Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Ryo Hazuki
- Beiträge: 3569
- Registriert: 01.08.2010 17:20
- Persönliche Nachricht:
-
johndoe527990
- Beiträge: 9230
- Registriert: 23.10.2006 08:18
- Persönliche Nachricht:
- Levi
- Beiträge: 44988
- Registriert: 18.03.2009 15:38
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
So kann man es auch sehen. Ich mein, du bist auf etwas von mir gesagtem eingegangen... Mit einen scheinbaren Denkfehler oder Unwissenheit... Und ich soll jetzt nicht verstehen worauf du hinaus möchtest?
Versuch erst einmal zu verstehen, was ich gesagt habe.
Versuch erst einmal zu verstehen, was ich gesagt habe.
-
johndoe527990
- Beiträge: 9230
- Registriert: 23.10.2006 08:18
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Natürlich.
Wahrscheinlich hab ich mich falsch erklärt und ich bräuchte zuviel Text, um hier den Bogen zu kriegen.
Denkfehler und Unwissenheit schließ ich bei mir aus, aber ich krieg es nicht auf die Straße.
Nur so als Einwurf, falls du denkst, ich suche die Schuld am Nichtverstehen bei dir.
Also .. schönen Sonntag!
- Levi
- Beiträge: 44988
- Registriert: 18.03.2009 15:38
- Persönliche Nachricht:
-
Doc Angelo
- Beiträge: 5158
- Registriert: 09.10.2006 15:52
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Bei der Steam-API kann man einstellen, wer die Daten sehen darf, und die Tools zur Einstellung werden mitgeliefert. Auf Betriebssystemebene kann man sowas auch einstellen, aber die Tools werden nicht mitgeliefert. Ist doch irgendwie interessant, das im ersten Falle nicht von "Diebstahl" die Rede ist, im zweiten Fall aber schon.
Eigentlich unterscheiden die sich gar nicht so sehr, wie man das gerne hätte. In beiden Fällen wussten einige User nicht, das es abgreifbar ist und das man es unterbinden kann. Was das betrifft, gibt es da durchaus parallelen. Wird echt mal Zeit, das die Leute Herr ihrer Daten werden, anstatt von einem Skandal in den nächsten zu stolpern und sich dann zu echauffieren, das sowas ja total doof wäre, und man würde sich wünschen, das andere ihr Verhalten ändern damit es nicht mehr passiert.
Das ist so als würde kaum eine Sau nach einem Ausweis fragen, wenn der Stromzähler abgelesen wird, die Leute einfach rein lässt und dann erstmal einkaufen fährt, weil die Stromableser würden ja wohl kaum was klauen oder sonstwas anstellen - das ist ja immerhin verboten! Und das immer und immer wieder, auch nachdem die Bude schon einige Male ausgeräumt wurde.
Es wäre einfach nur genial wenn wir in einer Welt leben würde, wo sowas wirklich gut geht weil niemand dem anderen was wegnehmen möchte oder gegen seinen Willen verwenden möchte. Aber in dieser Welt leben wir noch nicht. Und bis wir da sind, sollten wir echt mal anfangen auf unsere Daten zu achten. Wir stellen doch immer mehr fest, wie heftig sich Daten missbrauchen lassen von Menschen die keine Probleme mit moralischen Bedenken haben. Wir leiden tatsächlich darunter, weigern uns aber zu ändern.
Eigentlich unterscheiden die sich gar nicht so sehr, wie man das gerne hätte. In beiden Fällen wussten einige User nicht, das es abgreifbar ist und das man es unterbinden kann. Was das betrifft, gibt es da durchaus parallelen. Wird echt mal Zeit, das die Leute Herr ihrer Daten werden, anstatt von einem Skandal in den nächsten zu stolpern und sich dann zu echauffieren, das sowas ja total doof wäre, und man würde sich wünschen, das andere ihr Verhalten ändern damit es nicht mehr passiert.
Das ist so als würde kaum eine Sau nach einem Ausweis fragen, wenn der Stromzähler abgelesen wird, die Leute einfach rein lässt und dann erstmal einkaufen fährt, weil die Stromableser würden ja wohl kaum was klauen oder sonstwas anstellen - das ist ja immerhin verboten! Und das immer und immer wieder, auch nachdem die Bude schon einige Male ausgeräumt wurde.
Es wäre einfach nur genial wenn wir in einer Welt leben würde, wo sowas wirklich gut geht weil niemand dem anderen was wegnehmen möchte oder gegen seinen Willen verwenden möchte. Aber in dieser Welt leben wir noch nicht. Und bis wir da sind, sollten wir echt mal anfangen auf unsere Daten zu achten. Wir stellen doch immer mehr fest, wie heftig sich Daten missbrauchen lassen von Menschen die keine Probleme mit moralischen Bedenken haben. Wir leiden tatsächlich darunter, weigern uns aber zu ändern.
