Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
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Doc Angelo
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Hm... neue Überschrift, und der Artikel wurde geändert? Ich finde das sollte mit einem klar lesbaren "Update" gemacht werden, und der originale Text nicht verändert. Beim letzten Mal als mir das aufgefallen ist waren bei einem Artikel Sachen im Nachhinein eingepflegt worden, die den Großteil der Diskussion ziemlich seltsam hat aussehen lassen - einfach weil das vorher keiner wusste. Einen Artikel im Nachhinein zu ändern ohne erkennbar zu machen welche Information sich geändert hat ist meiner Meinung nach journalistisch nicht in Ordnung.
Ich hab übrigens die letzten paar Minuten mal geguckt, alle 3 Möglichkeiten die man hatte. Jo. Ich kenne zwar die Vorgeschichte nicht, aber das dieses Ende nicht sehr gelungen ist, das sieht man auch so. Wie gesagt: Die Kritik kann ich verstehen, aber die Intensität der Aufregung und das es eine Entschuldigung gibt ist dem Thema geschuldet, nicht dem schlechten Design.
Ich hab übrigens die letzten paar Minuten mal geguckt, alle 3 Möglichkeiten die man hatte. Jo. Ich kenne zwar die Vorgeschichte nicht, aber das dieses Ende nicht sehr gelungen ist, das sieht man auch so. Wie gesagt: Die Kritik kann ich verstehen, aber die Intensität der Aufregung und das es eine Entschuldigung gibt ist dem Thema geschuldet, nicht dem schlechten Design.
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Dragao85
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Ich habe den DLC nicht gespielt, das Spiel an sich jedoch recht ausgiebig (Hauptstory durch, die meisten Nebenmissionen). Ehrlich gesagt verstehe die problematik hier nicht ganz. Jeder der das Spiel durchgespielt hat wird es auch wahrscheinlich verstehen, und es wird vom Publisher auch sehr gut erklärt. Finde auch dass Ubi jetzt zu sehr auf die Knien fällt vor dem Mob, die sollten viel besser zu den eigenen künstlichen Entscheidungen stehen.
Das ist sowieso finde ich vorallem in der Computer- Videospielwelt ein großes Problem, dass immer versucht wird jeden recht zu machen, immer dieses zwang zum political correctness! Ich würde mir wünschen dass die Entwickler mehr zu deren kreativen Entscheidungen stehen würden, es ist schließlich DEREN Geschichte, und nicht das Wunschkonzert der großen Masse!
Show
Hier geht es nicht um emotionales oder sexuelles, sondern einzig und allein um die Erhaltung der Blutlinie, das ist eben ein Opfer dass Kassandra/Alexios bringt, für diesen (aus deren Sicht höheren Zweck). Wer das Spiel durch hat, sieht dass Myrrine ebenfalls mit Pythagoras diesen Opfer gebracht hat, auch hier gibt es keinerlei emotionale Bindung bei der entstehung der Zwilinge.
Das ist sowieso finde ich vorallem in der Computer- Videospielwelt ein großes Problem, dass immer versucht wird jeden recht zu machen, immer dieses zwang zum political correctness! Ich würde mir wünschen dass die Entwickler mehr zu deren kreativen Entscheidungen stehen würden, es ist schließlich DEREN Geschichte, und nicht das Wunschkonzert der großen Masse!
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CronoKraecker
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Ich hoffe mal die Kritik an diesem Aspekt des Spiels setzte schon wesentlich früher ein. Wenn das Hauptspiel die Zukunft von "Beziehungen" in Games sein soll, dann gute Nacht. Das Geknattere war an Lächerlichkeit und Bedeutungslosigkeit kaum zum überbieten.
Ich hab meinen Spielstand jedenfalls nicht neu geladen, als ich aus Versehen mit diesem Alkibidiades kurz im Bett war (glaub ich jedenfalls, wird ja immer gecuttet).
Ansonsten beneide ich die Leute die die Zeit haben sich über eine zweckgebundene, gezwungene Beziehung in einem Spiel aufzuregen. Soviel Kapazitäten hätte ich auch gerne frei.
Ich hab meinen Spielstand jedenfalls nicht neu geladen, als ich aus Versehen mit diesem Alkibidiades kurz im Bett war (glaub ich jedenfalls, wird ja immer gecuttet).
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- DeathHuman
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Das ist ja der Witz. Die große Masse wünscht sich eine hetrosexuelle Beziehung. Vermutlich ist es dem Großteil der LGT-Menschen auch egal, da sie einfach ein Spiel genießen wollen.
