Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

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Doc Angelo
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

sabienchen hat geschrieben: 02.12.2018 11:26 Valve wird wohl eher bei der Generierung seine Provision erhalten..
Valve bekommt wirklich nix wenn der Entwickler/Publisher das Spiel auf seiner eigenen Webseite verkauft. Wer einen Key hat braucht Steam um ihn einzulösen. Wenn ein User Steam installiert, hat Valve ein neuen potenziellen Kunden an Land gezogen. Dieser Kunde könnte natürlich seine Keys ausschließlich über dritte Quellen besorgen. Aber... das sind denke ich nur ganz wenige, die wirklich niemals über den Steam Store kaufen würden.

https://partner.steamgames.com/doc/features/keys
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C64Delta
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von C64Delta »

Die haben bisher 30% abgegriifen, nur um Daten auf Server zu stellen, damit Leute das herunterladen können?
Im Einzelhandel kann ich das noch verstehen: Transport, Ladengeschäfte, Mitarbeiter, die einen beraten usw...
Aber ne automatisierte Onlineplatform und 30%?
Das ist so mies, mir fehlen die Worte...
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casanoffi
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von casanoffi »

laduke123 hat geschrieben: 02.12.2018 11:46 Das ist so mies, mir fehlen die Worte...
Es ist die Reichweite von Steam, durch die die Entwickler profitieren.

Klar, jeder hätte die Möglichkeit, sein Produkt ohne Publisher auf der eigenen Homepage anzubieten.
Anscheinend ist das aber nicht die bessere Alternative, sonst würde es ja jeder machen, oder?

Selbst mit Publisher verzichtet kaum jemand auf Valve als zusätzlichen Vertriebspartner.
Der Vorteil, den man durch Steam hat, ist anscheindend besser als die Alternative.

Und nur die ganz großen im Geschäft könnten es sich wohl leisten, auf Steam zu verzichten. Und genau deshalb bekommen die nun ein etwas größeres Stück vom Kuchen.

Genau darum geht es hier ja :-D
Doc Angelo
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

laduke123 hat geschrieben: 02.12.2018 11:46 Die haben bisher 30% abgegriifen, nur um Daten auf Server zu stellen, damit Leute das herunterladen können?
Im Einzelhandel kann ich das noch verstehen: Transport, Ladengeschäfte, Mitarbeiter, die einen beraten usw...
Aber ne automatisierte Onlineplatform und 30%?
Das ist so mies, mir fehlen die Worte...
Valve macht ja schon ein bisschen mehr als nur Downloads und die Entwicklung von Tools für Erzeugung und Paketierung von Updates: Zum Beispiel die Programmier-Bibliotheken fürs Matchmaking, Integration von Freunden und Community-Features im Spiel, optionales DRM oder Cloud-Saves. Zum anderen auch Dinge die Personal brauchen: Die ganze Abwicklung des Geldflusses und der Probleme die dabei entstehen können. Neuerdings macht Valve auch übergreifenden Support für die Foren, die jeder Entwickler erstellen kann.

Trotzdem: Ich denke die 30% sind schon ziemlich viel. Ich glaube die schwimmen echt in Geld. Wenn man bedenkt das die nochmal x% von jedem Item-Verkauf bekommen... Aber trotzdem: Bisher ist Valve die angenehmste Instanz im Gaming-Bereich die ich kenne. Was sie alleine für Linux und Open-Source getan haben ist enorm. Natürlich nicht ganz ohne Eigensinn, aber trotzdem.
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SethSteiner
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von SethSteiner »

laduke123 hat geschrieben: 02.12.2018 11:46 Die haben bisher 30% abgegriifen, nur um Daten auf Server zu stellen, damit Leute das herunterladen können?
Im Einzelhandel kann ich das noch verstehen: Transport, Ladengeschäfte, Mitarbeiter, die einen beraten usw...
Aber ne automatisierte Onlineplatform und 30%?
Das ist so mies, mir fehlen die Worte...
Das ist normal. PlayStore, iTunes, GoG, nehmen sich alle ein Drittel des Preises. Im Falle von Steam liefert man aber eine umfangreiche Plattform mit Chat, Foren und Workshop. Warum sollte man sich nicht auch entsprechend entlohnen lassen, vor allem wenn es immer noch deutlich unter den Zwischenhändlern von damals liegt? Ich denke auch man könnte weniger verlangen aber so mies ist das sicher nicht.
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C64Delta
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von C64Delta »

casanoffi hat geschrieben: 02.12.2018 11:56
laduke123 hat geschrieben: 02.12.2018 11:46 Das ist so mies, mir fehlen die Worte...
Es ist die Reichweite von Steam, durch die die Entwickler profitieren.