- Levi
- Beiträge: 44988
- Registriert: 18.03.2009 15:38
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Es macht schon einen Unterschied, ob man einfach nur eine Checkbox: nur Freunde dürfen/niemand darf meine Daten sehen auswählt, oder aber mit Rechten multiplen Systemaccounts etc. Rumspielen muss... Um dann am Ende gar Einschränkungen in der Benutzbarkeit hat...Doc Angelo hat geschrieben: ↑17.03.2019 11:26 Bei der Steam-API kann man einstellen, wer die Daten sehen darf, und die Tools zur Einstellung werden mitgeliefert. Auf Betriebssystemebene kann man sowas auch einstellen, aber die Tools werden nicht mitgeliefert. Ist doch irgendwie interessant, das im ersten Falle nicht von "Diebstahl" die Rede ist, im zweiten Fall aber schon.
Eigentlich unterscheiden die sich gar nicht so sehr, wie man das gerne hätte. In beiden Fällen wussten einige User nicht, das es abgreifbar ist und das man es unterbinden kann. Was das betrifft, gibt es da durchaus parallelen. Wird echt mal Zeit, das die Leute Herr ihrer Daten werden, anstatt von einem Skandal in den nächsten zu stolpern und sich dann zu echauffieren, das sowas ja total doof wäre, und man würde sich wünschen, das andere ihr Verhalten ändern damit es nicht mehr passiert.
[...viel Zeug, dem ich zustimme, aber nichts mit der Sache zu tun hat]
Bei dem einen hat der durchschnittliche User klar die Hand über seine Daten. Bei dem anderen hat man quasi keine Chance...
Das eine ist eine gewollte geordnete Schnittstelle... Das andere ein ungewollter unzulässiger Zugriff... Natürlich macht das einen Unterschied... Ob man es jetzt Diebstahl nennen soll... Keine Ahnung, ich habe den Begriff glaube ich nicht ins Spiel gebracht... Aber das eine ist ein legitimer Zugriff, das andere nicht.
Ich bekomme es wirklich nicht hin, wie man das alles in einen Topf werfen kann.
-
johndoe527990
- Beiträge: 9230
- Registriert: 23.10.2006 08:18
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Wieso versteh ich das nicht? Darum ging es mir gar nicht, das war nicht meine Intention das zu bewerten.
Mir ging es nicht, um das wie (die Daten abgegriffen werden). Doc Angelo hatts ganz gut umrissen.
Ich sag doch, wir haben aneinander vorbeigeredet. Da musst du mir nicht mangelnde Kompetenz vorwerfen.
- Hiri
- Beiträge: 1669
- Registriert: 07.10.2011 13:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Also mir ist ja diese ganze Telemetrie Sammelei völlig egal. Ob MS/Steam/Epic. Aber man sollte stets den Benutzer vorher fragen ob er das will.
-
CritsJumper
- Beiträge: 9918
- Registriert: 04.06.2014 01:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Schön zu lesen das euch doch nicht alles egal ist douggy und Levi.
Ich hab zu dem Thema bewusst nichts geschrieben weil ihr alle denkt ich bin der Alu-Hutträger schlechthin. Dieser Vorfall bestärkt mich aber in meinen Annahmen.
Levi, wenn man eine Klartext-Datei auf dem System auslesen kann, braucht man dafür keine Lizenzgebühr. Ähnlich wie wenn jemand die Informationen in der Öffentlichkeit posted und Server werden als Öffentlich betrachtet. Sicher man kann auch die Google-Spider ausschließen. Aber was einmal in der Öffentlichkeit ist, dafür muss man sich dann auch verantworten. Man kann nicht ein Bild außen an ein Hochhaus hängen und jeder der es per Zufall-Pixelgross im Hintergrund eigener Aufnahmen hat, verklagen oder eine Gebühr verlangen dürfen. Das Perfide dabei ist auch das der Nutzer ja beide Software ausführen lässt und beide Informationen wohl auf seinem Rechner liegen. Das Lesen geschieht also in seinem Interesse und er hat Zugriff auf diese Daten. Sollte das nicht der Fall sein, hätte es verschlüsselt werden müssen oder außerhalb der Lesereichweite des Nutzer abgelegt werden müssen.
