Meine Antwort bezog sich auf das Bild. Es ist, wenn ich das richtige Bild im Hinterkopf habe, einfach das Profil von Che. Also kein Hexenwerk (lol). Entscheidend ist für mich in dem Beispiel einfach das Momentum und nicht, dass das Bild so genial war.Kajetan hat geschrieben: ↑10.10.2018 10:58Andere Bilder haben aber nicht DEN Anklang gefunden. Jedes geschäftliche Geschick nützt Dir nix, wenn der Inhalt keinen Anklang findet. Könnte man nur mit geschäftlichem Geschick x-beliebige Inhalte zu kommerziellen Erfolg führen, würde es keine Flopps von Spielen, Filmen, Büchern geben, die professionell produziert und in den Markt eingeführt wurden, die aber trotzdem niemand haben will. Diese Gleichsetzung ist hier kein Argument, weil sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.Kant ist tot! hat geschrieben: ↑10.10.2018 10:42 Er wird nicht der Einzige gewesen sein, der ein Bild von Che besaß.
Jeder kann Bücher schreiben, aber das Witcher-Universum hat seinen ganz eigenen, speziellen Charme, der mitveranwortlich für den Erfolg der Spieleserie war. Gerade weil die Bücher schon VOR den Spielen populär waren. Sapkowskis Beitrag zum Erfolg der Spieleserie lässt sich nicht so einfach wegdefinieren. Man muss dazu schon einge Fakten unter den Tisch fallen lassen![]()
Was ich aber zu beiden Szenarien sagen kann ist, dass ich die Empörung darüber, dass es für Sapkowski oder auch den Fotografen nicht mehr Cash gab, nicht teile. Viele argumentieren hier, dass er damals nicht wissen konnte, was daraus wird. Möglich. Aber warum spielt das überhaupt eine Rolle? CD Projekt konnte das damals auch nicht wissen. Aber sie mussten das unternehmerische Risiko an der ganzen Geschichte tragen. Sapkowski hatte gar kein Risiko in dem Moment und sich entschieden, die direktere Variante zu nehmen. Ist doch alles okay. Die Problematisierung an dieser Stelle will mir einfach nicht in den Kopf. Dann meinen andere User, CD Projekt hätte ihm das Geld noch quasi hinterhertragen müssen... Ich glaube, an der Stelle fehlt mir eine Synapse oder so was.
Von Kant ausgehend könnte man auch argumentieren, dass die eigentliche Intention bei Abschluss des Vertrages einzig und allein entscheidend für die Beurteilung der Handlung "Vertragsabschluss" ist. Dahingehend kann auch keine Kompromittierung des Vertrages erkennen. Aber ich bin eigentlich nicht der größte Verfechter Kants, darum lassen wir das lieber.
Bezüglich der Wertschätzung von Sapkowski stimme ich insofern mit dir überein, dass er ein weitaus erträglicherer Autor als Tadd Williams ist.
Memo an mich selbst: Buchtipps von Katjetan ignorieren