Es ist nur eine sehr laute und radikale Minderheit, die ihre politischen Ziele auf perfideste Weise durchdrücken will.
Ich wünsche jedem Publisher (oder Rasierklingenhersteller), der ob der Schreie der ganzen Schneeflöckchen da draußen einkickt, dass er das erntet, was er säht.
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
"Zu erkennen, wie sehr ihr euch mit eurer Kassandra und euren Alexios verbunden fühlt, ist für uns demütigend und dass wir euch im Stich gelassen, nehmen wir nicht auf die leichte Schulter."
Seppuku!
Selbstkritik in Ehren, aber geht das nicht auch ohne Schmierentheater?
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- NomDeGuerre
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Bei dem Klingenhersteller beschweren sich also die Schneeflöckchen? Wie perfide!DeathHuman hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:13Das ist ja der Witz. Die große Masse wünscht sich eine hetrosexuelle Beziehung. Vermutlich ist es dem Großteil der LGT-Menschen auch egal, da sie einfach ein Spiel genießen wollen.
Es ist nur eine sehr laute und radikale Minderheit, die ihre politischen Ziele auf perfideste Weise durchdrücken will.
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- Exist 2 Inspire
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Man muss sich doch nur vorstellen was passiert wäre wenn das ganze andersrum gelaufen wäre. Sprich: Freie Wahl der Beziehungen/Sexualität im main Spiel und dan erzwungene homosexuelle Beziehung im DLC. Die "capital G Gamer" Fraktion wäre die Wände hochgerannt und hätte alles mit "SJW, PC pandering rants" vollgekotzt. Da hätte mit Sicherheit keiner was von "Respektiert die Story der Entwickler" erzählt. 
- Bachstail
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Oder es geht den Kritikern darum, dass mit Entscheidungsfreiheit geworben wird, das Hauptspiel das augenscheinlich erfüllt und der DLC diese Entscheidung dann über Bord wirft.DeathHuman hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:13Es ist nur eine sehr laute und radikale Minderheit, die ihre politischen Ziele auf perfideste Weise durchdrücken will.
Man muss nicht in jedes Thema zwingend irgendwelche politischen Ziele hineininterpretieren.
Genau das ist anzunehmen, ja.Exist 2 Inspire hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:38 Man muss sich doch nur vorstellen was passiert wäre wenn das ganze andersrum gelaufen wäre. Sprich: Freie Wahl der Beziehungen/Sexualität im main Spiel und dan erzwungene homosexuelle Beziehung im DLC. Die "capital G Gamer" Fraktion wäre die Wände hochgerannt und hätte alles mit "SJW, PC pandering rants" vollgekotzt. Da hätte mit Sicherheit keiner was von "Respektiert die Story der Entwickler" erzählt.![]()
Diejenigen, welche jetzt etwas von "hier versuchen irgendwelche SJWs, ihre politischen Ziele aufzudrücken, lasst die Entwickler das Spiel entwickeln, wie sie wollen !" sind meist diejenigen, welche sich in dem von Dir beschriebenen Szenario über die aufgezwungene homosexuelle Beziehung aufgeregt hätten, da gälte der Satz "lasst die Entwickler entwickeln, wie sie wollen !" dann nicht mehr.
Als Entwickler kann man eigentlich nur verlieren.
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Ist ja auch grundsätzlich unsinnig also in beiderlei Hinsicht. Weder sollte sich irgendwer verpflichtet fühlen die kreativen Entscheidungen zu akzeptieren, noch sollte man zwanghaft auf zu den eigenen Entscheidungen stehen. Am Ende dieser Denke führt nur "niemand macht irgendetwas falsch und wenn doch, sollte das nicht angesprochen werden". Einfach blödsinnig.
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Ich finde die Entschuldigung bzw. die Absicht der Besserung von Ubisoft gut. In den Staub fallen müssen sie sicher nicht (sie wollen halt in Glaubwürdigkeit investieren), aber es ist erzählerisch Quatsch, wenn ich den Spieler die sexuelle Präferenz der Spielfigur bestimmen lasse und dies dann Stunden von Spielzeit später komplett ignoriere. Es wäre ein leichtes gewesen den Charakteren Extradialoge zu geben a la: „Ja gut, du bist zwar nicht mein Typ, aber wenn es sein muss...bei dir bei oder bei mir? Und bring bitte Wein mit!“ oder „Du bist meine große Liebe, lass uns zusammen sein, gleich jetzt!“
Wenn schon RPG und solche Entscheidungsfreiheiten, dann sollen sie es auch konsequent durchziehen. Da war die erzählerische Luft am Ende beim DLC wohl etwas verbraucht.
