Usul hat geschrieben: ↑22.02.2019 12:31
Also wenn ich Reggie als besonders unsympathisch empfinden würde... was würde ich dann bei den Hanseln sagen, die WIRKLICH unsympathische Volldeppen sind? Irgendwie würde mir dann die Verhältnismäßigkeit in der Bewertung flöten gehen.
Wer sind denn diese Hanseln die WIRKLICH unsympatische Volldeppen sind?
Man muss ja nicht immer gleich extrem sein. Jemanden unsympatisch zu finden heißt ja nicht, dass der sofort ein absolut unsympatischer Volldepp ist, der seine Lebensberechtigungslizenz am Eingang abgeben sollte.
Ich find Reggie jetzt nicht unsympatisch im Sinne von: "Boa, alter nicht der schon wieder, bloß weg mit diesem Unsympath!!!einself!11" Ich fand nur seine Auftritte immer eher so Mittel und er war auch irgendwie eher so bemüht euphorisch, etc. Er wirkte weder authentisch noch mitreißend, mMn. Nur wie ein Business-Typ der halt seinen Job macht, aber der das auch für Waschmaschinen getan hätte. Ist ja auch nichts verkehrt dran. Nicht jeder ist ein super Entertainer oder nicht jeder kann es so gut rüber bringen, dass er ein extrem motivierter Gamer ist.
Ist halt auch generell so bei Leuten, die auf der Bühne auftreten: Es kommt viel auf die persönliche Sympathie an. Die einen finden Mittermeier toll. Ich kann den Typ absolut net leiden. Würde ich also net zuviel reininterpretieren.
Usul hat geschrieben: ↑22.02.2019 12:31Ob er spielt oder nicht, interessiert mich ehrlich gesagt nur wenig. Es ist eine seltsame Vorstellung, daß man alle Produkte der Firma gut kennen muß, um sie vorstellen und vertreten zu können.
Seltsam ist daran gar nichts. Für dich mag das keine Relevanz haben, für die Spielebranche gelten aber andere Regeln. Schau dir mal spaßeshalber die ganzen Stellenbeschreibungen für Spieleentwicklung an. Überspitzt gesagt erwartet man dort auch von der Putzfrau(oder dem Putzmann) das sie/er spieleaffin ist.
Je höher man kommt, desdo weniger relevant wird das wohl sein, vor allem wenns um Manager-Positionen geht, die ja klassisch eher von businessaffinen Personen besetzt werden als von leidenschaftlichen Gamern.
Nur wenn man als Frontmann Messen besucht und das Produkt bewirbt, dann muss man mMn schon eine gewisse Affinität dafür mitbringen. Ich bin auch absolut kein Bühnentyp. Ich überzeuge Leute lieber in einem 1:1-Gespräch. Bühnen meide ich lieber. Darum würde ich mich auch nicht angegriffen fühlen. Ich kenn halt meine Stärken/Schwächen.
Und das es Leute gibt, die den Job auch auf der Bühne beherrschen zeigt ja Nintendo selbst, etwa mit Shigeru Miyamoto.
MfG Ska