Ohne Raubkopien wäre ich wohl nie ein "Gamer" geworden. Bei Konsolenspielenpreisen von 140 DM hätte ich wahrscheinlich 6 Stück über 4 Jahre gehabt und schnell das Interesse verloren.
Wir waren halt arm nach dem Kriech und mein Sportbeutel war aus Nylon und von Aldi.
Naja. Meine ersten Kopien waren auch nur "Sicherungskopien". Nicht einmal mein erster Photoshop war legal, geschweige denn mein erstes "Need for Speed", das war sogar direkt aus dem Media Markt geklaut. Von meinen Spielen für den ST war kein einziges legal, ausgenommen die, die ich selber geschrieben habe.
Wir sind nicht auf der Suche nach dem Teenager, der sich alles illegal zieht, wir sind auch nicht auf der Suche nach dem Hartz-IV-Empfänger, der sich mal ein "Far Cry" illegal zieht. Darum geht es nicht. Wer sein eigenes Geld verdient, der sollte auch mal für Software bezahlen. Meine Meinung.
Zuletzt geändert von Freya Nakamichi-47 am 28.11.2018 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
DrGeenich hat geschrieben: ↑27.11.2018 16:07
Ach, der gute alte PolyPlay...., ein Vermögen an 50 Pfennigstücken hab ich da reingesteckt.
In der Lehre haben wir am KC87 gespi.... ähh BASIC programmiert
Du meinst 20, oder? Zumindest der einzige PolyPlay den ich kannte, der hat nur 20 Pfennigstücke genommen.
Zu den Raubmordkopien:
In der DDR gabs zwar auch Urheberrecht, aber das wurde anders gehandhabt. Zum Beispiel: Im Radio wurden gaze Schallplatten zum mitschneiden angeboten, die Sendung nannte sich Duett, glaube ich. Außerdem gabs die Sendung "Podiumdiskothek", da wurde in den späten 80ern sogar die Titelliste als Code für den KCxx gesendet. Das war dann so ein Piepsen wie später beim Modem.