum letzten Teil der Reboot-Trilogie, denn ich kenne nicht gerade wenige, die zwar interessiert an Tomb Raider sind, aber weder die Lust haben alle drei Spiele zu spielen, oder quer in den Dritten einzusteigen mit dem Gefühl was verpasst haben zu können, unabhängig davon, ob das tatsächlich so wäre oder nicht. Von den VKZ von Metro Exodus haben wir noch nichts gehört, aber wäre schon traurig zu lesen, wenn die PC-Einkaufszahlen im Vergleich zu Last Light eingefallen sind, obwohl Exodus soviel mehr Hype hatte.
- sabienchen.banned
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Ich les es mir noch durch aber nach einem kurzen überfliegen.
Ich verstehe warum es die Publisher so machen..
Das ist das selbe Prinzip wie es auch Epic anwendet.
Der einzige Unterschied ist "selbstentwickelt" und "aufgekauft".
Und zwar aus dem einfachen Grund, dass Epic nicht nur ihre Spiele verkaufen wollen, sondern Steam direkt angreifen wollen.
Ich sehe ein, dass das nicht dasselbe ist, ich empfinde es aber auch nicht als riesen Unterschied.
Mal rein hypothethisch...
wäre denn jedem geholfen, wenn Epic die entsprechenden Entwickler schlucken würde, und dann jedes Spiel von denen Epic exklusiv ist?
Wäre dass dann so viel besser?
Und warum?
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Würde ich so halb zustimmen. Wenn ich als Entwickler/Publisher das gesamte Geld für die Entwicklung plus einem ordentlichen Gewinn schon wieder drin habe, obwohl ich von meinem Produkt noch kein einziges Exemplar verkauft habe, ist es etwas schwer, diesen Publishern/Entwicklern das wirklich ernsthaft vorzuhalten. Epic hat quasi ein System erfunden, bei dem Spiele garantiert erfolgreich sind - selbst wenn sie niemand kaufen würde. Nur machen die ihre Brieftasche ja nicht auf, um Publishern/Entwicklern ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen, sondern, um sich Anteile auf dem Endkundenmarkt zu erzwingen. Und hier kommt dann letztlich der Punkt, wo man den Frust auf Epic schieben kann, nicht auf primär auf die Entwickler/Publisher - die einfach eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung treffen. Gleichzeitig stimmt dein zweiter Punkt, sowohl was die Meinung der Kunden als auch einen Preis-Cut angeht... es zeigt, dass diesen Publishern/Entwicklern ihre potentiellen Kunden nicht wirklich wichtig sind (was impliziert, dass ihnen auch ihr eigenes Produkt nicht sonderlich wichtig sein kann... abseits davon "das Geld wieder rein zu holen"). Ich denke, beide Seiten haben hier ihren Anteil am Frust verdient, sofern man denn unbedingt Frust verteilen will... beide haben sowohl ihren "nachvollziehbaren" Teil ihrer Handlungen als auch ihren "kundenunfreundlichen"... und beide Seiten unterzeichnen letztlich den Vertrag.sabienchen hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:38
Und.. das hatte ich bereits auch schon mehrfach hier geschrieben.. der Frust sollte sich eher gegen die Publisher/Entwickler richten, die diese Deals annehmen. Offensichtlich gehen denen die Wünsche ihrer Kunden ja auch am "Arsch vorbei".
Auch sind es sie, die die Preise senken könnten, weil sie jetzt nen größeren Cut vom Verkaufspreis erhalten. Tun sie das?
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Wenn das effektiver als exklusivTitel ist, dann wird Epic das ebenfalls amachen MÜSSEN.DEMDEM hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:56 EA macht das zum Beispiel über ein Abo-Modell, an dem sie verdienen, der für uns Konsumenten relativ billig ist und wir so an eine große Palette an Spiele kommen. Im UPlay-Store (das Ding von Ubisoft) verdient man Punkte, wenn man sich dort Spiele kauft und diese Spiele auch spielt, diese Punkte kann man dann in andere Goodies in anderen Spiele im selben Store investieren.
Wenn dem allgemein so ist, dann wird Epic das in Zukunft auch nicht wiederholen, bzw. für Mehrwert sorgen.