Es ist halt die Mentalität die sich schlagartig geändert hat. Unter anderem auch weil oft viele verschiedene und jüngere Menschen, auch aus ganz anderen Kulturkreisen Software entwickeln oder verändern. Da ist selten nur eine einzige Person beteiligt. Viele Entwickler wollen bestimmte Dinge halt umgesetzt haben und das hat der Programmierer dann so umzusetzen. Wenn es der erste nicht macht, dann der nächste oder übernächste zu einem anderen Preis.
Es gibt den Spruch wo ein Trog ist, da kommen die Schweine. Ich finde der fasst das ganze nicht mal richtig zusammen. Eigentlich geht es hier mehr ums Geld, oder Gold in Form von Informations-Abfluss. Das ist halt mehrere tausend Dollar Wert, wenn man von allen Besucher einer Webseite die Informationen klaut, oder eben von X Millionen Nutzern einer Software, App oder die Telemetriedaten entwendet.
Hiri, schreibt ja auch ihm ist das völlig egal. Er hat halt noch nicht verstanden wie wichtig das ist. Es gibt halt Informationen über sexuelle Ausrichtung, Erbkrankheiten, Familienplanung, Politische Einstellung. Die um es mal krass zu formulieren. Für bestimmte Art von Extremisten wie Nazis, sehr relevant sind wenn sie im großen und Ganzen bestimmen wollen ob jemand wo Wohnen, Arbeiten, oder Kredite bekommt oder überhaupt eine Familie haben darf.
In den USA, gab es vor kurzem einen Skandal wo T-Mobil, weil es wohl Rechtlich kein Problem darstellt. Die aktuellen Standortdaten eines Mobiltelefons, an Drittunternehmen zu Verkaufen. Als Zusatzdienstleistung um aus dem Datenpool mehr Geld zu bekommen. Gekauft wurden die Daten von Head-Huntern oder Geldeintreibern (Kosten lagen etwa bei 30 Cent pro Ortung). Aber man muss sich da auch mal dem Spektrum bewusst werden.
Das schließt sich aus. Privatheit, also der Schutz eines privaten Rückzugraumes ist zum Mensch sein Notwendig. Dieser neue Zeitgeister wie mit Daten umgegangen wird, um auf Teufel komm raus Gelder abzuziehen, Einfluss, Macht oder persönlichen Erfolg. Ist halt etwas das Verzerrend wirkt. Zwar so stark das es kein Kavaliers Delikt mehr darstellt, sondern eine reale Bedrohung für alle die sich noch an Spielregeln halten.
Jeder der davon weiß, fängt halt panisch an genauso zu Agieren um sich überhaupt noch am Markt halten zu können.
Doc Angelo, das mit dem Stromzähler ablesen ist ein guter Vergleich. Steht bei Software aber so in der Regel eben nicht an. Wir Open Sourcler sind gewöhnt, wenn ein Programm nicht so arbeitet wie wir es erwarten, analysieren wir den Code oder Forken das Projekt und ändern den Code so das er unseren Vorstellungen entspricht, oder setzen uns eine Version ohne den Tracking-Quatsch zusammen. Die Möglichkeit schließt sich aber den meisten Nutzern aus, weil es für die zu Komplex ist das Thema zu verstehen.
Für mich war die Erkenntnis über die Dreistigkeit mit der die Unternehmen mittlerweile diese Daten Minen ein Schock und ist es weiterhin. Ich will keine Systeme haben die gegen mein Interesse rechnen. Das ist Defakto der Fall bei einigen großen Anbietern. Unter anderem hat das natürlich mit dem Kampf gegen den T eingesetzt. Weil es dann ja als wir sind die Guten eine Begründung gab so zu agieren, diese Daten zu erheben und vor allem auch weiterzuleiten. Deswegen war Snowden ja so Schockiert. Er hat auch verstanden und den Weitblick, das man dies eben nicht nur für einen guten Zweck einsetzen kann sondern ein Potential zu einem totalitärem Machtmissbrauch bieten. Aktuell wir das ganze eher mit Kapital ausgeschlachtet. Die meisten Menschen haben davon noch ein Völlig falsches Bild, stecken Gedanklich noch immer im Jahr 2000 fest, auch was Computer und Programme betrifft.
Den meisten WhatsAppern würde ich am liebsten noch mit auf dem Weg geben: Denkt dran, alles was ihr da jetzt schreibt. Wird in 20 Jahren offen im Netz stehen, weil Kryptographie immer nur bedingt sicher ist und weil es immer eine schlechte Idee ist, alle Daten an einem Ort, bei dritten zu Speichern.
Ich hab zu dem Thema bewusst nichts geschrieben weil ihr alle denkt ich bin der Alu-Hutträger schlechthin. Dieser Vorfall bestärkt mich aber in meinen Annahmen.