Klar, jeder hätte die Möglichkeit, sein Produkt ohne Publisher auf der eigenen Homepage anzubieten.
Anscheinend ist das aber nicht die bessere Alternative, sonst würde es ja jeder machen, oder?

Selbst mit Publisher verzichtet kaum jemand auf Valve als zusätzlichen Vertriebspartner.
Der Vorteil, den man durch Steam hat, ist anscheindend besser als die Alternative.

Und nur die ganz großen im Geschäft könnten es sich wohl leisten, auf Steam zu verzichten. Und genau deshalb bekommen die nun ein etwas größeres Stück vom Kuchen.

Genau darum geht es hier ja :-D
Der gleiche Scheiß geht doch bei Ebay ab: Ich reg mich jedesmal wahnsinnig auf, dass die 10% Provision verlangen. Hab da neulich nen Modellhubschrauber verkauft und 100€ Provision bezahlt.
Letztendlich immer noch lohnend für mich, sonst würd ich es nicht machen, ganz genau so, wie du es beschrieben hast.

Aber es fühlt sich trotzdem wie Abzocke, einfach nicht richtig an, gemessen am Aufwand / Arbeit den Ebay investieren muss,
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casanoffi
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von casanoffi »

laduke123 hat geschrieben: 02.12.2018 12:08 Der gleiche Scheiß geht doch bei Ebay ab: Ich reg mich jedesmal wahnsinnig auf, dass die 10% Provision verlangen. Hab da neulich nen Modellhubschrauber verkauft und 100€ Provision bezahlt.
Letztendlich immer noch lohnend für mich, sonst würd ich es nicht machen, ganz genau so, wie du es beschrieben hast.

Aber es fühlt sich trotzdem wie Abzocke, einfach nicht richtig an, gemessen am Aufwand / Arbeit den Ebay investieren muss,
EBay ist aber tatsächlich ein reines Verwaltungstool. Hier rege ich mich auch immer über die enormen Gebühren auf (die bei Amazon übrigens noch höhersind).
Die Zahlen wir wegen der Reichweite von eBay.

Aber das kann man mit Steam überhaupt nicht vergleichen.


Allein die Server-Infrastruktur, die Valve anbietet, ein Service, den man nicht einfach mal so vergessen sollte.

Nicht nur stabile Downloads, die mit jeder Geschwindigkeit möglich sind, auch die Online-Spiele, die auf Servern laufen, müssen erstmal da sein und zuverlässig laufen.

Für das alles zahlt man als Spieler keinen Cent. Der ganze Service, von dem die Spieler profitieren, kostet uns nichts. Valve ist aber nicht die Heilsarmee und beschäftigt nur ehrenamtliche Mitsrbeiter - und deshalb wollen die 30%.

Wie ich schonmal schrieb - Ich bin wahrlich kein Fan von Steam, aber 30% (oder 20 für die Großkopferten) halte ich für vollkommen ok.
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sabienchen.banned
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von sabienchen.banned »

Steam-Produktschlüssel sind kostenlos und können von Kunden auf Steam gegen eine Produktlizenz eingelöst werden.
und woher entnimmst du, dass Steam/Valve den Entwicklern das nicht in Rechnung stellt?

Lies einfach mal die "Regeln und Richtlinien" durch, dann sollte dir klar werden, dass Steam sehrwohl seinen Anteil erhält.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

sabienchen hat geschrieben: 02.12.2018 12:54 und woher entnimmst du, dass Steam/Valve den Entwicklern das nicht in Rechnung stellt?

Lies einfach mal die "Regeln und Richtlinien" durch, dann sollte dir klar werden, dass Steam sehrwohl seinen Anteil erhält.
Das entnehme ich sowohl deinem zitierten Ausschnitt, sowie dem ganzen Absatz aus der Übersicht. Ich habe das schon immer so gehört von Entwicklern selbst, und letztens hatte mal einer einen Nachweis gefordert für diese Info. Ich finde den Text von Valve schon sehr eindeutig.
Steam-Produktschlüssel sind als praktisches Werkzeug für Spielentwickler gedacht, die Ihr Spiel auch in anderen Shops und im Einzelhandel verkaufen möchten. Steam-Produktschlüssel sind kostenlos und können von Kunden auf Steam gegen eine Produktlizenz eingelöst werden.