Ganz genau, einfach verzichten.DEMDEM hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:56 Wenn man ein nur im Epic Store exklusiv erhältliches Spiel nicht im Epic-Store gekauft hätte, wenn das Spiel nicht exklusiv wäre, sehe ich keinen Grund, warum ich das auf einmal muss, wenn es nun exklusiv ist. Dann kauf ich das Spiel halt gar nicht. Und das, obwohl ich zwecks Fortnite den Epic Launcher installiert habe.
Und wenn das die Mehrheit so sieht, dann werden wir das zukünftig auf dem PC nicht häufiger sehen.DEMDEM hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:56 Ich persönlich habe einfach viel zu viele Spiele, viel zu wenig Zeit für die, als dass ich mich mit solchen Sachen abgeben muss. Dann spiel ich halt etwas, wo ich meine mehr von zu haben. Im Epic Store habe ich nichts von. Es ist die Aufgabe der Plattformbetreiber mich vom Gegenteil zu überzeugen. Exklusive Deals machen es nicht, schon gar nicht zeitexklusive
Da kannst du mich dazu zählen... habe auch nur den Reboot gespielt.DEMDEM hat geschrieben: ↑19.03.2019 20:56 Ich finde das halt schade, weil in der Vergangenheit bestimmte Spiele durch ihre temporäre Exklusivität auf einer Plattform gelitten haben. Ich denke da an prominente Beispiele wie Tomb Raider. Das hatte in dem Fall sogar Auswirkungen bis hin zum letzten Teil der Reboot-Trilogie, denn ich kenne nicht gerade wenige, die zwar interessiert an Tomb Raider sind, aber weder die Lust haben alle drei Spiele zu spielen, oder quer in den Dritten einzusteigen mit dem Gefühl was verpasst haben zu können, unabhängig davon, ob das tatsächlich so wäre oder nicht. Von den VKZ von Metro Exodus haben wir noch nichts gehört, aber wäre schon traurig zu lesen, wenn die PC-Einkaufszahlen im Vergleich zu Last Light eingefallen sind, obwohl Exodus soviel mehr Hype hatte.
Allerdings ha er mich im Endeffekt auch nicht soo sehr begeistert, so dass der Verzicht letztlich nicht zu schwer war/ist.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Das denke ich nicht, letztilch geht es lediglich darum das du einen Account erstellst. Zusätzlich. Alles andere ist Quatsch. Nur ist es für viele Kunden wirklich unangenehm einen Account zu erstellen. Sie haben da keine Lust drauf, auch wegen einem potentiellen Rattenschwanz.DEMDEM hat geschrieben:Worauf ich hinaus will: Exklusivität sind nicht die Gründe, warum wir bestimmte Stores benutzen, sondern die an den Store-gebundende Leistungen, von denen wir uns als Konsumenten einen Mehrwert erhoffen.
Dieser ganze Anreiz dient letztlich nur diese eine Hürde zu nehmen. "Registriere dich doch bei uns"! Wenn man ihn ein mal hat, am besten noch über eine App am Smartphone per 2-Faktor freigeschaltet. Wars das. Ziel erreicht. Natürlich muss alles was nach dem Punkt kommt auch weiterhin Reibungslos laufen. Das ist wahrscheinlich das was du hier mit "Leistung und Mehrwert" beschreibst.
Genau dafür plant Google (anderer Thread) die Zukunft, des Plug n Play. Alles was du brauchst und in Zukunft Mittelfristig hast, ist ein schneller Internetanschluss und einen Chrome-Browser und einen Google-Account. Wahrscheinlich findest du dann wie bei Netflix auch, eine Liste der Spiele die du magst im Schnellauswahlmenue. Deine Lieblingsyoutuber empfehlen dir die neusten Spiele und du kannst autmatisch die Spiele als Stream teilen oder deinen Fowlloern zur Verfügung stellen. Ohne Hochladen, ohne Hardware.DEMDEM hat geschrieben:Ich persönlich habe einfach viel zu viele Spiele, viel zu wenig Zeit für die, als dass ich mich mit solchen Sachen abgeben muss.
Gaming wie wir das kennen bleibt, aber es ist wie das ändern der TV-Gewohnheiten und dem erscheinen von Youtube in Verbindung mit schnelleren Netzen.