Levi, wenn man eine Klartext-Datei auf dem System auslesen kann, braucht man dafür keine Lizenzgebühr. Ähnlich wie wenn jemand die Informationen in der Öffentlichkeit posted und Server werden als Öffentlich betrachtet. Sicher man kann auch die Google-Spider ausschließen. Aber was einmal in der Öffentlichkeit ist, dafür muss man sich dann auch verantworten. Man kann nicht ein Bild außen an ein Hochhaus hängen und jeder der es per Zufall-Pixelgross im Hintergrund eigener Aufnahmen hat, verklagen oder eine Gebühr verlangen dürfen. Das Perfide dabei ist auch das der Nutzer ja beide Software ausführen lässt und beide Informationen wohl auf seinem Rechner liegen. Das Lesen geschieht also in seinem Interesse und er hat Zugriff auf diese Daten. Sollte das nicht der Fall sein, hätte es verschlüsselt werden müssen oder außerhalb der Lesereichweite des Nutzer abgelegt werden müssen.
Es ist halt die Mentalität die sich schlagartig geändert hat. Unter anderem auch weil oft viele verschiedene und jüngere Menschen, auch aus ganz anderen Kulturkreisen Software entwickeln oder verändern. Da ist selten nur eine einzige Person beteiligt. Viele Entwickler wollen bestimmte Dinge halt umgesetzt haben und das hat der Programmierer dann so umzusetzen. Wenn es der erste nicht macht, dann der nächste oder übernächste zu einem anderen Preis.
Es gibt den Spruch wo ein Trog ist, da kommen die Schweine. Ich finde der fasst das ganze nicht mal richtig zusammen. Eigentlich geht es hier mehr ums Geld, oder Gold in Form von Informations-Abfluss. Das ist halt mehrere tausend Dollar Wert, wenn man von allen Besucher einer Webseite die Informationen klaut, oder eben von X Millionen Nutzern einer Software, App oder die Telemetriedaten entwendet.
Hiri, schreibt ja auch ihm ist das völlig egal. Er hat halt noch nicht verstanden wie wichtig das ist. Es gibt halt Informationen über sexuelle Ausrichtung, Erbkrankheiten, Familienplanung, Politische Einstellung. Die um es mal krass zu formulieren. Für bestimmte Art von Extremisten wie Nazis, sehr relevant sind wenn sie im großen und Ganzen bestimmen wollen ob jemand wo Wohnen, Arbeiten, oder Kredite bekommt oder überhaupt eine Familie haben darf.
In den USA, gab es vor kurzem einen Skandal wo T-Mobil, weil es wohl Rechtlich kein Problem darstellt. Die aktuellen Standortdaten eines Mobiltelefons, an Drittunternehmen zu Verkaufen. Als Zusatzdienstleistung um aus dem Datenpool mehr Geld zu bekommen. Gekauft wurden die Daten von Head-Huntern oder Geldeintreibern (Kosten lagen etwa bei 30 Cent pro Ortung). Aber man muss sich da auch mal dem Spektrum bewusst werden.
Das schließt sich aus. Privatheit, also der Schutz eines privaten Rückzugraumes ist zum Mensch sein Notwendig. Dieser neue Zeitgeister wie mit Daten umgegangen wird, um auf Teufel komm raus Gelder abzuziehen, Einfluss, Macht oder persönlichen Erfolg. Ist halt etwas das Verzerrend wirkt. Zwar so stark das es kein Kavaliers Delikt mehr darstellt, sondern eine reale Bedrohung für alle die sich noch an Spielregeln halten.
Jeder der davon weiß, fängt halt panisch an genauso zu Agieren um sich überhaupt noch am Markt halten zu können.
Doc Angelo, das mit dem Stromzähler ablesen ist ein guter Vergleich. Steht bei Software aber so in der Regel eben nicht an. Wir Open Sourcler sind gewöhnt, wenn ein Programm nicht so arbeitet wie wir es erwarten, analysieren wir den Code oder Forken das Projekt und ändern den Code so das er unseren Vorstellungen entspricht, oder setzen uns eine Version ohne den Tracking-Quatsch zusammen. Die Möglichkeit schließt sich aber den meisten Nutzern aus, weil es für die zu Komplex ist das Thema zu verstehen.