Valve bietet Kunden, die einen Steam-Produktschlüssel aktivieren, dieselbe kostenlose Bandbreite und dieselben Dienste, wie Kunden, die das Spiel auf Steam erwerben. Wir verlangen, dass Sie Steam-Kunden nicht schlechter behandeln als Kunden, die das Spiel außerhalb von Steam erworben haben. Auch wenn keine Gebühr für das Generieren von Steam-Produktschlüsseln anfällt, bitten wir Partner dennoch darum, den Dienst gewissenhaft zu verwenden.
Der "Kunde" ist der Endkunde (der Spieler), und der "Partner" ist der Entwickler. Gegenfrage: Wo liest Du in "Regeln und Richtlinien für Produktschlüssel" das Valve einen Teil der Einnahmen für sich haben will?
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von sabienchen.banned »

Doc Angelo hat geschrieben: 02.12.2018 13:24 Valve bietet Kunden, die einen Steam-Produktschlüssel aktivieren, dieselbe kostenlose Bandbreite und dieselben Dienste, wie Kunden, die das Spiel auf Steam erwerben. Wir verlangen, dass Sie Steam-Kunden nicht schlechter behandeln als Kunden, die das Spiel außerhalb von Steam erworben haben. Auch wenn keine Gebühr für das Generieren von Steam-Produktschlüsseln anfällt, bitten wir Partner dennoch darum, den Dienst gewissenhaft zu verwenden.
Nochmal..da geht es nur ums GENERIEREN, die als Dienstleistung nichts kostet, das hat nichts damit zu tun, dass Steam dem Entwickler "den Download" nachträglich in Rechnung stellt.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

sabienchen hat geschrieben: 02.12.2018 14:01 Nochmal..da geht es nur ums GENERIEREN, die als Dienstleistung nichts kostet, das hat nichts damit zu tun, dass Steam dem Entwickler den Download nachträglich in Rechnung stellt.
Dann zeige die Stelle auf wo beschrieben wird wie hoch die Kosten sind und wie Steam wissen kann wieviel für welchen Key bezahlt wurde.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von sabienchen.banned »

Doc Angelo hat geschrieben: 02.12.2018 14:04
sabienchen hat geschrieben: 02.12.2018 14:01 Nochmal..da geht es nur ums GENERIEREN, die als Dienstleistung nichts kostet, das hat nichts damit zu tun, dass Steam dem Entwickler den Download nachträglich in Rechnung stellt.
Dann zeige die Stelle auf wo beschrieben wird wie hoch die Kosten sind und wie Steam wissen kann wieviel für welchen Key bezahlt wurde.
Tja, daher sollen Keys nicht umsonst verteilt werden, außer auf Steam ist's auch umsonst, und der Preis auf Steam darf nicht höher sein, als der für dens der Entwickler verkauft..
Für FreeGiveagways soll man sich direkt an Valve wenden.. etc.
Der Preis ist daher bekannt.


Siehe Regeln...
Zuletzt geändert von sabienchen.banned am 02.12.2018 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

sabienchen hat geschrieben: 02.12.2018 14:06
Doc Angelo hat geschrieben: 02.12.2018 14:04 Dann zeige die Stelle auf wo beschrieben wird wie hoch die Kosten sind und wie Steam wissen kann wieviel für welchen Key bezahlt wurde.
Tja, daher sollen Keys nicht umsonst verteilt werden, außer auf Steam ist's auch umsonst, und der Preis auf Steam darf nicht höher sein, als der für dens der Entwickler verkauft..

Siehe Regeln...
Genau. Denk doch mal drüber nach: Warum gibt es wohl diese Regel? Wenn Valve Gebühren nimmt egal wos verkauft wird, warum sollte es ihnen dann wichtig sein, das der Preis unterschiedlich ist?
Zuletzt geändert von Doc Angelo am 02.12.2018 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von sabienchen.banned »

Doc Angelo hat geschrieben: 02.12.2018 14:07 Genau. Denk doch mal drüber nach: Warum gibt es wohl diese Regel?
Wegen gleichbehandlung Steamkunden..
jupp..
aber so kennt Steam auch immer den MindestPreis... :wink:
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

sabienchen hat geschrieben: 02.12.2018 14:08 Wegen gleichbehandlung Steamkunden..
Bin mir nicht sicher was Du damit sagen willst. Sorry, aber für mich ist der Text wirklich von vorne bis hinten eindeutig. Alle Sonder-Regeln und Anmerkungen sind darauf basierend das es den Partner nichts kostet. Anders machen die ganzen Absätze keinen Sinn für mich. Und davon abgesehen: Such mal im Internet... es gibt einen gigantischen Haufen an Entwicklern die genau das so sagen: Es kostet nichts. Wenn Du das nicht glauben willst... dann ist das halt so.