Wenn schon RPG und solche Entscheidungsfreiheiten, dann sollen sie es auch konsequent durchziehen. Da war die erzählerische Luft am Ende beim DLC wohl etwas verbraucht.
- DeathHuman
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Im Kontext unserer Zeit und der derzeitigen Lage, liegt das aber sehr nahe, oder?Bachstail hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:44Oder es geht den Kritikern darum, dass mit Entscheidungsfreiheit geworben wird, das Hauptspiel das augenscheinlich erfüllt und der DLC diese Entscheidung dann über Bord wirft.DeathHuman hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:13Es ist nur eine sehr laute und radikale Minderheit, die ihre politischen Ziele auf perfideste Weise durchdrücken will.
Man muss nicht in jedes Thema zwingend irgendwelche politischen Ziele hineininterpretieren.
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Recherchiere mal, wer den Klingenspot gedreht hat.NomDeGuerre hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:30Bei dem Klingenhersteller beschweren sich also die Schneeflöckchen? Wie perfide!DeathHuman hat geschrieben: ↑21.01.2019 13:13Das ist ja der Witz. Die große Masse wünscht sich eine hetrosexuelle Beziehung. Vermutlich ist es dem Großteil der LGT-Menschen auch egal, da sie einfach ein Spiel genießen wollen.
Es ist nur eine sehr laute und radikale Minderheit, die ihre politischen Ziele auf perfideste Weise durchdrücken will.
Ich wünsche jedem Publisher (oder Rasierklingenhersteller), der ob der Schreie der ganzen Schneeflöckchen da draußen einkickt, dass er das erntet, was er säht.
Die wissen halt, wo man ansetzen muss, um den vorpolitischen Raum zugunsten ihrer Ideologie zu verschieben.
- muecke-the-lietz
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Die Entscheidungsfreiheit im Hauptspiel hat doch ohnehin nicht in die Narrative von AC gepasst, wo man zwar die Geschichte über Erinnerungen nacherleben aber NICHT ändern kann. In Odyssee hatte das ganze daher eher was von Zeitreise denn DNA Erinnerungen der Vorfahren.
Mir hat Odyssee durchaus gefallen, aber diese Sache mit Entscheidungen und Konsequenzen ist per se komplett sinnlos und sollte nie wieder angefasst werden, weil das die mittlerweile ohnehin chaotische Lore noch chaotischer und bedeutungsloser macht.
Dass sich heute darüber aufgeregt wird, dass man als Spielfigur zu einer heterosexuellen Beziehung in einem antiken Griechenlandsetting gezwungen wird, ist davon ab aber sowieso Realsatire. Zumal das Hauptspiel ja bereits so viele historisch inkorrekte Freiheiten wie möglich einräumt, dass man doch zumindest, wenn es um die Fortpflanzung geht, mal ein Auge zudrücken muss. Common Leute, irgendwie muss es doch nach Odyssee mit der Blutlinie weiter gehen. Aber das ist eben das Ding. Durch die völlig unsinnigen Entscheidungsmöglichkeiten im Hauptspiel, die sich ja bereits mit der Narrative von AC im allgemeinen beißen, haben sich die Macher das Problem geschaffen, in wichtigen Momenten nicht mehr das Zepter in der Hand behalten zu können, ohne gleich all jene zu vergraulen, denen die Entscheidungsfreiheiten ja SO wichtig sind/waren. Ganz ehrlich, wer die Lore von AC auch nur annähernd interessant findet, hätte schon längst gemerkt, wie unsinnig diese Entscheidungsmöglichkeiten eigentlich sind.
An sich feier ich den sehr offenen Ansatz, den Ubisoft seit einiger Zeit fährt. Und dass man alle möglichen Liebschaften eingehen kann, fand ich auch überhaupt nicht störend im Hauptspiel. Mich haben eher die wichtigen Entscheidungen genervt, weil das eben wie gesagt, nicht so recht in die Lore passen will.
Und sich gerade in so einem wichtigen Punkt über fehlende Entscheidungsfreiheit aufzuregen, zeugt von einem totalen Unverständnis von der kompletten Lore, da man eben nicht die Vergangenheit ändern kann, und es ja irgendwie weiter gegangen sein muss.
Und manchmal werden eben Entscheidungen getroffen, die weh tun, und nicht jede Beziehung wurde und wird aus Liebe eingegangen, sondern aus rein pragmatischen Gründen. Gerade in einem historischen Setting ist das doch gar nicht so ungewöhnlich. Sehe hier den Skandal nicht, und denke auch, es gibt keinen wirklichen Skandal. Dass Ubi sich da so extrem entschuldigt, ist irgendwie komplett drüber.
Und letztlich wird die Diskussion ja auch politisch geführt, und dafür gibt es in meinen Augen überhaupt keinen triftigen Grund.
Mir hat Odyssee durchaus gefallen, aber diese Sache mit Entscheidungen und Konsequenzen ist per se komplett sinnlos und sollte nie wieder angefasst werden, weil das die mittlerweile ohnehin chaotische Lore noch chaotischer und bedeutungsloser macht.
Dass sich heute darüber aufgeregt wird, dass man als Spielfigur zu einer heterosexuellen Beziehung in einem antiken Griechenlandsetting gezwungen wird, ist davon ab aber sowieso Realsatire. Zumal das Hauptspiel ja bereits so viele historisch inkorrekte Freiheiten wie möglich einräumt, dass man doch zumindest, wenn es um die Fortpflanzung geht, mal ein Auge zudrücken muss. Common Leute, irgendwie muss es doch nach Odyssee mit der Blutlinie weiter gehen. Aber das ist eben das Ding. Durch die völlig unsinnigen Entscheidungsmöglichkeiten im Hauptspiel, die sich ja bereits mit der Narrative von AC im allgemeinen beißen, haben sich die Macher das Problem geschaffen, in wichtigen Momenten nicht mehr das Zepter in der Hand behalten zu können, ohne gleich all jene zu vergraulen, denen die Entscheidungsfreiheiten ja SO wichtig sind/waren. Ganz ehrlich, wer die Lore von AC auch nur annähernd interessant findet, hätte schon längst gemerkt, wie unsinnig diese Entscheidungsmöglichkeiten eigentlich sind.
An sich feier ich den sehr offenen Ansatz, den Ubisoft seit einiger Zeit fährt. Und dass man alle möglichen Liebschaften eingehen kann, fand ich auch überhaupt nicht störend im Hauptspiel. Mich haben eher die wichtigen Entscheidungen genervt, weil das eben wie gesagt, nicht so recht in die Lore passen will.
Und sich gerade in so einem wichtigen Punkt über fehlende Entscheidungsfreiheit aufzuregen, zeugt von einem totalen Unverständnis von der kompletten Lore, da man eben nicht die Vergangenheit ändern kann, und es ja irgendwie weiter gegangen sein muss.
Und manchmal werden eben Entscheidungen getroffen, die weh tun, und nicht jede Beziehung wurde und wird aus Liebe eingegangen, sondern aus rein pragmatischen Gründen. Gerade in einem historischen Setting ist das doch gar nicht so ungewöhnlich. Sehe hier den Skandal nicht, und denke auch, es gibt keinen wirklichen Skandal. Dass Ubi sich da so extrem entschuldigt, ist irgendwie komplett drüber.
Und letztlich wird die Diskussion ja auch politisch geführt, und dafür gibt es in meinen Augen überhaupt keinen triftigen Grund.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 21.01.2019 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Nein, eigentlich nicht.DeathHuman hat geschrieben: ↑21.01.2019 14:06Im Kontext unserer Zeit und der derzeitigen Lage, liegt das aber sehr nahe, oder?
Das liegt nur für Leute nahe, welche sowieso schon in diesem politischen Sumpf stecken.
Aber wenn ich die Kritik richtig verstanden habe, ist genau das das Problem, es ist eben nicht offensichtlich genug, dass diese Entscheidung aus rein pragmatischen Gründen getroffen werden kann/muss, das Spiel scheint das relativ unsauber zu inszenieren.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑21.01.2019 14:14Und manchmal werden eben Entscheidungen getroffen, die weh tun, und nicht jede Beziehung wurde und wird aus Liebe eingegangen, sondern aus rein pragmatischen Gründen.
Zuletzt geändert von Bachstail am 21.01.2019 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Assassin's Creed Odyssey: Das Vermächtnis der ersten Klinge - Entschuldigung für eine erzwungene Beziehung
Die Lore wurde doch schon in Origins soft gerebooted und mit dem Animus 2.0 braucht man nicht mal mehr ein direktes Verwandschaftsverhältnis um Erinnerungen nachzuleben, sondern eine simple DNA Probe reicht schon. Das alleine führt die ganze Kassandra/Alexios müssen unbedingt in jedem Fall ein Kind haben Story ad absurdum.