Für mich war die Erkenntnis über die Dreistigkeit mit der die Unternehmen mittlerweile diese Daten Minen ein Schock und ist es weiterhin. Ich will keine Systeme haben die gegen mein Interesse rechnen. Das ist Defakto der Fall bei einigen großen Anbietern. Unter anderem hat das natürlich mit dem Kampf gegen den T eingesetzt. Weil es dann ja als wir sind die Guten eine Begründung gab so zu agieren, diese Daten zu erheben und vor allem auch weiterzuleiten. Deswegen war Snowden ja so Schockiert. Er hat auch verstanden und den Weitblick, das man dies eben nicht nur für einen guten Zweck einsetzen kann sondern ein Potential zu einem totalitärem Machtmissbrauch bieten. Aktuell wir das ganze eher mit Kapital ausgeschlachtet. Die meisten Menschen haben davon noch ein Völlig falsches Bild, stecken Gedanklich noch immer im Jahr 2000 fest, auch was Computer und Programme betrifft.
Den meisten WhatsAppern würde ich am liebsten noch mit auf dem Weg geben: Denkt dran, alles was ihr da jetzt schreibt. Wird in 20 Jahren offen im Netz stehen, weil Kryptographie immer nur bedingt sicher ist und weil es immer eine schlechte Idee ist, alle Daten an einem Ort, bei dritten zu Speichern.
-
johndoe1686305
- Beiträge: 942
- Registriert: 23.10.2013 19:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Pardon. Doppelpost.
Zuletzt geändert von johndoe1686305 am 17.03.2019 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
-
johndoe1686305
- Beiträge: 942
- Registriert: 23.10.2013 19:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Spätestens bei dem Teil mit den Nazis wird klar ... dieser Gedanke ist nicht unberechtigt.ChrisJumper hat geschrieben: ↑17.03.2019 17:29 Ich hab zu dem Thema bewusst nichts geschrieben weil ihr alle denkt ich bin der Alu-Hutträger schlechthin.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Leider begreift man das oft erst dann, wenn man älter geworden und einen die Vergangenheit unangenehm wieder einholt.ChrisJumper hat geschrieben: ↑17.03.2019 17:29 Den meisten WhatsAppern würde ich am liebsten noch mit auf dem Weg geben: Denkt dran, alles was ihr da jetzt schreibt. Wird in 20 Jahren offen im Netz stehen, weil Kryptographie immer nur bedingt sicher ist und weil es immer eine schlechte Idee ist, alle Daten an einem Ort, bei dritten zu Speichern.
Da war man vielleicht ein dummes Kind, welches irgendwelche Terroranschläge bejubelt, weil man halt cool und edgy sein wollte. Sonst nix. Kein wirkliches politisches Interesse, einfach nur provozieren wollen. 20 Jahre später stolpert jemand drüber und plötzlich ist die berufliche Karriere am Arsch. Nicht jeder hat dann das Glück eines James Gunn, der zuerst das Pech hatte von Disney wegen eines vor Jahren geposteten, schlechten, geschmacklosen Witzes auf Twitter als Regisseur von Guardians 3 gefeuert zu werden. Und dann das Glück hatte von Disney wieder als Regisseur von Guardians 3 eingesetzt zu werden, nach dem sich der Shitstorm legte.
Ich bin so froh, dass meine jugendliche Idotie innerhalb der Familie und des damaligen Freundeskreis geblieben ist und nie den Weg nach Draussen gefunden hat. Aber wäre ich heute 10, 15 ... ich will nicht darüber nachdenken
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
Wobei der Shitstorm eigentlich nur Disney halt und nicht James Gunn. Generell gilt einen ihm eher selten was ein, gerade wenn es eh längst bekannt ist. Schlimmer erwischt es einem, wenn man kontinuierlich immer wieder Mist baut wie Roseanne und es einfach nicht lassen kann. Da muss nicht erst irgendein alter WhatsApp Post ans Tageslicht kommen.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic Games reagiert auf Datenschutz-Kritik sowie Spionage- und Spyware-Vorwürfe
in diesem Beispiel ginge es aber auch nicht um "einen" uralten Post, bei dem du dich als Teenager mal unglücklich ausgedrückt hast, sondern eher um einen bestimmten Zeitraum, in dem du "privat" mit anderen "unglücklich" kommuniziert hast.SethSteiner hat geschrieben: ↑17.03.2019 18:09 Wobei der Shitstorm eigentlich nur Disney halt und nicht James Gunn. Generell gilt einen ihm eher selten was ein, gerade wenn es eh längst bekannt ist. Schlimmer erwischt es einem, wenn man kontinuierlich immer wieder Mist baut wie Roseanne und es einfach nicht lassen kann. Da muss nicht erst irgendein alter WhatsApp Post ans Tageslicht kommen.
//Allerdings heißt es, dass WhatsApp die Kommunikation nicht langfristig auf ihren Servern speichert, von demher wäre dann auch in 20 Jahren weniger diesbezüglich zu befürchten. :wink:
